Schweiz

B. K. wird in ein Zürcher Untersuchungsgefängnis verlegt

Der Zürcher Gefängnisinsasse B. K. wird in den nächsten Tagen von der JVA Pöschwies in ein Zürcher Untersuchungsgefängnis verlegt. Er soll dort ins normale Haftregime eingegliedert werden. Dazu gehört die Möglichkeit, Kontakte mit Mitinsassen zu pflegen. Die Nationale Kommission zur Verhütung von Folter (NKVF) hat am 2. November 2021 ihren Bericht zu den Haftbedingungen von B. K. veröffentlicht. Den Anstoss dazu gab die Vorsteherin der Direktion der Justiz und des Innern, Regierungspräsidentin Jacqueline Fehr. Sie hatte sich im vergangenen Sommer an die Kommission gewandt und diese um eine Einschätzung gebeten.

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Steinhausen ZG: Sachbeschädigungen beim Schulhaus – Zeugenaufruf

Eine derzeit unbekannte Täterschaft hat in den letzten Tagen beim Schulhaus „Sunnegrund“ mehrere Glasscheiben mutwillig beschädigt. Zur Ermittlung der Verursacher sucht die Polizei Zeugen. Zwischen Freitagabend und Montagmorgen (7. bis 10. Januar 2022) , hat eine unbekannte Täterschaft beim Schulhaus „Sunnegrund“ die rechte Lifttür aus Glas beschädigt.

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Itaslen TG: Einfamilienhaus in Brand geraten

Beim Brand eines Einfamilienhauses in Itaslen entstand am Mittwoch erheblicher Sachschaden in der Höhe von mehreren hunderttausend Franken. Die beiden Bewohner suchten zur medizinischen Kontrolle selbständig einen Arzt auf. Gegen 9.30 Uhr bemerkte die Bewohnerin eines Einfamilienhauses an der Alte Landstrasse den Brand und alarmierte die Kantonale Notrufzentrale. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen bereits Flammen aus dem Dach und der Fassade. Die Feuerwehren Bichelsee-Balterswil, Eschlikon sowie die Stützpunktfeuerwehr Münchwilen waren rasch vor Ort und brachten das Feuer unter Kontrolle.

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Winterthur-Töss ZH: Kurzschluss im Stromnetz mit Rauchentwicklung

Am Mittwoch, 12. Januar 2022, kam es im Steig-Quartier in Winterthur-Töss zu einem Kurzschluss im Stromnetz. Verletzt wurde niemand, die Bewohnerinnen und Bewohner müssen jedoch mit einem Stromausfall bis in die Abendstunden rechnen. Kurz vor 14.00 Uhr ging bei der Stadtpolizei Winterthur die Meldung ein, dass es in einem Gebäude zu einem Kurzschluss gekommen sei. Nach ersten Erkenntnissen der ausgerückten Patrouillen ist es in einer Trafostation aus noch unbekannten Gründen zu einem Kurzschluss gekommen.

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Hoch Carlos sorgt für ideale Ski-Bedingungen

In den kommenden Tagen bestimmt das Hoch Carlos unser Wetter und bringt viel Sonnenschein und damit für die vier Weltcup-Rennen der Männer am Lauberhorn in Wengen von Donnerstag bis Sonntag beste äussere Bedingungen. Während es in den Bergen vor allem von morgen Donnerstag bis Samstag mild ist, gibt es in den Nächten im Flachland und in den Alpentälern verbreitet Frost, wir sind aber weit weg von irgendwelchen Rekordminusgraden.

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St.Gallen SG: 21-Jähriger verbrennt Abfall im Kamin – Polizei erstattet Anzeige

Am Dienstagabend (11.01.2022) zündete ein 21-jähriger Mann Papier und Karton, in welchem sich mutmasslich noch anderer Abfall befand, im hauseigenen Kamin an. Es entstand ein Feuer, welches durch die Polizei gelöscht werden musste. Verletzt wurde niemand. Der Verursacher wird wegen dem illegalen Verbrennen von Abfall angezeigt. Am Dienstagabend kurz nach 17 Uhr ging bei der Stadtpolizei St.Gallen ein Anruf ein, wonach aus einem Kamin einer Liegenschaft viel schwarzer Rauch hervorkam.

