Schweiz

Risch Rotkreuz ZG: Mädchen (11) von Auto erfasst und verletzt - Zeugenaufruf

Ein Mädchen ist beim Überqueren einer Strasse von einem Auto angefahren worden. Es wurde verletzt. Der Autofahrer wird gesucht. Am Mittwochmittag (23. Februar 2022), kurz vor 12:00 Uhr, ist ein 11-jähriges Mädchen auf dem Schulweg in der Begegnungszone Mühlematt, beim Bahnhof Rotkreuz, von einem silber-grauen Auto seitlich-frontal erfasst worden.

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Ukraine: Gehen protestantische Christen jetzt in den Untergrund?

Protestantische Christen in der Ukraine hatten sich auf mögliche Szenarien vorbereitet. Sie haben nicht vergessen, was es heisst, verfolgt zu werden – so wie damals in den Sowjetzeiten. Die Ukraine ist ein komplexes Land. Sie erlangte vor etwas mehr als 30 Jahren ihre Unabhängigkeit von der Sowjetunion, war aber nie ein Staat, der durch Einheitlichkeit gekennzeichnet war.

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Kapo Basel-Stadt: 11-monatige Ausbildung an der Polizeischule erfolgreich absolviert

Great News: Alle unsere Aspirantinnen und Aspiranten haben die 11-monatige Ausbildung an der Polizeischule in Hitzkirch erfolgreich mit der eidgenössischen Berufsprüfung-Vorprüfung absolviert. Besonders freut uns, dass ein Basler Aspirant mit der Note 5.81 als Jahrgangsbester ausgezeichnet wurde! Herzliche Gratulation euch allen und weiter so!!

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Kanton GR: Mehr Strassensicherheit der Malojastrasse

Die Malojastrasse zwischen Sils‑Föglias und Plaun da Lej liegt im Gefahrenbereich zahlreicher Lawinenzüge. Zum jetzigen Zeitpunkt sind nur vereinzelte Schutzmassnahmen vorhanden. Deshalb muss die Kantonsstrasse aus Sicherheitsgründen regelmässig für den Verkehr gesperrt werden. Eine in Abklärung befindliche Tunnellösung soll das Problem nachhaltig lösen. In der Zwischenzeit sollen Massnahmen getroffen werden, um die Sicherheit zu erhöhen.

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Wetter Schweiz: Ewigi Liebi ...

Valentinstag ist schon lange wieder aus den Köpfen und Fachgeschäften der Schweiz. So geht es auch im heutigen Blog nicht um die Liebe für andere, sondern um die Liebe zum Wetter. Und warum denn gerade heute fragen Sie sich? Weil heute für alle etwas dabei ist, war oder sein wird.

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Basel BS: Bau- und Verkehrsdepartement bereitet Basel auf drei Tage „Gässle“ vor

Das Bau- und Verkehrsdepartement sorgt dafür, dass die Fasnächtlerinnen und Fasnächtler trotz Pandemie den Geist der Fasnacht aufleben lassen können. Innerstädtische Baustellen wie jene in der Freien Strasse und im St.Alban-Graben werden für die Fasnacht geräumt oder gesichert. Das Tiefbauamt stellt in der Innenstadt 25 zusätzliche WC-Kabinen und acht Pissoirs auf. Die Kanalisation wird präventiv entstopft und die Stadtreinigung steht für die Reinigung während und nach der Fasnacht in den Startlöchern.

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Basel BS: Zwei Unbekannte berauben Mann (52) – Zeugenaufruf

Am Mittwoch, 23. Februar 2022, um circa 20.15 Uhr, haben zwei Unbekannte einen 52-jährigen Mann im Aeschengraben beraubt. Er wurde dabei leicht verletzt. Den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt zufolge war der Mann auf der gegenüber der Elisabethenanlage liegenden Strassenseite im Aeschengraben unterwegs, als sich von hinten zwei Personen näherten.

