Am Donnerstag, 12.05.2022, 17.55 Uhr, kam es auf dem Zubringer in Näfels zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Die Lenkerin eines Personenwagens war in Richtung Verzweigung Näfels-Oberurnen unterwegs, als sich vor der Lichtsignalanlage eine Kolonne bildete.
Sobald im Frühling in feuchten Nächten die Temperaturen wenige Grad über der Nullgrad-Grenze liegen, beginnen verschiedene Amphibien (Frösche, Kröten und Molche) ihre Laichplätze aufzusuchen.
Bei der Wanderung vom Winterquartier zum Laichgewässer sind sie oft gezwungen, Wege und Strassen zu überqueren, was für sie lebensgefährlich ist.
Bei Einsturz einer Baugrube wurden am Donnerstagmorgen, 12. Mai 2022 in Feusisberg drei Arbeiter verschüttet.
Die Verunfallten konnten im Verlaufe des Donnerstagabends unter Mithilfe von vier Rettungs- und Suchhundeteams geortet und von den Einsatzkräften tot aus den Trümmern geborgen werden.
Am Donnerstag, den 12. Mai 2022, gegen 09:55 Uhr, geriet ein Autofahrer, der von Courtavon in Richtung Miécourt fuhr, aus einem von der Untersuchung zu ermittelnden Grund auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Quad.
Durch den Aufprall wurde der Fahrer des Quads herumgeschleudert und landete schwer auf der Fahrbahn. Er wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht.
Am Donnerstag, den 12. Mai um 07:30 Uhr fuhr ein von einer 44-jährigen Einwohnerin von La Chaux-de-Fonds gelenktes Auto auf der Rue des Arbres in La Chaux-de-Fonds in Richtung Westen.
An der Kreuzung mit der Rue de Bel-Air kam es zu einer Kollision mit einem Fahrrad, das von einer 26-jährigen Frau aus La Chaux-de-Fonds gesteuert wurde, die auf der Rue de Bel-Air in Richtung Norden fuhr.
In Mitteleuropa herrscht aktuell eine flache Druckverteilung.
Präfrontal einer Kaltfront nördlich der Schweiz floss in den unteren Schichten feucht warme Luft aus Südwesten ein.
Am Donnerstag, den 12. Mai 2022, wurde der Bancomat der Raiffeisenbank in Concise durch eine Explosion beschädigt.
Die Täter konnten bislang nicht gefunden werden.
Am Donnerstag, den 12. Mai um 0835 Uhr ereignete sich an der Kreuzung der Rue Numa-Droz und der Rue Docteur-Coullery in La Chaux-de-Fonds eine Kollision zwischen einem Auto und einem Bus der TransN.
Mit dem zunehmenden Bewusstsein für die Umwelt- und Gesundheitsvorteile der sanften Mobilität sind in unseren Städten seit einigen Jahren neue Nutzer von langsamen Elektrofahrrädern (max. 25km/h) und Elektrorollern (max. 20km/h) aufgetaucht.
Diese neuen Transportmittel sind praktisch und kostengünstig, können sich jedoch auf öffentlichen Strassen als gefährlich erweisen und bei Verstössen schwere strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Erinnern Sie sich an die Nutzungsbedingungen!
Am Freitag, den 6. Mai, fuhren zwei Personen auf der Route de Berne in der Steigung von Montpreveyres in Richtung Lausanne auf einem Trottinett, das mit einer ungefähren Geschwindigkeit von 60 km/h unterwegs war.
Sie wurden in Epalinges von der Gendarmerie angehalten. Der Fahrer und sein Fahrzeug wurden ins Centre de la Blécherette gebracht, wo das Trottinett im Leerlauf getestet wurde. Sein Tacho zeigte 130 km/h an.
Gestern Abend wurden auf einem Landwirtschaftsbetrieb in Menznau Siloballen gewickelt. Eine der rund 600 kg schweren Ballen geriet im steilen Gelände ins Rollen.
Nach ca. 140 Metern prallte die Balle gegen einen Personenwagen, welcher auf der Kastelnstrasse unterwegs war.
Die Kantonspolizei Bern hat Anfang Mai die Ermittlungen im Zusammenhang mit elf Raubüberfällen im Raum Bern und Thun abgeschlossen. Der mutmassliche Täter befindet sich in Untersuchungshaft.
Er wird sich vor der Justiz zu verantworten haben.
Auf der Autobahn bei Ittigen hat sich am Donnerstagmittag ein Unfall ereignet, in den unter anderem ein ziviles Polizeifahrzeug involviert war.
Zwei Polizisten und eine Polizistin wurden leicht verletzt. Es kam zu erheblichem Rückstau.
