Von Remigen Richtung Mönthal fahrend verunfallte am gestrigen Freitag eine Automobilistin und kam letztlich im Bachbett zum Stehen.
Dabei verletzte sie sich leicht.
Nach einem Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses hat die Polizei zwei 14-Jährige verhaftet.
Die Jugendlichen stehen unter Verdacht, das Feuer verursacht zu haben. Beim Brand am Samstag (26.2.2022) ist ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden.
Am Samstag, 09. April 2022, musste die Axenstrasse gegen 06.00 Uhr in beide Fahrtrichtungen aufgrund eines technischen Alarmes des Überwachungssystems „Gumpsich“ für jeglichen Verkehr gesperrt werden.
Zwischenzeitlich konnten Spezialisten des Amt für Betrieb Nationalstrassen, den technischen Fehler eruieren und das Überwachungssystem „Gumpisch" wieder in Betrieb nehmen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Freitagnachmittag in Sirnach einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Der 38-Jährige musste seinen Führerausweis abgeben.
Am Freitag (08.04.2022), kurz nach 14:00 Uhr ist in einer Carrosseriewerkstatt an der Goldacherstrasse ein Feuer ausgebrochen.
Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Bei einem Verkehrsunfall mit zwei Autos wurde am Freitagabend in Frauenfeld ein Autofahrer leicht verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Freitagabend in Schlatt einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Der 49-Jährige musste seinen Führerausweis abgeben.
Heute Samstag, 09. April August 2022, gegen 06.00 Uhr löste das Überwachungssystem „Gumpsich“ bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Uri einen technischen Alarm aus.
Dieser führte gemäss den vordefinierten Szenarien zur automatischen Sperrung der Axenstrasse.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 15 vom 11.04. bis 17.04.2022 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen zur Prävention im Strassenverkehrs durchgeführt werden:
In der Wetterküche ist ordentlich Bewegung. Als wollte unser Wetter alles Versäumte des (langweiligen) hochdruckbestimmten Vormonates März innert kürzester Zeit aufholen. Der Alpennordseite blieb am Vormittag nur eine kurze Verschnaufpause gegönnt, bevor mit Annäherung des nächsten Sturmtiefs der Südwestwind wieder deutlich zunahm....
Am Freitag, 8. April, gegen 17.40 Uhr, fuhr ein Auto, das von einem 33-jährigen Einwohner von Le Locle gesteuert wurde, auf dem Col de La Tourne in Richtung Brot-Plamboz.
In einer Linkskurve verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam nach rechts von der Strasse ab und landete 7 Meter weiter auf einem grasbewachsenen Platz unterhalb der Fahrbahn.
Am Freitag, den 08. April 2022, kam ein Autofahrer, der zwischen Saulcy und Lajoux unterwegs war, aus einem Grund, den die Ermittlungen noch klären müssen, vom Kurs ab.
Er kollidierte frontal mit dem Auto einer Autofahrerin, die in die entgegengesetzte Richtung fuhr.
Der Fahrer, der am Freitag, den 8. April um 07:15 Uhr auf der Rue de la Dîme in Neuenburg in östlicher Richtung fuhr und auf der Höhe von Nr. 73 den Rückspiegel eines roten Peugeot 208 touchierte,
sowie Zeugen dieses Unfalls werden gebeten, sich mit der Neuenburger Polizei unter der Nummer 032 889.92.30 in Verbindung zu setzen.
Am Freitag, den 8. April 2022, ereignete sich in La Sarraz ein schwerer Verkehrsunfall. Ein Fahrzeug, das auf der Kantonsstrasse unterwegs war, kam nach links und kollidierte mit einem Auto, das normal in die entgegengesetzte Richtung fuhr.
Die beiden Personen am Steuer wurden in ernstem Zustand mit dem Helikopter ins CHUV geflogen. Ihre Prognose ist jedoch nicht lebensbedrohlich. Die Kantonspolizei bittet um Zeugenhinweise.
Frau Landammann Karin Kayser-Frutschi, Justiz- und Sicherheitsdirektorin des Kantons Nidwalden, hat heute Nachmittag im feierlichen Rahmen den neuen Chef der Kriminalpolizei offiziell in sein Amt eingesetzt und einen weiteren Polizisten vereidigt.
Gleichzeitig wurde die jährliche Beförderungsfeier der Kantonspolizei durchgeführt.
Am Freitag (08.04.2022) kontrollierte eine Patrouille der Stadtpolizei Uster zwei von Passanten bezeichnete Personen, welche zuvor um Geld gebettelt hatten.
Die beiden aus Rumänien stammenden Frauen erhielten schlussendlich einen Strafbefehl vom Stadtrichteramt Uster bzw. von der Jugendanwaltschaft Winterthur.
Am Freitag 8. April 2022, ereignete sich auf der Route de Clèbes in Nendaz ein Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens verlor dabei sein Leben.
Am Freitag (08.04.2022), um 06:15 Uhr, ist es auf der Toggenburgerstrasse zu einer Auffahrkollision von zwei Autos gekommen.