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Kanton SG: Fünf Hinweise nach der TV-Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“

Am Montagnachmittag (08.10.2018), ist „Im Zentrum“ die Raiffeisenbank von einem bewaffneten Mann überfallen worden. Sämtliche Fahndungsmassnahmen, so auch die Veröffentlichung einer Fotoaufnahme des Täters, führten bisher nicht zum gewünschten Erfolg. Am 23. Februar 2022, wurde in der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ um Hinweise aus der Bevölkerung ersucht.

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Basel BS: Regeln 2022 für die „drey scheenschte Dääg“

Endlich wieder Fasnacht: Die Kantonspolizei Basel-Stadt trifft die letzten Vorbereitungen für die „drey scheenschte Dääg“. Die erste Fasnacht seit 2019 hält aus polizeilicher Sicht nur wenige Änderungen bereit. Velo- und Mofaparkfelder in der Innenstadt sind während der gesamten 72 Stunden aufgehoben. Velos und Mofas, die zu den beschilderten Zeiten noch nicht aus den Parkfeldern entfernt worden sind, werden kostenpflichtig durch die Polizei entfernt.

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Simplon VS / A9: Start Erneuerungsarbeiten 2022

Ende Februar fällt mit der Installation der einspurigen Verkehrsführung im Abschnitt Casermetta der Startschuss zur Bausaison 2022 am Simplon. Nebst dem Bereich Casermetta kommt es auch bei der Mittenbächgalerie zu einer einspurigen Verkehrsführung, allerdings nicht während der ganzen Bausaison. Weiter finden bei den Hofstättengalerien letzte Arbeiten ausserhalb des Verkehrs statt.

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Luzern LU: Mann nach Rempler erheblich verletzt – Polizei sucht unbekannten Mann

Heute Morgen wurde beim Torbogen auf dem Bahnhofplatz in Luzern ein Mann von einem jungen Mann angerempelt. Das Opfer stürzte zu Boden, schlug mit dem Kopf auf und erlitt erhebliche Verletzungen. Die Polizei sucht den unbekannten jungen Mann sowie seine beiden Begleiter oder Personen, welche Angaben zum Vorfall oder zur gesuchten Person machen können.

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Helgisried-Rohrbach BE: Brand in Garagenbetrieb

Am Mittwoch hat es in einem Garagenbetrieb in Helgisried-Rohrbach gebrannt. Es wurde niemand verletzt. Am Gebäude entstand grosser Schaden. Die Brandursache wird untersucht. Die Kantonspolizei Bern erhielt am Mittwoch, 23. Februar 2022, um 17.35 Uhr die Meldung, dass in einem Garagenbetrieb an der Eichmattstrasse in Helgisried-Rohrbach (Gemeinde Rüeggisberg) ein Feuer ausgebrochen sei.

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Zürich ZH (Kreis 6): Unbekannter Täter überfällt Kiosk – Zeugenaufruf

Am Mittwochabend, 23. Februar 2022, überfiel ein unbekannter Täter einen Kiosk beim Irchelpark. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeuginnen und Zeugen. Gemäss ersten polizeilichen Erkenntnissen betrat kurz vor 20 Uhr ein dunkel gekleideter Mann bewaffnet mit einer Faustfeuerwaffe den Kiosk an der Kreuzung Schaffhauserstrasse/Irchelstrasse und verlangte die Herausgabe von Bargeld.

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Scuol / Tschierv GR: Tourengänger von Lawinen verschüttet – zwei Tote

Am Dienstag sind am Piz Zuort in Scuol und am Piz Daint in Tschierv Tourengänger von Lawinen verschüttet worden. Am Piz Daint konnten die Verschütteten von weiteren Gruppenmitgliedern geborgen werden. Am Piz Zuort konnten zwei Personen nur noch tot geborgen werden. Eine Achtergruppe von Skitourengängern war am Dienstagmittag in Tschierv im Aufstieg zum Piz Daint. Um 11.40 Uhr wurde ein zuhinterst gehendes Schweizer Ehepaar von einem Schneebrett erfasst und verschüttet.

