Ein Autolenker fiel einer Patrouille am Sonntagabend durch waghalsige Fahrmanöver auf. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eröffnet.
Die Kantonspolizei sucht Zeugen.
Am Sonntag, 22. September 2024, hat sich auf der Schwägalp ein Selbstunfall mit einem Motorrad ereignet.
Der Motorradfahrer verletzte sich dabei leicht. Es entstand Sachschaden.
Bei einer Kollision zwischen zwei Autos entstand am Sonntagabend in Zuben Sachschaden.
Eine Fahrerin war alkoholisiert und musste den Führerausweis abgeben.
Ein Unbekannter verübte letzte Woche in Buchs einen gewaltsamen Übergriff an einem Jogger und verletzte diesen. Trotz intensiver Fahndung und Ermittlungen bleibt der Angreifer flüchtig.
Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.
Am frühen Morgen des Ostermontags (1.4.2024) hat eine Gruppe junger Männer in einer Tiefgarage in Dietlikon einen Mann mit Fusstritten gegen den Kopf schwer verletzt.
Die Kantonspolizei veröffentlichte am 9.9.2024 bereits einen ersten Zeugenaufruf (Polizei.news berichtete).
Am Sonntagabend, 22. September 2024, fuhr ein 50-jähriger Mann mit seinem Auto von Küssnacht in Richtung Udligenswil.
In Haltikon stellten der PW-Lenker und sein 48-jähriger Beifahrer um 20.25 Uhr Plastikgeruch im Fahrzeuginnern fest.
In der Nacht auf Sonntag, den 21. Juli 2024 kam es zu einem Raub in einem Wohnhaus in Endingen. Ein Ehepaar wurde durch einen maskierten Mann geweckt, der sie bedrohte und Geld forderte.
Der Unbekannte konnte mit Beute vom Tatort fliehen.
Ab Montag, 30. September 2024, bis Freitag, 4. Oktober 2024 ist die Ortsdurchfahrt Tägerschen wegen Bauarbeiten gesperrt.
Der motorisierte Verkehr wird umgeleitet.
Am Sonntag (22.09.2024), kurz nach 12:05 Uhr, ist es an der St.Gallerstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Der 71-jährige Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Sonntag (22.09.2024), um 17:55 Uhr, ist es auf einem Balkon einer Wohnung an der Bollwiesstrasse zu einem Brand eines Gasgrills gekommen.
Der Brand konnte rasch gelöscht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Am Samstag (27.07.2024), kurz vor 13:04 Uhr, hat ein bislang unbekannter Mann ein Geschäft an der St.Gallerstrasse ausgeraubt.
Er forderte von einem Mitarbeiter die Herausgabe von Bargeld und bedrohte ihn mit einem Messer.
Am frühen Sonntagabend (22.09.2024) kam es zu einem Alleinunfall mit einem Personenwagen in der Stadt Schaffhausen.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurde niemand verletzt. Das Unfallfahrzeug erlitt einen Totalschaden.
Am Sonntagabend (22.09.2024) kam es zu einem Alleinunfall mit einem Personenwagen in Neuhausen am Rheinfall.
Dabei wurde niemand verletzt, es entstand Sachschaden.
Am Sonntagnachmittag (22.09.2024) hat sich in der Stadt Schaffhausen ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autos ereignet.
Verletzt wurde niemand, jedoch wurden beide Autos stark beschädigt.
Am frühen Sonntagnachmittag (22.09.2024) hat sich in Schaffhausen eine Kollision zwischen Velofahrerin und einer Fahrzeugkombination (Auto mit Pferdeanhänger) ereignet.
Die Frau wurde dabei verletzt.
Gemäss den rechtsmedizinischen Erkenntnissen ist der Mann, der am Freitagabend in Tavannes bei einer Auseinandersetzung tödlich verletzt wurde, an den Folgen einer Stichverletzung verstorben.
Gegen den mutmasslichen 43-jährigen Täter wurde ein Antrag auf Untersuchungshaft gestellt.
Am Sonntagvormittag (22.09.2024) hat ein bis dato unbekannter Fahrzeuglenker in Neuhausen am Rheinfall einen erheblichen Schaden am Garagentor eines Mehrfamilienhauses verursacht.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.
Vom Welpen hin zu nun gar nicht mehr so kleinen Hunden.
Hier ein Fotoupdate der beiden Junghunde Baron und Pax. Beide sind schon fleissig am trainieren um grosse Polizeihunde zu werden.
In einem Mehrfamilienhaus in Rupperswil brach am Sonntagvormittag ein Brand aus. Zwei Bewohnerinnen mussten im Spital untersucht werden.
Die betroffene Wohnung ist vorläufig nicht mehr bewohnbar.
Am frühen Sonntagmorgen, 22. September 2024, kurz vor 05.00 Uhr, ereignete sich in Liestal BL, auf der Autostrasse A22, Fahrtrichtung Olten, ein Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr der 20-jährige Fahrzeuglenker auf der Autostrasse A22 von Pratteln kommend in Richtung Sissach.
Backbord leuchtet die Aussenbeleuchtung rot und Steuerbord grün. Das ist in der Seefahrt weltweit so.
Aber dass der Mond durch die Kabine hindurch scheint, gibt's vermutlich nur bei der kantonalen Seepolizei.
