Am 29.03.2022, gegen 22.00 Uhr, fand an der Bäumlihofstrasse ein Raub in einem Lebensmittelgeschäft statt.
Ein 51-jähriger Mann wurde dabei leicht verletzt. Die mutmasslichen Täter konnten festgenommen werden.
Vom 1. April bis 31. Juli gilt im Kanton Luzern eine Leinenpflicht für Hunde im Wald sowie näher als 50 Meter zum Waldrand.
Sie dient während der Brut- und Setzzeit dem Schutz der Wildtiere und ihrer Jungen. Die Leinenpflicht für Hunde ist seit 2014 in der kantonalen Jagdverordnung verankert. Widerhandlungen gegen die Leinenpflicht werden als Ordnungsbussen geahndet und mit 100 Franken gebüsst.
Am 29.03.2022, kurz vor 17.30 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus in der Kleinhüningeranlage zu einem Brandfall.
Zwei Personen musste durch die Sanität der Rettung Basel-Stadt zur Kontrolle in die Notfallstation verbracht werden.
Am Montagvormittag ist ein Berggänger bei einer Speedflyer-Tour tödlich verunglückt. Der Mann war alleine zum Mönch aufgestiegen und von der Tour nicht zurückgekehrt.
Im Rahmen einer Suchaktion mittels Helikopter konnte er schliesslich lokalisiert werden. Die Rettungskräfte konnten jedoch nur noch seinen Tod feststellen.
Am Dienstag prallte ein Lastwagen mit seiner Mulde in eine SBB Überführung. Die Lenkerin wurde verletzt ins Spital gebracht.
Am Fahrzeug entstand Sachschaden.
Drohnen prägen zunehmend die Konfliktführung, haben aber keinen Paradigmenwechsel in der Einschätzung von Bedrohungen und Gefahren zur Folge.
Die Armee kann taktische und grössere Drohnen mit Kampfflugzeugen und bodengestützter Luftverteidigung abwehren, wobei diese sich in ihrer Wirkung ergänzen und verstärken.
Diebe brachen in der Nacht ein parkiertes Auto auf und entwendeten ein Laptop. Wenig später nahm die Stadtpolizei Zürich zwei Marokkaner unter dringendem Tatverdacht fest.
Die Kantonspolizei Aargau mahnt, keine Wertsachen im Auto zu lassen.
Am Dienstag (29.03.2022), um 15:40 Uhr, ist es auf der Staatsstrasse zu einer Kollision zwischen einem Mofa und einem Auto gekommen.
Ein 15-jähriger Mofafahrer wurde dabei schwer verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Im Rahmen der Erneuerung der Betriebs- und Sicherheitsausrüstungen werden im Tunnel Schänzli und in den Vorzonen Arbeiten ausgeführt. Diese bedingen Sperrun- gen der Röhren in Fahrtrichtung Delémont und Basel sowie verschiedener Ein- und Ausfahrten.
Um die Verkehrsbehinderung so gering wie möglich zu halten, werden die Arbeiten nachts ausgeführt.
Beim Brand eines Gartenhauses in Kradolf entstand am Dienstagabend Sachschaden. Verletzt wurde niemand.
Kurz nach 19 Uhr meldete eine Passantin, dass an der Unteraustrasse ein Gartenhaus brenne.
Am Dienstagvormittag sind im Berner Münster 92 Korpsangehörige der Kantonspolizei Bern, 28 Frauen und 64 Männer, vereidigt worden.
Davon wurden 53 Polizistinnen und Polizisten, welche erstmals die zweijährige Polizeiausbildung abgeschlossen haben, ins Korps aufgenommen. Weiter legten 16 Mitarbeitende des Botschaftsschutzes und des Verkehrsdienstes sowie 23 weitere Mitarbeitende den Eid oder das Gelübde ab.
In der Schweiz müssen ab dem 1. April 2022 alle Elektrofahrräder auch tagsüber mit eingeschaltetem Licht fahren.
Diese Massnahme soll die Sichtbarkeit erhöhen und damit die Sicherheit der Fahrer von Elektrofahrrädern verbessern. Die Kantonspolizei gibt Tipps zur Nutzung von Elektrofahrrädern.
Heute floss aus Südwesten immer noch warme, aber in der Höhe etwas feuchtere und vor allem durch Saharastaub beladene Luft zur Schweiz.
Die Feuchtigkeit machte sich in Form von hohen Wolkenfeldern und der Saharastaub durch die Lufttrübung bemerkbar. Dennoch war es besonders in den Alpen und auf der Alpensüdseite auch heute noch einmal freundlich und recht warm.
Die 14-jährige Mofalenkerin zog sich unbestimmte Verletzungen zu.
Am Dienstagnachmittag (29.03.2022) fuhr ein 72-jähriger Mann mit seinem Lieferwagen von der Liststrasse her und beabsichtigte links in die Dorfstrasse in Richtung Haslen einzufahren.
Am Dienstag (29.03.2022) ist es in Triesenberg zu einem Selbstunfall mit einem Betonmischer gekommen.