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Wittenbach SG: Doppelter Einbruchdiebstahl in Tankstellenshop

Am Mittwoch (23.02.2022), in der Zeit zwischen 02:30 und 03:15 Uhr, sind unbekannte Täterschaften zweimal in einen Tankstellenshop an der St.Gallerstrasse eingebrochen. Zuerst brach eine unbekannte Täterschaft gewaltsam die Schiebetür zum Shop auf, durchsuchte das Geschäft sowie die Lagerräumlichkeiten und entfernte sich anschliessend unter Mitnahme von Deliktsgut in unbekannte Richtung.

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A4 Axenstrasse UR: Gehölz- und Reinigungsarbeiten zwischen Wolfsprung und Mositunnel Süd

Von Mittwoch, 2. März, bis Freitag, 1. April 2022, werden auf der A4 Axenstrasse zwischen Wolfsprung und dem Mositunnel Süd Gehölzpflege- und allgemeine Reinigungsarbeiten oberhalb der Stützmauer ausgeführt. Die Arbeiten finden an den Wochentagen zwischen 7.30 und 16.00 Uhr statt. Es ist mit Behinderungen und Wartezeiten zu rechnen. Der Verkehr wird durch einen Verkehrsdienst geregelt.

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Zentralschweizer Kantone delegieren den Vollzug ausländerrechtlicher Administrativhaften nach Zürich

Ausländerrechtlich inhaftierte Personen aus der Zentralschweiz werden ab April 2022 im Flughafengefängnis Zürich untergebracht. Mit Ausnahme des Kantons Obwalden haben alle Zentralschweizer Kantone die dafür notwendige Leistungsvereinbarung mit dem Kanton Zürich unterzeichnet. Der Kanton Obwalden sieht im Moment noch keine Notwendigkeit für den Beitritt zur Vereinbarung.

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Mit dem Zug an die Basler Fasnacht

Nach zwei Jahren Pause fährt die SBB die Fasnächtler:innen wieder mit Extrazügen an den Morgestraich, verstärkt das S-Bahn-Netz und bietet das Nachtnetz an. Nachdem der Bundesrat vergangene Woche weitgehende Lockerungen der Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus bekannt gegeben hatte, hat der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt grünes Licht für Frühfahrten an den Morgestraich gegeben. Somit können die Fasnächtlerinnen und Fasnächtler aus der Region mit dem öffentlichen Verkehr an den Morgestraich reisen.

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Aarburg AG: Bewaffneter Überfall auf Postfiliale – Zeugenaufruf

Bewaffnet und vermummt überfiel ein Unbekannter gestern gegen Abend die Postfiliale in Aarburg. Der Täter erbeutete Bargeld und entkam trotz sofortiger Fahndung. Die Polizei sucht Augenzeugen. Tatort war die Postfiliale im Städtchen Aarburg. Die Kapuze über den Kopf geschlagen und mit einer Hygienemaske vermummt trat der Unbekannte am Mittwoch, 23. Februar 2022, kurz nach 17 Uhr an den Schalter heran.

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Nadia Braun Binder ist die neue Präsidentin der Kommission für die Bundesstatistik

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 23. Februar 2022 Nadja Braun Binder zur neuen Präsidentin der Kommission für die Bundesstatistik gewählt. Die Professorin für öffentliches Recht an der Universität Basel tritt ihr Amt am 1. April 2022 an. Die 47-jährige Nadja Braun Binder hat 2005 ihr Studium an der Universität Bern mit dem Erwerb eines Doktortitels abgeschlossen.

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Schweiz-Wetterrückblick: Windschwaches Zwischenhoch

Nach den nassen und stürmischen Tagen sorgte heute ein recht kräftiges Zwischenhoch für eine rasche Abtrocknung über dem Alpenraum. Bei windschwachen und zunehmend sonnigen Verhältnissen stieg die Temperatur in den Niederungen auf milde, zweistellige Werte. Im Tessin wurden mit abschwächendem Nordwind sogar über 19 Grad erreicht.

