Schweiz

Männedorf ZH: Verkehrsunfall fordert zwei verletzte Personen

Bei einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen haben sich die beiden Fahrzeuglenkenden am Freitagnachmittag (01.10.2021) in Männedorf leichte bis schwere Verletzungen zugezogen. Kurz vor 13 Uhr fuhr eine 78-jährige Lenkerin mit ihrem Personenwagen auf der Aufdorfstrasse Richtung Stäfa. Gleichzeitig fuhr eine 40-jährige Automobilistin in entgegengesetzte Richtung. Als sich die beiden Fahrzeuge kreuzten stiess das in Richtung Stäfa fahrende Auto in das Entgegenkommende.

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La Chaux-de-Fonds NE: Raubüberfall auf TransN-Fahrkartenschalter - Zeugenaufruf

Raubüberfall auf den Fahrkartenschalter der TransN am Place de la Gare in La Chaux-de-Fonds: Am Freitag, den 1. Oktober 2021, gegen 13.10 Uhr, wurde das Personal des TransN-Fahrkartenschalters überfallen. Der Täter betrat die Räumlichkeiten, informierte das Schalterpersonal schriftlich und bedrohte es mit einer Handfeuerwaffe. Anschliessend verliess er das Gelände in westlicher Richtung. Das Opfer wurde nicht verletzt, und die Höhe des gestohlenen Geldes kann noch nicht genau bestimmt werden.

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Sursee LU: Schopf in Brand geraten – Kaninchen und Meerschweinchen verendet

Heute Nachmittag geriet in Sursee, Hinterer Beckenhof, ein grosserSchopf in Brand. Das Feuer griff zudem auf drei parkierte Fahrzeuge über. Verletzt wurde niemand. Jedoch verendeten 13 Kaninchen und vier Meerschweinchen beim Brand. Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Am Freitag, 1. Oktober 2021, kurz vor 14:00 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass in Sursee, Hinterer Beckenhof, ein grosser Schopf in Brand geraten sei. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte befand sich ein Teil des Schopfes bereits in Vollbrand. In der Nähe des brennenden Gebäudes waren mehrere Fahrzeuge parkiert. Davon gerieten ein Lieferwagen und zwei Personenwagen ebenfalls in Brand. Dank den zwei eingesetzten Hydroschildern der Feuerwehr konnte ein Übergriff des Feuers auf weitere Gebäude verhindert werden. Verletzt wurde niemand.

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Biel BE: Lieferwagenlenkerin bei Unfall verletzt

Am Freitagnachmittag hat sich in Biel ein Verkehrsunfall zwischen einem Lieferwagen und einem Zug ereignet. Die Lieferwagenlenkerin wurde verletzt ins Spital gebracht. Die Kantonspolizei Bern erhielt am Freitag, 1. Oktober 2021, kurz nach 13.45 Uhr die Meldung, dass sich auf der Murtenstrasse in Biel ein Unfall zwischen einem Zug der Aare Seeland mobil (ASM) und einem Lieferwagen ereignet habe.

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Erstfeld UR: Sattelmotorfahrzeug infolge technischer Mängel stillgelegt

Am Dienstag, 28. September 2021, wurde durch die Kantonspolizei Uri im Schwerverkehrszentrum ein Sattelmotorfahrzeug mit polnischen Kontrollschildern angehalten und kontrolliert. Die gründliche technische Kontrolle ergab, dass die Abgasnachbehandlung (Harnstoff-Einspritzung) mittels einer Software-Manipulation abgeschaltet wurde. Weiter wies das Zugfahrzeug einen massiven Ölverlust und eine gerissene Bremsscheibe auf. Am Fahrzeugauflieger mussten zudem mehrere Reifen beanstandet werden.

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Zweisimmen BE: Ermittlungsergebnisse zu Grossbrand im Dorfzentrum

Die Ermittlungen zur Ursache für den Grossbrand in Zweisimmen von Anfang Juli sind abgeschlossen. Das Feuer war in der Waschküche im Ökonomieteil eines Einfamilienhauses ausgebrochen. Am 1. Juli 2021 waren zahlreiche Einsatzkräfte zu einem Grossbrand im Dorfzentrum in Zweisimmen ausgerückt (Polizei.news berichtete). Ein Wohn- und Geschäftsgebäude, ein Mehrfamilienhaus mit Restaurationsbetrieb sowie ein Wohnhaus mit dazugehörigem Ökonomieteil wurden massiv beschädigt.

