Unbekannte Sprayer haben am Wochenende im Kanton Luzern ihr Unwesen getrieben. Mit illegalen Farbschmierereien wurden Wände und Autos verschandelt. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
In der Zeit vom Freitag auf den Sonntag (15. Oktober - 17. Oktober 2021) haben unbekannte Sprayer im Kanton Luzern einen Gesamtsachschaden von mehreren zehntausend Franken verursacht. So wurde das Gebäude vom Schulhaus Hübeli in Emmenbrücke mit 26 Graffitis verschandelt. Beim Schulhaus Erlen wurde ein Garagentor versprayt und im Gebiet Schaubhus in Emmenbrücke haben unbekannte einen Lieferwagen mit einem Schriftzug beschädigt. Auch im Bereich der Grossmatte und an der Luzernerstrasse in der Stadt Luzern und an der Bushaltestelle Kupferhammer in Kriens haben Unbekannte diverse Wände versprayt.
Am Montagmorgen ist es im Zizerser Feld auf der Südspur der Autobahn zu zwei Auffahrkollisionen gekommen. Die Autobahn war blockiert.
Ein 34-jähriger Automobilist fuhr am Montag kurz nach 05.30 Uhr auf der Normalspur der Autobahn in Richtung Chur. Auf dem Zizerser Feld kollidierte er in das Heck eines vorausfahrenden Lastwagens. Sein Auto war frontal schwer beschädigt und kam nicht mehr fahrbar auf der Normalspur zum Stillstand. Die Lastwagenlenkerin konnte ihr Fahrzeug auf dem Pannenstreifen abstellen. Nachdem der 34-Jährige sich von seinem Auto entfernt hatte, kollidierte ein 61-jähriger Autofahrer ins Heck des stehenden Autos.
Eine 23-jährige Schweizerin fuhr am Samstagabend mit einem Auto in die kleine Fontanne. Die Lenkerin stand unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Eine Person wurde verletzt. Auch unter Alkohol- und Drogeneinfluss war ein 37-jähriger Deutscher, welcher mit seinem Auto in Emmenbrücke unterwegs war.
Betrunken in kleine Fontanne gefahren
Die medizinische Hilfe aus der Luft war an diesem sonnigen Herbstwochenende häufig gefragt. Die Helikopter-Einsatzzentrale der Schweizerischen Rettungsflugwacht Rega organisierte am Samstag und Sonntag, 16. und 17. Oktober, schweizweit rund 90 Helikopter-Einsätze für in Not geratene, schwer erkrankte oder verletzte Menschen.
Die Einsätze über das Wochenende deckten das breite Einsatzspektrum der Rega ab: Die Crews standen unter anderem für Patientinnen und Patienten mit akuten Erkrankungen, für Verlegungsflüge von peripheren Spitälern in Zentrumsspitäler sowie nach Berg-, Sport- und Verkehrsunfällen im Einsatz. Allgemein widerspiegeln die Einsatzzahlen der Helikopter-Crews die Wetterbedingungen, das Freizeitverhalten und die Reisetätigkeit der Bevölkerung sowie ausländischer Touristen in der Schweiz.
Am frühen Freitagmorgen haben zwei unbekannte Täter eine Avec-Shop in Reiden überfallen. Verletzt wurde niemand. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Am frühen Freitagmorgen (15. Oktober 2021), ca. 04.30 Uhr, bedrohten zwei unbekannte, maskierte Männer eine Mitarbeiterin vom Avec-Shop an der Grossmatte 1 in Reiden mit einer Pistole und einem Messer. Sie durchsuchten das Geschäft und flüchteten anschliessend ohne Beute durch den Lieferanteneingang in unbekannte Richtung. Die Mitarbeiterin wurde nicht verletzt.
Am Sonntagvormittag ist auf der Prättigauerstrasse H28 in Davos Wolfgang eine Motorradfahrerin gestürzt. Dem Sturz voraus ging ein Überholmanöver. Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen.
Die 35-jährige Motorradlenkerin fuhr am Sonntag um 11.10 Uhr auf der Prättigauerstrasse von Davos Laret bergwärts in Richtung Davos Wolfgang. Vor einer Linkskurve führte sie ein Überholmanöver durch und stürzte, als sie wieder auf die rechte Fahrspur zurückfahren wollte. Sie blieb leicht verletzt auf der Fahrbahn liegen.
