Am Montag (28.02.2022) ist es in Eschen zu einem Verkehrsunfall gekommen. Eine Person wurde verletzt. An den Fahrzeugen entstand geringer Sachschaden.
Gegen 04:45 Uhr befuhren ein Mann mit seinem E-Bike sowie ein Automobilist den Kreisverkehrsplatz „Gross Bretscha“ an der Essanestrasse und kollidierten miteinander. Da der Unfallhergang noch unklar ist, werden Zeugen gesucht.
Am Sonntagnachmittag ist in Pontresina ein Auto mit einem Fussgänger kollidiert. Der Mann wurde dabei verletzt.
Ein 73-jähriger Automobilist bog am Sonntag um 16.20 Uhr in Pontresina von der Via Maistra in die Via Fullun ab.
Am Montag, 28.02.2022, 11.15 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Niederurnen ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Chur unterwegs. Bei einem Überholmanöver bemerkte der 79-Jährige zu spät, dass der vorausfahrende Autofahrer wegen eines Staus abbremste und es kam zu einer Auffahrkollision.
Angesichts der fortschreitenden Militärintervention Russlands in der Ukraine hat der Bundesrat am 28. Februar 2022 beschlossen, die Sanktionspakete der EU vom 23. und 25. Februar zu übernehmen.
Die Vermögen der gelisteten Personen und Unternehmen sind ab sofort gesperrt; auch die Finanzsanktionen gegen den russischen Präsidenten Vladimir Putin, Premierminister Mikhail Mishustin und Aussenminister Sergey Lavrov werden mit sofortiger Wirkung vollzogen. Die Schweiz bekräftigt ihre Solidarität mit der Ukraine und ihrer Bevölkerung; sie liefert Hilfsgüter für die nach Polen geflüchteten Menschen.
Am Montagmorgen (28.02.2022) hat die Kantonspolizei St.Gallen in Schmerikon und Wil insgesamt vier Autos angehalten, bei denen die erforderlichen Scheiben nicht vollständig von Eis befreit waren. Die vier Autofahrer werden zur Anzeige gebracht.
In Schmerikon wurden auf der St.Gallerstrasse, in der Zeit zwischen 6:25 Uhr und 6:50 Uhr, gleich drei Autofahrer im Alter von 31, 41 und 46 Jahren angehalten. Bei zwei Autos waren sowohl Front- als auch Seitenscheiben nicht genügend vom Eis befreit, beim dritten Auto waren die Seitenscheiben nicht enteist.
Am Montagmorgen (28.02.2022) hat ein Pannenfahrzeug im Baustellenbereich der Autobahn A1 zwischen Stephanshorntunnel und Anschluss St. Fiden für massiven Rückstau in Fahrtrichtung Zürich gesorgt.
In der Gegenrichtung ereignete sich ein Auffahrunfall mit drei beteiligten Autos. Ein 28-jähriger Autofahrer wurde leicht verletzt. Die Autos konnten in den Baustellenbereich gelenkt werden, sodass in Fahrtrichtung St. Margrethen kein grosser Rückstau entstand.
Ein Mann, der am Sonntag, 20. Februar 2022, bei einem Wohnungsbrand in Ittigen verletzt aufgefunden worden war, ist verstorben.
Er war in kritischem Zustand ins Spital gebracht worden. Die Ermittlungen zum Brand dauern an.
Feinstaub schadet der Gesundheit. Die Abgasvorschriften dienen dazu, solche Belastungen zu reduzieren. Untersuchungen haben nun aber gezeigt, dass die bis jetzt angewandten Messverfahren nicht empfindlich genug sind, um alle defekten Diesel-Partikelfilter zu erfassen.
Das UVEK hat deshalb entschieden, dass ab 1. Januar 2023 ein präziseres Messverfahren eingesetzt werden muss.
Bei einem Zusammenstoss mit einem Auto in Tägerschen wurde am Montagmittag ein Mofafahrer verletzt. Er musste ins Spital gebracht werden.
Ein 68-jähriger Autofahrer war kurz nach 11.30 Uhr auf der Strasse "Sonnenhügel" in Richtung Wilerstrasse unterwegs.
Beim Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses ist am Samstag (26.2.2022) in Kloten ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden und zwei Personen wurden verletzt (Polizei.news berichtete).
