Schweiz

Benzenschwil AG: Einbruch in Waldhütte ungeklärt – Zeugenaufruf

In der Waldhütte Benzenschwil wüteten im Dezember Vandalen. Die Tat ist bislang ungeklärt, weshalb die Kantonspolizei Augenzeugen sucht. Betroffen war die Waldhütte „Buechliwald“ in Benzenschwil. Die Unbekannten versprayten die hölzernen Wände. Zudem brachen sie die Türe auf und durchsuchten das Innere. Draussen verfeuerten sie rund einen Ster Brennholz und warfen auch ein Radio ins Feuer. Der Sachschaden ist beträchtlich.

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Kanton AG: Vorsicht vor Autoknackern!

Festnahmen vom Wochenende zeigen, dass vermehrt wieder Diebe unterwegs sind, die Autos nach Wertsachen durchsuchen. Die Kantonspolizei mahnt, keine solchen im Fahrzeug zu lassen. Der Bewohner eines Hauses in Eiken bemerkte am Sonntagnachmittag, 10. Januar 2022, wie ein Unbekannter auf dem Velo vorfuhr und dreist in das parkierte Auto der Familie stieg. Beherzt rannte der Hausbewohner nach draussen und hielt den Verdächtigen fest.

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Kapo Zürich: Präventionsabteilung hilft bei der Verhinderung von Delikten und Unfällen

Moderne Polizeiarbeit ist vorausschauende Polizeiarbeit. Gefährliche Entwicklungen sollen frühzeitig erkannt, Verbrechen und Unfälle möglichst verhindert werden – im engen Austausch mit allen. Die Präventionsabteilung ist mit rund 70 Mitarbeitenden in sicherheits-, kriminal- und verkehrspolizeilichen Bereichen aktiv. Sie arbeitet eng mit allen Hauptabteilungen zusammen. Die grundlegende Arbeitsweise ist, gefährliche Entwicklungen frühzeitig zu erkennen sowie Verbrechen und Unfälle möglichst zu verhindern.

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Zuger Polizei leistet wichtige Präventionsarbeit

Prävention ist eine der Kernaufgaben jeder Polizeiorganisation. Darunter versteht man alle vorbeugenden polizeilichen Massnahmen zur Verhinderung von Straftaten und (Verkehrs-) Unfällen. Die präventiven Massnahmen der Zuger Polizei reichen von Verkehrs- und Personenkontrollen über Aufklärungskampagnen in einer breiten Öffentlichkeit bis hin zur Erstellung und dem Vertrieb thematischer Ratgeber und der Sicherheitsberatung.

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Füllinsdorf BL: Dachstockbrand in Einfamilienhaus – Feuerwehr im Einsatz

Am frühen Montagmorgen, 10. Januar 2022, kurz nach 5.00 Uhr, kam es in Füllinsdorf am Mittleren Rainweg zu einem Brand in einem Einfamilienhaus. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr stand im Einsatz. Die entsprechende Meldung ging um 5.05 Uhr bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel- Landschaft ein. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte vor Ort, befand sich der Dachstock des leerstehenden Einfamilienhauses in Brand.

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Erlenbach im Simmental BE: Drei Verletzte bei Frontalkollision

Am Montagmorgen sind in Erlenbach im Simmental zwei Autos frontal kollidiert. Drei Personen wurden verletzt ins Spital gebracht. Die Strasse musste für die Dauer der Unfallarbeiten gesperrt werden. Der Kantonspolizei Bern wurde am Montag, 10. Januar 2022, kurz vor 8.10 Uhr, gemeldet, dass es in Erlenbach im Simmental zu einem Unfall gekommen sei. Gemäss aktuellen Kenntnissen fuhr ein Auto auf der Simmentalstrasse von Latterbach herkommend in Richtung Erlenbach.