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Luzern LU: Polizei nimmt mutmasslichen Einbrecher fest

Durch die Polizei wurde am vergangenen Mittwoch ein Mann festgenommen. Dieser wurde verdächtigt, mehrere Einbruch- und Einschleichdiebstähle hauptsächlich in der Stadt Luzern begangen zu haben. Der mutmassliche Täter war in 19 Fällen geständig. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Luzern. Am Mittwoch, 29. September 2021, kurz nach 10:30 Uhr konnte die Polizei nach einem Fluchtversuch einen Mann festnehmen. Er wurde verdächtigt, in der Stadt Luzern mehrere Einbruch- und Einschleichdiebstähle begangen zu haben. Der 36-jährige Schweizer gab bei den Einvernahmen insgesamt 19 Straftaten zu. Der Delikts- und Schadenbetrag beträgt mehrere tausend Franken. Der Mann wurde in der Zwischenzeit wieder entlassen.

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St.Gallen SG: Dienstwaffen für Polizeischule 2021

Am Freitag (01.10.2021) erhielten zwei Aspirantinnen und sechs Aspiranten der Stadtpolizei St.Gallen ihre persönliche Dienstwaffe überreicht. Die Übergabe markiert den Beginn ihrer Ausbildung zur Polizistin oder zum Polizisten. Am Freitag, dem 1. Oktober 2021, überreichte Kommandant Ralph Hurni zwei Aspirantinnen und sechs Aspiranten der Polizeischule 2021 ihre persönliche Dienstwaffe. Die Übergabe markiert den Beginn der zweijährigen Ausbildung zur Polizistin oder zum Polizisten.

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Stein am Rhein SH: Abfallsack angezündet

Am Freitagmorgen (01.10.2021) wurde in Stein am Rhein ein Abfallsack angezündet, wodurch ein Brand ausbrach. Personen wurden keine verletzt. Am Freitag (01.10.2021) um 07:55 Uhr kam ging bei der Notrufzentrale der Schaffhauser Polizei die Meldung ein, wonach beim ehemaligen Geschäftsgebäude an der Grossen Schanz ein Abfallsack brenne. Beim Eintreffen der Polizeipatrouille stand der Abfallsack in Brand. Dieser konnte mittels Feuerlöscher bekämpft und dadurch grösseres Unheil verhindert werden.

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Biel-Benken BL: Auffahrkollision vor Fussgängerstreifen

Am Donnerstagabend, 30. September 2021, kurz nach 17.15 Uhr, kam es vor einem Fussgängerstreifen in der Therwilerstrasse in Biel-Benken BL zu einer Auffahrkollision, wobei ein Motorradfahrer auf einen abbremsenden Personenwagen auffuhr. Der Motorradlenker stürzte und wurde dabei leicht verletzt. Die Polizei sucht Zeugen. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr der 16-jährige Motorradfahrer in der Therwilerstrasse, hinter einem roten Personenwagen, Richtung Bättwil. Dabei übersah er, dass die voranfahrende Personenwagenlenkerin vor einem Fussgängerstreifen bis zum Stillstand abbremste, um einem Fussgänger der Vortritt zu gewähren. Folglich fuhr der Motorradlenker auf das Heck des stehenden Personenwagens auf und stürzte zu Boden. Dabei wurde er leicht verletzt.

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Sins AG: Balkonbrand – eine Wohnung unbewohnbar

Am Donnerstag brach auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses in Sins ein Feuer aus. Der Brand konnte unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Es entstand einen grossen Sachschaden. Eine Wohnung ist unbewohnbar. Am Donnerstag, 30. September 2019, kurz vor 21 Uhr, meldete ein Anwohner dem Feuerwehrnotruf, wonach in Sins an der Bahnhofstrasse, auf einem Balkon, ein Brand ausgebrochen sei. Umgehend wurde die Feuerwehr mit einem Grossaufgebot aufgeboten und das Mehrfamilienhaus evakuiert.

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Herisau AR: Lernfahrt endet mit Blechschaden

Grosser Sachschaden ist am Donnerstagmorgen, 30. September 2021, bei einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Fahrschulfahrzeug in Herisau entstanden. Eine Lernfahrerin fuhr mit dem Fahrschulfahrzeug auf der Poststrasse in Richtung Gossau. Vor der Einfahrt in die Alpsteinstrasse musste sie vor dem Lichtsignal anhalten und spurte dort auf die Fahrspur für die rechtsabbiegenden Fahrzeuge ein. Links neben ihr, auf der Fahrspur für den linksabbiegenden Verkehr, wartete ein 21-jähriger Lenker mit einem Lastwagen.