Nach dem Zusammenstoss mit einem Auto in Eschlikon musste am Donnerstag eine 15-jährige Fussgängerin von der Rega ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Mittwochnachmittag, 11. Mai 2022, kurz nach 17.00 Uhr, kollidierte ein Lastwagen in der Hauptstrasse, beim Anfahren vor einem Fussgängerstreifen, mit einer Rollstuhlfahrerin.
Die Rollstuhlfahrerin wurde dabei verletzt.
Auf der Verzweigung der Bennwilerstrasse Richtung Oberdorf bzw. Niederdorf ereignete sich am Donnerstagmorgen, 12. Mai 2022, kurz vor 06.30 Uhr, eine Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Die unfallverursachende Personenwagenlenkerin wurde dabei verletzt.
Am Donnerstagmorgen, 12. Mai 2022, kurz nach 10 Uhr ist es in Feusisberg zu einem tragischen Arbeitsunfall auf einer Baustelle gekommen.
Dabei erlitten zwei Männer tödliche Verletzungen, ein Arbeiter wurde unter den Baumassen begraben und wird seither vermisst. Der Unfall löste ein Grossaufgebot der Einsatzkräfte aus.
Am Donnerstagmorgen, den 12. Mai 2022, kurz vor 07.00 Uhr, kam es in der Verzweigung Gelterkinderstrasse / Kreuzmattweg zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Fahrrad.
Der Fahrradlenker wurde dabei verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei Zürich löste am Donnerstagvormittag (12.5.2022) eine Kundgebung bei der Tankanlage in Rümlang auf.
Gegen die Kundgebungsteilnehmenden wird wegen verschiedener Straftatbestände rapportiert.
Am Mittwochabend ist es in Medels auf der Autostrasse A13 zu einer Frontalkollision zwischen einem Lieferwagen und einem Personenwagen gekommen.
Eine Person wurde schwer verletzt.
Heute ist der Tag der Pflege. Deshalb verlost das Gesundheits- und Umweltdepartement 30 Stück des Globi-Bands „Globi im Spital“.
Ihr wollt euch ein Exemplar sichern?
Bei der Verzweigung Wankdorf werden bei der Verbindungsrampe von der A1 zur A6 Fahrbahnübergänge ersetzt.
Dafür wird der Verkehr lokal einspurig geführt.
Am Mittwochabend, den 11. Mai 2022, nach 19.00 Uhr, geriet ein Brennholzstapel sowie eine anliegende Jagdhütte im Gebiet Talweid in Buckten BL in Brand.
Personen wurden dabei keine verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Donnerstag prallte ein Roller nach einem Überholmanöver mit einem Auto zusammen. Ohne sich um den entstandenen Sachschaden zu kümmern, fuhr dieser weg.
Die Kantonspolizei sucht Auskunftspersonen.
Am Mittwochabend, 11. Mai 2022, kam es im Kreis 3 zu einer Kollision zwischen einem Patrouillenfahrzeug der Stadtpolizei Zürich und einer Fahrradfahrerin.
Dabei wurde die Fahrradfahrerin leicht verletzt.
In Schaan ist es am Donnerstag (12.05.2022) zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Gegen 05:50 Uhr fuhr eine Lenkerin mit ihrem Personenwagen auf der Hauptstrasse ‘Feldkicher Strasse’ in nördliche Richtung, mit der Absicht nach links in die Nebenstrasse ‘Eschner Strasse’ abzubiegen.
Auf der A6 Bern – Biel sind zwischen den Anschlüssen Lyss-Nord und Brügg verschiedene Unterhaltsarbeiten erforderlich.
Die A6 wird daher am kommenden Sonntag, 15. Mai 2022, im betreffenden Abschnitt gesperrt. Der Verkehr wird umgeleitet.
Am Sonntag (08.05.2022) kam es zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Gelenkbus. Die unbekannte Person am Steuer des Autos entfernte sich von der Unfallstelle.
Die Stadtpolizei sucht nach Zeugen.
Bist du an der Ausbildung zur Polizistin / zum Polizisten interessiert? Hast du Fragen zum Bewerbungsprozess oder zur vielseitigen Ausbildung?
Dann komm am Mittwoch, 1. Juni 2022, bei uns vorbei und lass dich von erfahrenen Mitarbeitenden sowie Aspirantinnen und Aspiranten informieren.
Am kommenden Samstag findet der 40. Grand Prix von Bern statt. Der Lauf führt wie üblich durch die Innenstadt und angrenzende Quartiere. Zahlreiche Strassen sind daher gesperrt oder mit Halteverboten belegt.
Es muss mit erheblichen Verkehrseinschränkungen gerechnet werden.