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Zürich ZH: Falscher Polizist (Pole, 50) festgenommen

Am Dienstagnachmittag, 11. Januar 2022, nahmen zivile Fahnder der Stadtpolizei Zürich anlässlich einer Geldübergabe einen mutmasslichen Betrüger fest, der sich zuvor gegenüber dem Opfer als Polizist ausgegeben hatte. Kurz vor 14 Uhr erhielt die Stadtpolizei Zürich von einer Bankmitarbeiterin die Meldung, dass eine Kundin mehrere zehntausend Franken beziehen möchte und sie befürchte, dass die Kundin Opfer einer Betrugsmasche geworden sei. Abklärungen durch Fahnder der Stadtpolizei Zürich ergaben, dass die Frau im Vorfeld mehrfach telefonisch durch angebliche Polizisten kontaktiert worden war.

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Bundesrat schlägt Verlängerung der Corona-Massnahmen vor und verkürzt Isolation und Quarantäne auf 5 Tage

Die am 17. Dezember 2021 beschlossenen Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus sollen bis Ende März 2022 verlängert werden. Dies schlägt der Bundesrat angesichts der angespannten Lage in den Spitälern vor. Er hat dazu eine Konsultation gestartet. Ausserdem soll die Gültigkeitsdauer des Zertifikats auf 270 Tage verkürzt werden. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 12. Januar 2022 zudem beschlossen, die Dauer von Isolation und Quarantäne ab sofort auf fünf Tage zu verkürzen.

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Jenaz GR: Beinahe-Frontalkollision wegen Unaufmerksamkeit

Am Dienstagnachmittag ist auf der N28 in Jenaz ein Automobilist auf die Gegenfahrbahn geraten. Der entgegenkommende Verkehr konnte ausweichen und dadurch eine Frontalkollision verhindern. Der 18-jährige Automobilist fuhr am Dienstag gegen 15.30 Uhr von Klosters kommend über die Nationalstrasse N28 in Richtung Landquart. Kurz vor dem Anschluss Pragg-Jenaz geriet er mit seinem Auto auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit der linksseitigen Leitplanke.

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Littau LU: Brand in einer Wohnung – niemand verletzt

Gestern brach in einer Wohnung an der Blattenmoosstrasse in Luzern, Ortsteil Littau, ein Brand aus. Dieser konnte durch die Feuerwehr schnell gelöscht werden. Aus dem Mehrfamilienhaus wurden insgesamt 22 Erwachsene und 11 Kinder evakuiert. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Am Dienstag, 11. Januar 2022, kurz nach 16:45 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass in einer Wohnung an der Blattenmoosstrasse in Littau ein Brand ausgebrochen sei.

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Zürich ZH: Alkohol- und Tabakverkauf an Jugendliche – Jahresbilanz 2021

Bei Testkäufen wurde 2021 in fast der Hälfte der getesteten Betriebe illegal Alkohol oder Tabak an Jugendliche verkauft, deutlich mehr als in den Jahren vor Corona. Die Stadtpolizei Zürich führte im letzten Jahr wiederum in Zusammenarbeit mit der Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich und dem Blauen Kreuz im ganzen Stadtgebiet unangekündigte Alkohol- und Tabaktestkäufe durch. Dabei wurden der Verkauf von Bier, Wein oder Tabakwaren an unter 16-Jährige oder der Verkauf von Spirituosen bzw. die daraus hergestellten Mischgetränke an unter 18-Jährige kontrolliert. Bei insgesamt 57 Testkäufen erhielten die 14- bis 17-jährigen Jugendlichen in fast 50% der Fälle Produkte, die ihnen die Betriebe nicht hätten verkaufen dürfen.