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Zollikon ZH: 90-jähriger Mann verletzt sich schwer - Zeugenaufruf

Am Donnerstagnachmittag (30.09.2021) ist es im Zentrum von Zollikon zu einem Unfall gekommen, bei welchem sich ein älterer Mann schwere Verletzungen zugezogen hat. Der genaue Unfallhergang ist unklar, weshalb Zeugen gesucht werden. Gegen 14 Uhr beabsichtigte ein 62-jähriger Automobilist von der Rotfluhstrasse auf den Parkplatz der Gemeindeverwaltung abzubiegen. Zum selben Zeitpunkt überquerte ein 90-jähriger Passant die Einfahrtsstrasse wobei er aus zurzeit nicht bekannten Gründen stürzte. Der Mann zog sich dabei schwere Verletzungen zu und wurde mit einem Rettungsfahrzeug von Schutz & Rettung Zürich in ein Spital gefahren.

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Zürich ZH: Mann (†23) nach Sturz im Kreis 5 verstorben – Zeugenaufruf

Am frühen Freitagmorgen, 1. Oktober 2021, stürzte ein Mann vom Parkhaus Pfingstweid und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeuginnen und Zeugen. Kurz nach Mitternacht entdeckte ein Passant beim Parkhaus Pfingstweid eine schwerverletzte Person. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmassnahmen der Rettungskräfte verstarb der 23-jährige Mann leider noch vor Ort. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen von Staatsanwaltschaft, Polizei und Institut für Rechtsmedizin war der Mann von einem Parkdeck auf die Strasse gestürzt.

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Luzern LU / A2: Zwei Polizisten bei Unfallaufnahme von Auto erfasst - verletzt

Am frühen Morgen musste eine Patrouille der Luzerner Polizei auf der Autobahn A2 zu einem Selbstunfall ausrücken. Während der Unfallaufnahme wurden die beiden Polizisten von einem weiteren Fahrzeug erfasst. Die Polizisten mussten mit Verletzungen ins Spital gebracht werden. Am Freitag, 1. Oktober 2021, kurz nach 03:30 Uhr, wurde der Luzerner Polizei auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süden zwischen der Autobahneinfahrt Emmen-Süd und dem Reussport-Tunnel ein Selbstunfall gemeldet. Der Autofahrer blieb unverletzt.

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Rheineck SG / A1: 37-jähriger Motorradfahrer entzieht sich Kontrolle

Am Donnerstag (30.09.2021) hat sich ein 37-jähriger Mann auf einem Motorrad auf der Autobahn A1, Höhe Ausfahrt Rheineck, einer Kontrolle durch die Kantonspolizei St.Gallen entzogen. Die Patrouille leitete anschliessend eine Nachfahrt ein. Sie konnte den Motorradfahrer schliesslich auf einer Raststätte auffinden und festnehmen. Anlässlich einer Patrouillenfahrt beabsichtigte eine Patrouille der Kantonspolizei ein Motorrad auf der A1, Höhe Ausfahrt Rheineck, für eine Kontrolle abzuleiten. Dazu fuhr sie vor den Motorradfahrer und erteilte mittels einer Leuchtmatrix die Anweisung dem Patrouillen Auto Richtung Ausfahrt Rheineck zu folgen. Dies tat der Motorradfahrer auch bis er dann im letzten Moment vom Verzögerungsstreifen zurück auf den Normalstreifen fuhr und seine Fahrt auf der Autobahn fortsetzte.

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Wittenbach SG: 81-jährige Frau verursacht Selbstunfall

Am Donnerstag (30.09.2021), kurz nach 16:20 Uhr, hat eine 81-jährige Frau einen Selbstunfall auf der Kronenkreuzung verursacht. Dabei wurde sie leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Eine 81-jährige Frau fuhr mit ihrem Auto auf der Arbonerstrasse Richtung Wittenbach. Bei der Kronenkreuzung hielt sie infolge einer Rotlichtphase an. Sie beabsichtige im Anschluss nach links über die St. Gallerstrasse weiterzufahren.

