Christian Stalder ist der erste Obwaldner Polizist, welcher die neue zweijährige Polizeiausbildung absolviert hat.
Das ganze Polizeikorps Obwalden gratuliert ihm herzlich zur erfolgreich bestandenen Abschlussprüfung!
Die Zuger Polizei hat zwei Männer aus dem Verkehr gezogen, die viel zu schnell unterwegs waren. Ihre Führerausweise sind sie los und sie müssen sich bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug verantworten.
Am Samstagnachmittag (5. März 2022), kurz vor 16:15 Uhr, fuhren zwei Autofahrer auf der Autobahn A4 in Richtung Küssnacht (SZ).
Am Montag, 7. März 2022, kurz vor 7.30 Uhr, sind auf einem Campingplatz am Heideweg in Reinach BL zwei Wohnwagen in Brand geraten. Beide Wohnwagen wurden beim Brand komplett zerstört. Zwei Personen wurden leicht verletzt.
Um 07.23 Uhr ging bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft die Meldung ein, wonach bei einem Campingplatz am Heideweg in Reinach ein Wohnwagen brennen würde.
Aufwändige Ermittlungen führten Polizei und Staatsanwaltschaft auf die Spur eines Drogenrings.
In einer koordinierten Aktion wurden kürzlich mehrere Tatverdächtige festgenommen. Im Rahmen der Ermittlungen konnten rund 20 Kilogramm Kokain sichergestellt werden.
Bei einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos wurden am Sonntag in Mammern zwei Personen leicht verletzt. Sie mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand erheblicher Sachschaden.
Kurz nach 16 Uhr war ein Autofahrer auf der Hauptstrasse in Richtung Eschenz unterwegs.
Bei einem Selbstunfall in Hüttwilen wurde am Sonntagnachmittag ein Motorradfahrer mittelschwer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Dreiste Diebe schlichen in der Nacht auf Sonntag in Wettingen in ein Haus, wurden dabei aber durch die Bewohner verscheucht.
Auf der Fahndung nahm die Polizei einen jungen Algerier unter dringendem Tatverdacht fest.
Über 100 Lawinenunfälle werden jeden Winter in der Schweiz registriert und im Ernstfall zählt jede Minute.
Deshalb trainieren die Rega und ihre Einsatzpartner die Suche nach Lawinenopfern regelmässig – auch mit den Lawinenhunden der Alpinen Rettung Schweiz.
Unsere fünf neuen Kolleginnen und Kollegen haben am 04.03.2022 den ersten zweijährigen Lehrgang zur Polizistin / zum Polizisten erfolgreich abgeschlossen.
In den letzten zwei Jahren habt ihr ganz schön viel investiert – nun darf gefeiert werden.
Die App informiert Sie über das Geschehen im Kanton Zürich. Sie bietet viel Wissenswertes und gibt Ihnen Tipps, wie Sie Ihr Leben und Ihr Zuhause sicherer machen können.
Wir verfolgen für Sie aktuell das Geschehen auf Strassen und Gewässern und zeigen Ihnen, wo sich Polizeiposten in Ihrer Nähe befinden. Der Polizeiberuf ist attraktiv und spannend.
Am Sonntagvormittag (06.03.2022) hat sich in der Stadt Schaffhausen an der Rheinuferstrasse, Höhe Rhybadi, ein Auffahrunfall zwischen drei Personenwagen ereignet. Eine Person wurde durch die Kollision verletzt.
An den Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.
Religiöse Verfolgung trifft Männer und Frauen unterschiedlich. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung, die im fünften Jahr in Folge von World Watch Research (WWR) durchgeführt wurde, einer Abteilung der NGO Open Doors, die verfolgte Christen unterstützt. Der nun erschienene Bericht 2022 zeigt die heimtückische, strategische und endemische Seite der unsichtbaren Verfolgung gegen christliche Frauen auf.
Sexuelle Gewalt, Zwangsheirat und andere physische Gewalt sind die schlimmsten Unterdrückungs-Methoden, denen viele Christinnen oft unbemerkt ausgesetzt sind. Auch in diesem Jahr beleuchtet der Bericht zur geschlechtsspezifischen Verfolgung diese oft unsichtbare, aber verheerende Realität.
