Die Ermittlungen zum Brand im Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses von Mitte Juni 2024 in Münsingen sind abgeschlossen.
Ein menschliches Verschulden steht im Vordergrund.
Die Luzerner Polizei hat am frühen Freitagmorgen in Sursee drei Jugendliche festgenommen. Sie werden verdächtigt, vorgängig einen Einbruch- und einen Einschleichdiebstahl begangen zu haben.
Die Jugendlichen flohen vorerst mit Fahrrädern, konnten aber im Rahmen der Fahndung, bei welcher auch ein Polizeihund eingesetzt wurde, festgenommen werden.
Am Freitagvormittag ist es auf der Italienischen Strasse zu einer Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Motorrad gekommen.
Der Motorradfahrer wurde verletzt.
Bei einem Sattelschlepper ist während der Fahrt ein Reifen geplatzt. Dies führte zu einem Nachfolgeunfall, einem hohen Sachschaden und zwei gesperrten Fahrstreifen.
Am Freitag (30. August 2024), kurz vor 11:00 Uhr, fuhr ein Chauffeur eines Sattelschleppers auf der Autobahn A4 in Fahrtrichtung Zug/Zürich.
Am Freitag (30.8.2024) sind im Fraumünster in Zürich 20 Polizeiaspirantinnen und Polizeiaspiranten (12 Frauen und 8 Männer) in feierlichem Rahmen durch den Sicherheitsdirektor vereidigt worden.
Regierungsrat Mario Fehr hiess die Aspirantinnen und Aspiranten herzlich willkommen und dankte ihnen für ihr Engagement: „Die Vereidigung ist ein wichtiger Tag – für die Kantonspolizei und für den ganzen Kanton: Das Korps erhält neue, gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“ Er zeigte sich als Sicherheitsdirektor des Kantons Zürich „stolz und dankbar“, wie die Polizei ihren Auftrag in allen Bereichen umsetze: „Das Vertrauen der Bevölkerung in unsere Polizei ist der Lohn dafür.“
Am Donnerstagabend (29.08.2024) kam es auf der Zürcher Strasse zu einer Auffahrkollision zwischen einem Motorrad und einem Auto.
Die Polizei sucht Zeugen.
Aufgrund von Bauarbeiten ist der Zugverkehr zwischen Sargans und Buchs SG vom 6. bis 9. September 2024 und vom 20. bis 23. September 2024 unterbrochen.
In dieser Zeit werden Bahnersatzbusse eingesetzt, was zu längeren Reisezeiten sowie geänderten Abfahrts- und Ankunftszeiten führt. Die SBB empfiehlt, vor jeder Reise den Online-Fahrplan zu konsultieren.
Am Donnerstag (29.08.2024) rannte auf der Schönaustrasse ein 10-jähriger Junge unverhofft auf die Fahrbahn und wurde angefahren.
Der Junge wurde am Bein verletzt.
Das Bedrohungs- und Risikomanagement der Kantonspolizei St.Gallen hat die Aufgabe, von Personen ausgehende Gefährdungen frühzeitig zu erkennen, einzuschätzen und die nötigen Präventionsmassnahmen einzuleiten.
Ziel ist es, Gewalttaten rechtzeitig und wirkungsvoll zu verhindern. Anlässlich der Februar- und Aprilsession 2024 wurden vom Kantonsrat zwei Nachträge zum kantonalen Polizeigesetz gutgeheissen.
In der Nacht vom Donnerstag auf Freitag, 29./30. August 2024, zwischen 18:30 und 05:30 Uhr, wurde in Glarus Zaunplatz in zwei Lebensmittelgeschäfte eingebrochen.
Zudem wurde ebenfalls in Glarus, Kirchweg, versucht in ein Restaurant einzubrechen.
Heute Freitag, 30. August 2024, kurz vor 06.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Deutschen Kontrollschildern von Hospental in Richtung Realp.
In der dortigen Rechtskurve, welche über die Reuss führt, fuhr der Lenker aus derzeit unbekannten Gründen geradeaus weiter in das sich dort befindende Geländer und über eine Mauer. Folglich prallte das Fahrzeug auf dem Wiesland auf und landete auf dem Fahrzeugdach in der Reuss.
Nach den tödlichen Abstürzen am Matterhorn am 25. Juli und am 22. August sowie am Dom am 26. August 2024 wurden die Opfer identifiziert.
Ergänzung zur Medienmitteilung vom 25. Juli 2024:
Heute Freitag, 30. August 2024, kurz nach Mitternacht, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Richtung Süden.
