Am Mittwoch, 30.03.2022, 17.50 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Mühlehorn ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war auf der Überholspur in Fahrtrichtung Zürich unterwegs.
Die Stadtpolizei St.Gallen führt ab April 2022 E-Bike-Patrouillen ein. Neu werden Polizistinnen und Polizisten im täglichen Patrouillendienst auch mit dem E-Bike unterwegs sein.
Ein Pilotversuch im vergangenen Jahr zeigte die Einsatzmöglichkeiten des nachhaltigen Transportmittels und dessen wertvolle Ergänzung zu den bestehenden Fortbewegungsmöglichkeiten der Stadtpolizei auf.
Von Montag, 4. April bis Freitag, 8. April 2022, werden nachts zwischen 20.30 und 5.00 Uhr in den Axentunnels zwischen Flüelen und dem Mositunnel Süd Reinigungsarbeiten der Entwässerungsleitungen ausgeführt.
Es ist mit Behinderungen und Wartezeiten zu rechnen.
Am Mittwoch (30.03.2022), kurz nach 13:35 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung von einem möglicherweise vermissten Kleinflugzeug im Bereich Säntis erhalten.
Wrackteile wurden am frühen Abend in sehr unwegsamen Gelände durch Helikopter der Armee und der Rega gefunden (Polizei.news berichtete).
Am Mittwoch (30.03.2022), kurz nach 13:35 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung von einem möglicherweise vermissten Kleinflugzeug im Bereich Säntis erhalten.
Die Rettungsorganisationen von Appenzell Ausserrhoden und St.Gallen leiteten einen Grosseinsatz ein.
In der Nacht auf Mittwoch verursachte ein Automobilist einen Selbstunfall.
Er wollte im Boowald einen Porsche Probefahren und verlor dabei die Herrschaft. Verletzt wurde niemand.
Am Mittwoch, 30. März, gegen 09:50 Uhr, fuhr ein Auto, das von einem 89-jährigen Einwohner von Boudry gesteuert wurde, auf der Rue du Pré-Landry in Boudry von West nach Ost.
Als er auf den Parkplatz der Coop-Filiale fuhr, kam es zu einer Kollision mit einem korrekt geparkten Auto.
Angesichts der Verzögerungen und Staus an den Tunneleinfahrten der Autobahn A16, insbesondere am Mont-Russelin, versuchen einige Autofahrer Zeit zu gewinnen, indem sie auf dem Pannenstreifen an den auf der Autobahn stehenden Fahrzeugkolonnen vorbeifahren.
Dadurch gelangen sie etwas schneller auf die Ausfahrtspur der Autobahn an der Verzweigung Glovelier/Boécourt. Diese Art des Fahrens ist gefährlich und daher verboten. Die jurassische Kantonspolizei führte eine Aktion durch, um die fehlbaren Fahrer zu identifizieren.
Heute, um 07:30 Uhr, fuhr eine Autofahrerin von Bourrignon in Richtung Develier-Dessus.
Kurz nach der Rechtskurve "Tronchat" biss sie aus einem Grund, den die Ermittlungen klären müssen, in den Grasstreifen ihrer Fahrspur, riss dann das Lenkrad nach links, um die Gegenfahrbahn zu überqueren, und kam an einem Baum unterhalb der Fahrbahn zum Stehen.
Mitte Februar sind Teile eines Drehgestells eines Intercity-Zuges in Münsingen in Brand geraten.
Die Ermittlungen der Kantonspolizei Bern ergaben, dass der Brand auf eine Manipulation zurückzuführen war. Ein 22-Jähriger wurde angehalten. Er wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Aufgrund diverser Veranstaltungen erwartet die Polizei am Sonntag, 3. April 2022 ein hohes Verkehrsaufkommen rund um den St. Jakob-Park.
Allen Besuchenden wird darum empfohlen, mit dem öffentlichen Verkehr anzureisen.
Bei der Kollision zwischen zwei Autos in Roggwil wurden am Mittwochmittag zwei Personen verletzt.
Eine Person musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Der Regierungsrat hat lic. iur. Peter Pellegrini per 1. Mai 2022 zum Oberstaatsanwalt ernannt. Er wird bei der Oberstaatsanwaltschaft unter anderem für die fünf Regionalen Staatsanwaltschaften zuständig sein.
Der 59-jährige Peter Pellegrini leitet seit 2008 die Staatsanwaltschaft III für Wirtschaftskriminalität und internationale Rechtshilfe des Kantons Zürich.
Am Dienstag, 29. März 2022, zirka 14.20 Uhr, verursachte eine 60-jährige Autofahrerin eine Selbstkollision unter Alkoholeinfluss.
Die Frau kollidierte auf der geraden Strecke zwischen Siebnen und Galgenen mit mehreren Metallpfosten am Strassenrand und kam anschliessend zum Stillstand.
Aus noch unbekannten Gründen geriet am Dienstagabend in Oberneunforn ein Waldboden in Brand. Es wurde niemand verletzt.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Ab Freitag, 1. April 2022, sind die letzten Massnahmen in der Covid-19-Verordnung besondere Lage aufgehoben: die Isolationspflicht für infizierte Personen sowie die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr und in Gesundheitseinrichtungen.