Ein 40-jähriger Autofahrer wurde dadurch leicht verletzt.
Am Freitag (08.04.2022), um 09:00 Uhr, ist es auf der Kriessernstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen. Die 64-jährige Velofahrerin wurde dadurch leicht verletzt.
Ein 64-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto auf der Kriessernstrasse von Altstätten Zentrum in Richtung Kriessern. Bei der Kreuzung Bahnhofstrasse beabsichtigte er diese zu überqueren.
In Bargen ist am Freitag kurz nach Mittag bei einem Selbstunfall ein Sattelmotorfahrzeug von der Strasse abgekommen.
Das Fahrzeug kippte und kam auf der Seite liegend zum Stillstand. Die Strasse musste für die Bergungsarbeiten gesperrt werden.
Am Mittwoch, 06. April 2022, führte die Polizei Oberes Fricktal an mehreren Orten Schwerpunktkontrollen in den Bereichen Littering und Einhaltung der Verkehrsregeln des Langsamverkehrs (Velo, E-Scooter, etc.) durch.
Es mussten diverse Ordnungsbussen ausgesprochen werden.
Eine zunächst unbekannte Frau stieg gestern Morgen in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses ein.
Auf der anschliessenden Fahndung konnte die signalisierte Frau angehalten werden. Diese wurde unter dringendem Tatverdacht festgenommen.
Am Donnerstag, den 7. April um 18:45 Uhr, ereignete sich auf der Rue de la Place Pury auf Höhe der Hausnummer 11 eine Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad.
Der Motorradfahrer, ein 43-jähriger Einwohner von Colombier, wurde verletzt und mit einem Krankenwagen ins Pourtalès-Spital gebracht.
Am frühen Freitagmorgen, 08. April 2022, kurz vor 04.00 Uhr, ereignete sich in der Hauptstrasse in Buckten BL ein Selbstunfall, wobei ein Personenwagen von der Strasse abkam und mit zwei parkierten Personenwagen kollidierte.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr der 54-jährige Personenwagenlenker in der Hauptstrasse Richtung Läufelfingen / Olten.
Am Montag, 11. April trainieren Einsatzkräfte des Bundes und des Kernkraftwerks Leibstadt den Lufttransport von Notfallmaterial.
Dabei kommt es während des ganzen Tages zu Flugbewegungen mit Superpuma-Helikoptern der Luftwaffe.
Ein Fussgänger ist am Donnerstagnachmittag in Worb von einem Auto überrollt und schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich, als das Auto rückwärts aus einem Parkplatz fuhr.
Der Mann musste mit der Rega ins Spital geflogen werden. Der Unfall wird untersucht.
In Erlinsbach kollidierte am Donnerstag eine Automobilistin mit einem Linienbus. Dabei wurde eine Person leicht verletzt.
Am Donnerstag, 7. April, gegen 14.25 Uhr, beabsichtigte in Erlinsbach eine Automobilistin von der Gugenstrasse nach links in die Stüsslingerstrasse einzubiegen.
Ende vergangener Woche wurde ein mutmasslicher Wolfshybride im Churer Rheintal durch die Wildhut erlegt. Verschiedene Hinweise deuten darauf hin, dass das männliche Tier mit sehr auffälliger, beigefarbener Fellfärbung aus dem Piemont über das Tessin nach Graubünden eingewandert sein könnte.
Die genetische Untersuchung wurde eingeleitet. Sie wird voraussichtlich im Mai weitere Erkenntnisse bieten.
Der Gemeinderat will auf der Schützenmatte einen Sicherheitsdienst in Einsatz bringen.
Damit soll die Sicherheit und die Aufenthaltsqualität für die Nutzerinnen und Nutzer dieses zentralen Platzes und Ausgangsareals in den Nächten am Wochenende verbessert werden. Zu diesem Zweck unterbreitet der Gemeinderat dem Stadtrat einen Kreditantrag.
Sachschaden ist am Donnerstagnachmittag, 7. April 2022, bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Fahrradfahrer und einem Lastwagen in Lutzenberg entstanden.
Ein 69-Jähriger fuhr um 14.40 Uhr mit seinem Rennrad von Wolfhalden kommend auf der Hauptstrasse in Richtung Rheineck.
Am Mittwochabend, 06.04.2022, ereignete sich kurz vor 22:00 Uhr ein Selbstunfall in Kerns auf der Sarnerstrasse.
Ein 34-jähriger Lenker fuhr mit seinem E-Scooter auf der Sarnerstrasse in Fahrtrichtung Kerns, als er aus ungeklärten Gründen mit der rechtsseitigen Leitplanke kollidierte und die steile Böschung hinunterstürzte.
Am Donnerstag (07.04.2022), zwischen 7 Uhr und 18 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in zwei Einfamilienhäuser an der Kesselhaldenstrasse und der Wolfgangstrasse eingebrochen.
Beide Häuser wurden durchsucht.
Eine 13-jährige Jugendliche fuhr mit ihrem Velo auf dem Ziegeleiweg von Widnau in Richtung Balgach. Ihr kam eine 49-jährige Frau mit dem Velo entgegen.