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St. Josefen SG: Unfall zwischen Rollerfahrerin (19) und Autolenker (59)

Am Donnerstag (30.09.2021), um 16:15 Uhr, ist ein Auto auf der Umfahrung St. Josefen mit einer 19-jährigen Rollerfahrerin zusammengestossen. Die Rollerfahrerin wurde leicht verletzt. Sie konnte selbständig einen Arzt aufsuchen. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken. Ein 59-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto und drei Beifahrern auf der Umfahrung St. Josefen von St.Gallen Richtung Abtwil. Gleichzeitig fuhr eine 19-jährige Frau mit ihrem Roller in die Gegenrichtung. Der 59-jährige Mann gelang aus bislang unbekannten Gründen immer weiter nach links auf die Gegenfahrbahn.

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Bundesrat beschliesst internationale Zusammenarbeit im Bereich bodengestützte Luftverteidigung

Für die Einsatzbereitschaft der Schweizer Armee ist es wichtig, dass ihre bodengestützten Luftverteidigungssysteme auch mit anderen Streitkräften kompatibel sind. Um die Interoperabilität mit Partnerstaaten sicherzustellen, müssen gemeinsame technische Standards entwickelt werden. Der Bundesrat hat deshalb an seiner Sitzung vom 1. Oktober 2021 die Teilnahme der Schweiz an einer internationalen Betreibergruppe für bodengestützte Luftverteidigungssysteme genehmigt.

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Hefenhofen TG: Fussgänger (44) von PW-Lenker (31) erfasst und schwer verletzt

Ein Fussgänger wurde am Donnerstagabend in Hefenhofen von einem Auto erfasst und schwer verletzt. Er musste durch die Rega ins Spital geflogen werden. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen. Ein 31-jähriger Autofahrer war kurz nach 20 Uhr auf der Romanshornerstrasse in Richtung Romanshorn unterwegs. Kurz nach der Bahnunterführung erfasste er einen Fussgänger, der die Strasse überquerte. Der 44-Jährige wurde schwer verletzt und musste nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst von der Rega ins Spital geflogen werden.

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Obergerlafingen SO: Mofa-Lenker kollidiert mit Auto und entfernt sich vom Unfallort

Auf der Hauptstrasse in Obergerlafingen, im Bereich der Verzweigung Hauptstrasse/Recherswilerstrasse, hat sich am Donnerstagabend ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorfahrrad ereignet. Nach der Kollision hat sich der Mofa-Lenker von der Kollisionsstelle entfernt, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern. Die Polizei hat Ermittlungen zu dessen Identität aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen. Am Donnerstag, 30. September 2021, um zirka 21 Uhr, beabsichtigte ein Automobilist, von der Hauptstrasse in Obergerlafingen nach links in die Recherswilerstrasse einzubiegen. Dabei kam es zu einer Kollision mit einem Mofa-Lenker, welcher mutmasslich ohne Licht auf der Hauptstrasse von Obergerlafingen in Richtung Gerlafingen unterwegs war.

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Döttingen AG: Bewaffneter Raubüberfall auf Spielsalon - Zeugenaufruf

Ein unbekannter Mann erbeutete bei einem Raubüberfall auf den Spielsalon in Döttingen am Donnerstag Bargeld. Die Polizei sucht Auskunftspersonen. Am Donnerstag, 30. September 2021, kurz nach 13 Uhr, betrat ein unbekannter Mann den Spielsalon in Döttingen. Unter Drohung mit einer Faustfeuerwaffe habe er von der Salonbetreiberin Geld verlangt und sei im Anschluss in allgemein Richtung Klingnau geflüchtet. Die Betreiberin blieb unverletzt.

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Schlattingen TG: Auto in Brand geraten

Bei einem Autobrand in Schlattingen entstand am Donnerstagabend Sachschaden, verletzt wurde niemand. Eine 28-jährige Autolenkerin fuhr kurz vor 20 Uhr auf der Hauptstrasse in Richtung Stammheim. Während der Fahrt bemerkte sie, dass im Heck des Fahrzeugs ein Feuer ausgebrochen war. Die Feuerwehr Diessenhofen war rasch vor Ort und löschte den Brand, verletzt wurde niemand.

