Die Polizeiwache Herzogenbuchsee zieht Anfang April in die Räumlichkeiten an der Fabrikstrasse 8 um.
Während des Umzugs ist die Wache geschlossen. Für Anliegen ist während dieser Zeit die nahegelegene Polizeiwache Wangen an der Aare zu deren üblichen Öffnungszeiten erreichbar.
Am Donnerstag (31.03.2022), kurz nach 8:10 Uhr, ist ein 27-jähriger Autofahrer mit seinem Auto auf der Autobahn A13 zwischen Kreissern und Oberriet von der Fahrbahn abgekommen.
Bei der technischen Kontrolle des Autos musste festgestellt werden, dass drei Reifen eine ungenügende Profiltiefe aufweisen. Der Mann blieb unverletzt. Am Auto entstand Sachschaden von rund 10'000 Franken.
Am Donnerstag (31.03.2022), kurz nach 10 Uhr, ist eine 74-jährige Autofahrerin mit ihrem Auto auf der Gasterstrasse verunfallt.
Das Auto kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Strassenlaterne sowie Betonelemente am Fahrbahnrand, bevor das Auto zurück auf die Gegenfahrbahn abgewiesen wurde.
Heute hat sich ein Teil der Geschäftsleitung der Kantonspolizei Zürich mit der Landespolizeipräsidentin Baden-Württembergs, Stefanie Hinz, und weiteren Vertretern des Präsidiums getroffen.
Themen waren dabei unter anderem die Bereiche Cyberkriminalität, Bedrohungsmanagement und Telefonbetrug.
Am Mittwoch (30.03.2022), kurz nach 13:35 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung von einem möglicherweise vermissten Kleinflugzeug im Bereich Säntis erhalten.
Wrackteile wurden am frühen Abend in sehr unwegsamen Gelände durch Helikopter der Armee und der Rega gefunden. Wir berichteten darüber.
Am Donnerstag, 7. April 2022 findet die Gedenkfeier zur Schlacht bei Näfels/GL statt.
Aufgrund dieses Anlasses ist auf den Hauptachsen zwischen Glarus und Näfels sowie auf der Molliser-/ Netstalerstrasse mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Die unabhängige Aufsichtsbehörde über die nachrichtendienstlichen Tätigkeiten (AB-ND) führte 2021 18 Prüfungen bei den Nachrichtendiensten durch und sprach 18 Empfehlungen aus.
Damit reduziert sich im Vergleich zu den letzten Jahren die Anzahl der Empfehlungen deutlich. Der neue Tätigkeitsbericht 2021 stellt die wichtigsten Erkenntnisse aus Sicht der nachrichtendienstlichen Aufsicht vor. Er ist der letzte Bericht unter der Leitung von Thomas Fritschi, der die AB-ND per Ende März 2022 verlässt.
Gestern Abend branten auf einem Parkplatz in Muntelier drei Autos. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen und eine Ausbreitung verhindern.
Eine Untersuchung ist im Gange.
Ein Bauarbeiter ist mit einem Motorkarren rückwärts in eine Mauer, vorwärts über eine Wiese gefahren und anschliessend umgekippt.
Der Mann wurde verletzt und befindet sich im Spital.
Gestern Abend, kurz vor 20 Uhr, kam es auf dem Brünigpass, bei der Schwingplatzkurve, zu einem Verkehrsunfall.
Eine 30-jährige Frau verlor die Beherrschung über ihr Fahrzeug und kollidierte mit der rechtseitigen Leitplanke.
Die im Jahr 2021 in Basel-Stadt polizeilich registrierten Straftaten deuten auf eine relativ stabile Kriminalitätslage hin.
Die am Donnerstag veröffentlichte kantonale Polizeiliche Kriminalstatistik 2021 zeigt bei den Gewalt-, Sexual- und Betäubungsmitteldelikten sinkende, bei den Vermögensdelikten leicht steigende Werte.
Bei einer kürzlich am Grenzübergang St. Margrethen erfolgten Kontrolle stellten Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) Waffen und Munition sicher.