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Sempach LU / A2: Lieferwagen-Fahrer (34) verursacht Selbstunfall auf Autobahn

Am Sonntagabend verunfallte ein Lieferwagenfahrer mit seinem Fahrzeug auf der Autobahn A2 in Sempach. Der Mann wurde erheblich verletzt. Die Verkehr musste für Bergungs- und Reinigungsarbeiten vorübergehend einstreifig geführt werden. Am Sonntagabend (9. Januar 2022), ca. 22.30 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Norden ein Selbstunfall.

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Hüswil LU: Verkehrsunfall ohne Verletzte – Strasse vorübergehend gesperrt

Am Montagmorgen kam es in Hüswil zu einem Verkehrsunfall. Verletzt wurde niemand. Die Strasse musste vorübergehend gesperrt werden. Am Montagmorgen (10. Januar 2022), kurz nach 07.00 Uhr, kam es zwischen Zell und Hüswil auf der Bernstrasse zu einem Verkehrsunfall mit vier involvierten Fahrzeugen. Verletzt wurde niemand. Die Unfallursache wird von der Luzerner Polizei abgeklärt.

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La Roche FR: Wohnhaus in Brand geraten

Gestern Abend wurde die Intervention der Kantonspolizei in La Roche verlangt, da ein Wohnhaus in Flammen stand. Die Feuerwehren des Verstärkungszentrums Bulle sowie das IFWK La Roche konnten den Brand eindämmen. Es ist eine Ermittlung im Gange, um die genaue Brandursache zu klären. Am Sonntag, 10. Januar 2022, gegen 19:20 Uhr, wurde die Intervention der Kantonspolizei in La Roche verlangt, da ein Wohnhaus in Flammen stand.

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Altdorf UR: Kollision auf schneebedeckter Autobahn A2 – zwei Personen verletzt

Heute Montag, 10. Januar 2022, gegen 01.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Neuenburger Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Richtung Nord. Kurz vor der Autobahnausfahrt in Altdorf verlor der PW-Lenker auf der schneebedeckten Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte in der Folge mit einem voranfahrenden Personenwagen mit italienischen Kontrollschildern.

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Zürich ZH: Betäubungsmittelhändler (Albaner, 28) festgenommen

Am Donnerstagabend, 6. Januar 2022, nahmen Fahnder der Stadtpolizei Zürich in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Zürich einen mutmasslichen Betäubungsmittelhändler fest und stellten über ein Kilogramm Heroin sicher. Ermittlungen von Fahndern der Stadtpolizei Zürich im Drogenmilieu ergaben den Hinweis, dass im Raum Bülach Heroin verkauft werde. Bei einer gezielten Aktion mit Fahndern der Kantonspolizei Zürich wurde eine Personenkontrolle im Kanton Zürich durchgeführt.

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St.Gallen SG: Mutmasslicher Angreifer (17) ermittelt

Am Samstagabend (30.10.2021), kurz nach 22 Uhr, ist ein 59-jähriger Mann in der Multergasse von einem Unbekannten mit einer abgebrochenen Flasche angegriffen worden. (Polizei.news berichtete). Umfangreiche Ermittlungen unter der Leitung der Jugendanwaltschaft des Kantons St.Gallen führten nun zu einem 17-jährigen Jugendlichen, dem vorgeworfen wird, die Tat begangen zu haben. Ebenfalls konnte ein mutmasslicher Mittäter, ein 16-jähriger Jugendlicher, ermittelt werden.

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Ebnat-Kappel SG: Geschwindigkeitsreduktion auf der Umfahrungsstrasse Ebnat-Kappel

Am Montag (17.05.2021) hat die Abteilung Verkehrstechnik der Kantonspolizei St.Gallen in einer Verkehrsanordnung die Herabsetzung der allgemeinen Höchstgeschwindigkeit auf der Umfahrungsstrasse Ebnat-Kappel verfügt. Die Verkehrsanordnung ist mittlerweile rechtskräftig. Die Anpassung der Signalisation durch das kantonale Tiefbauamt erfolgt in Abhängigkeit von der aktuellen Witterung bis Ende Januar 22. Gegen die Verkehrsanordnung wurde Rekurs beim Sicherheits- und Justizdepartements des Kantons St.Gallen eingelegt. Mittlerweile ist das Verfahren abgeschlossen und die Verkehrsanordnung rechtskräftig.

