Schweiz

Kanton Aargau: Suisse ePolice - der Online-Polizeiposten

Mit der schweizerischen Plattform Suisse ePolice bieten die Kantonspolizei Aargau und die Aargauer Regionalpolizeien verschiedene Dienstleistungen online an. Suisse ePolice ist eine einheitliche Online-Plattform, welche mehrere Schweizer Polizeikorps bereits seit einiger Zeit anbieten. Sie ermöglicht der Bevölkerung, verschiedene polizeiliche Dienstleistungen digital zu nutzen. Bequem von zu Hause und rund um die Uhr.

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„Der F-35A dient der Sicherheit der Schweiz“

Der Bundesrat hat sich für den Kauf von 36 Kampfflugzeugen des Typs F-35A des US-Herstellers Lockheed-Martin entschieden. Der F-35A erzielte in der Evaluation den höchsten Gesamtnutzen und gleichzeitig die tiefsten Gesamtkosten. Der F-35A ist ein Mehrzweckkampfflugzeug und eignet sich hervorragend für den Luftpolizeidienst. Diese und weitere Daten und Fakten zum F-35A lesen Sie im folgenden Artikel.

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Niederdorf BL: Parkierter Lieferwagen gerät in Vollbrand – Polizei sucht Zeugen

Am Montagabend, 14. Februar 2022, kurz nach 21.00 Uhr, geriet ein parkierter Lieferwagen an der Leegasse in Niederdorf BL in Brand. Personen wurden keine verletzt. Das Fahrzeug erlitt Totalschaden. Die Polizei sucht Zeugen. Die entsprechende Meldung, wonach ein in einem Carport parkierter Lieferwagen an der Leegasse in Niederdorf BL brennen würde, ging um 21.16 Uhr bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft ein. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte vor Ort befand sich das Fahrzeug sowie der Carport bereits in Vollbrand.

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Wetteraussichten: Regen naht

Nach einem trockenen und sehr sonnigen Wochenende, beginnt die Woche mit einem Wetterwechsel. Eine Kaltfront läutet eine wechselhafte Woche ein.

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Bern BE: Autolenker entfernte sich zweimal von Unfallstellen

Am Sonntag hat sich in Bern ein Lenker zweimal mit seinem beschädigten Auto von Unfallstellen entfernt. Unter anderem mithilfe von Hinweisen aus der Bevölkerung konnte er schliesslich in einem Waldstück in Schliern b. Köniz angehalten werden. Er wird sich vor der Justiz verantworten müssen. Am Sonntag, 13. Februar 2022, rückte die Kantonspolizei Bern aus, als um zirka 11.00 Uhr ein Auffahrunfall auf der A1 in Fahrtrichtung Forsthaus auf Höhe der Einfahrt Neufeld gemeldet worden war.

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Sicherheitslage in der Ukraine: EDA rät von nicht dringenden Reisen ab

Mit grosser Sorge beobachtet die Schweiz die zunehmenden Spannungen an der ukrainischen Grenze sowie die Gefahr einer militärischen Eskalation. Sie hat entsprechende Sicherheitsmassnahmen getroffen. Die Lageentwicklung wird laufend und umfassend analysiert. Aufgrund der volatilen Sicherheitslage hat das EDA die Reisehinweise für die Ukraine angepasst. Von touristischen und anderen nicht dringenden Reisen in die Ukraine wird abgeraten. Von Reisen in gewisse Landesteile wird generell abgeraten.

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Tägerschen TG: E-Bike-Fahrer (19) kollidiert mit Fussgänger (52) – zwei Verletzte

Bei einem Verkehrsunfall in Tägerschen wurde am Montag ein E-Bike-Fahrer verletzt. Er musste ins Spital gebracht werden. Ein 19-jähriger E-Bike-Fahrer war gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kurz vor 6.15 Uhr auf der Münchwilerstrasse in Richtung Bahnhof unterwegs. Aus noch ungeklärten Gründen kam es dabei zum Zusammenstoss mit einem 52-jährigen Fussgänger, der in dieselbe Richtung ging.

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Marsens FR: Raubüberfall auf 80-jährige Frau – Zeugenaufruf

Eine 80-jährige Frau wurde am 30. Januar in Marsens Opfer eines Raubüberfalls. Eine Untersuchung ist im Gange. Die Kantonspolizei bittet Zeugen des Überfalls und alle Personen, die den mutmasslichen Täter gesehen haben, sich zu melden. Am Sonntag, 30. Januar 2022, gegen 19:00 Uhr, wurde die Intervention der Kantonspolizei wegen eines Raubüberfalls in Marsens angefordert.