Der Lenker eines Betonmischers fuhr gegen 13:20 Uhr auf der Hauptstrasse Bergstrasse talwärts, mit der Absicht nach rechts auf die Nebenstrasse Rotenbodenstrasse abzubiegen.
Am Dienstag brannte in einer Werkstatt in Heldswil ein Auto. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau führte ein 54-Jähriger kurz nach 10 Uhr Trennarbeiten an einem Auto in einer Werkstatt an der Höhenstrasse aus.
Ein Auto geriet am Dienstagmorgen in Zihlschlacht während der Fahrt in Brand. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beträgt einige tausend Franken.
Eine Autofahrerin war gegen 9.30 Uhr auf der Wilenstrasse in Richtung Sitterdorf unterwegs.
Seit Anfang Jahr treiben falsche Polizisten per Telefon ihr Unwesen. Ziel sind ältere, zum Teil betagte Personen. Die Schadenssumme beträgt bis dato hunderttausend Franken.
Die Polizei mahnt zu mehr Vorsicht.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, brach heute gegen 13.00 Uhr im Bundesasylzentrum in der Via Motta in Chiasso ein Brand aus.
Nach einer ersten Rekonstruktion und aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, hat ein 30-jähriger algerischer Asylbewerber, der später festgenommen wurde, eine Matratze und einige Kleidungsstücke in Brand gesetzt.
Beim Bahnhof Zug wurde ein Mann bestohlen und zusammengeschlagen. Das Opfer musste mit Kopfverletzungen ins Spital eingeliefert werden.
Zwei Jugendliche wurden festgenommen und befinden sich in Untersuchungshaft.
Am Dienstag, den 29. März um 06:50 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 41-Jährigen aus Prêles gelenkt wurde, auf der Zufahrtsstrasse zum McDonald's in Marin in nördlicher Richtung.
An der Kreuzung mit der Rue des Perveuils kam es zu einer Kollision mit einem Motorroller, der von einem 47-jährigen Einwohner von Marin gesteuert wurde und auf der letztgenannten Strasse in östlicher Richtung fuhr.
Was die Bekämpfung der Eigentumskriminalität betrifft, so ist die Zahl der Straftaten im Jahr 2021 stabil geblieben.
Niedrige Werte, die auf die derzeitige Pandemiesituation zurückzuführen sind.
Am Samstag (26.03.2022), um 19:45 Uhr, ist es an der Hauptstrasse zu einer Kollision zwischen einem Hund und einem Auto gekommen. Der Hund wurde dabei schwer verletzt und musste eingeschläfert werden.
Die verursachende Person entfernte sich im Auto von der Unfallstelle, ohne sich um den Hund zu kümmern.
Am Dienstag, 29.03.2022, 09.00 Uhr, fand in Glarus die Medienorientierung zur Verkehrsunfall- und Kriminalstatistik 2021 des Kantons Glarus statt.
Nachfolgend die Zusammenfassung aus den beiden Bereichen.
In der Nacht auf Dienstag wurde in Oberentfelden ein Bankomat aufgesprengt.
Die Täterschaft konnte mit einer unbekannten Menge Bargeld flüchten. Auskunftspersonen werden gesucht.
Am Montag (28.03.2022) rollte ein geparkter Personenwagen quer über die Geltenwilenstrasse und prallte gegen eine Hausfassade. Die genaue Ursache wird noch abgeklärt.
Am Montagnachmittag kurz nach 15:45 Uhr kam an der Geltenwilenstrasse ein geparkter Personenwagen eines 26-jährigen Autolenkers auf unbekannte Art und Weise ins Rollen.
Am Montag (28.03.2022) kollidierte auf der Rosenbergstrasse eine Motorradfahrerin mit einem Personenwagen.
Sie wurde leicht verletzt und es entstand ein leichter Sachschaden.
Am Montagnachmittag ist in Biel ein Velolenker verunfallt. Der Mann wurde schwer verletzt und mit einem Helikopter der Rega ins Spital geflogen.
Zum Unfallhergang wurden Ermittlungen aufgenommen.
Motorradfahrende können viel zu ihrer eigenen Sicherheit beitragen - dies wird in der neuen Motorradkampagne thematisiert.
Die Kampagne spricht auf Plakaten und einer neuen Website nebst den Sicherheitsaspekten auch das Problem mit übermässigem Lärm an.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Montagmorgen (28.03.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Firmengebäude an der Bafflesstrasse eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft gelangte durch ein mutmasslich gekipptes Fenster in die Liegenschaft.
Am Montag (28.03.2022), um 12:20 Uhr, ist ein LiPo-Akku eines Modellfahrzeugs in einer Garage an der Ifangstrasse in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte das Feuer löschen, bevor es auf das Einfamilienhaus übergriff.
Es wurde niemand verletzt.
Am Montag (28.03.2022), kurz nach 14:50 Uhr, ist es beim Wasserfall Saarfall zu einem Canyoning-Unfall gekommen. Ein 36-jähriger Mann wurde dabei schwer verletzt.