Bei einem Unfall in einer privaten Sammelgarage ist am Freitagabend in Stallikon ein Kind lebensbedrohlich verletzt worden (Polizei.news berichtete).
Das Kind ist am Samstagabend im Spital verstorben.
Eine alkoholisierte Autofahrerin verursachte in der Nacht auf Sonntag in Hefenhofen einen Selbstunfall.
Die Frau blieb unverletzt, sie musste ihren Führerausweis abgeben.
Von Freitag, 20. September 2024 bis Sonntag, 22. September 2024 besetzten Aktivist/innen die Kasernenwiese im Kreis 4, um gegen Gentrifizierung zu protestieren.
Die Aktion verlief grundsätzlich friedlich.
Von Freitag auf Samstag hat die Kantonspolizei Bern an mehreren Kontrollpunkten in Bern gezielte Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt.
Insgesamt waren 93 Fahrzeuge zu schnell unterwegs. 12 Lenkende werden aufgrund erhöhter Geschwindigkeit angezeigt.
Nach einer Streifkollision zweier Fahrzeuge zwischen Däniken und Walterswil, haben sich am Samstagabend die Unfallbeteiligten ohne Schadensregulierung von der Unfallstelle entfernt.
Eines der Autos wurde kurze Zeit später in Walterswil verlassen im Wiesland festgestellt. Aufgrund der unklaren Situation sucht die Kantonspolizei Solothurn Zeugen.
Unsere Arbeitskollegin Elena Hartmann startet heute an der Rad WM Zurich 2024 zirka um 13.20 Uhr mit Startnummer 9 im Elite Zeitfahren der Frauen.
Wir wünschen dir ein erfolgreiches Rennen und drücken dir die Daumen.
Am Samstagabend (21.09.2024) ereignete sich auf der Ahornstrasse ein Verkehrsunfall zwischen einer Limousine und einem Motorrad. Der Motorradfahrer stürzte zu Boden.
Die Limousine wurde daraufhin beschleunigt und ohne anzuhalten weitergelenkt. Die Polizei sucht Zeugen.
Am späten Samstagabend stiessen bei einer Einmündung auf der Ausserortsstrecke zwischen Oberrüti und Sins zwei Autos heftig zusammen.
Dabei kam der 20-jährige Lenker des einen Wagens ums Leben.
Am Sonntag (22.09.2024), um 03:10 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Eine beim 38-jährigen Autofahrer durchgeführte Atemalkoholmessung ergab einen positiven Wert. Zudem gab der Fahrer an, kurz eingeschlafen zu sein. Das Auto wurde total beschädigt.
Am Samstag (21.09.2024), um ca. 20.30 Uhr, hat ein vorerst unbekanntes Fahrzeug auf der Hombrechtikerstrasse einen Metalpfahl umgefahren.
Der Fahrer verliess die Unfallstelle ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern.
Am Samstag (21.09.2024), kurz nach 19 Uhr, ist es auf der Grenzstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 28-jähriger Autofahrer war alkoholisiert unterwegs. Er wird bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Samstag (21.09.2024), kurz vor 7 Uhr, ist ein Mähroboter in einem Unterstand beim Sportplatz Lienzigfeld in Brand geraten.
Die zuständige Feuerwehr konnte den Unterstand schnell löschen.
Wir gratulieren allen Läuferinnen und Läufern zu ihrer Leistung!
Bis auf den Streckenabschnitt der Zürichstrasse zwischen dem Nashorn- und dem Wasserkreisel (Abbauarbeiten) sind nun alle Strassen in Uster wieder befahrbar.
Am Samstagmittag ereignete sich in Engelberg, Oberristis, ein Gleitschirmunfall. Dabei stürzte ein Tandem-Gleitschirmpilot ab.
Der Pilot und seine Passagierin wurden verletzt.
Am Freitagabend ist es in Tavannes zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen gekommen. Dabei erlitt ein Mann tödliche Verletzungen. Der zweite Mann wurde leicht verletzt und vorläufig festgenommen.
Umfangreiche Ermittlungen wurden aufgenommen.
Der Blaulichttag 2024, der heute Samstag, 21. September auf dem Barfüsserplatz stattfand, war ein voller Erfolg. Rund 3’000 Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, um sich aus erster Hand über die Arbeit der Kantonspolizei und der Rettung Basel-Stadt zu informieren.
Auch das neue Konzept, auf einer grossen Bühne Highlights aus den Blaulichtbereichen zu präsentieren, bewährte sich.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der Ausserortsstrecke über die Salhöhe waren vier Motorradfahrer so schnell, dass ihnen die Kantonspolizei den Führerausweis auf der Stelle abnahm.
Die Geschwindigkeitskontrolle erfolgte am Samstag, 21. September 2024, über die Mittagsstunden auf der Bergstrecke über die Salhöhe oberhalb von Erlinsbach.
In der Nacht auf Samstag verübten Unbekannte in den Gemeinden Derendingen, Kriegstetten und Oekingen diverse Sachbeschädigungen an Fahrzeugen und Gebäuden.
Der Schaden beträgt mehrere Tausend Franken. Die Kantonspolizei Solothurn sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Am Samstag, 21.09.2024, ca. 10.00 Uhr, kam es in Netstal bei der Verzweigung Lerchenstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen mit Sachschadenfolge.
Eine 22-jährige Lenkerin fuhr auf der HVS 17 in Netstal von Glarus herkommend in Richtung Netstal.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.