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Stadtpolizei St.Gallen: Angehörige der Polizeischule zu ihrem Praxisjahr begrüsst

Am Donnerstagmorgen, 30. September 2021, wurden die Angehörigen der Polizeischule 2020 zu ihrem Praxisjahr bei der Stadtpolizei St.Gallen begrüsst. Sie haben die Zwischenprüfung an der Polizeischule Ostschweiz erfolgreich bestanden und treten nun die zweite Hälfte ihrer Ausbildung an, welche dann im September 2022 mit der Berufsprüfung – schriftlich und mündlich – abgeschlossen wird.

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Heiden AR: Automobilistin kollidiert mit E-Bike

Sachschaden ist am Donnerstag, 30. September 2021, bei einer Kollision zwischen einem E-Bike und einem Personenwagen in Heiden entstanden. Eine 31-jährige Lenkerin fuhr um 10.45 Uhr mit ihrem Personenwagen auf der Freihofstrasse in Richtung Werdstrasse. Bei der Einfahrt in die Werdstrasse übersah sie einen auf dieser in Richtung Poststrasse fahrenden Lenker mit seinem E-Bike und kollidierte in der Folge mit diesem.

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St.Gallen SG: Teilöffnung St.Georgen-Strasse

Der aufgrund von Bauarbeiten gesperrte Strassenabschnitt der St.Georgen-Strasse, zwischen der Wenigerstrasse und der Etzelbüntstrasse, wird teilweise geöffnet. Die Sperrung gilt ab dem 1. Oktober von Montag bis Freitag, nur noch zwischen 6:30 Uhr und 18:30 Uhr. Ausserhalb dieser Zeitspanne ist die Durchfahrt der St.Georgen-Strasse gewährleistet. Aufgrund diverser Sanierungsarbeiten ist die St.Georgen-Strasse seit dem 13.09.2021 zwischen der Wenigerstrasse und der Etzelbüntstrasse für den Individualverkehr gesperrt.

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Bern BE: Umzug in Innenstadt durch Polizeikräfte verhindert

Nach Aufrufen zu einer unbewilligten Kundgebung in Bern haben sich am Donnerstagabend wiederum zahlreiche Personen versammelt. Ein Vordringen des Umzuges in die Innenstadt und zum Bundeshaus konnten die Einsatzkräfte verhindern. 31 Personen wurden für Kontrollen in polizeiliche Räumlichkeiten gebracht, zudem wurden rund 50 Personen weggewiesen. Für den Donnerstag, 30. September 2021, war erneut zu einer unbewilligten Kundgebung in der Stadt Bern aufgerufen worden. Um ein Vordringen eines Umzuges in die Innenstadt sowie zum Bundeshaus zu verhindern und mit Blick auf die bei den jüngsten Kundgebungen zunehmend aggressive Stimmung, stand die Kantonspolizei Bern mit einem grösseren Aufgebot im Einsatz.

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Luzern / Kriens LU: Bauwagen-Dorf im Schlund – Strafanzeige

Auf dem Areal Hinterschlund in Kriens haben sich vergangenes Wochenende rund 20 Menschen in einer alternativen Wohnform vorübergehend niedergelassen. Die Städte Kriens und Luzern stimmen ihr Vorgehen gemeinsam ab. Die Stadt Luzern reicht Strafanzeige ein. Das Land gehört der Stadt Luzern, befindet sich aber auf Krienser Stadtgebiet zwischen der überdachten Autobahn und dem Kuonimatt-Quartier. Der Bezug des Grundstücks erfolgte weder angekündigt noch bewilligt.

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La Chaux-de-Fonds NE: Fussgängerin bei Zusammenstoss verletzt

Am Donnerstag, 30. September 2021, um 6.55 Uhr, fuhr ein Auto, das von einem 34-Jährigen aus La Chaux-de-Fonds gelenkt wurde, auf der rue du Crêt-Rossel in La Chaux-de-Fonds in Richtung Süden. Als er nach links in die Rue Philippe-Henri-Mathey abbog, stiess er mit einer 56-jährigen Fussgängerin aus La Chaux-de-Fonds zusammen, die den dortigen Fussgängerüberweg überquerte.

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Steffisburg BE: Motorradlenker (†68) bei Unfall verstorben

Am Donnerstagnachmittag ist es in Steffisburg zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein Motorradlenker verstarb noch auf der Unfallstelle. Zum Unfallhergang wurden Ermittlungen aufgenommen. Die Meldung zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Erlenstrasse in Steffisburg ging am Donnerstag, 30. September 2021 um zirka 15.00 Uhr bei der Kantonspolizei Bern ein.