Am Sonntag, 17.10.2021, 13.55 Uhr, ereignete sich im Dorf in Näfels ein Verkehrsunfall. Die 19-jährige Lenkerin eines Personenwagens beabsichtigte von der Rösslistrasse herkommend nach links auf die Hauptstrasse in Richtung Oberurnen einzubiegen.
Dabei kam es zur Kollision mit einem vortrittsberechtigten Motorradfahrer, der in Richtung Netstal unterwegs war.
Am späten Sonntagabend sind beim Brand eines Wohnhauses in Leuzigen zwei Kinder ums Leben gekommen. Vier Personen konnten das Haus verlassen und wurden ins Spital gebracht. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Am Sonntag, 17. Oktober 2021, um 22.40 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern ein Notruf wegen eines Brandes in einem Wohnhaus an der Steinackerstrasse in Leuzigen ein. Die sofort ausgerückten Einsatz- und Rettungskräfte stellten beim Eintreffen vor Ort eine starke Rauchentwicklung sowie aus dem Gebäude aufsteigende Flammen fest.
Aus noch ungeklärten Gründen kam es am Sonntagabend auf der Autobahn A1 bei Wängi zu einem Autobrand. Es wurde niemand verletzt.
Eine 58-jährige Autofahrerin war kurz nach 19 Uhr auf der Autobahn A1 in Richtung St. Gallen unterwegs. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau bemerkte sie Höhe Wängi eine Rauchentwicklung im Motorraum und hielt auf dem Pannenstreifen an. Beim Eintreffen der Polizeipatrouille stand das Auto bereits in Brand.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Sonntag in Horn nach einem Diebstahlversuch aus einem Auto einen 26-jährigen Algerier festgenommen.
Kurz nach 18 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass an der Bahnhofstrasse nach einem versuchten Diebstahl aus einem Auto ein Mann zurückgehalten werde. Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau waren rasch vor Ort und nahmen den 26-jährigen Algerier fest.
Am Sonntag (17.10.2021), um 14:35 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen. Drei Personen wurden dabei verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Ein 22-jähriger Autofahrer fuhr mit seinem Auto auf der Hauptstrasse von Wattwil Richtung Wildhaus. Hinter ihm fuhr eine 19-jährige Frau mit ihrem Auto und einer Beifahrerin in die gleiche Richtung. Höhe Einmündung Stofel beabsichtige der 22-Jährige mit seinem Auto links in diese einzubiegen.
Am Samstagnachmittag (16.10.2021) hat sich in Hallau eine Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen ereignet. Dabei wurde eine Person schwer und mehrere Personen leicht verletzt, welche allesamt mit der Ambulanz in das Spital überführt werden mussten.
Kurz nach 16.40 Uhr am Samstagnachmittag (16.10.2021) ereignete sich in Hallau, auf der Bergstrasse unterhalb der Bergkirche, eine Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen. Ein 30-jähriger Personenwagenlenker fuhr die Bergstrasse aufwärts. Aus bislang unbekannten Gründen verlor er in einer Linkskurve die Herrschaft über sein Fahrzeug, kam ins Schleudern, geriet dabei auf die Gegenfahrbahn und kollidierte seitlich/frontal mit einem korrekt entgegenkommenden Personenwagen. Anschliessend kam das Fahrzeug des Unfallverursachers in den angrenzenden Reben zum Stillstand. Sämtliche Unfallbeteiligten mussten mit der Ambulanz in das Spital gebracht werden.
Heute ist europäischer Tag gegen Menschenhandel.
Grund genug, im Rahmen einer laufenden Kampagne der Polizei und der Schweizerischen Kriminalprävention auf das Problem der Zwangsprostitution hinzuweisen.
Am Sonntag, 17. Oktober 2021, kurz nach 15.45 Uhr, kam es an der Muttenzerstrasse in Birsfelden zu einem Brandausbruch in einer Dachwohnung. Verletzt wurde niemand. Am Gebäude entstand grosser Sachschaden.
Die entsprechende Meldung, wonach es in einer Dachwohnung eines Mehrfamilienhauses an der Muttenzerstrasse in Birsfelden zu einem Brandausbruch gekommen sei, ging am Sonntagnachmittag um 15.49 Uhr bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft ein.
In Chur ist es am Samstagnachmittag (16.10.2021) auf der Malixerstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen. Beteiligt waren ein Motorrad und zwei Personenwagen. Der Motorradfahrer wurde schwer verletzt.