Mitgeführt wurden diese in einem Wohnwagen.
Die Staatsanwaltschaft hat mit Anklageschrift vom 29. März 2022 gegen den Beschuldigten U.K. wie auch gegen weitere Personen Anklage beim Bezirksgericht Arbon erhoben.
Gemäss Anklageschrift werden dem Beschuldigten U.K. für den Zeitraum ab September 2013 und teilweise bis zum Juni 2019 die Tatbestände der mehrfachen Tierquälerei, der mehrfachen Widerhandlungen gegen das Tierschutzgesetz und gegen das Tierseuchengesetz sowie der Tatbestand der gewerbsmässigen Widerhandlung gegen das Lebensmittelgesetz vorgeworfen.
Die Berufsfeuerwehr von SRZ absolvierte die letzten drei Tage gemeinsam mit der Stadtpolizei Zürich und den Seerettungsdiensten verschiedene Trainingseinheiten rund um das Fahrgastschiff.
Dabei standen ihnen Schiffe der Zürichsee Schifffahrt (ZSG) zur Verfügung.
Im Frühling 2020 gestartet haben die Angehörigen unseres Lehrgangs 20-1 ihre anspruchsvolle Ausbildung abgeschlossen.
Gestern nahm sie Regierungsrat Dieter Egli zusammen mit Polizeikommandant Michael Leupold in Pflicht.
Seit zehn Jahren sorgt die Zürcher Polizeischule (ZHPS) für bestmögliche Voraussetzungen für den erfolgreichen Abschluss der eidgenössischen Berufsprüfung zur Polizistin bzw. zum Polizist.
Rund 120 bis 170 Aspirantinnen und Aspiranten absolvieren pro Jahr ihren Lehrgang an der ZHPS.
Am Mittwoch verursachte eine Autolenkerin sowie ein Fahrradlenker je einen Selbstunfall.
Wie sich anlässlich der Tatbestandsaufnahmen herausstellte, dürften beide alkoholisiert unterwegs gewesen sein.
Auf der A8 zwischen Interlaken-Ost und Brienz wird im Rahmen der Gesamterneuerung auf Anfang April 2022 wiederum an mehreren Stellen eine einspurige Verkehrsführung eingerichtet.
Auch im Bereich Krattighalde am Thunersee wird der Verkehr aufgrund von Bauarbeiten einspurig geführt, dort aber nur kurzzeitig.
Im Rahmen der Unterhaltsarbeiten im Gotthardstrassentunnel wird die Nationalstrasse A2 zwischen Göschenen und Airolo in den aufgeführten Nächten für jeglichen Verkehr gesperrt.
Woche 14 vom 4. bis 8. April 2022 (4 Nächte) von 22.00 – 05.00 Uhr
Auf der A6 zwischen Bern-Wankdorf und Muri laufen seit Anfang März die diesjährigen Hauptarbeiten zur Pannenstreifenumnutzung und zum Ausbau des Lärmschutzes. Nun beginnen auch im Sonnenhoftunnel die Sanierungsarbeiten.
Dafür muss eine neue Verkehrsführung eingerichtet werden. Es kommt daher in Fahrtrichtung Spiez zur Sperrung der Einfahrt Ostring sowie zu einem Spurabbau.
Der Krieg in der Ukraine hat eine grosse Flüchtlingswelle verursacht.
Das wiederum sorgt bei Schutz und Rettung Bern für eine hohe Arbeitsbelastung während 24 Stunden an 7 Tagen die Woche.
Am Mittwochabend, 30. März 2022, kurz nach 22.00 Uhr, kollidierte eine Rollerfahrerin in der Birsigtalstrasse in Reinach BL mit einem Fuchs und stürzte in der Folge auf die Fahrbahn.
Dabei zog sie sich Verletzungen zu.
Am Mittwoch, 30.03.2022, 17.50 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Mühlehorn ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war auf der Überholspur in Fahrtrichtung Zürich unterwegs.
