Am Dienstag (11.03.2025), kurz nach 16:20 Uhr, ist in einer Halle eines Recyclingbetriebs an der Schneggerstrasse aufgehäuftes Recyclinggut in Brand geraten.
Der Brand konnte durch die Feuerwehr unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden.
Eine AutofahrEerin verursachte am Dienstag auf der Autobahn A7 bei Hüttlingen infolge eines Sekundenschlafes einen Selbstunfall.
Die Frau blieb unverletzt.
Am Dienstagvormittag ist es in Fideris auf der N28 zu einem Auffahrunfall gekommen.
Zwei Frauen wurden zu medizinischen Abklärungen in ein Spital gebracht.
Im Verzweigungsbereich Hauptstrasse/Limpachstrasse in Brittern hat sich am Montag, 10. März 2025, eine Kollision zwischen einem Auto und einem Fahrrad ereignet.
Dabei ist der Fahrradlenker erheblich verletzt worden.
Heute gegen 07:15 Uhr fuhr eine Autofahrerin vom Col des Rangiers in Richtung Develier.
Kurz nach dem Passhöhe stiess sie auf ein langsam fahrendes Fahrzeug.
Der Fasnachtsmäntig beschäftigte die Basler Blaulichtorganisationen.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt musste am Montagnachmittag und in der Nacht elf Einsätze im Zusammenhang mit der Fasnacht leisten.
Am 11.03.2025, gegen 02.00 Uhr, wurde ein 34-jähriger Mann in der Webergasse / Ochsengasse von vier Unbekannten angegriffen und Opfer eines Raubes.
Er wurde dabei verletzt.
Am Montagabend ist ein Lenker eines Leichtmotorfahrrades in Münsingen bei einem Selbstunfall schwer verletzt worden.
Er wurde mit der Ambulanz ins Spital gefahren. Der Unfallhergang wird untersucht.
In den vergangenen Wochen hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden der Verkehrssicherheit ein besonderes Augenmerk gewidmet und die Verkehrskontrollen intensiviert.
Zehn Personen wurden zur Anzeige gebracht.
Nach der Meldung über einen Aufbruch der Kasse bei einer Autowaschanlage in Bellach hat die Polizei einen Tatverdächtigen angehalten und für weitere Ermittlungen festgenommen.
Am Montag, 10. März 2025, gegen 22.50 Uhr, wurde durch eine Anwohnerin der Gewerbestrasse in Bellach ein verdächtiges Geräusch gehört.
In einem Wald bei Ueken wurde am Montag ein demoliertes Auto gefunden.
Nachdem zunächst unklar war, wer den Unfall verursacht hatte, konnte die Kantonspolizei Aargau die Lenkerin gleichentags ermitteln. Sie war unverletzt geblieben.
Ein Motorradfahrer hat sich am Montagnachmittag (10.3.2025) in Bülach bei einem Selbstunfall Verletzungen zugezogen.
Kurz vor 15.30 Uhr fuhr ein 37-jähriger Mann mit einem Motorrad auf dem Müliweg in Richtung Kasernenstrasse.
Am Freitagabend hat sich in Bern beim Bollwerk ein Verkehrsunfall zwischen einem E-Bike und einem Passanten ereignet.
Der Passant wurde dabei schwer verletzt. Die Kantonspolizei Bern sucht zur Klärung des Unfallhergangs Zeugen.
Am Abend des 7. März 2025 wurde ein Automobilist auf der Rhône- Autobahn A9 mit einer Geschwindigkeit von 224 km/h gemessen.
Ihm wurde der Führerausweis auf Platz entzogen.
Am Samstag, 8. März kollidiert ein dunkler Kleinwagen in Riehen mit einem Beleuchtungskasten, setzte die Fahrt durch einen Garten fort und flüchtete anschliessend.
Am Samstag, 8. März 2025, um 02.30 Uhr, kollidierte ein unbekannter dunkler Kleinwagen an der Verzweigung Bäumlihofstrasse/Rauracherstrasse heftig mit einem Strassenbeleuchtungskasten.
Bunte Kostüme, rhythmische Guggenparaden und strahlende Gesichter – die Fasnacht im Baselbiet ist in vollem Gange und begeistert Jung und Alt!
Damit die fünfte Jahreszeit für alle ein sicheres und unvergessliches Erlebnis bleibt, sind wir als Polizei gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen für euch im Einsatz.
Am Samstag, 8. März 2025, um 13.00 Uhr wurde der Sanität der Rettung Basel-Stadt gemeldet, dass am Wiesendamm eine Person verletzt auf der Fahrbahn liege.
Beim Eintreffen der Sanität wurde die Person bereits von mehreren Passanten betreut.
Ein ruhiger und friedlicher Morgestraich ohne besondere Ereignisse für die Blaulichtorganisationen.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt rückte im Zusammenhang mit der Fasnacht zu vier Einsätzen aus.
In der Nacht auf Montag, 10. März 2025, konnte die Kantonspolizei Solothurn in Grenchen, dank dem Einsatz des Polizeihundes "Hailey", einen mutmasslichen Dieb anhalten.
Dieser steht in Verdacht, zusammen mit einem weiteren Täter mehrere Diebstähle, vorwiegend aus unverschlossenen Fahrzeugen, begangen zu haben.
Am Montag ist es auf der Nationalstrasse N29 in Rona zu einer frontal-seitlichen Kollision zweier Autos gekommen.
Die beiden Lenker wurden dabei verletzt.
Am Samstagabend, 8. März 2025, zwischen 17.40 Uhr und 18.50 Uhr, kam es in Pratteln BL an der Wyhlenstrasse und der Längistrasse zu insgesamt drei Bränden.
