Am Mittwochvormittag, 27. Mai 2026, kollidierte ein Velo im Kreis 10 frontal mit einem Bus der VBZ.
Der Lenker des Fahrrades wurde schwer verletzt. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeugen.
Bei der Frontalkollision zwischen zwei Autos wurden am Mittwoch in Bettwiesen zwei Personen leicht bis mittelschwer verletzt.
Die genaue Unfallursache ist noch unklar.
Am Mittwochmorgen wurde nach einem Einschleichdiebstahl in eine Liegenschaft in Kreuzlingen ein Tatverdächtiger festgenommen und inhaftiert.
Es wurde Deliktsgut sichergestellt.
In einer angebauten Garage bei einem Einfamilienhaus in Rüttenen kam es am Mittwochmorgen, 27. Mai 2026, aus noch zu klärenden Gründen zu einem Brand.
Dank des raschen Löscheinsatzes durch Angehörige der Feuerwehren Rüttenen und Solothurn konnte das Feuer, das auch auf das Wohnhaus übergriff, schnell unter Kontrolle gebracht und schliesslich vollständig gelöscht werden. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
Am Mittwochmorgen, 27. Mai 2026, kollidierte im Kreis 12 ein Tram mit einer Fussgängerin.
Sie wurde schwer verletzt. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeugen.
Ein kurzer Blick aufs Handy, eine schnelle Eingabe ins Navigationssystem oder ein Gespräch mit Mitfahrern, im Seelisbergtunnel können schon kleine Unaufmerksamkeiten gefährlich werden. Im Tunnel wirken sich Fehler oft schneller aus als auf offener Strecke.
Der folgende Beitrag zeigt, warum Ablenkung im Tunnel besonders riskant ist und wie Sie typische Fehler vermeiden können.
Am Dienstag, 26. Mai 2026, ist es in Gais zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem E-Bike gekommen.
Dabei verletzte sich eine Person leicht. Es entstand Sachschaden.
Am Dienstagnachmittag (26.05.2026) hat ein 50-jähriger Mann innert kurzer Zeit mit seinem Auto zwei Auffahrunfälle verursacht und parkierte Autos beschädigt.
Er fuhr jeweils davon und wurde später als fahrunfähig eingestuft. Gegenüber den Polizisten verhielt er sich unkooperativ.
Am Dienstagnachmittag (26.05.2026) hat an der Neulandstrasse eine Hecke gebrannt.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Verletzt wurde niemand. Die Hecke dürfte beim Abbrennen von Unkraut in Brand geraten sein.
Am Dienstag (26.05.2026) hat sich auf der Autobahn A13 zwischen Oberriet und Kriessern eine Auffahrkollision ereignet.
Verletzt wurde niemand, jedoch bildete sich im Feierabendverkehr ein beträchtlicher Stau.
Graffitis und Vandalismus bei öffentlichem Eigentum und an touristischen Infrastrukturen stehen im Fokus einer Interpellation.
Der Regierungsrat hält in seiner Antwort auf den Vorstoss fest, dass sichtbare Sachbeschädigungen zwar eine erhebliche Wirkung entfalten können, im Kanton Nidwalden jedoch kein Anstieg von Vorfällen festzustellen ist.
Am Dienstagnachmittag musste in Eschlikon ein Mann nach einem Sturz von der Rega ins Spital geflogen werden.
Gegen 15 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass ein Mann während Mäharbeiten ein Wiesenbord hinuntergestürzt sei.
Die Schweiz erlebt derzeit ungewöhnlich früh heisse Tage mit Temperaturen über 30 Grad.
Damit steigt auch die Verantwortung für Hundehalter, ihre Vierbeiner vor gefährlicher Überhitzung zu schützen.
Für die Durchführung der Cycle Week vom 26. Mai bis 1. Juni 2026 gibt es rund um die Europaallee Verkehrseinschränkungen.
Fahrverbot für Motorwagen und Motorräder:
Mit einem Messer bewaffnet überfiel ein Vermummter am frühen Mittwochmorgen einen Tankstellenshop in Reinach und erbeutete Bargeld.
Trotz Fahndung gelang ihm die Flucht. Die Polizei sucht Augenzeugen.
Die Zentralschweizer Polizeikorps haben während drei Wochen ein besonderes Augenmerk auf das Thema Ablenkung gelegt.
27 Personen werden angezeigt und knapp 430 Ordnungsbussen mussten ausgestellt werden.
Während der Nacht auf Dienstag (26.05.2026) brachen bislang unbekannte Täter in die Talstation der Luftseilbahn Brülisau-Hoher Kasten ein.