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Pfäffikon ZH: Pneukran kippt in Garten – hoher Sachschaden

Am Montagmorgen (14.2.2022) ist in Pfäffikon ein Pneukran umgekippt. Bei dem Unfall sind keine Personen verletzt worden. Es ist hoher Sachschaden entstanden. Kurz nach 10.00 Uhr wurden mit einem Pneukran Baumschneidearbeiten ausgeführt. Aus bisher nicht bekannten Gründen kippte dieser und stürzte in den Garten eines Mehrfamilienhauses. Am Garten sowie am Pneukran entstanden erhebliche Sachschäden. Personen wurde keine verletzt.

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Oberwil BL: Tätliche Auseinandersetzung – eine Person leicht verletzt – Zeugenaufruf

Am Mittwochmorgen, 09. Februar kurz vor 08.00 Uhr, kam es im Bereich der öffentlichen Toilette am Weiherweg in Oberwil BL zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personen. Eine Person wurde leicht verletzt. Die entsprechende Meldung, wonach es im Putzraum der öffentlichen Toilettenanlage am Weiherweg zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personen gekommen sei, ging um 07.58 Uhr bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft ein.

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Luzern / Emmen LU: Polizeihund Dodge verfolgt Dieb über 3 Kilometer weit

Am frühen Montagmorgen hat ein Mann einem Taxifahrer in der Stadt Luzern das Portemonnaie gestohlen und ist geflüchtet. Im Rahmen der Fahndung, bei welcher der Polizeidiensthund Dodge die Fährte aufgenommen hatte, konnte der Dieb festgenommen werden. Am frühen Montagmorgen (14.2.22, nach 01.30 Uhr) hat ein 30-jähriger Mann aus Sri Lanka einem Taxifahrer in der Stadt Luzern ein Portemonnaie entwendet. Danach ist der Mann mit einem Komplizen geflüchtet.

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Neuheim ZG: Kollision zwischen Lieferwagen und Lastwagen – zwei Verletzte

Ein Lieferwagen ist mit einem Lastwagen kollidiert. Die beiden Lenker verletzten sich. Die Sihlbruggstrasse musste vorübergehend gesperrt werden. Am Montagmorgen (14. Februar 2022), kurz vor 8:30 Uhr, ist es auf der Sihlbruggstrasse in Neuheim zu einer Streifkollision zwischen einem Lieferwagen und einem Lastwagen gekommen. Der 57-jährige Lenker des Lieferwagens war von Sihlbrugg in Richtung Neuheim unterwegs, als er in einer Linkskurve auf die Gegenfahrbahn geriet.

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Intensives Einsatzwochenende für die Rega

Das sonnige Winterwetter lockte am vergangenen Wochenende viele Menschen nach draussen. Entsprechend häufig waren die Rega-Helikopter im Einsatz: Insgesamt koordinierte die nationale Luftrettungszentrale der Rega am Samstag und Sonntag schweizweit rund 200 Einsätze zugunsten von Menschen in Not. Die Rega-Crews standen unter anderem für Patientinnen und Patienten nach Wintersport- und Bergunfällen, aber auch nach Verkehrsunfällen sowie aufgrund akuter Erkrankungen im Einsatz.

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A6 Schönbühl BE: Komplettsperrung für die Einhebung von Brückenelementen

In Moosseedorf erweitert die Genossenschaft Migros Aare ihre Logistikplattform. Dafür werden auch neue Brücken über die A6 gebaut. Für die Einhebung der Brückenelemente der neuen Brücken kommt es auf der A6 bei Schönbühl zu Sperrungen und weiteren Einschränkungen. Die Genossenschaft Migros Aare erweitert in den nächsten Jahren ihre Logistikplattform in Moosseedorf. Dazu werden unter anderem neue Brücken über die A6 gebaut.

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Bergün GR: Tödlicher Bergunfall am Piz Kesch - Zeugenaufruf

Am Sonntagmittag hat sich am Piz Kesch ein tödlicher Bergunfall ereignet. Ein Alpinist ist über eine Felswand abgestürzt und verstorben. Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen. Der 68-jährige Franzose war am Sonntagmorgen mit einer Gruppe des Französischen Alpenclubs von der Keschhütte zum Piz Kesch aufgestiegen. Er trennte sich von seiner Gruppe und machte sich auf den Abstieg in Richtung Skidepot.

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St. Margrethen / Rapperswil-Jona SG: Rauchentwicklung jeweils früh bemerkt

Am Sonntag (13.02.2022), zwischen 15:00 Uhr und 15:15 Uhr, wurde sowohl in St.Margrethen als auch in Rapperswil-Jona durch Nachbarn Rauch festgestellt. Da im beiden Fällen rasch reagiert wurde, konnte Schlimmeres verhindert werden. Die Brände wurden im Keim erstickt. Verletzt wurde niemand. In einer Mehrfamilienhauswohnung an der Industriestrasse in St.Margrethen fing eine Gitarre, welche an der Wand hing, Feuer. Grund dafür waren brennende Kerzen, die unterhalb der Gitarre platziert waren.