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Gossau SG: Fahrzeug-Einbrecher festgenommen – Zeugenaufruf

Am Montag (10.01.2022), kurz nach 02:25 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass zwei Personen an der Bischofszellerstrasse in ein unverschlossenes Auto gestiegen waren und sich danach entfernt hätten. Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen konnte im Zuge einer Fahndung zwei Männer festnehmen. Ihnen wird vorgeworfen, in mehrere Fahrzeuge eingestiegen zu sein. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen und allfällige Geschädigte.

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Olten SO: Hilfe für verletzten Biber leider ohne Happy End

Es war eine aufmerksame Polizistin, die am Samstagmittag an der Gäustrasse in Olten den Biber entdeckte. Da er sich offensichtlich nicht in seiner bevorzugten Umgebung aufhielt, eilten wir ihm zu Hilfe und haben dabei festgestellt, dass er verletzt ist. Nachdem wir das Nagetier in einer Tierarztpraxis untersuchen liessen, wurde es nach Utzenstorf (BE) in die Stiftung Wildstation Landshut gebracht, wo verletzte, kranke oder verwaiste einheimische Wildtiere aufgenommen werden.

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Zofingen AG: Alarmierung der Stützpunktfeuerwehr auch in Ausnahmesituationen gewährleistet

Es brennt – was tun? Klar, über die Notrufnummer 118 die örtliche Feuerwehr alarmieren. Doch wie ist vorzugehen bei einem Ausfall der Telefonie oder wenn die Kantonale Notrufzentrale nicht erreichbar ist? Für diesen seltenen Fall hat die Stützpunktfeuerwehr Zofingen – als eine der ersten Feuerwehren in der Schweiz – neu eine Notalarm-Box beim Feuerwehrmagazin installiert. Für den Fall, dass die Stützpunktfeuerwehr Zofingen nicht regulär über die Notrufnummer 118 alarmiert werden kann, steht seit kurzem beim Feuerwehrmagazin an der Funkenstrasse 5 eine Notalarmierungseinrichtung bereit. Durch Drücken des roten Alarmknopfs wird die Kommandogruppe der Stützpunktfeuerwehr Zofingen über die Paging-Anlage aufgeboten.

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Baar ZG: Fussgängerin (56) von Bus angefahren

Beim Busbahnhof beim Bahnhof Baar ist es zu einem Unfall zwischen einem Linienbus und einer Fussgängerin gekommen. Die Frau wurde verletzt. Der Unfall passierte am Donnerstagabend (6. Januar 2022), kurz vor 19:30 Uhr, an der Bahnhofstrasse in der Gemeinde Baar. Ein 59-jähriger Chauffeur der Zugerland Verkehrsbetriebe fuhr mit seinem Bus vom Busbahnhof los und übersah dabei eine Fussgängerin, die über den Platz lief.

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Zuoz GR: Seitlich-frontale Kollision zwischen zwei Autos

In Zuoz ist es am Sonntag zu einer Kollision zweier Personenwagen gekommen. Drei Personen wurden dabei verletzt. Um 16.10 Uhr fuhr ein 24-jähriger auf der Verbindungsstrasse von Madulain in Richtung Zuoz. In einer Rechtskurve bei der Örtlichkeit Campatsch schleuderte sein Personenwagen auf die Gegenfahrspur. Dort kollidierte er seitlich-frontal mit einem Auto aus der Gegenrichtung, gelenkt von einem 56-Jährigen.