Der 62-jährige Motorradfahrer fuhr von Malix herkommend über die Malixerstrasse abwärts. Unterhalb des Grosskehrrank geriet er über die Strassenmitte hinaus und kollidierte seitlich mit dem entgegenkommenden Auto einer 37-Jährigen. Der Motorradlenker konnte sich im Sattel halten, kollidierte aber nach rund 100 Metern mit dem Heck der ihm vorausfahrenden 40-jährigen Automobilistin. Am bergseitigen Strassenbord ist der Motorradfahrer und sein Töff schliesslich zum Liegen gekommen.
Am Samstag, 16.10.2021, kurz vor dem Mittag ging bei der Kantonspolizei Obwalden die Meldung ein, dass im Wald oberhalb der Alp Stock der Waldboden brenne respektive motte. Gemäss ersten Erkenntnissen hat ein unsachgemäss angelegtes Lagerfeuer einen Schwelbrand im Erdreich ausgelöst. Dieser konnte durch die Feuerwehr Alpnach rasch gelöscht werden.
Der Brandherd befand sich im Stockwald am Ende einer Forststrasse auf zirka 1'100 m.ü.M. Der Feuerwehr Alpnach gelang es den Schwelbrand, welcher nahe des Wanderweges auf einer Fläche von zirka 15 x 15 Metern im Boden schwelte, rasch unter Kontrolle zu bringen und schliesslich vollständig zu löschen.
Der Cyberspace wird oft zur Begehung von Straftaten genutzt.
Es gibt diverse Tipps und Tricks, wie man sich vor den Gefahren im Internet schützen kann.
In der Sonntagnacht verunfallte in Domat/Ems auf der A13 ein Fahrzeuglenker. Das Fahrzeug und die Mittelleitplanke wurden massiv beschädigt.
Um 02:15 Uhr befuhr ein 22-jähriger Fahrzeuglenker die Autobahn A13 von Bonaduz kommend in Richtung Chur. Auf der Höhe von Domat/Ems, beim sogenannten Kirchhügelrank, gelangte sein Personenwagen an den unmittelbaren linken Fahrbahnrand und kollidierte in der Folge mit der Mittelleitschranke.
Am Samstagnachmittag ereignete sich auf der Autobahn A1, in Fahrtrichtung Zürich eine Auffahrkollision mit vier Fahrzeugen.
Dabei wurden mehrere Personen verletzt. Die Autobahn war für rund eine Stunde nicht mehr, was zu massivem Rückstau führte.
Am Sonntag, 17. Oktober 2021, 06.45 Uhr, kam eine Autolenkerin bei gefrierender Nässe ins Rutschen.
Die junge Automobilistin fuhr auf ihrem Arbeitsweg von Urnäsch in Richtung Appenzell. Auf der Chronbachbrücke in Urnäsch geriet sie mit ihrem Personenwagen ins Schleudern und prallte in das rechtsseitige Brückengeländer.
Anlässlich eines Polizeieinsatzes in Bättwil wurde eine Patrouille der Polizei Kanton Solothurn durch eine Drittperson angesprochen. Diese konnte beobachten, wie zwei Personen ein unverschlossenes Fahrzeug öffneten und durchsuchten. Der eine Täter konnte vor dem Eintreffen der Polizei die Flucht ergreifen, die zweite Person konnte angehalten werden.
Am Sonntag, 17. Oktober 2021, um 9 Uhr, wurde eine Patrouille der Polizei Kanton Solothurn in Bättwil durch eine Drittperson angesprochen. Diese gab der Patrouille an, dass soeben zwei Personen ein unverschlossenes Fahrzeug am Weihermattweg geöffnet und durchsucht hatten. Die Patrouille hielt umgehend Nachschau und konnte einen 32-jährigen Georgier anhalten und vorläufig festnehmen. Der zweite Täter verliess die Örtlichkeit bereits vor dem Eintreffen der Polizei.
Heute Sonntag, 17. Oktober 2021, kurz nach 10.30 Uhr, fuhr ein Personenwagenlenker mit Schwyzer Kontrollschildern auf der Axenstrasse in Richtung Flüelen. Aus derzeit unbekannten Gründen geriet das Fahrzeug in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem korrekt entgegenkommenden Wohnmobil mit Zürcher Kontrollschildern.
Alle fünf Insassen der beiden beteiligen Fahrzeuge verletzten sich dabei, teilweise erheblich. Mit den aufgebotenen Ambulanzen und der Rega wurden die verletzten Personen zur Behandlung in umliegenden Spitäler überführt. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden in der Höhe von insgesamt rund 20'000 Franken.