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Kanton AG: Nach Telefonbetrug festgenommen

Telefonbetrüger sind nach wie vor sehr aktiv. Allein in den letzten zwei Tagen fielen drei Seniorinnen der fiesen Masche zum Opfer und verloren grosse Geldbeträge. Gestern nahm die Kantonspolizei zwei mutmassliche Kuriere auf frischer Tat fest. Er sei vom Sicherheitsdienst der Bank, sagte der Anrufer der Seniorin am Telefon. Wie er erklärte wolle ein grosser Elektronikfachmarkt ihrem Konto 6'000 Franken für den Kauf eines Fernsehers belasten. Die faule Geschichte ging dann weiter und führte schliesslich dazu, dass die 79-Jährige einer wildfremden Frau an der Haustüre mehrere tausend Franken übergab.

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Sumiswald BE: Autofahrer (†78) kollidiert mit Gartenmauer und verstirbt

Am Dienstagmorgen ist in Sumiswald ein Auto mit einer Gartenmauer kollidiert. Der Lenker verstarb noch auf der Unfallstelle. Die Kantonspolizei Bern hat die Ermittlungen aufgenommen. Am Dienstag, 11. Januar 2022, kurz vor 10.05 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern gemeldet, dass sich in Sumiswald ein Unfall ereignet habe. Nach ersten Erkenntnissen fuhr ein Mann mit seinem Auto auf der Hauptstrasse von Sumiswald herkommend in Richtung Huttwil. Auf der Höhe Griesbach kam das Auto aus noch zu klärenden Gründen von der Strasse ab und kollidierte in der Folge mit einer Gartenmauer. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto auf die Gegenfahrbahn geschleudert, wo es schliesslich zum Stillstand kam.

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Oberuzwil SG: Kollision zwischen Auto und Fussgängerin (77) – Zeugenaufruf

Am Montag (10.01.2022), zwischen 09:25 und 09:30 Uhr, ist es auf der Flawilerstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen. Die 77-jährige Fussgängerin wurde dabei unbestimmt verletzt und ins Spital gebracht. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen. Ein 74-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto auf der Ghürstrasse in Richtung Flawilerstrasse. Zeitgleich war eine 77-jährige Fussgängerin vom Volg herkommend unterwegs in Richtung Wiesbühlstrasse.

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Uznach SG: Brand in Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses

Am Dienstag (11.01.2022), kurz nach 07:05 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einer Rauchentwicklung an der Bahnhofstrasse erhalten. Alle Anwohnerinnen und Anwohner konnten unverletzt evakuiert werden, Gemäss ersten Erkenntnissen hatte ein Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses Feuer gefangen. Es entstand Sachschaden in zurzeit unbekannter Höhe.

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Zürich ZH (Kreis 1): Mutmasslicher Händler (Italiener) von gefälschten Uhren verhaftet

Die Kantonspolizei Zürich hat am Mittwoch (5.1.2021) im Stadtzürcher Kreis 1 einen Mann verhaftet, der gefälschte Markenuhren zum Kauf angeboten hat. Aufgrund von polizeilichen Hinweisen konnten Fahnder bei einer Kontrolle im Stadtkreis 1 einen 35-jährigen Italiener verhaften, der eine hochstehend gefälschte Armbanduhr aus dem Luxussegment für den Verkauf bei sich hatte. Die Fälschung, der im Original über zehntausend Franken teuren Uhr, bot der Mann für mehrere hundert Franken an.

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Moosleerau AG: Kollision zwischen zwei Autos – Zeugenaufruf

In Moosleerau kam es zu einer Kollision zweier Autos. Verletzt wurde niemand. Die Unfallursache ist nicht klar. Die Aussagen gehen auseinander, weshalb die Kantonspolizei Aargau Auskunftspersonen sucht. Der Unfall ereignete sich am Dienstag, 11. Januar 2022, kurz nach 06 Uhr, in Moosleerau. Ein Automobilist fuhr auf der Luzernerstrasse von Triengen herkommend in allgemein Richtung Moosleerau Zentrum.