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Zug ZG: Glykolkonzentrat in Abwasserleitung gelaufen

Bei Bohrarbeiten sind über 100 Liter eines Wasser-Glykol-Gemischs in einen Meteorschacht geflossen. Das Leitungsnetz wurde gespült und ausgepumpt. Für Mensch und Umwelt bestand keine Gefahr. Bei Bohrarbeiten auf einer Baustelle an der Zugerbergstrasse in der Stadt Zug wurde n am Montag (21. Februar 2022) sowie am Dienstag (22. Februar 2022) gesamthaft rund 120 Liter eines Wasser-Glykol-Gemischs in einen Meteorschacht geleitet. Dies wurde am Mittwochmorgen (23. Februar 2022) durch den Bauleiter festgestellt.

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Göschenen UR: Kantonspolizei stellt bei Kontrolle geladene Jagdwaffe fest

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 16. / 17. Februar 2022, hielt die Kantonspolizei Uri anlässlich einer allgemeinen Verkehrskontrolle in Göschenen einen Urner PW-Lenker an. Bei der Kontrolle des Fahrzeuges konnte auf dem Beifahrersitz eine geknickte Bockdoppelflinte mit eingesetzter Munition und montierter künstlicher Lichtquelle festgestellt werden.

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Turbenthal ZH: Falscher Polizist verhaftet

Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstagnachmittag (22.02.2022) in Turbenthal einen mutmasslichen Telefonbetrüger bei der Abholung von Bargeld verhaftet. Weitere Betrugsanrufe nach dem gleichen Vorgehen sind bekannt. Unbekannte Telefonbetrüger haben am Dienstag eine 76-jährige Frau telefonisch kontaktiert und sich als Polizisten ausgegeben. Sie haben dem späteren Opfer glaubhaft gemacht, dass ihr Geld zur Unterstützung der Polizei gebraucht werde.

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Oberhasli ZH: Brand in Mehrfamilienhaus - Feuerwehr evakuiert Bewohner (Video)

Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus ist am Dienstagabend ein Schaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden. Die Feuerwehr musste mehrere Personen aus ihren Wohnungen evakuieren. Verletzt wurde niemand. Das Haus ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Für die Betroffenen wurden vor Ort temporäre Unterkünfte gefunden.

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Oberhasli ZH: Brand in Mehrfamilienhaus ausgebrochen

Am Dienstagabend (22.2.2022) hat in Oberhasli (Gemeinde Niederhasli) ein Mehrfamilienhaus gebrannt. Personen sind keine verletzt worden. Das Feuer verursachte einen grossen Schaden am Gebäude. Gegen 18.30 Uhr meldeten Anwohner der Einsatzzentrale von Schutz und Rettung Zürich Rauch aus einem Mehrfamilienhaus an der Watterstrasse. Die umgehend ausgerückte Feuerwehr musste vor Ort mehrere Bewohner aus ihren Wohnungen evakuieren und konnte das Feuer löschen, das in der Zwischenzeit den Dachstock erreicht hatte.

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Kapo Bern: Wie Hund „Aska“ lernt, vermisste Menschen zu finden

Bei der Suche nach Vermissten sind Personenspürhunde eine grosse Hilfe. Aber wie lernt ein Hund überhaupt, was von ihm verlangt wird und wie er eine Spur verfolgen kann, ohne sich ablenken zu lassen? Ein Einblick in die Ausbildung der Hannoverschen Schweisshündin Aska. Es ist schon eine Weile her seit dem letzten Blogbeitrag und Aska ist inzwischen zu einer stattlichen Hündin herangewachsen. Ihren ersten Geburtstag hat sie bereits hinter sich und ist auf gutem Weg zum Personenspürhund. Mit diesem Beitrag möchte ich einen kleinen Einblick in die anspruchsvolle Ausbildung und das spätere Einsatzgebiet von Aska geben.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.