Die Olmabesucher 2021 verlassen allmählich das Messegelände und den Jahrmarkt. Somit ist die Olma 2021 zu Ende. Weit gefehlt, wir sorgen für einen reibungslosen Abbau der Messe.
Unter anderem mit unseren Motorradfahrern.
Am Samstagmittag ereignete sich in Aeschi ein Selbstunfall mit einem E-Bike-Lenker. Der Lenker des E-Bikes fuhr in Richtung Winistorf und übersah ein unmaskiertes Pressgarn, welches quer über die Strasse gespannt war.
Der Lenker des E-Bikes verletzte sich beim Unfall.
Am 17.10.2021, um 04.15 Uhr, kam es an der St. Louis-Strasse auf einem Parkplatz zu einem Brandfall. Personen wurden keine verletzt.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass ein Anwohner ein brennendes Fahrzeug, einen Personenwagen, Marke Audi, vor dem Haus festgestellt und darauf die Rettungsdienste verständigt hatte. Die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt konnte den Brand in kurzer Zeit löschen.
Am 17.10.2021, nach 01.00 Uhr, kam es in Riehen, im Freizeit Garten Verein Bäumlihof an der Bäumlihofstrasse zu einem Brandfall. Es wurden keine Personen verletzt.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass ein Passant den Brand eines Gartenhauses festgestellt und den Rettungsdiensten gemeldet hatte. Die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt und die Milizfeuerwehr Riehen-Bettingen konnten den Brand in kurzer Zeit löschen. Es entstand jedoch erheblicher Sachschaden.
Gestern Nachmittag stiessen in Brugg zwei Autos zusammen, wobei Blechschaden entstand. Eines der beiden fuhr weiter und wird gesucht.
Der Unfall ereignete sich am Samstag, 16. Oktober 2021, kurz nach 13 Uhr auf der Zurzacherstrasse in Brugg. Der Fahrer eines grauen Opel war von Lauffohr kommend in Richtung Zentrum unterwegs. Dabei mündete vor ihm ein weisses Auto von der Aegertenstrasse her in die Zurzacherstrasse ein. Weil dieser auf der Gegenfahrbahn fuhr, wollte der Opel-Fahrer rechts an ihm vorbeifahren. In diesem Augenblick schwenkte der andere Lenker doch noch auf die richtige Seite, was zur Kollision mit dem Opel führte.
Am Sonntag (17.10.2021) endeten die OLMA und der Herbstjahrmarkt, der dieses Jahr in einer Light-Version stattfand. Es kam zu keinen grösseren Zwischenfällen. Die Stadtpolizei zieht eine positive Bilanz.
Die OLMA und der Herbstjahrmarkt-Light fanden vom 7. bis 17. Oktober 2021 statt. Aufgrund der coronabedingt weniger Besucherinnen und Besucher musste die Stadtpolizei auch weniger häufig intervenieren. Es kam zu keinen grösseren Zwischenfällen, weshalb die Stadtpolizei St.Gallen eine positive Bilanz zieht. Es musste über ein Dutzend Mal wegen Auseinandersetzungen interveniert werden. Dabei kam es aber zu keinen Zwischenfällen mit schweren Verletzungen. Der Stadtpolizei liegen keine Meldungen über grobe Sachbeschädigungen vor. Während den elf Tagen wurden 3 Kinder als vermisst gemeldet. Alle Personen konnten innert kurzer Zeit wieder aufgefunden werden und den Angehörigen oder Begleitpersonen übergeben werden.
Mutmasslich alkoholisiert verlor ein Automobilist letzte Nacht im Kreisverkehr in Hallwil die Herrschaft über den Wagen. Dieser prallte gegen Betonelemente und überschlug sich. Der Lenker wurde mittelschwer verletzt. Es entstand grosser Sachschaden.
Der Selbstunfall ereignete sich am Sonntag, 17. Oktober 2021, kurz nach drei Uhr auf der Seetalstrasse in Hallwil. Von Seon kommend fuhr der Lenker eines VW Passat auf den dortigen Kreisverkehr zu. Dabei verlor der 31-Jährige die Herrschaft über den Wagen. Dieser rammte eine Verkehrstafel sowie die Betonelemente in der Kreiselmitte. Als Folge davon überschlug sich der Wagen und landete total demoliert auf dem angrenzenden Bahngleis.
Am frühen Sonntagmorgen, 17. Oktober 2021, wurden zwei Männer beim Bahnhof Stadelhofen teils schwer verletzt. Mehrere Personen wurden festgenommen. Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen.