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Zürcher Staatsanwaltschaft erhebt Anklage wegen mehrfachen Enkeltrick-Betrugs

Die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl hat am 6. Januar 2022 Anklage gegen einen 64-jährigen Mann erhoben. Ihm wird vorgeworfen, im Frühling 2021 in der Stadt Zürich Vermögensdelikte in der Form von sogenannten Enkeltrick-Betrügen zum Nachteil von mehreren Seniorinnen und Senioren begangen zu haben. Die Kantonspolizei Zürich hatte Anfang Mai 2021 in der Stadt Zürich im Zusammenhang mit einem Enkeltrick-Betrugsanruf einen mutmasslichen Telefonbetrüger verhaftet (siehe Medienmitteilung der Kantonspolizei Zürich vom 10. Mai 2021). Es bestand der Verdacht, dass der verhaftete, heute 64-jährige Pole als Teil eines Netzwerks von Enkeltrick- Betrügern tätig war. Die Staatsanwaltschaft eröffnete in der Folge eine Strafuntersuchung gegen den Mann und prüfte zusammen mit der Kantonspolizei Zürich, ob er allenfalls für weitere Betrugsstraftaten in Frage kommt.

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St.Gallen SG: Mehrere Personen wegen Kundgebungsteilnahme angezeigt

Am Montagabend (10.01.2022) fanden in der Stadt St.Gallen gleich zwei Kundgebungen in Zusammenhang mit den Corona-Massnahmen statt. Eine Kundgebung, an welcher zwischen 70 und 80 Personen teilnahmen, konnte kurzfristig bewilligt werden. Die zweite Veranstaltung mit zirka 40 Personen war nicht bewilligt. Die Demonstrationsteilnehmenden wurden darauf aufmerksam gemacht. Acht Personen werden angezeigt. Am Montagabend fand an der Davidstrasse eine Kundgebung mit rund 40 Personen gegen die Maskenpflicht an Schulen statt. Der Anlass war der Stadtpolizei St.Gallen im Vorherein bekannt, jedoch wurde für diesen kein Gesuch um eine Bewilligung eingereicht.

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Hottwil AG: Alkoholisierte Autofahrerin (42) verursacht Frontalkollision

Alkoholisiert und ohne Führerausweis verursachte eine Automobilistin gestern Abend bei Hottwil eine heftige Frontalkollision. Beide Beteiligten wurden leicht verletzt. Der Unfall ereignete sich am Montag, 10. Januar 2022, um 17.20 Uhr auf der Ausserortsstrecke zwischen Hottwil und Wil. In einem Mitsubishi war eine 42-jährige Frau in Richtung Wil unterwegs, als sie auf die Gegenfahrbahn geriet. Dabei kollidierte sie frontal mit einem entgegenkommenden Mercedes.

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Matzendorf SO: Brand in Alterswohnung – Bewohnerin leicht verletzt

In Matzendorf hat es am Montagnachmittag in einer Alterswohnung gebrannt. Dank raschem Lösch- und Rettungseinsatz durch Angehörige der Feuerwehr Mittelthal konnte das Feuer sofort gelöscht und die leicht verletzte Rentnerin ins Freie gebracht werden. Sie wurde nach der medizinischen Erstbetreuung vor Ort zur ärztlichen Kontrolle in ein Spital gebracht. Am Montag, 10. Januar 2022, gegen 15.45 Uhr, brannte es in einer Alterswohnung an der Rehgasse in Matzendorf. Die dort wohnende Seniorin meldete den Brand mittels Notfallknopf. Unverzüglich wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr Mittelthal aufgeboten, welche in der Folge rasch vor Ort waren.

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Cazis GR / N13: 51-jähriger Automobilist kollidiert mehrmals mit Mittelleitplanke

In der Nacht auf Dienstag ist auf der Autostrasse N13 in Cazis ein Automobilist mehrmals mit Leitplanken kollidiert. Durch den Verkehrsunfall wurde der Lenker leicht verletzt. Der 51-jährige Automobilist fuhr gegen 0.30 Uhr von Thusis kommend über die Nordspur der Autostrasse N13 in Richtung Chur. Kurz nach dem Anschluss Thusis Nord kollidierte das Auto mehrmals mit der Mittelleitplanke sowie mit der Leitplanke am rechten Fahrbahnrand.