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St.Gallen SG: Neue Polizeiangehörige für die Stadtpolizei

Am Donnerstag (30.09.2021) wurden eine Polizistin und acht Polizisten der Stadtpolizei St.Gallen in ihre Pflicht genommen. Zusammen mit drei Absolventinnen und einem Absolventen des Grundkurses für Sicherheitsassistenz wurden die neuen Polizeiangehörigen von der Stadträtin, Dr. Sonja Lüthi, und dem Kommandanten, Ralph Hurni, feierlich ins Korps aufgenommen. Am Donnerstagnachmittag, 30. September 2021, fand in der Kirche St.Laurenzen die Inpflichtnahme von 13 neuen Polizeiangehörigen statt. Dazu zählen eine Polizistin und acht Polizisten der Polizeischule 2019. Sie haben am 1. Oktober 2019 die Polizeischule in Amriswil begonnen und die Berufsprüfung zur Polizistin und zum Polizist mit eidgenössischem Fachausweis im September 2020 erfolgreich bestanden. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde beschlossen, die offizielle Inpflichtnahme erst in diesem Jahr durchzuführen, damit auch dieser Jahrgang gebührend, in Form einer Feier, ins Korps aufgenommen werden kann.

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Albligen BE: Brandausbruch im Bauernhof

Ein Brand hat am Mittwochabend den Ökonomieteil eines Bauernhauses in Albligen beschädigt. Verletzt wurde niemand, es kamen keine Tiere zu Schaden. Die Brandursache ist Gegenstand von Ermittlungen. Am Mittwoch, 29. September 2021, kurz vor 22.20 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung ein, wonach im Ökonomieteil eines Bauernhauses in Albligen (Gemeinde Schwarzenburg) Heu in Brand stehe. Anwohnende konnten Tiere und Maschinen aus dem Gebäude entfernen und begannen das Feuer zu bekämpfen.

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Kanton Luzern: Stefan Weiss verlässt die Dienststelle Militär, Zivilschutz und Justizvollzug

In der Leitung der Dienststelle Militär, Zivilschutz und Justizvollzug (MZJ) kommt es zu einem Wechsel. Stefan Weiss, seit 2010 Leiter des Vollzugs- und Bewährungsdienstes und ab 2014 Dienststellenleiter MZJ, tritt per Anfang 2022 die Stelle als Leiter Aus- und Weiterbildung in der Interkantonalen Polizeischule Hitzkirch (IPH) an.

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Kanton ZG: QR-Busse wird im ganzen Kanton eingeführt

Nach einer Pilotphase in den Gemeinden Zug und Unterägeri führt die Zuger Polizei die elektronische Ordnungsbusse auf dem ganzen Kantonsgebiet ein. Nach Abschluss der Pilotphase in den Gemeinden Zug und Unterägeri wird die Ordnungsbusse mit QR-Code bis Ende Jahr schrittweise auf dem ganzen Kantonsgebiet eingeführt. Seit dem 1. September 2021 werden die Ordnungsbussen elektronisch abgewickelt über das Online-Bussenportal, das rund um die Uhr zur Verfügung steht. Die Zuger Polizei stellt nur noch Ordnungsbussen mit QR-Codes aber ohne Einzahlungsscheine und entsprechenden Hinweis aus. Bürgerinnen und Bürger können Ordnungsbussen im Bussenportal online bezahlen. Wer die Busse nicht online begleichen möchte, kann weiterhin einen Einzahlungsschein anfordern. In der Pilotphase wurden 106 Ordnungsbussen ausgestellt, 47 sind bereits bezahlt. Bis auf wenige Ausnahmen wurden diese online im Bussenportal beglichen.

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Bald wieder mehr Schwung in der Wetterküche

Dank Hoch Merle gestalten sich der Donnerstag und der morgige Freitag ruhig und unspektakulär. Doch das ändert sich im Laufe des Wochenendes und zu Beginn der neuen Woche – eine spannende Wetterlage mit einer Kombination aus stürmischem Föhn, grossen Regenmengen und sinkender Schneefallgrenze bahnt sich an. Die heute Morgen entlang der Alpen und im Osten zunächst noch vorhandenen Restwolken sind inzwischen meist schon verschwunden, nur in den Bündner Tälern gibt es noch hochnebelartige Wolkenreste. In der Romandie und in der Nordwestschweiz ist es seit der Früh sonnig. Heute Nachmittag dominiert die Sonne praktisch im ganzen Land.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.