Die Kantonspolizei Zürich hat gleichentags zwei Verdächtige verhaftet.
Über das Wochenende hat eine unbekannte Täterschaft in einem Steinwerk in Solothurn rund 40 Grabsteine umgeworfen.
Dabei entstand grosser Sachschaden. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Samstagabend ist bei einem Selbstunfall auf der Autobahn N13 in Lostallo ein Auto auf dem Dach zum Stillstand gekommen. Der Autolenker musste sich einer Blut- und Urinprobe unterziehen.
Der 51-Jährige fuhr am Samstag nach 19.15 Uhr auf der Nordspur der Autobahn N13 von Roveredo in Richtung Norden.
Am Sonntagmorgen, 27. Februar 2022, ist es in Speicher zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen. Der Lenker sowie die Beifahrerin blieben unverletzt. Der Führerausweis auf Probe wurde dem Mann eingezogen.
Kurz vor 6.00 Uhr lenkte ein 20-Jähriger einen Personenwagen, an welchem die Frontscheiben vereist waren, eine Quartierstrasse abwärts. Damit der Lenker trotzdem Sicht auf die Strasse hatte, liess er die Seitenscheibe herunter und schaute seitlich aus dem Auto.
Am Sonntagnachmittag ist es auf der Prättigauerstrasse in Schiers zu einem Verkehrsunfall gekommen. Vier Person wurde dabei verletzt.
Ein 37-jähriger Schweizer fuhr am Sonntag um 14.30 Uhr alleine mit einem Personenwagen auf der Nationalstrasse A28 von Davos in Richtung Landquart.
Am Samstag, 26. Februar 2022 gegen 11:00, fiel ein Mann auf dem Theodulgletscher, auf einer Höhe von 3'631 m. ü M, in eine Gletscherspalte.
Er konnte nur noch tot geborgen werden.
Am Sonntagnachmittag, 27. Februar 2022 wurden während des Basler Fan-Marsches vom Bahnhof Altstetten zum Stadion Letzigrund zwei Patrouillen der Stadtpolizei Zürich angegriffen.
Zwei Polizisten wurde dabei verletzt.
Am Samstagabend (26.02.2022), kurz nach 23:15 Uhr, sind drei Frauen im Alter zwischen 22 und 25 Jahren auf Höhe Trogenerstrasse durch einen Bodenknaller leicht verletzt worden.
Eine unbekannte Täterschaft hatte den Knaller während des Fasnachtstreibens mitten in die Personengruppe geworfen. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Sonntag (27.02.2022), kurz vor 15:40 Uhr, hat eine 64-jährige Frau mit ihrem Auto auf der Bahnhofstrasse, bei der Kreuzung Staatsstrasse, einen Selbstunfall verursacht. Ihr Auto prallte dabei in zwei parkierte Autos.
Dabei wurde die Autofahrerin leicht verletzt. Sie wurde zudem als fahrunfähig eingestuft.
Am Sonntagabend (27.02.2022), kurz nach 22:35 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einer verletzten Person auf der Alte Landstrasse erhalten.
Es ist davon auszugehen, dass eine 50-jährige Frau einen Selbstunfall mit einem E-Bike hatte. Sie musste vor Ort durch den Rettungsdienst reanimiert und anschliessend von der Rega ins Spital geflogen werden. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Vor dem Hauptbahnhof Solothurn ist am Sonntagabend ein Fussgänger von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden.
Der Bahnhofvorplatz blieb einige Stunden gesperrt; der Verkehr wurde umgeleitet. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Rüüdigen Samstag und am Sonntag fanden im ganzen Kanton Luzern diverse Fasnachtsveranstaltungen statt. Diese verliefen grundsätzlich friedlich. Die Luzerner Polizei war im ganzen Kanton stark präsent und konnte unterstützen, helfen und eingreifen, wenn es notwendig war.
Die Präsenz der Polizei wird von der Bevölkerung sehr geschätzt und wurde mehrfach verdankt.
Endlich wieder Fasnacht: Die Kantonspolizei Basel-Stadt trifft die letzten Vorbereitungen für die „drey scheenschte Dääg“.
Velo- und Mofaparkfelder in der Innenstadt sind während der gesamten 72 Stunden aufgehoben.