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Kanton UR: Sirenentest vom Mittwoch, 2. Februar 2022

Am Mittwochnachmittag, 2. Februar 2022, findet in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenentest statt. Dabei prüfen die zuständigen Instanzen die Funktionsbereitschaft der Sirenen des „Allgemeinen Alarms“ sowie des „Wasseralarms“. Es sind keine Verhaltens- und Schutzmassnahmen zu ergreifen. Um 13:30 Uhr ertönt in der ganzen Schweiz der „Allgemeine Alarm“, ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer, welcher innert 5 Minuten einmal wiederholt wird. Die Auslösung der stationären Sirenen im Kanton Uri erfolgt zentral mit der Sirenenfernsteuerung durch die kantonale Alarmstelle im Werkhof Flüelen.

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Luzern LU: Zwei jugendliche Brandstifter (14) überführt

Die Jugendanwaltschaft Luzern führt Untersuchungen gegen zwei Jugendliche, welche in der Stadt Luzern Abfalleimer in Brand gesteckt haben. Die beiden Brandstifter wurden von der Luzerner Polizei im Dezember 2021 angehalten. Die Luzerner Polizei hat zwei Jugendliche angehalten, welche in der Zeit von November/Dezember 2021 in der Stadt Luzern insgesamt elf Abfalleimer in Brand gesteckt haben. In den meisten Fällen musste die Feuerwehr der Stadt Luzern ausrücken.

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Chur GR: 53-jähriger Mann verursacht in fahrunfähigem Zustand Selbstunfall

Am Montagabend (10.01.2022) ist es auf der Haldensteinstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen. Der betrunkene Autofahrer fuhr in einer Kurve geradeaus und kollidiert mit einem Beleuchtungskandelaber. Er wurde leicht verletzt. Der 53-jährige Personenwagenlenker fuhr um 19:30 Uhr, von Haldenstein in Richtung Chur. Vor der Rechtskurve, kurz nach der Rheinbrücke Haldenstein, fuhr er geradeaus und kam nach einer Kollision mit einem Beleuchtungskandelaber zum Stillstand.

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Steinhausen ZG: Gas- mit Bremspedal verwechselt – mit Mauer kollidiert

Eine Autofahrerin hat das Gaspedal mit dem Bremspedal verwechselt. Das Fahrzeug prallte heftig in eine Mauer. Die Lenkerin musste ins Spital eingeliefert werden. Der Unfall ereignete sich am Montagnachmittag (10. Januar 2022), kurz vor 15:00 Uhr, auf der Blickensdorferstrasse in der Gemeinde Steinhausen. Eine 81-jährige Autofahrerin verwechselte beim Losfahren aus einem Parkplatz das Gas- mit dem Bremspedal, worauf das Fahrzeug unkontrolliert vorwärts über die Strasse sowie beide Trottoirs fuhr. Auf der gegenüberliegenden Seite prallte das Auto heftig in eine Mauer.

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Basel BS: Achtung! Richtiges Verhalten im Verkehr bei stehendem Tram

Bei der Tramhaltestelle „Schifflände“ (Richtung Mittlere Brücke) und „Margarethenbrücke“ (Richtung Binningen) wird das stehende Tram während dem Ein- und Aussteigen der Fahrgäste oft von Fahrzeuglenkenden, insbesondere Velos, rechts überholt. Bitte beachten Sie: Solange die Tramtüren noch offen oder aktiv sind, ist das Rechtsüberholen eines Trams an einer Haltestelle verboten und wird mit einer Verzeigung bestraft.

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St.Gallen SG: Wohnungsbrand – Frau (61) schwer verletzt

Am Dienstag (11.01.2022), kurz nach 3 Uhr, ist bei der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von Rauch aus einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Feldlistrasse eingegangen. Die ausgerückten Rettungskräfte trafen eine brennende Wohnung im dritten Obergeschoss an. Daraus konnte die Feuerwehr eine schwer verletzte Frau bergen. Die Brandursache ist unklar. Beim Eintreffen der Rettungskräfte drang starker Rauch aus einer Wohnung im dritten Obergeschoss des Mehrfamilienhauses. Patrouillen der Stadtpolizei St.Gallen evakuierten umgehend alle Bewohnenden der Liegenschaft. Sie wurden in einer nahe gelegenen Kirche betreut.