Am Sonntag, 06.03.2022, kurz nach 9 Uhr, ereignete sich unterhalb des Chöpfenbergs (Niederurnen) ein Bergunfall mit Verletzungsfolge.
Ein 39-jähriger Berggänger startete heute früh um ca. 6 Uhr vom Parkplatz Steinberg aus mit seinem 33-jährigen Kollegen zu einer Tour in Richtung Chöpfenberg.
Ein fahrunfähiger Autofahrer verursachte am Sonntagmorgen in Arbon mehrere Unfälle.
Verletzt wurde niemand, die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutentnahme und Urinprobe an.
Am Sonntagmittag (6.3.2022) hat in Tann (Gemeinde Dürnten) ein Mehrfamilienhaus gebrannt. Personen sind keine verletzt worden.
Das Feuer verursachte grossen Schaden am Gebäude.
Am Samstag (05.03.2022), um 22:50 Uhr, hat eine unbekannte Täterschaft ein Schaufenster einer Filiale der St.Galler Kantonalbank an der Zollstrasse massiv beschädigt.
Es entstand hoher Sachschaden. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
In Olten ist am Samstagvormittag der Lenker eines orangen Mofas mit einem Auto kollidiert und anschliessend geflüchtet.
Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Auskunftspersonen.
Beim Brand in einem Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses ist am Samstag ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken entstanden.
Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Wegen der starken Rauchentwicklung mussten rund zwei Dutzend Wohnparteien evakuiert werden.
In einem Hotelflur ist am Sonntag ein Mann tot aufgefunden worden. Die Strafverfolgungsbehörden gehen von einem Tötungsdelikt aus.
Demnach soll es zu einem Streit gekommen sein.
Am Samstag (05.03.2022), um 12:50 Uhr, hat eine unbeaufsichtigte Feuerstelle im Steigen einen Brand in einem Waldstück verursacht.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen und schlimmeres verhindern.
In der Nacht zum Sonntag kam es in Herdern zu einem Brand in einer Dachwohnung. Der Bewohner musste mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden.
Kurz nach 2 Uhr bemerkte der Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Frauenfelderstrasse Rauch in seiner Dachwohnung und schlug Alarm. Sämtliche Bewohner der Liegenschaft begaben sich darauf nach draussen in Sicherheit. Die Feuerwehr Herdern sowie die Stützpunktfeuerwehr Frauenfeld waren rasch vor Ort, löschten den Schwelbrand und lüfteten das Gebäude aus.
Am Samstag (05.03.2022), in der Zeit zwischen 17 Uhr und 21 Uhr, ist an der Bahnhofstrasse eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über ein Fenster Zugang und durchsuchte die Räumlichkeiten.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Samstagnacht (05.03.2022) hat die Kantonspolizei St.Gallen fünf fahrunfähige oder alkoholisierte Verkehrsteilnehmende kontrolliert. Vier Personen mussten ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Sie werden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Am Wochenende vom 12. und 13. März 2022 findet nach coronabedingter zweijähriger Pause wiederum eine Schweizermeisterschaft für Lawinenhunde statt.
25 Mensch-Hunde-Teams haben sich aufgrund verschiedener Prüfungsresultate für diese Schweizermeisterschaft qualifiziert.
Am Samstagnachmittag, 5. März 2022 ist es in Egg zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einer Inline-Skaterin gekommen.
Beide Verunfallten erlitten beim Unfall erhebliche Verletzungen und mussten hospitalisiert werden.
Ein Velofahrer wurde am Samstagnachmittag in Schlatt leicht verletzt, als er von einem abbiegenden Auto angefahren wurde.
Der alkoholisierte Autofahrer musste seinen Führerausweis abgeben.
Bei der Kollision mit einem Stromverteilkasten in Weinfelden entstand in der Nacht zum Sonntag Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Die Staatsanwaltschaft ordnete beim alkoholisierten Lenker eine Blutprobe an.
Wie schon in den vergangenen Tagen sorgte auch heute ein ausgedehntes Hochdruckgebiet verbreitet für viel Sonnenschein. Allerdings gab es dabei auch Ausnahmen - und wer suchte, fand sogar dichtere Bewölkung.