Die Stadtpolizei St.Gallen führt ab April 2022 E-Bike-Patrouillen ein. Neu werden Polizistinnen und Polizisten im täglichen Patrouillendienst auch mit dem E-Bike unterwegs sein.
Ein Pilotversuch im vergangenen Jahr zeigte die Einsatzmöglichkeiten des nachhaltigen Transportmittels und dessen wertvolle Ergänzung zu den bestehenden Fortbewegungsmöglichkeiten der Stadtpolizei auf.
Von Montag, 4. April bis Freitag, 8. April 2022, werden nachts zwischen 20.30 und 5.00 Uhr in den Axentunnels zwischen Flüelen und dem Mositunnel Süd Reinigungsarbeiten der Entwässerungsleitungen ausgeführt.
Es ist mit Behinderungen und Wartezeiten zu rechnen.
Am Mittwoch (30.03.2022), kurz nach 13:35 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung von einem möglicherweise vermissten Kleinflugzeug im Bereich Säntis erhalten.
Wrackteile wurden am frühen Abend in sehr unwegsamen Gelände durch Helikopter der Armee und der Rega gefunden (Polizei.news berichtete).
Am Mittwoch (30.03.2022), kurz nach 13:35 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung von einem möglicherweise vermissten Kleinflugzeug im Bereich Säntis erhalten.
Die Rettungsorganisationen von Appenzell Ausserrhoden und St.Gallen leiteten einen Grosseinsatz ein.
In der Nacht auf Mittwoch verursachte ein Automobilist einen Selbstunfall.
Er wollte im Boowald einen Porsche Probefahren und verlor dabei die Herrschaft. Verletzt wurde niemand.
Am Mittwoch, 30. März, gegen 09:50 Uhr, fuhr ein Auto, das von einem 89-jährigen Einwohner von Boudry gesteuert wurde, auf der Rue du Pré-Landry in Boudry von West nach Ost.
Als er auf den Parkplatz der Coop-Filiale fuhr, kam es zu einer Kollision mit einem korrekt geparkten Auto.
Angesichts der Verzögerungen und Staus an den Tunneleinfahrten der Autobahn A16, insbesondere am Mont-Russelin, versuchen einige Autofahrer Zeit zu gewinnen, indem sie auf dem Pannenstreifen an den auf der Autobahn stehenden Fahrzeugkolonnen vorbeifahren.
Dadurch gelangen sie etwas schneller auf die Ausfahrtspur der Autobahn an der Verzweigung Glovelier/Boécourt. Diese Art des Fahrens ist gefährlich und daher verboten. Die jurassische Kantonspolizei führte eine Aktion durch, um die fehlbaren Fahrer zu identifizieren.
Heute, um 07:30 Uhr, fuhr eine Autofahrerin von Bourrignon in Richtung Develier-Dessus.
Kurz nach der Rechtskurve "Tronchat" biss sie aus einem Grund, den die Ermittlungen klären müssen, in den Grasstreifen ihrer Fahrspur, riss dann das Lenkrad nach links, um die Gegenfahrbahn zu überqueren, und kam an einem Baum unterhalb der Fahrbahn zum Stehen.
Mitte Februar sind Teile eines Drehgestells eines Intercity-Zuges in Münsingen in Brand geraten.
Die Ermittlungen der Kantonspolizei Bern ergaben, dass der Brand auf eine Manipulation zurückzuführen war. Ein 22-Jähriger wurde angehalten. Er wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Aufgrund diverser Veranstaltungen erwartet die Polizei am Sonntag, 3. April 2022 ein hohes Verkehrsaufkommen rund um den St. Jakob-Park.
Allen Besuchenden wird darum empfohlen, mit dem öffentlichen Verkehr anzureisen.
Bei der Kollision zwischen zwei Autos in Roggwil wurden am Mittwochmittag zwei Personen verletzt.