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Autobahn / A1 / AG: Scharmützel auf der Autobahn führt zu Streifkollision

Provokationen auf der Autobahn zweier Automobilisten endeten gestern in einem Verkehrsunfall. Verletzt wurde niemand. Die zuständige Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung. Am Sonntag, 13. Februar 2021, kurz vor 13 Uhr, kam es auf der Autobahn zu einem Verkehrsunfall. Zwei Automobilisten provozierten sich während der Fahrt auf der A1 in Richtung Zürich.

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Suhr AG: Brand in zwei Garagenboxen

In zwei Garagenboxen eines Mehrfamilienhauses in Suhr brannte gestern Papier. Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen, wodurch sich der Schaden in Grenzen hielt. Betroffen war ein älteres Mehrfamilienhaus am Igelweg in Suhr. In dessen Untergeschoss befinden sich zwei Garagenboxen, in denen die Bewohner am Sonntag, 13. Februar 2022, kurz nach 20 Uhr einen stark qualmenden Brand bemerkten.

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Basel BS: E-Trottinettfahrer stürzt zu Boden und verletzt sich schwer

Am Sonntag, 13.02.2022, um 22:05 Uhr, ereignete sich in der Pestalozzistrasse auf der Höhe der Klingelbergstrasse einen Verkehrsunfall. Dabei stürzte ein E-Trottinettfahrer aus noch unbekannten Gründen zu Boden. Beim Sturz verletzte sich der Fahrer so schwer, dass er durch die Sanität zur Notfallstation des Universitätsspitals Basel gebracht werden musste. Ein Atem-Alkoholtest verlief negativ.

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Kerns OW: Schwerer Verkehrsunfall – Motorfahrradlenker (14) schwer verletzt

Am späteren Sonntagnachmittag ereignete sich auf der Stanserstrasse in Kerns ein schwerer Verkehrsunfall. Dabei wurde ein Motorfahrradlenker schwer verletzt. Am 13.02.2022, um 16.35 Uhr fuhr ein 14-jähriger Motorfahrradlenker von Kerns kommend Richtung Sand. Ausgangs Sand beabsichtigte der Motorfahrradlenker links in die Industriestrasse abzubiegen.

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Schweiz-Wetterrückblick: Sonniger Sonntag

Der Sonntag präsentierte sich von morgens bis abends von der sonnigen Seite. Die bevorstehende Wetterumstellung kündigte sich allerdings im Tagesverlauf mit in der Höhe auffrischendem Südwestwind an und in den Alpentälern wurde es föhnig. Der Wetterwechsel bringt für einmal nicht nur der Alpennordseite Niederschlag, sondern auch der Alpendsüdseite.

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Davos Platz GR: Taxifahrer (†53) stirbt neben Taxi - Festnahme von zwei Männern

Die Kantonspolizei Graubünden hat zwei Männer in Davos festgenommen. Ob die Festnahmen in Verbindung mit dem Todesfall vom Freitagmorgen stehen wird geklärt. Eine bewusstlose Person war neben einem Taxi aufgefunden worden, welche noch vor Ort verstarb (Polizei.news berichtete). Aufgrund der ersten Erkenntnisse und Ermittlungen wurden die Männer, ein 54-jähriger Schweizer und ein 26-jähriger Italiener festgenommen.

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Altnau TG: Mann (66) aus Wasser gerettet

Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Sonntag in Altnau einen verunfallten Stand-Up-Paddler aus dem Wasser gerettet. Der 66-Jährige musste ins Spital gebracht werden. Kurz vor 11.15 Uhr meldete eine aufmerksame Auskunftsperson, dass beim Kursschiff-Steg in Altnau ein Mann im Wasser treibe und um Hilfe rufe. Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau, die wenig später vor Ort war, konnte den Mann mit einem Rettungsring aus dem Wasser bergen.

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Lawinenniedergang in Sachseln OW fordert zwei Todesopfer

Zwei einheimische Skitourengänger wurden gestern beim Aufstieg, nördlich der Wandelen, von einer Schneelawine erfasst und mitgerissen. Beide Personen wurden durch die REGA mit Hilfe der Alpinen Rettung Sarneraatal gefunden und in umliegende Spitäler geflogen. Beide Personen erlagen ihren Verletzungen.

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Hägendorf SO: Automobilist (29) innerorts mit 106 km/h gemessen

Mitarbeitende der Kantonspolizei Solothurn haben am Samstagabend, 12. Februar 2022, auf der Industriestrasse in Hägendorf mit einer Laserpistole ein Auto mit 106 km/h gemessen. Erlaubt sind auf diesem Strassenabschnitt 50 km/h. Der verantwortliche Fahrzeuglenker konnte durch die Polizei angehalten werden und wird nach den gesetzlichen Bestimmungen über Raserdelikte zur Anzeige gebracht.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.