Damit erfolgt die Rückkehr in die normale Lage, und die Hauptverantwortung für Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung liegt nun wieder bei den Kantonen. Bis im Frühling 2023 ist eine Übergangsphase mit erhöhter Wachsamkeit und Reaktionsfähigkeit angezeigt. Die Ziele und die genaue Aufgabenverteilung in dieser Phase hat der Bundesrat in einem Grundlagenpapier festgehalten, das bis am 22. April 2022 in Konsultation geht.
Am Montagabend, 28. März 2022, stahlen mutmassliche Trickdiebe in Schwyz Schmuck im Wert von mehr als Hunderttausend Franken.
Zwei Männer bekundeten Interesse an Bildern einer Rentnerin. Zudem liessen sie sich ihren Schmuck zeigen.
Reisende nach Italien benötigen für die Einreise eine sogenannte "Passenger Locator Form" PLF. Dazu muss online ein Formular ausgefüllt werden.
Dies ist eigentlich kostenfrei möglich. Betrüger nutzen das aus und versuchen mit betrügerischen Webseiten Kreditkartenzahlungen zu ergaunern.
Beim Dachstockbrand in einem Einfamilienhaus ist am Mittwochmorgen (30.3.2022) in Stadel bei Winterthur ein Sachschaden von über hunderttausend Franken entstanden. Verletzt wurde niemand.
Um 9.45 Uhr ging bei der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung die Meldung ein, dass aus dem Dach einer Liegenschaft Rauch dringen würde. Die anwesenden Personen konnten das Haus selbständig verlassen.
Zwei F/A-18 sind am Dienstag, 22. März 2022, im Rahmen einer Übung überraschend auf dem Militärflugplatz Alpnach gelandet.
Die Angehörigen des Stabs Flugplatzkommando 13 mussten die Kampfflugzeuge schnellstmöglich wieder flugtüchtig machen.
Im Jahr 2021 wurden insgesamt 409 Straftaten registriert. Das sind rund 3% mehr Straftaten, als im Vorjahr verzeichnet wurden (398).
Im 5-Jahresrückblick wird ersichtlich, dass wir uns damit seit 2017 auf einem stabilen, tiefen Niveau bewegen.
Der Rastplatz Chölfeld wurde in den letzten Jahren als Installationsplatz für die Gesamterneuerung der A1 Kirchberg – Kriegstetten genutzt.
Für die Demontage der letzten Container muss er nun für drei Tage gesperrt werden. Auf der A1 selbst werden für verschiedene Arbeiten einzelne Spuren gesperrt.
Am 29.03.2022, gegen 22.00 Uhr, fand an der Bäumlihofstrasse ein Raub in einem Lebensmittelgeschäft statt.
Ein 51-jähriger Mann wurde dabei leicht verletzt. Die mutmasslichen Täter konnten festgenommen werden.
Vom 1. April bis 31. Juli gilt im Kanton Luzern eine Leinenpflicht für Hunde im Wald sowie näher als 50 Meter zum Waldrand.
Sie dient während der Brut- und Setzzeit dem Schutz der Wildtiere und ihrer Jungen. Die Leinenpflicht für Hunde ist seit 2014 in der kantonalen Jagdverordnung verankert. Widerhandlungen gegen die Leinenpflicht werden als Ordnungsbussen geahndet und mit 100 Franken gebüsst.
Am 29.03.2022, kurz vor 17.30 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus in der Kleinhüningeranlage zu einem Brandfall.
Zwei Personen musste durch die Sanität der Rettung Basel-Stadt zur Kontrolle in die Notfallstation verbracht werden.
Am Montagvormittag ist ein Berggänger bei einer Speedflyer-Tour tödlich verunglückt. Der Mann war alleine zum Mönch aufgestiegen und von der Tour nicht zurückgekehrt.
Im Rahmen einer Suchaktion mittels Helikopter konnte er schliesslich lokalisiert werden. Die Rettungskräfte konnten jedoch nur noch seinen Tod feststellen.
Am Dienstag prallte ein Lastwagen mit seiner Mulde in eine SBB Überführung. Die Lenkerin wurde verletzt ins Spital gebracht.
Am Fahrzeug entstand Sachschaden.
Drohnen prägen zunehmend die Konfliktführung, haben aber keinen Paradigmenwechsel in der Einschätzung von Bedrohungen und Gefahren zur Folge.
Die Armee kann taktische und grössere Drohnen mit Kampfflugzeugen und bodengestützter Luftverteidigung abwehren, wobei diese sich in ihrer Wirkung ergänzen und verstärken.
Diebe brachen in der Nacht ein parkiertes Auto auf und entwendeten ein Laptop. Wenig später nahm die Stadtpolizei Zürich zwei Marokkaner unter dringendem Tatverdacht fest.
Die Kantonspolizei Aargau mahnt, keine Wertsachen im Auto zu lassen.
