Schweiz

Sirnach TG: Brand in Küche - verletzt wurde niemand

Bei einem Brand in einem Einfamilienhaus in Sirnach entstand am Samstag Sachschaden, verletzt wurde niemand. Die Bewohnerin und der Bewohner eines Einfamilienhauses an der Fischingerstrasse bemerkten kurz nach 20 Uhr einen Brand in der Küche. Die beiden schlugen Alarm und konnten das Feuer, das auf der Küchenkombination ausgebrochen war, noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr Sirnach löschen.

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A1 / Unterengstringen ZH: Vier Verletzte bei Auffahrunfall zwischen zwei Fahrzeugen

Bei einer Auffahrkollision zwischen zwei Fahrzeugen sind am frühen Sonntagmorgen (5.12.2021) auf der A1 im Gubristtunnel bei Unterengstringen vier Personen verletzt worden. Kurz nach 4.30 Uhr lenkte ein 33-jähriger Mann seinen Personenwagen mit übersetzter Geschwindigkeit auf der A1 Richtung Bern.

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La Chaux-de-Fonds NE: Zusammenstoss zwischen zwei Autos

Am Samstag, 4. Dezember 2021, um 1945, fuhr ein Auto, das von einem 56-Jährigen aus Chézard/NE gesteuert wurde, auf der Rue Maire-Sandoz in La Chaux-de-Fonds in nördlicher Richtung. Auf der Höhe der Kreuzung mit der Rue Numa-Droz kam es zu einem Zusammenstoß mit einem Auto, das von einem 31-Jährigen aus La Chaux-de-Fonds gelenkt wurde und auf der Rue Numa-Droz in Richtung Westen fuhr.

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Kanton Waadt: "Raserei" - Fünf Autofahrer angezeigt

Im Rahmen einer von der Kantonspolizei Waadt in Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei Lausanne durchgeführten Untersuchung konnten fünf Raser identifiziert und wegen schwerer Verstösse gegen die Verkehrsregeln angezeigt werden. Gegen diese Personen werden von der Staatsanwaltschaft mehrere Strafverfahren eingeleitet.

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A5 / Neuenburg-Serrières NE: Kettenkollision mit sechs Fahrzeugen

Am Freitag, 03. Dezember 2021 um 08:05 Uhr, ereignete sich auf der A5 in Neuenburg, im Tunnel von Serrières, auf der rechten Spur der Fahrbahn Biel, eine Kettenkollision mit sechs Fahrzeugen. Die beteiligten Fahrzeuge wurden vom diensthabenden Abschleppdienst betreut. NEVIA in Boudry intervenierte, um die Fahrbahn zu reinigen.

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Kanton Genf: Häufigere Betrugsversuche mit "falscher Identität" bei älteren Opfern

Im Oktober meldete die Polizei eine Zunahme von Betrugsversuchen mit falschen Angaben zu Senioren. Nach einer Beruhigung der Lage stellte die Polizei fest, dass das Phänomen wieder zunimmt. Seit dem 16. November 2021 hat die Brigade zur Bekämpfung von Einbrüchen und Diebstählen (Brigade de répression des cambriolages et des vols, BRCV) etwa zehn Betrugsfälle gezählt.

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A3 / Wädenswil ZH: Nach Kollision von der Unfallstelle entfernt - Zeugenaufruf

Nach der heftigen Kollision mit der Leitplanke auf der A3 bei Wädenswil hat sich am Samstagmorgen (4.12.2021) ein Autofahrer von der Unfallstelle entfernt. Kurz vor 8 Uhr ging bei der Verkehrsleitzentrale der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, dass Fahrzeugteile auf der A3 liegen würden.

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Guntershausen bei Aadorf TG: Auf Gegenfahrbahn geraten

Nach einer Kollision zwischen zwei Autos in Guntershausen bei Aadorf musste am Samstag ein Mann ins Spital gebracht werden. Ein 80-jähriger Autofahrer war kurz vor 12 Uhr auf der Hauptstrasse in Richtung Aadorf unterwegs. Beim Ortsausgang geriet er gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem Auto aus der Gegenrichtung.

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SMS von Taskforce Omikron ist echt

Am 2.12.2021 erhielten einige tausend Handynutzer eine SMS mit Absender CT_KantonZH. Weil man aus einem Risikogebiet für die COVID-19-Variante OMIKRON in die Schweiz eingereist sei, müsse man innert 48 Stunden einen PCR Test machen und diesen an eine Email Adresse schicken. [caption id="attachment_238887" align="...

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Eschenbach LU: Kollision zwischen drei Autos – eine Person verletzt

Heute Vormittag ereignete sich auf der Luzernstrasse in Eschenbach eine Kollision zwischen drei Personenwagen. Eine Autofahrerin verletzte sich dabei und wurden durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren. Die Strasse musste für ca. zwei Stunden gesperrt werden. Am Freitag, 3. Dezember 2021, ca. 09:30 Uhr fuhr eine Autofahrerin auf der Luzernstrasse von Eschenbach her in Richtung Kreisverkehrsplatz. Auf der Höhe der dortigen Autogarage beabsichtigte sie nach links abzubiegen.

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St.Gallen SG: Drei Verkehrsunfälle – eine Person verletzt

Am Donnerstag (02.12.2021) ereigneten sich in St.Gallen drei Verkehrsunfälle. Eine Person wurde mittelschwer verletzt. Es entstand insgesamt erheblicher Sachschaden. Am Donnerstag gegen 23 Uhr war ein 18-jähriger Autolenker auf der Zürcher Strasse stadteinwärts unterwegs. Kurz nach der Verzweigung Schoretshuebstrasse verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug und geriet ab der Strasse. Die Fahrzeugfront kollidierte mit einer Verkehrstafel, infolgedessen kam es zwischen dem Fahrzeugheck und einem korrekt geparkten Sattelzug zu einer Streifkollision. Verletzt wurde niemand. Es entstand jedoch ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken (siehe auch Titelbild).

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Kanton ZG: Keine Strafuntersuchung gegen Polizisten

Der Inhaber eines Cafés hat nach zwei COVID-Kontrollen fünf Polizisten angezeigt - zu Unrecht wie der Entscheid der Staatsanwaltschaft zeigt. Nachdem der Inhaber eines Cafés am 23. und 28. September 2021 von zwei bzw. drei Polizisten betreffend Einhaltung der COVID-Bestimmungen kontrolliert worden war, hat er noch gleichentags am 28. September 2021 alle fünf Polizisten angezeigt.

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Kanton BL: Job-Rotation in der Polizeileitung

In der Leitung der Polizei Basel-Landschaft kommt es zu einer Job Rotation. Beat Krattiger, Chef Sicherheitspolizei, und Reto Zuber, Chef Planung und Einsatz, tauschen ihre Funktionen. Per 1. Januar 2022 werden Major Beat Krattiger (siehe Titelbild) und Major Reto Zuber (siehe unten) ihre Funktionen tauschen. Damit soll auf Leitungsebene eine langfristige Nachfolgeplanung unter Erhaltung des gesamten betrieblichen und fachlichen Know-hows sichergestellt werden.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.