Personen wurden nicht verletzt. Die mutmasslichen jugendlichen Täter konnten ermittelt werden.
Die Kantonspolizei führte gestern über die Mittagszeit eine Geschwindigkeitskontrolle an der Staffeleggstrasse im Ausserortsbereich durch.
Dabei wurden fünf Fahrzeuglenkende angehalten, welche deutlich zu schnell unterwegs waren. Zwei durften nicht mehr weiterfahren.
Im Gebiet Unterdorf in Buttisholz kam es am Freitag (07. März 2025, 17:00 Uhr) zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Linienbus und einem Lieferwagen.
Der Linienbus fuhr in das Heck des Lieferwagens.
Am Freitagabend (07. März 2025, ca. 21:30 Uhr) wurde auf der Pilatusstrasse in der Stadt Luzern ein Fussgänger angefahren.
Der 27-jährige Mann rannte über die Strasse und übersah ein Auto, welches heranfuhr.
Am frühen Samstagabend (08. März 2025, kurz vor 19:00 Uhr) kam ein Lenker mit seinem Auto beim Rückwärtsfahren von der Ritterstrasse ab.
Das Auto kippte über eine Zufahrtsrampe und kam auf der linken Seite zur Endposition.
Am Samstagabend (08. März 2025, kurz vor 23:00 Uhr) ereignete sich ein Verkehrsunfall am Schweizerhofquai in der Stadt Luzern.
Ein Lenker übersah bei einem Spurwechsel ein anderes Auto und fuhr gegen dessen Frontecke.
Am Sonntag, 09. März 2025, ca. 17.30 Uhr, ereignet sich auf der Autobahn A3, Gemeindegebiet Niederurnen, in Fahrtrichtung Zürich, ein Auffahrunfall.
Ein 28-jähriger Motorradlenker fuhr auf der Überholspur hinter einem Personenwagen und wollte wieder auf die Normalspur wechseln.
Dank Meldung eines Augenzeugen entdeckte die Kantonspolizei den Brand in einem Gewerbegebäude frühzeitig.
Die alarmierte Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindern.
Am Sonntag (09.03.25) hat die Stadtpolizei St.Gallen einen Autofahrer kontrolliert, der zuvor mehrere Verkehrsregeln missachtet hatte.
Der Mann war ohne Führerausweis unterwegs und wurde als fahrunfähig eingestuft. Zudem führte einen verbotenen Schlagstock mit sich.
Am Sonntag (09.03.25) ist eine Velofahrerin an der Kreuzung Rehetobelstrasse / Tablatstrasse mit einem Auto kollidiert, nachdem sie den Vortritt missachtet hatte.
Die Frau wurde verletzt und ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden.
In der Zeit zwischen Freitagmittag und Sonntagmittag (09.03.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in mehrere Kellerabteile eines Mehrfamilienhauses an der Heldstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich auf unbekannte Weise Zutritt in die Liegenschaft und brach das Schloss zweier Kellerabteile auf und stahl zwei E-Bikes im Wert von mehreren tausend Franken.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Sonntagabend (09.03.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Gastrobetrieb an der Industriestrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zutritt in das Gebäude.
Telefonbetrüger wenden offensichtlich eine neue Masche an. So plump, wie sie scheint, hat sie bereits mehrere Opfer gefordert.
Im Fokus der Kriminellen stehen einmal mehr ältere Menschen.
Die Feuerwehr Gemeinde Arth musste am Sonntagabend, 9. März 2025, zudem um 19.30 Uhr wegen eines brennenden Holzstapels an die Röthenstrasse in Goldau ausrücken.
Drei Minderjährige hatten in einer öffentlichen Feuerstelle beim alten Munitionslager der Armee ein Feuer gemacht.
Am Sonntagabend, 9. März 2025, wurde die Feuerwehr Gemeinde Arth kurz vor 18 Uhr wegen eines Küchenbrandes an der Gotthardstrasse in Arth alarmiert.
Die Einsatzkräfte konnten das Feuer rasch löschen.
Liebesbetrug im Internet verursacht nicht nur finanzielle Verluste, sondern hinterlässt Opfer oft verzweifelt und beschämt. Täter agieren professionell, meist aus dem Ausland, und nutzen psychologische Manipulation, um Vertrauen aufzubauen und Geld zu ergaunern.
Viele Betroffene erkennen den Betrug erst spät und scheuen sich, ihn anzuzeigen.
Die Anzahl Wolfsrudel im Kanton blieb im Jahr 2024 mit 11,5 Rudeln konstant gegenüber dem Vorjahr. Mit einer Gesamtzahl von 213 Nutztierrissen registrierte das Amt für Jagd und Fischerei weniger Risse als 2023.
Erstmals wurde in der Schweiz der Wolfsbestand proaktiv bereits ab 1. September 2024 bis 31. Januar 2025 reguliert.
Am Donnerstagnachmittag (6. März 2025) ist auf der Artherstrasse in Oberwil bei Zug ein Fussgänger von einem Lastwagen erfasst und dabei lebensbedrohlich verletzt worden (>>Polizei.news berichtete<<).
Der 43-jährige Mann ist am vergangenen Freitag (7. März 2025) im Spital verstorben.
Nach dem stürmischen Föhn folgt eine markante Wetterumstellung. Während am Montagmorgen noch vielerorts Regen fällt, setzt sich im Tagesverlauf trockenes Wetter durch.
Doch die nächste Störung ist bereits auf dem Weg: Am Dienstag bleibt es wechselhaft mit zeitweisen Auflockerungen, aber auch neuen Niederschlägen. Die Schneefallgrenze sinkt in einigen Regionen auf unter 1300 Meter.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.