Kurz vor 02.30 Uhr kam es beim Bahnhof Stadelhofen zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Ein 19- und ein 20-jähriger Mann wurden mit einer Stichwaffe verletzt. Beide mussten mit zum Teil schweren Verletzungen durch die Sanität von Schutz & Rettung Zürich ins Spital gebracht werden. Vier mutmasslich an der Auseinandersetzung beteiligte Personen, ein 21-jähriger Slowene, ein 24-jähriger Schweizer und zwei Eritreer im Alter von 19 und 20 Jahren, wurden festgenommen.
Am Samstag, 16. Oktober 2021, kurz nach 17.15 Uhr, kam es auf der Autobahn A2 in Eptingen BL, unmittelbar nach dem Nordportal des Belchentunnels in Fahrtrichtung Basel, zu einem Fahrzeugbrand. Der Personenwagen wurde dabei komplett zerstört. Verletzt wurde niemand.
Die entsprechende Meldung ging um 17.18 Uhr bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft ein. Die sofort angerückte Feuerwehr hatte den Brand rasch unter Kontrolle und konnte diesen schnell löschen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Freitagabend in Altnau einen Einschleichdieb festgenommen und bittet um Vorsicht.
Kurz nach 19.15 Uhr alarmierte eine aufmerksame Anwohnerin die Kantonale Notrufzentrale und gab an, dass sie eine Person beobachte, die an der Bahnhofstrasse mehrere Garagenboxen durchsuche. Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau war wenige Minuten später vor Ort und nahm den Einschleichdieb in flagranti fest.
Gestern Nachmittag verlor ein 24-jähriger Autofahrer in Granges-Paccot die Kontrolle über sein Fahrzeug und stieß frontal mit einem anderen Fahrzeug zusammen, das von einem 41-jährigen Mann gefahren wurde, der korrekt unterwegs war. Der 41-jährige Mann wurde verletzt und von den Rettungssanitätern versorgt.
Am Samstag, den 16. Oktober 2021, gegen 15.30 Uhr, fuhr ein 24-jähriger Autofahrer auf der H182 von der Poya-Brücke in Richtung Granges-Paccot. Bei der Ausfahrt des Kreisverkehrs Poya-Tunnel / Grives-Tunnel verlor er aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit und aus Gründen, die im Rahmen der Ermittlungen noch zu klären sind, die Kontrolle über sein Fahrzeug, welches im Anschluss auf die Gegenfahrbahn geriet. Im Tunnel von Grives kollidierte er frontal mit dem Fahrzeug eines 41-jährigen Mannes zusammen, der korrekt unterwegs war. Der verletzte Mann wurde von den Rettungssanitätern des SAS (Services des Ambulances de la Sarine) versorgt und ins Krankenhaus gebracht.
Ein Motorrad-Lernfahrer überholte gestern bei Bettwil an übersichtlicher Stelle ein Auto. Dabei kam es zur Kollision, wobei sich der junge Mann leicht verletzte.
Der Unfall ereignete sich am Samstag, 16. Oktober 2021, gegen 16.30 Uhr auf der Muristrasse in Bettwil. Obwohl ihm die Kuppe auf Höhe der Waldhütte die Sicht erschwerte, setzte der Motorradfahrer dort zum Überholen eines Autos an. Prompt wurde er dabei von einem entgegenkommenden Wagen überrascht. In der Folge stiess er mit beiden Autos zusammen.
Am Sonntagmorgen, 17.10.2021, ca. 03.00 Uhr, kam es in Näfels nach dem Kreisel auf der Schwärzistrasse Richtung Wesen zu einem Selbstunfall.
Ein Personenwagen kam von der Fahrbahn ab, kollidierte mit dem Strassenzaun und einer Notrufsäule, überschlug sich mehrfach und kam schlussendlich auf dem Dach liegend zum Stillstand.
Am Samstag (16.10.21) kam es auf der Lämmlisbrunnenstrasse zu einer heftigen frontal-seitlichen Kollision zwischen einem BMW und einem Skoda. Eine Mitfahrerin musste unter Beizug der Berufsfeuerwehr St.Gallen aus dem Fahrzeug geborgen werden. Sie verletzte sich leicht.
Es entstand hoher Sachschaden. Die Stadtpolizei St.Gallen sucht Zeugen, die zum Unfallereignis Angaben machen können.
Am Samstag (16.10.2021), um 22:40 Uhr, ist ein 49-jähriger Mann mit seinem Auto an der Hintergoldingerstrase von der Fahrbahn abgekommen.