Im Gebäude wurden diverse Behältnisse aufgebrochen und durchsucht.
Am Dienstagabend kam es in Kirchberg zu einem Verkehrsunfall zwischen drei Fahrzeugen.
Dabei wurde eine Person verletzt. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.
Am Dienstag, 26. Mai 2026, ist es kurz vor Mitternacht auf der Artherstrasse in Arth zu einer Frontalkollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad gekommen.
Eine 24-jährige Autolenkerin fuhr mit zwei Mitfahrern von Arth in Richtung Walchwil.
Ein kräftiges Hoch mit Zentrum über Norddeutschland bestimmt bis zum Wochenende das Wetter in Mitteleuropa und sorgt für sommerliche Temperaturen.
Während sich am Mittwoch das Hochdruckgebiet vorübergehend etwas abschwächt, steigt die Schauer- und Gewitterneigung leicht an. Am Donnerstag verstärkt sich das Hochdruckgebiet wieder, auf der Alpennordseite kommt Bise auf.
Am Dienstag, dem 26. Mai 2026, gegen 13:35 Uhr, fuhr ein Autofahrer auf der Rue de la Vendline in Bonfol in Richtung Beurnevésin.
Aus unbekannten Gründen kam der Fahrer von der Fahrbahn ab, geriet teilweise auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem Schulbus, der planmässig auf seiner Fahrspur fuhr. Beide Fahrzeuge kamen nach dem Aufprall zum Stehen.
Am Dienstagnachmittag kam es in Niederbipp zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos.
Eine Person wurde dabei schwer verletzt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Die Kantonspolizei Bern hat am Samstag in der Region Thun gezielte Verkehrskontrollen mit Blick auf das Verursachen von unnötigem Lärm und Geschwindigkeitsübertretungen durchgeführt.
Insgesamt wurden 15 Fahrzeuglenkende angezeigt und ein Fahrzeug stillgelegt. Ein weiterer Lenker wird sich wegen eines Raserdelikts vor der Justiz zu verantworten haben.
Am Dienstagmittag (26.05.2026) ist es in einem Mehrfamilienhaus an der Mattstrasse zu einem Brand in einem Abstellraum gekommen.
Das Feuer konnte rasch gelöscht werden. Verletzt wurde niemand.
Im Zeitraum zwischen dem 28. Mai und dem 26. Juni 2026 werden über 4’000 Kinder der sechsten Primarschulklasse im Kanton St.Gallen die praktische Veloprüfung absolvieren.
Die Kantonspolizei St.Gallen bittet die Verkehrsteilnehmenden um entsprechende Rücksichtnahme und Vorsicht gegenüber den Schülerinnen und Schülern.
Ab Mittwoch, 1. Juli 2026, starten auf der A5 zwischen Lengnau und Luterbach Arbeiten am Verkehrsleitsystem.
Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende November 2026.
Am Montag (25. Mai 2026, 20:15 Uhr) kollidierte ein Auto, das aus einem Tankstellengelände im Ortsteil Obernau fahren wollte, mit einem Fahrzeug auf der Rengglochstrasse.
Ein Fahrzeug kippte in der Folge auf die Seite.
Am Sonntag (24. Mai 2026, 15:15 Uhr) war ein Autofahrer auf der Autobahn A14 unterwegs in Richtung Luzern.
Kurz vor dem Rathausen-Tunnel verursachte er mit dem Auto einen Selbstunfall.
Am Freitag (22. Mai 2026, 17:45 Uhr) verlor ein unbekannter weisser Lieferwagen mit Ladebrücke und angekoppeltem, offenen Sachentransportanhänger, auf der Autobahn A2 in Emmenbrücke in Fahrtrichtung Nord eine weisse Box.
Nachfolgende Fahrzeuge mussten abbremsen, wobei es zu Kollisionen und mehreren beschädigten Fahrzeugen kam.
In der Nacht von Pfingstmontag auf Dienstag, 25. / 26. Mai 2026, kurz vor 02.00 Uhr, wurde in ein Mehrfamilienhaus am Langenhagweg in Reinach BL eingebrochen.
Die Polizei Basel-Landschaft konnte eine verdächtige Person festnehmen.
Hauptmann Michelle Martin fand ihren Weg zur Schweizer Armee eher zufällig – über einen Flyer, einen Veterinärvorkurs und die Begegnung mit Militärpferden.
Heute ist sie angehende Berufsoffizierin der Schweizer Armee und verbindet ihre militärische Laufbahn mit einem Masterstudium in Rechtswissenschaft.