Man musste aber schon mit geschärftem Blick nach Niederschlag forschen, um fündig zu werden.
Am Samstag (05.03.2022), kurz vor 6 Uhr, ist es auf der Stossstrasse zu einem Selbstunfall eines Lieferwagens gekommen. Der 25-jährige Fahrer wurde leicht verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Er war in fahrunfähigem Zustand unterwegs. Es entstand hoher Sachschaden.
Am Samstagnachmittag (5.3.2022) ist im Glattpark (Gemeinde Opfikon) ein schwer verletzter Mann aufgefunden worden. Er ist umgehend in Spitalpflege gebracht worden.
Kurz nach 13 Uhr meldeten Passanten der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung Zürich einen Mann, der an der Thurgauerstrasse im Glattpark auf offener Strasse zusammen gebrochen sei, nachdem er sie angesprochen habe.
Am Samstag, 5. März 2022, fanden zwei Demonstrationen in Zürich statt. Die Stadtpolizei Zürich lenkte die bewilligte Demonstration ohne Zwischenfälle von der Platzpromenade zum Sechseläutenplatz. Anlässlich der unbewilligten Demonstration am Nachmittag, die vom Kreis 1 in den Kreis 4 führte, kam es nebst Verkehrseinschränkungen zu Sachbeschädigungen.
Die Stadtpolizei musste Reizstoff und Wasserwerfer einsetzen.
Am 05.03.2022, um 01.20 Uhr, wurden in der Steinenvorstadt in einer Bar ein 26- und ein 29- jähriger Mann bei einer Auseinandersetzung verletzt.
Ein mutmasslicher Täter konnte festgenommen werden.
In der Nacht zum Sonntag wurde in Frauenfeld ein 22-Jähriger von zwei Personen bestohlen und tätlich angegangen. Es wurde niemand verletzt, die Täter flüchteten mit Bargeld.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Bei einer Auffahrkollision auf der A2 bei der Verzweigung Härkingen wurde am Freitagabend eine Autolenkerin leicht verletzt.
Auf der Autobahn A2 war am Freitag, 4. März 2022, kurz vor 19 Uhr, eine Autolenkerin in Richtung Bern unterwegs und bemerkte zu spät, dass das voranfahrende Auto vor der Verzweigung Härkingen bei hohem Verkehrsaufkommen abbremste.
Auf der Autobahn A1 kam es am Freitagmittag zu einer Auffahrkollision mit insgesamt vier Fahrzeugen. Eine Person wurde leicht verletzt.
Die Autobahn in Richtung Zürich musste kurzzeitig gesperrt werden.
Ein fahrunfähiger Autofahrer verursachte am Freitagabend in Riedt bei Erlen einen Selbstunfall und entfernte sich von der Unfallstelle.
Verletzt wurde niemand.
Am Freitag (04.03.2022) kam es auf der St.Georgen-Strasse zu einer Kollision zwischen einem Bagger und einem Bus. Personen wurden nicht verletzt, jedoch entstand erheblicher Sachschaden am Bus.
Die St.Georgen-Strasse war zudem während der Unfallaufnahme komplett gesperrt.
Am Freitagabend hat sich in Blankenburg ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autos ereignet. Beide Lenker wurden dabei verletzt und ins Spital gebracht.
Die Strasse musste gesperrt werden.
Am Freitag (04.03.2022), um 22:50 Uhr, ist es an der Bahnhofstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Der 47-jährige Autofahrer war in fahrunfähigem Zustand unterwegs.
Er musste seinen Führerausweis auf der Stelle abgeben.
In der Zeit zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen (04.03.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Hauptstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über ein Fenster Zutritt zur Wohnung und durchsuchte diese.
Vor einem Fussgängerstreifen ist es zu einer Auffahrkollision gekommen und auf der Autobahn ist ein Auto in die Leitplanke geprallt.
Drei Personen wurden verletzt.
Auf dem Zugerberg ist ein Mountainbiker gestürzt.
Der Mann musste von der Rega mit einer Seilwinde geborgen und mit erheblichen Verletzungen ins Spital geflogen werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.