Am Dienstag (29.03.2022), um 15:40 Uhr, ist es auf der Staatsstrasse zu einer Kollision zwischen einem Mofa und einem Auto gekommen.
Ein 15-jähriger Mofafahrer wurde dabei schwer verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Im Rahmen der Erneuerung der Betriebs- und Sicherheitsausrüstungen werden im Tunnel Schänzli und in den Vorzonen Arbeiten ausgeführt. Diese bedingen Sperrun- gen der Röhren in Fahrtrichtung Delémont und Basel sowie verschiedener Ein- und Ausfahrten.
Um die Verkehrsbehinderung so gering wie möglich zu halten, werden die Arbeiten nachts ausgeführt.
Beim Brand eines Gartenhauses in Kradolf entstand am Dienstagabend Sachschaden. Verletzt wurde niemand.
Kurz nach 19 Uhr meldete eine Passantin, dass an der Unteraustrasse ein Gartenhaus brenne.
Am Dienstagvormittag sind im Berner Münster 92 Korpsangehörige der Kantonspolizei Bern, 28 Frauen und 64 Männer, vereidigt worden.
Davon wurden 53 Polizistinnen und Polizisten, welche erstmals die zweijährige Polizeiausbildung abgeschlossen haben, ins Korps aufgenommen. Weiter legten 16 Mitarbeitende des Botschaftsschutzes und des Verkehrsdienstes sowie 23 weitere Mitarbeitende den Eid oder das Gelübde ab.
In der Schweiz müssen ab dem 1. April 2022 alle Elektrofahrräder auch tagsüber mit eingeschaltetem Licht fahren.
Diese Massnahme soll die Sichtbarkeit erhöhen und damit die Sicherheit der Fahrer von Elektrofahrrädern verbessern. Die Kantonspolizei gibt Tipps zur Nutzung von Elektrofahrrädern.
Heute floss aus Südwesten immer noch warme, aber in der Höhe etwas feuchtere und vor allem durch Saharastaub beladene Luft zur Schweiz.
Die Feuchtigkeit machte sich in Form von hohen Wolkenfeldern und der Saharastaub durch die Lufttrübung bemerkbar. Dennoch war es besonders in den Alpen und auf der Alpensüdseite auch heute noch einmal freundlich und recht warm.
Die 14-jährige Mofalenkerin zog sich unbestimmte Verletzungen zu.
Am Dienstagnachmittag (29.03.2022) fuhr ein 72-jähriger Mann mit seinem Lieferwagen von der Liststrasse her und beabsichtigte links in die Dorfstrasse in Richtung Haslen einzufahren.
Am Dienstag (29.03.2022) ist es in Triesenberg zu einem Selbstunfall mit einem Betonmischer gekommen.
Der Lenker eines Betonmischers fuhr gegen 13:20 Uhr auf der Hauptstrasse Bergstrasse talwärts, mit der Absicht nach rechts auf die Nebenstrasse Rotenbodenstrasse abzubiegen.
Am Dienstag brannte in einer Werkstatt in Heldswil ein Auto. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau führte ein 54-Jähriger kurz nach 10 Uhr Trennarbeiten an einem Auto in einer Werkstatt an der Höhenstrasse aus.
Ein Auto geriet am Dienstagmorgen in Zihlschlacht während der Fahrt in Brand. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beträgt einige tausend Franken.
Eine Autofahrerin war gegen 9.30 Uhr auf der Wilenstrasse in Richtung Sitterdorf unterwegs.
Seit Anfang Jahr treiben falsche Polizisten per Telefon ihr Unwesen. Ziel sind ältere, zum Teil betagte Personen. Die Schadenssumme beträgt bis dato hunderttausend Franken.
Die Polizei mahnt zu mehr Vorsicht.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, brach heute gegen 13.00 Uhr im Bundesasylzentrum in der Via Motta in Chiasso ein Brand aus.
Nach einer ersten Rekonstruktion und aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, hat ein 30-jähriger algerischer Asylbewerber, der später festgenommen wurde, eine Matratze und einige Kleidungsstücke in Brand gesetzt.
Beim Bahnhof Zug wurde ein Mann bestohlen und zusammengeschlagen. Das Opfer musste mit Kopfverletzungen ins Spital eingeliefert werden.
Zwei Jugendliche wurden festgenommen und befinden sich in Untersuchungshaft.
Am Dienstag, den 29. März um 06:50 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 41-Jährigen aus Prêles gelenkt wurde, auf der Zufahrtsstrasse zum McDonald's in Marin in nördlicher Richtung.
An der Kreuzung mit der Rue des Perveuils kam es zu einer Kollision mit einem Motorroller, der von einem 47-jährigen Einwohner von Marin gesteuert wurde und auf der letztgenannten Strasse in östlicher Richtung fuhr.
Was die Bekämpfung der Eigentumskriminalität betrifft, so ist die Zahl der Straftaten im Jahr 2021 stabil geblieben.
Niedrige Werte, die auf die derzeitige Pandemiesituation zurückzuführen sind.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.