Auf geht`s Buam. Des hobt ihr guad gmacht, mia san stolz auf eich.
Unsere sieben Polizeiaspiranten haben das erste Ausbildungsjahr an der Interkantonalen Polizeischule in Hitzkirch mit Bravour bestanden.
Der Autofahrer, der am vergangenen Mittwoch in Rotkreuz ein Mädchen angefahren hatte, konnte ermittelt werden. Der Zeugenaufruf wird widerrufen.
Am Mittwochmittag (23. Februar 2022) ist bei der Begegnungszone Mühlematt in Rotkreuz ein 11-jähriges Mädchen von einem Auto erfasst und verletzt worden.
Am Samstag, 5. März 2022 und Sonntag, 6. März 2022 findet auf der Lenzerheide der FIS Ski Weltcup statt.
Im Zusammenhang mit diesem Sportanlass ist auf der Hauptstrasse zwischen Chur und Lantsch/Lenz mit Behinderungen und Wartezeiten in beiden Fahrtrichtungen zu rechnen.
Vom 1. März bis zum 8. April 2022 wird in der Aula der Wirtschaftsschule BFB in Biel die zweisprachige Wanderausstellung „Stärker als Gewalt“ gezeigt.
Gewalt in der Beziehung oder in der Familie gehört für viele Menschen zur traurigen Realität.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Sonntagabend in Kreuzlingen einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Sein Führerausweis wurde eingezogen.
Am Sonntag, 27. Februar 2022, kurz vor 15.00 Uhr, kam es an der Hauptstrasse in Ziefen BL zu einem Gewaltdelikt. Dabei wurde eine Person getötet. Die Polizei Basel-Landschaft konnte eine der Tat dringend verdächtige Person festnehmen.
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft wurde gestern Nachmittag eine 60-jährige Schweizerin erschossen.
Die Stadtpolizei St.Gallen suchte seit Sonntag (27.02.2022) öffentlich nach einem vermissten Mädchen. Die 13-Jährige konnte nun wohlbehalten aufgefunden werden.
Die Stadtpolizei St.Gallen hat am Sonntag eine Vermisstmeldung öffentlich verbreitet, wobei die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach einem 13-jährigen Mädchen gebeten wurde.
Bei einer Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen sind am Sonntagabend (27.2.2022) in Aathal-Seegräben zwei Personen zum Teil schwer verletzt worden.
Kurz nach 17 Uhr fuhr ein 33-jähriger Mann mit seinem Personenwagen auf der Usterstrasse von Ottenhusen Richtung Uster. Ausgangs einer langgezogenen Rechtskurve geriet das Fahrzeug aus bislang nicht bekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn.
Die Nacht auf heute Sonntag war dank einer trockenen Luftmasse lokal sehr kalt, an wenigen Orten sogar so kalt wie im ganzen Winter bisher nicht.
Ein kräftiges Hoch mit einem Kerndruck von rund 1041 hPa über der Ostsee bestimmte heute das Wetter im Alpenraum.
Beim Dachstockbrand eines leerstehenden Einfamilienhauses in Freidorf entstand am Sonntagnachmittag Sachschaden. Verletzt wurde niemand, die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Kurz nach 15 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass ein leerstehendes Einfamilienhaus an der Bahnhofstrasse brenne.
Heute Sonntag, 27. Februar 2022, um ca. 08.30 Uhr, stellte die Kantonspolizei Uri fest, wie ein Personenwagen mit Italienischen Kontrollschildern ausgangs des Gotthard-Strassentunnels in Fahrtrichtung Norden die eingerichtete Verkehrsführung missachtete und auf die Gegenfahrbahn fuhr.
Der 36-jährige italienische Fahrzeuglenker bemerkte seine Geisterfahrt nach einigen Metern, hielt im Anschluss auf einem abgesperrten Bereich der Fahrbahn an und versuchte mit einer Rückwärtsfahrt wieder auf die Fahrspur in Richtung Süden zu gelangen.
Aus noch unbekannten Gründen brannte am Sonntagnachmittag im Weiler Sassenloh ein Wohnmobil. Es wurde niemand verletzt.
Kurz nach 12.15 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass an der Haidenhausstrasse ein Wohnmobil brenne.