Das Auto kollidierte mit einem Baustellensignal und Randleitpfosten. Ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern, fuhr er weiter. Er konnte kurze Zeit später fahrunfähig kontrolliert werden.
Am Samstag (16.10.2021), kurz nach 22:15 Uhr, hat ein 25-jähiger Mann auf der Neuen Eschenbacherstrasse die Herrschaft über sein Motorrad verloren.
Beim Sturz verletzte er sich leicht. Er wurde als fahrunfähig eingestuft. Es entstand Sachschaden in der Höhe von rund 10'000 Franken.
Am Samstag (16.10.2021), kurz vor 18:30 Uhr, ist es in Weieren zu einer Kollision mit zwei Autos gekommen. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Der 78-jährige unfallverursachende Autofahrer war alkoholisiert.
Ein 78-jähriger Mann beabsichtige mit seinem Auto aus einem Parkplatz rückwärts in die Strasse einzufahren. Zur gleichen Zeit hielt eine 62-jährige Frau mit ihrem Auto hinter einem stehenden Postauto an.
Am Samstag (16.10.2021), kurz nach 15:35 Uhr, ist es auf der Autobahn A3, zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Dieses geriet anschliessend in Brand. Der 40-jährige Fahrer konnte sein Auto unverletzt verlassen. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.
Ein 40-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto auf der Autobahn von Zürich in Richtung Sargans. Aus unbekannten Gründen kollidierte das Auto auf dem Gemeindegebiet Mols zuerst mit der Mittelleitplanke und danach im 45 Grad Winkel mit der seitlichen Leitplanke.
Am Samstag (16.10.2021), kurz vor 13 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale der Kantonspolizei St.Gallen die Meldung von einem Gleitschirm-Unfall am Seeweg erhalten.
Ein 56-jähriger Gleitschirmpilot war bei einem Sicherheitstraining abgestürzt und landete im Walensee. Durch die Wucht des Aufpralls ins Wasser verletzte sich der 56-Jährige unbestimmt.
Am späten Samstagnachmittag kippte in steilem Gelände ein landwirtschaftlicher Motorkarren zur Seite. Der Lenker wurde verletzt.
Um 17:26 Uhr war ein 60–jähriger Mann auf Gemeindegebiet Luzein bei der Örtlichkeit Alpanova mit einem Motorkarren damit beschäftigt Material zu transportieren. Die Arbeiten fanden in abfallendem Gelände statt.
Ein 55-jähriger Velofahrer stürzte gestern am späten Abend bei Möhlin und verletzte sich schwer.
Der Selbstunfall ereignete sich am Samstag, 16. Oktober 2021, um 22.50 Uhr auf der Maispracherstrasse ausserhalb von Möhlin. Dabei handelt es sich um eine unbeleuchtete Nebenstrasse, welche weitgehend durch den Wald führt. Auf Velos fuhren der 55-Jährige und ein Begleiter auf der leicht abfallenden Strasse in Richtung Möhlin. Dabei kam der 55-Jährige plötzlich zu Fall und blieb bewusstlos liegen.
Bei der Kollision zwischen zwei Autos wurde am Samstag in Erlen eine Person leicht verletzt. Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Ein 51-jähriger Autofahrer war kurz nach 21.30 Uhr auf der Hauptstrasse von Biessenhofen in Richtung Erlen unterwegs.
Am Samstagvormittag ist es bei einer Strassengalerie nach dem Grenzübergang Castasegna zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen gekommen. Ein Lenker wurde dabei verletzt.
Am Samstagvormittag um 10:20 Uhr befuhr ein 22-jähriger italienischer Personenwagenlenker, unmittelbar nach dem Grenzübertritt, die Hauptstrasse Nr. 3 in Richtung Vicosoprano. Dabei gelangte er aus noch unbekannten Gründen vor dem Portal der örtlichen Galerie zusehends auf die Gegenfahrbahn.
Am Samstagnachmittag ist auf einem Boot auf dem Bielersee ein Brand ausgebrochen. Es kam zu einer starken Rauchentwicklung. Der Brand konnte auf dem See gelöscht werden. Verletzt wurde niemand.
Bei der Kantonspolizei Bern ging am Samstag, 16. Oktober 2021, kurz nach 14.00 Uhr, ein Notruf im Zusammenhang mit einem Brand auf einem Boot auf dem Bielersee ein. Demnach waren zwei Personen auf einem Motorboot zwischen Erlach und La Neuveville unterwegs gewesen, als der Brand auf dem Boot ausbrach.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.