Eine Passantin hat am 11.05.2022 in Winznau eine Wasserschildkröte auf einer Kanal-Treppe der Aare aufgefunden und anschliessend die Polizei informiert.
Vermutlich war das Tier verletzt oder krank, da es nicht flüchtete.
Der Glaubenbielenpass ist ab Donnerstag, 12. Mai 2022, 11:30 Uhr, wieder durchgehend für den Verkehr geöffnet.
Die Wintersperre der Panormastrasse wird aufgehoben.
Die Laufsaison 2022 hat begonnen. Wie jedes Jahr findet am letzten Sonntag im Oktober in Luzern der Swiss City Marathon statt.
Wer sich für diesen stimmungsvollen Laufsportanlass in der Armeekategorie anmeldet, profitiert von einem massiv reduzierten Startgeld.
Am Mittwoch (11.05.2022), kurz nach 13:50 Uhr, hat ein Auto auf einem Ausstellplatz bei der Autobahnausfahrt Buchs/Schaan zu brennen begonnen. Das Feuer ging auf ein Holzschuppen über.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand löschen.
In der Zeit zwischen Mittwochmorgen und Mittwochabend (11.05.2022) sind unbekannte Täterschaften in zwei Einfamilienhäuser an der Steigstrasse eingebrochen.
Die Täterschaften gelangen über das Kellerfenster beziehungsweise über eine Fenstertür beim Sitzplatz in die Häuser.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (12.05.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Firmengebäude an der Neudorfstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich über die Hintertür gewaltsam Zugang zum Gebäude.
Am Mittwochnachmittag, 11. Mai 2022, kurz vor 15.00 Uhr, rollte ein Traktor mit Ladewagen, von einem Abstellplatz im Bereich Galmshof, einen Hang hinunter und kam schlussendlich in einem Garten am Hirsweg zum Stillstand.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Bei der Kollision mit einem Auto wurde am Mittwoch in Leimbach ein Mofafahrer verletzt. Er musste durch die Rega ins Spital gebracht werden.
Ein 22-jähriger Mofafahrer fuhr gegen 17.40 Uhr aus der Strasse "Unterdorf" in die Hauptstrasse ein. Dort kam es zur Kollision mit dem vortrittsberechtigen Auto einer 42-Jährigen, die in Richtung Sulgen unterwegs war.
Am 11.05.2022, kurz vor 20.00 Uhr, wurde in der Rebgasse gegenüber dem Dolderweg ein Lebensmittelgeschäft überfallen. Es wurden keine Personen verletzt.
Der mutmassliche Täter konnte festgenommen werden.
Auf der A2 zwischen Amsteg und Göschenen sowie in der Schöllenen finden in den Kalenderwochen 20 und 21 Unterhalts- und Reinigungsarbeiten statt. Die Arbeiten werden zwischen 22.00 und 5.00 Uhr ausgeführt.
Der Verkehr auf der Nationalstrasse Amsteg – Göschenen wird auf die Kantonsstrasse umgeleitet.
Am Montagmittag, 9. Mai 2022, überprüfte die Kantonspolizei Uri im Schwerverkehrszentrum ein Sattelmotorfahrzeug mit belgischen Kontrollschildern.
Die Kontrolle des digitalen Fahrtschreibers ergab, dass der französische Fahrzeuglenker das Fahrzeug mit einer fremden Fahrerkarte lenkte und so seine Arbeits-, Lenk- und Ruhezeiten manipulierte.
Leichte Verletzungen hat sich am Mittwoch, 11. Mai 2022, ein Motorradfahrer bei einer Kollision mit einem Personenwagen in Gais zugezogen.
Ein 28-jähriger Personenwagenlenker fuhr um 11.45 Uhr mit seinem Fahrzeug von Appenzell kommend in Richtung Gais.
In jüngster Zeit häufen sich bei der Luzerner Polizei Meldungen, wonach falsche Polizisten anrufen und nach Wertsachen fragen. Bei einer anderen Masche, gemäss der eine Verwandte einen Unfall gehabt haben soll und dringend Geld benötigen würde, scheiterte kürzlich.
Die Polizei warnt zur Vorsicht vor betrügerischen Anrufen.
Am Mittwochmorgen wurden an mehreren Kontrollorten in der Stadt Luzern Fahrradfahrer kontrolliert.
Dabei mussten rund 100 Ordnungsbussen ausgestellt werden. Zwei Elektrofahrzeuge wurden sichergestellt.
Am frühen Mittwochabend (11.05.2022) hat sich ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und Motorfahrrad ereignet.
Dabei wurde der Mofalenker leicht veletzt. An beiden Fahrzeugen entstand geringer Sachschaden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.