Am Sonntag (27.02.2022), kurz nach 08:50 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Brand in einem Gewerbe- und Wohnhaus an der Erlenstrasse gemeldet worden. Der Brand konnte durch die Feuerwehr rasch gelöscht werden.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang Rauch aus dem Gebäude. Die anwesenden Personen hatten das Haus selbständig und unverletzt verlassen. Die Brandausbruchszone konnte im ersten Obergeschoss im Bereich einer Küche lokalisiert werden.
Am Sonntag (27.02.2022), um 08:40 Uhr, ist vor einem Hotelzimmer an der Charlottengasse ein 45 Jahre alter Mann tot aufgefunden worden.
Die Strafverfolgungsbehörden gehen von einem Tötungsdelikt aus.
Am Freitag, 26. Februar 2022, um ca. 19.45 Uhr, ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Uri die Meldung ein, dass bei einer Recyclingfirma an der Gotthardstrasse 101 in Schattdorf eine starke Rauchentwicklung sichtbar ist.
Die unverzüglich ausgerückte Feuerwehr stellte auf einem Lagerplatz im Aussenbereich des Areals, einen Brand eines Lagerbehälters von Elektrogeräten mit Lithium-Ionen -Batterien fest. Obwohl sich der Brand rasch auf einige benachbarte Lagerbehälter ausbreitete, konnte der Brand rasch gelöscht und eine Weiterausbreitung des Brandes verhindert werden. Dabei entwickelte sich eine starke Rauchentwicklung und beissender Geruch.
Auf dem Zugerberg ist ein Gartenhäuschen vollständig ausgebrannt. Verletzt wurde niemand, die Brandursache ist noch unklar.
Sonntagnacht (27.02.2022), kurz vor 01:30 Uhr, gingen bei der Einsatzzentrale der Zuger Polizei mehrere Meldungen ein, wonach es auf dem Zugerberg brenne.
Bei der Kollision von zwei Fahrzeugen am Samstagnachmittag in Selzach wurde eine Autolenkerin verletzt und in ein Spital gebracht.
Am Samstag, 26. Februar 2022, gegen 14.30 Uhr, wollte ein 84-jähriger Autolenker in Selzach vom Eschtürliweg nach links in die Bielstrasse in Richtung Solothurn einbiegen.
Nach einem Selbstunfall in Diessenhofen musste am Samstagabend ein Autofahrer schwer verletzt von der Rega ins Spital geflogen werden. Das Fahrzeug fing Feuer und brannte vollständig aus.
Der 32-Jährige war kurz nach 19.45 Uhr auf der Buechbergstrasse in Richtung Schlatt unterwegs.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte in der Nacht zum Sonntag in Buhwil einen Selbstunfall. Es wurde niemand verletzt.
Ein Autofahrer war kurz vor 2.45 Uhr auf der Dorfstrasse in Richtung Schönenberg unterwegs.
Bei der Brandmeldung war noch nicht gesichert, ob beim Brandausbruch noch Personen im Haus waren. Eine Unwissenheit bestand insbesondere bei einer Person.
In der Zwischenzeit konnte die Dame ausfindig gemacht werden, und der Hinweis aus der Nachbarschaft, dass sie gestern abgereist sei, wurde bestätigt.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte am Samstagabend auf der Autobahn A1 bei Islikon einen Selbstunfall. Es wurde niemand verletzt, der Mann musste seinen Führerausweis abgeben.
Ein 55-jähriger Autofahrer war kurz vor 19.30 Uhr auf der Autobahn A1 in Richtung Zürich unterwegs. Höhe Islikon kollidierte er mit der Mittelleitplanke und kam nach rund 150 Meter auf der Überholspur zum Stillstand.
Am Sonntag, 27. Februar 2022, 02:28 Uhr, kam es im Guflen in Nidfurn aus noch ungeklärten Gründen zu einem Brand in einem Wohnhaus.
Mehrere Anrufer meldeten der Kantonalen Einsatzzentrale, dass ein Wohnhaus brenne. Der Brand konnte durch die Feuerwehren Kärpf und Glarus unter Kontrolle gebracht werden. Das Übergreifen der Flammen auf die umliegenden Häuser konnte verhindert werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.