Eine Person musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Der Regierungsrat hat lic. iur. Peter Pellegrini per 1. Mai 2022 zum Oberstaatsanwalt ernannt. Er wird bei der Oberstaatsanwaltschaft unter anderem für die fünf Regionalen Staatsanwaltschaften zuständig sein.
Der 59-jährige Peter Pellegrini leitet seit 2008 die Staatsanwaltschaft III für Wirtschaftskriminalität und internationale Rechtshilfe des Kantons Zürich.
Am Dienstag, 29. März 2022, zirka 14.20 Uhr, verursachte eine 60-jährige Autofahrerin eine Selbstkollision unter Alkoholeinfluss.
Die Frau kollidierte auf der geraden Strecke zwischen Siebnen und Galgenen mit mehreren Metallpfosten am Strassenrand und kam anschliessend zum Stillstand.
Aus noch unbekannten Gründen geriet am Dienstagabend in Oberneunforn ein Waldboden in Brand. Es wurde niemand verletzt.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Ab Freitag, 1. April 2022, sind die letzten Massnahmen in der Covid-19-Verordnung besondere Lage aufgehoben: die Isolationspflicht für infizierte Personen sowie die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr und in Gesundheitseinrichtungen.
Damit erfolgt die Rückkehr in die normale Lage, und die Hauptverantwortung für Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung liegt nun wieder bei den Kantonen. Bis im Frühling 2023 ist eine Übergangsphase mit erhöhter Wachsamkeit und Reaktionsfähigkeit angezeigt. Die Ziele und die genaue Aufgabenverteilung in dieser Phase hat der Bundesrat in einem Grundlagenpapier festgehalten, das bis am 22. April 2022 in Konsultation geht.
Am Montagabend, 28. März 2022, stahlen mutmassliche Trickdiebe in Schwyz Schmuck im Wert von mehr als Hunderttausend Franken.
Zwei Männer bekundeten Interesse an Bildern einer Rentnerin. Zudem liessen sie sich ihren Schmuck zeigen.
Reisende nach Italien benötigen für die Einreise eine sogenannte "Passenger Locator Form" PLF. Dazu muss online ein Formular ausgefüllt werden.
Dies ist eigentlich kostenfrei möglich. Betrüger nutzen das aus und versuchen mit betrügerischen Webseiten Kreditkartenzahlungen zu ergaunern.
Beim Dachstockbrand in einem Einfamilienhaus ist am Mittwochmorgen (30.3.2022) in Stadel bei Winterthur ein Sachschaden von über hunderttausend Franken entstanden. Verletzt wurde niemand.
Um 9.45 Uhr ging bei der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung die Meldung ein, dass aus dem Dach einer Liegenschaft Rauch dringen würde. Die anwesenden Personen konnten das Haus selbständig verlassen.
Zwei F/A-18 sind am Dienstag, 22. März 2022, im Rahmen einer Übung überraschend auf dem Militärflugplatz Alpnach gelandet.
Die Angehörigen des Stabs Flugplatzkommando 13 mussten die Kampfflugzeuge schnellstmöglich wieder flugtüchtig machen.
Im Jahr 2021 wurden insgesamt 409 Straftaten registriert. Das sind rund 3% mehr Straftaten, als im Vorjahr verzeichnet wurden (398).
Im 5-Jahresrückblick wird ersichtlich, dass wir uns damit seit 2017 auf einem stabilen, tiefen Niveau bewegen.
Der Rastplatz Chölfeld wurde in den letzten Jahren als Installationsplatz für die Gesamterneuerung der A1 Kirchberg – Kriegstetten genutzt.
Für die Demontage der letzten Container muss er nun für drei Tage gesperrt werden. Auf der A1 selbst werden für verschiedene Arbeiten einzelne Spuren gesperrt.
Am 29.03.2022, gegen 22.00 Uhr, fand an der Bäumlihofstrasse ein Raub in einem Lebensmittelgeschäft statt.
Ein 51-jähriger Mann wurde dabei leicht verletzt. Die mutmasslichen Täter konnten festgenommen werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.