Er musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Montag (28.03.2022), kurz nach 16:30 Uhr, ist es auf der Herrenhofstrasse zu einem Zusammenstoss zwischen einem Velo und einem Auto gekommen.
Eine 15-jährige Velofahrerin wurde beim Zusammenstoss leicht verletzt.
Am Montag (28.03.2022), kurz nach 16:45 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen. Die beiden Fahrzeuge fingen Feuer. Eine 38-jährige Frau wurde leicht verletzt.
Sie musste vom Rettungsdienst betreut und ins Spital gebracht werden.
Am Montag (28.03.2022), kurz nach 20:30 Uhr, ist ein Einfamilienhaus an der Kirchbüntstrasse in Brand geraten. Die Brandursache dürfte auf einen Holzkohle-Tischgrill zurückzuführen sein.
Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere hunderttausend Franken geschätzt.
Alpnach Dorf (OW) Am Montagabend gerieten drei Gebäude in Vollbrand. Beim Brand wurden fünf Personen leicht verletzt. An den Gebäuden entstand Totalschaden. Die Löscharbeiten sind beendet.
Am Montag, 28.03.2022, um 19.30 Uhr, gingen bei der Kantonspolizei Obwalden viele Notrufe über einen Brand in Alpnach Dorf, im Gebiet Baumgarten ein.
Die Kontrollen im Schwerverkehr dienen der Verkehrssicherheit. Im letzten Jahr 2021 wurden dazu insgesamt 139 732 Lastwagen, Sattelschlepper, Lieferwagen und Busse kontrolliert.
Dabei kam es zu 24 410 Beanstandungen und in 4650 Fällen wurden die Fahrzeuge stillgelegt oder den Chauffeuren die Weiterfahrt verwehrt. Dies geht aus dem Bericht zu den Schwerverkehrskontrollen hervor, den das Bundesamt für Strassen (ASTRA) und das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) heute gemeinsam veröffentlicht haben.
Im Neufeldtunnel finden verschiedene Arbeiten statt, so werden etwa Leitungen gewartet oder Reparaturarbeiten an der Randbeleuchtung durchgeführt.
Dafür wird der Tunnel während einer Nacht gesperrt.
Bei einem Selbstunfall in Pfyn wurde am Montag der Fahrer eines Elektromobils schwer verletzt. Der 79-Jährige musste ins Spital geflogen werden.
Gegen 17.50 Uhr war der Elektromobilfahrer auf der Fabrikstrasse in südliche Richtung unterwegs.
Gestern wurde bei der Freiburgerstrasse eine Schwerverkehrskontrolle von unseren KollegInnen vom Ressort Kontrollen durchgeführt.
Von neun kontrollierten Fahrzeugen wies ein Lastwagen ein Übergewicht bei der Achslast auf.
Die Kantonspolizei Zürich hat an der Medienorientierung zur Verkehrsunfallstatistik vom 16. März 2022 erneut auf den Handlungsbedarf im Bereich der Zweiradunfälle, insbesondere mit Motorrädern, hingewiesen und die geplanten Massnahmen erläutert.
Aus diesem Grund startet heute die bereits im 2021 lancierte Motorradkampagne erneut.
Ums Putzen kommt niemand herum. Im Frühling überkommt viele sogar ein regelrechter Putzeifer.
Doch aufgepasst: Wer fürs Abstauben, Ausmisten und Aufräumen zu wenig Zeit einplant oder mit ungeeigneter Ausrüstung improvisiert, riskiert einen Unfall. 40 000 Personen verletzen sich denn auch beim Putzen und Kochen – jedes Jahr. Die Tipps der BFU helfen, den Frühlingsputz unbeschadet zu überstehen.
Von Freitag, 1. April 2022, 22 Uhr, bis Montag, 4. April 2022, 5 Uhr, ist die Rämistrasse im Abschnitt Hirschengraben bis Waldmannstrasse stadteinwärts gesperrt.
Die Umleitung in Richtung City erfolgt via Heimplatz, Heimstrasse, Hirschengraben und Central.
Die Unfälle des Zweiradverkehrs stehen im Mittelpunkt der neuen Allianz Zweirad-Verkehrssicherheitsstudie des Allianz Zentrums für Technik (AZT). Jeder vierte Tote (294.000) und 41 Prozent (22 Mio.) aller Verletzten des weltweiten Strassenverkehrs verunglücken mit einem Fahrrad, Motorrad, Scooter oder Vergleichbarem.
EU-weit ist ebenfalls jeder vierte Verkehrstote ein Zweiradnutzer, in der Schweiz sind es sogar über 40 Prozent.
Ein Jugendlicher gerät auf die schiefe Bahn: Um seinen Drogenkonsum zu finanzieren, verübt er Einbrüche und sogar Überfälle. Schliesslich wird er gefasst.
Der junge Erwachsene K. erzählt von einer schwierigen Zeit und davon, wie er sie hinter sich gelassen hat.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.