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Winterliches Hochdruckwetter - die Wetteraussichten

Nach nächtlichem Schneefall dominieren heute im Norden die Wolken, vor allem entlang der Voralpen gibt es noch letzte Flocken. Der Hochdruckeinfluss nimmt aber zu, die Luft wird von oben her abgetrocknet. Im weiteren Wochenverlauf kann dann von Niederschläge keine Rede mehr sein, ein ausgedehntes und kräftiges Hoch prägt bis auf weiteres unser Wetter! Heute Nachmittag ist es im Norden wechselnd bis stark bewölkt, ab zu kann schon mal die Sonne durch die Wolken blinzeln. In der Romandie ist es dagegen bereits recht sonnig, selbiges gilt für die Hochalpen oberhalb von 3000 Metern. Im Süden ist der Himmel blau, in den Tälern weht der Nordföhn.

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Gossau SG: Mit Sommerreifen und in fahrunfähigem Zustand Unfall verursacht

Am Sonntagmorgen (09.01.2022), kurz vor 07:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zum Selbstunfall eines Autos gekommen. Der 30-jährige Autofahrer war in fahrunfähigem Zustand unterwegs. Am Auto waren sowohl Winterreifen als auch Sommerreifen montiert. Zudem kam es zu einem Folgeunfall. Es entstand hoher Sachschaden.

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Mülligen AG: PW-Lenker unter Alkoholeinfluss verunfallt

Am Samstagnacht verunfallte ein PW-Lenker in einer Kurve und kollidierte folglich mit einer Stützmauer. Der Lenker blieb unverletzt. Bei ihm konnte starker Einfluss von Alkohol festgestellt werden. Am Fahrzeug entstand ein mittlerer Sachschaden. Am Samstag in der Nacht ging beim Polizeinotruf die Meldung über einen Selbstunfall auf der Birrfeldstrasse in Mülligen ein. Die Airbags des Fahrzeuges hätten ausgelöst.

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Kanton Aargau: Ein polizeilicher Rückblick auf das Jahr 2021

In einer digitalen Medienkonferenz blickten der Polizeidirektor Dieter Egli und die oberste Führung der Kantonspolizei Aargau heute auf das vergangene Jahr zurück. "In dieser Zeit hat die Polizei eine zentrale Rolle." Der Polizeidirektor Dieter Egli dankte der Kantonspolizei Aargau für ihren Einsatz – auch vor dem Hintergrund der aktuellen Pandemielage. "Die Polizei hat in dieser Zeit eine zentrale Rolle. Sie gewährleistet Stabilität und Sicherheit und sorgt dafür, dass der Rechtsstaat durchgesetzt wird." Es sei erfreulich, dass der Grosse Rat dem gemessen an der Einwohnerzahl schweizweit kleinsten Korps im letzten Jahr erneut Stellen gesprochen habe. Das Vertrauen der Bevölkerung in die Polizei sei weiterhin gross, dies zeige auch die aktuelle Sicherheitsstudie der ETH und der Armee, hielt Regierungsrat Dieter Egli fest.

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St.Margrethen SG: Einbruchdiebstähle in mehrere Wohnwagen auf dem Campingplatz

Am Samstagmorgen (08.01.2022), gegen 10:30 Uhr, wurden der Kantonspolizei St.Gallen mehrere Einbrüche in Wohnwagen auf dem Campingplatz Bruggerhorn gemeldet. Die Einbrüche fanden im Zeitraum von Mitte Dezember bis zum heutigen Tag statt. Es entstand Sachschaden in Höhe von einigen tausend Franken.

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Dallenwil NW: Zeugenaufruf – Werbesäule durch Personenwagen beschädigt

Die Kantonspolizei Nidwalden sucht den Lenker eines silbernen Toyotas, welcher mutmasslich beim Gemeindehaus in Dallenwil die Werbetafel beschädigt hat. Während der Weihnachtszeit 2021 beschädigte ein bis zum heutigen Zeitpunkt unbekannter Fahrzeuglenker die Werbesäule auf dem Parkplatz vor dem Gemeindehaus in Dallenwil.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.