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Riedholz SO: Nach Streifkollision vom Unfallort entfernt – Zeugenaufruf

Auf der Baselstrasse bei Riedholz kam es heute Morgen zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem derzeit unbekannten Fahrzeug. Dabei wurde das auf der Baselstrasse fahrende Auto beschädigt. Verletzt wurde niemand; die Polizei sucht Zeugen. Heute Morgen, 10. Januar 2022, gegen 07.30 Uhr, kam es auf der Baselstrasse bei Riedholz zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen. Ein Autolenker war im Kolonnenverkehr auf der Baselstrasse in Richtung Wiedlisbach unterwegs, als es auf Höhe Einmündung Attisholzstrasse aus noch zu klärenden Gründen zur Kollision mit einem Fahrzeug kam, welches vermutlich in die Baselstrasse einbiegen wollte.

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Adelboden BE: Vermisster junger Mann (†20) tot aufgefunden

Am Samstagabend ist ein junger Mann in Adelboden als vermisst gemeldet worden. Umgehend wurden umfangreiche Suchmassnahmen eingeleitet. Am frühen Sonntagabend wurde er durch Drittpersonen tot aufgefunden. Hinweise auf Dritteinwirkung liegen keine vor. Am Samstag, 8. Januar 2022, kurz vor 21.30 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung ein, dass in Adelboden ein junger Mann vermisst wird. Gemäss aktuellen Erkenntnissen hatte der Mann sich mit Drittpersonen am Weltcuprennen in Adelboden aufgehalten und verlor im Verlauf des Abends den Kontakt zu seinen Begleitpersonen.

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Schaffhauser Polizei: Prävention von Straftaten schafft mehr Sicherheit

Der Erhalt der Sicherheit der Schaffhauser Bevölkerung ist unsere Aufgabe. Deshalb investieren wir viel Zeit und Energie in die Beratung zur Verhinderung von Straftaten und Unfällen. Die präventiven Massnahmen der Schaffhauser Polizei sind sehr vielschichtig. Neben einer klaren Präsenz im öffentlichen Leben bieten wir Beratungen in verschiedenen Bereichen an oder führen Aufklärungskampagnen durch.

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Kanton SG: Verkehrsbehinderungen und Unfälle wegen Schnee

Am Montag (10.01.2022) hat der starke Schneefall im Kanton St.Gallen zu diversen Verkehrsunfällen geführt. Seit Mitternacht mussten die Polizistinnen und Polizisten der Kantonspolizei St.Gallen an 16 Verkehrsunfälle ausrücken. Auf der Autobahn A1, am Bürerstich bei Oberbüren, blieben mehrere Lastwagen stecken. Bei einem Selbstunfall auf der Autobahn A13 bei Mels wurde eine Frau leicht verletzt. Bei den meisten Unfällen handelte es sich um Selbstunfälle, bei denen Fahrzeuge von der Fahrbahn abkamen oder gegen Teile der Strasseninfrastruktur prallten. In einer handvoll Fällen kam es zu leichten Kollisionen zwischen zwei Fahrzeugen, bei denen jedoch niemand verletzt wurde. Genau die Hälfte der Unfälle ereigneten sich auf Autobahnen.

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Kantonspolizei Schwyz: Mehr Sicherheit dank Kriminalprävention

Die Prävention, das heisst die Vorbeugung von Straftaten, ist neben der Gefahrenabwehr und der Strafverfolgung eine der zentralen Aufgaben polizeilicher Arbeit. Ziel der zahlreichen Präventionsmassnahmen der Kantonspolizei Schwyz ist die Vermittlung verhaltensorientierter Vorbeugungsmassnahmen zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger des Kantons Schwyz. Nicht zuletzt tragen diese Massnahmen zu einer Erhöhung des Sicherheitsgefühls der Bevölkerung und damit zu einer Erhöhung der Lebensqualität bei.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.