Vom 26. bis 28. Mai 2026 trainiert die Schweizer Luftwaffe auf dem Fliegerhorst Neuburg Air Base (Deutschland) gemeinsam mit der deutschen Luftwaffe.
Ziel der Übung ist es, die eigenen Fähigkeiten im Luftkampf zu festigen und die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern weiter zu stärken.
Der Kanton Neuenburg möchte die Bevölkerung an die Vorsichtsmassnahmen erinnern, die im Falle des Auftretens von Cyanobakterien auf der Wasseroberfläche zu treffen sind.
Mit dem Einsetzen wärmerer Temperaturen treten Cyanobakterien wahrscheinlich wieder auf.
Am Montagabend (25. Mai 2026, nach 23:30 Uhr) hat die Luzerner Polizei in Hasle zwei mutmassliche Diebe festgenommen.
Die beiden Männer überprüften parkierte Autos darauf, ob diese unverschlossen waren.
Zu einem weiteren Brand kam es am selben Morgen kurz nach 06.30 Uhr am Breitenrainweg in Seon.
Eine Drittperson meldete der Kantonalen Notrufzentrale eine brennende Garage. Beim Eintreffen der Feuerwehr Seon-Egliswil drangen bereits Rauch und Flammen aus dem Dachbereich.
Am Dienstag, 26. Mai 2026, kurz nach 04.00 Uhr, ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, wonach am Rebweg in Frick ein Rebhaus in Vollbrand stehe.
Die Feuerwehr Frick rückte umgehend aus und konnte die Flammen rasch löschen.
Am Pfingstmontagnachmittag, 25. Mai 2026, um 16.15 Uhr, entzog sich ein Personenwagenlenker auf der Autobahn A22 in Sissach einer Verkehrskontrolle.
Nach einer Nacheile, verursachte der Fluchtfahrer in Kaiseraugst (AG) einen Selbstunfall und konnte durch die Polizei Basel-Landschaft angehalten und festgenommen werden.
Die Staatsanwaltschaft, die Kantonspolizei und das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) geben die Festnahme eines 44-jährigen ukrainischen Staatsbürgers mit Wohnsitz in der Ukraine bekannt.
Der Mann, der ein Fahrzeug mit polnischen Kennzeichen fuhr, wurde am 22. Mai 2026 von BAZG-Beamten am Grenzübergang Ponte Tresa bei der Ausreise aus der Schweiz angehalten.
Um die Sicherheit der Strasseninfrastruktur zu gewährleisten, wird im Bereich Schlierenegg (zwischen der Passhöhe und dem Urnerboden gelegen) die talseitige Stützmauer saniert.
Um die Bauarbeiten vor Ort effizient ausführen und die Behinderungen während der Bauzeit minimieren zu können, ist die Installation eines Krans vorgesehen.
In der Nacht von Freitag, 22. Mai 2026, auf Samstag, 23. Mai 2026, führte die Kantonspolizei Schwyz zusammen mit der Kantonspolizei Zürich eine kriminalpolizeiliche Kontrollaktion durch.
Dabei lag das Augenmerk auf neuralgischen Örtlichkeiten wie Bahnhöfen, Seeanlagen und der Autobahn A3. Im Rahmen der Aktion wurden zwei Personen festgenommen.
Die Kantonspolizei Zürich stellte in einem aufwändigen Ermittlungsverfahren und in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich Krypto-Vermögenswerte krimineller Herkunft sicher.
Einem Opfer von Romance Scam konnte der finanzielle Schaden erstattet werden.
Am Samstagnachmittag (23. Mai 2026, kurz nach 14:00 Uhr) brannte im Gebiet Lohren in Ballwil eine Schweinescheune.
Die Feuerwehren Oberseetal und Emmen standen im Einsatz.
Am frühen Sonntagmorgen (24. Mai 2026, kurz nach Mitternacht) geriet an der Dorfstrasse in Wikon der Dachstock eines Hauses in Brand.
Sämtliche Bewohner konnten rechtzeitig evakuiert werden. Verletzt wurde niemand.
Von Freitag, 29. Mai, 22 Uhr, bis Montag, 1. Juni 2026, 6 Uhr, ist die Zufahrt zum Sihlquai stadtauswärts aus Richtung Bahnhofquai gesperrt.
Die Umleitung erfolgt via Walchebrücke, Neumühlequai, Wasserwerkstrasse und Kornhausbrücke.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Montagabend in Münchwilen einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Um kurz vor 20.45 Uhr kontrollierte eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau an der Wilerstrasse einen Autofahrer.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.