Aus noch unbekannten Gründen streiften sich die beiden Frauen und stürzten. Beide mussten mit je einem Rettungswagen ins Spital überführt werden.
Am späten Donnerstagabend, 07. April 2022, kurz vor 22.30 Uhr, kam es auf einem Fussgängerstreifen auf der Hauptstrasse in Läufelfingen BL zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Fussgängerin.
Die Fussgängerin wurde dabei schwer verletzt.
Im Zuge der Verhaftung eines mutmasslichen Entführers am Mittwochabend durch die Kantonspolizei Zürich kam es in Wallisellen zu Schussabgaben. Bei zwei Personen konnte in der Folge nur noch der Tod festgestellt werden (Polizei.news berichtete).
Die Staatsanwaltschaft I für schwere Gewaltkriminalität hat im Zusammenhang mit den Geschehnissen von gestern Abend mehrere Strafverfahren wegen des Verdachts der vorsätzlichen Tötung gegen den Entführer und involvierte Polizeibeamte eröffnet. Der mutmassliche Entführer steht zudem im Verdacht, am Donnerstagabend, 31. März 2022 einen Mann im Kanton Zürich entführt und mit einer Schusswaffe bedroht zu haben.
Am Donnerstag, 7. April 2022, kurz vor 16.45 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Zürcher Kontrollschildern auf der Axenstrasse in Richtung Süden.
Kurz nach der Einfahrt in den Flüelertunnel, in einer leichten Rechtskurve, geriet das Fahrzeug aus derzeit nicht geklärten Gründen über die doppelte Sicherheitslinie auf die Gegenfahrbahn.
Aus noch unbekannten Gründen brannte am Donnerstagabend in Müllheim ein Wohnhaus.
Es entstand Sachschaden von einigen hunderttausend Franken, verletzt wurde niemand.
Im Zusammenhang mit den Explosionen und Beschädigungen, die sich in der Nacht vom 26. auf den 27.03.2022 in Rancate und Capolago ereignet haben, geben die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei bekannt, dass am 06.04.2022 die beiden Täter verhaftet und verhört wurden.
Es handelt sich um einen 40-jährigen Portugiesen und einen 50-jährigen Italiener, die beide im Gebiet des Mendrisiotto wohnen.
Die Pandemie hat den Drogenhandel nicht gestoppt.
Bei den Drogensicherstellungen, die grösstenteils auf Transitdrogen zurückzuführen sind, konnten im Jahr 2021 dank der Zusammenarbeit zwischen der Sektion Drogenbekämpfung der Kantonspolizei (SAD) und ihren Partnern, dem Eidgenössischen Zoll- und Grenzschutzamt (EZV) und der Gemeindepolizei, 42 Personen abgefangen werden.
Am späten Dienstagabend hat die Kantonspolizei Solothurn im Bereich des Bahnhofs Olten zwei Männer festgenommen.
Sie stehen im Verdacht, Zugwagons versprayt zu haben.
Heute Morgen fand die alljährliche Seereinigung der Gemeinde Sachseln statt. Dabei wurden entlang des Ufers sowohl im Wasser als auch an Land Schwemmhölzer und Müll zusammengenommen und anschliessend fachgerecht entsorgt.
Unsere Seepolizei war zur Unterstützung trotz wechselndem Wetter mit dem Boot auf dem Wasser im Einsatz.
Am Donnerstag (07.04.2022), kurz nach 07:50 Uhr, ist an der Löwenstrasse ein Kind bei einem Unfall verletzt worden. Der 5-jährige Junge wurde dabei unbestimmt verletzt.
Er musste vom Rettungsdienst betreut und ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei St.Gallen hat vermehrt festgestellt, dass Jugendliche und junge Erwachsene im Nachtleben Messer und gefährliche Gegenstände mitführen. In einem Ratgeber hat sie das Thema aufgearbeitet.
Messer und gefährliche Gegenstände im Nachtleben werden konsequent eingezogen und vernichtet, wo nötig werden die mitführenden Personen zur Anzeige gebracht.
Der Handel von neuen und gebrauchten Gütern unter Privaten findet heute vorwiegend über Online-Marktplätze statt.
Obwohl die Transaktionen mehrheitlich problemlos verlaufen, nehmen die Betrugsfälle auch digital zu.
Seit einigen Wochen ist dieser Tesla Model Y für die Kantonspolizei St.Gallen im Einsatz.
Vom Design, über die Produktion bis zum fertig beschrifteten Einsatzfahrzeug durften wir (die Schweizer Blaulichtbeschrifter von ) in enger Zusammenarbeit dieses Fahrzeug sichtbar machen.
Die Vorsteherin des Justiz- und Sicherheitsdepartements hat auf Antrag der Nomenklaturkommission neun Strassen und Plätze um den Iris von Roten-Platz nach Frauen benannt, die als Pionierinnen in die Basler Geschichte eingegangen sind.
Sechs der Frauen, nach denen neue Strassen benannt wurden, haben im 19. oder 20. Jahrhundert gelebt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.