Im Taubachtunnel setzte der 26-jährige Lenker zum Überholen an. Aus derzeit ungeklärten Gründen geriet der PW-Lenker nach rechts auf die Normalspur und kollidierte mit dem korrekt fahrenden Personenwagen mit deutschen Kontrollschildern.
Auf der A6 zwischen Muri und Rubigen wird auf Höhe Kleinhöchstetten eine Rutschstelle mit Bohrpfählen gesichert.
Für diese Arbeiten kommt es zwischen September und November jeweils nachts zur Sperrung einer Spur.
Die Umfahrungen von Wattwil, Lichtensteig und Bütschwil werden in den kommenden Wochen punktuell für den Verkehr gesperrt.
Das Strassenkreisinspektorat Wattwil nimmt während den Sperrungen die Grünpflegearbeiten und diverse Strassenunterhaltsarbeiten vor.
Am Donnerstag (29.08.2024), kurz vor 7:15 Uhr, ist es auf der Grynaustrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Mofa gekommen.
Die 21-jährige Mofafahrerin wurde durch den Unfall unbestimmt verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstag (29.08.2024), um 7 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Baucontainer an der Sommeraustrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über eine Tür Zutritt in den Container.
Am Donnerstag (29.08.2024), kurz vor 10 Uhr, ist es auf der Langäulistrasse zu einem Selbstunfall eines E-Bike-Fahrers gekommen.
Der 79-jährige Mann wurde dabei unbestimmt verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Donnerstag (29.08.2024), kurz vor 10:40 Uhr, ist es auf der Bronschhoferstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Elektro-Dreirad gekommen.
Der 92-jährige Mann auf dem Dreirad wurde durch den Unfall unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
Am Donnerstag (29.08.2024), kurz vor 13 Uhr, ist es auf der Sumpfstrasse zu einem Selbstunfall eines E-Bike-Fahrers gekommen.
Der 56-jährige Mann verstarb auf der Unfallstelle. Der Hergang ist unklar. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstag (29.08.2024), um 9:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Lagerraum an der Giessenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über zwei Türen Zutritt in den Lagerraum.
Am Donnerstag (29.08.2024), in der Zeit zwischen 13:30 Uhr und 16:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus am Neugutweg eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über eine Tür Zutritt ins Haus. Anschliessend durchsuchte sie diverse Räumlichkeiten und Behältnisse.
Am Donnerstag (29.08.2024), kurz nach 17:45 Uhr, ist es auf der Unteren Bahnhofstrasse zu einer Streifkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 71-jähriger Mann war in alkoholisiertem Zustand unterwegs. Er wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. Es entstand Sachschaden von rund 10'000 Franken.
Am Freitag (30.08.2024), kurz nach 2:05 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Der 50-jährige Autofahrer wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von rund 25'000 Franken.
In Sils/Segl Baselgia im Engadin ist am Donnerstag ein Senior als vermisst gemeldet worden.
Nach einer grossangelegten Suchaktion wurde der Mann in der Nacht auf Freitag lebend aufgefunden.
Diesen Sommer haben 13 einst straffällige Jugendliche und junge Erwachsene im Massnahmenvollzug im Kanton Zürich erfolgreich Berufsausbildungen abgeschlossen.
Unter dem Dach der Direktion der Justiz und des Innern haben in den zurückliegenden Wochen insgesamt 13 straffällig gewordene Jugendliche erfolgreich ihre mehrjährigen Berufsausbildungen abgeschlossen.
Kommt mit dem Team des Polizeipostens Aadorf ins Gespräch und werft einen Blick in ein Patrouillenfahrzeug.
Am Samstag und Sonntag ist unsere Verkehrsprävention mit einem Bastelangebot für Kinder vor Ort und am Sonntag zwischen 12 und 15 Uhr erklärt eine Spezialistin der Grundausbildung, was es braucht, um Polizistin oder Polizist zu werden.
Nach dem erhöhten Verkehrsaufkommen nach dem Bau der Querspange in Netstal wurde die Linthbrücke als Sofortmassnahme temporär wieder geöffnet.
Nun wird sie wieder gesperrt. Grund sind hängige Einsprachen.
Ein unbekanntes weisses Fahrzeug rammte am Mittwochmorgen beim Forstbetrieb Siggenberg in Untersiggenthal einen Robidog-Behälter.
Die Person am Steuer entfernte sich vom Unfallort und wird nun gesucht.
In der Nacht von Donnerstag, 29. August 2024 auf Freitag, 30. August 2024 ist eine mobile Geschwindigkeitsmessanlage der Kantonspolizei Schwyz beschädigt worden.
Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Von Montag, 9. September 2024, bis am Mittwoch, 11. September 2024, ist die Strasse zwischen Märstetten und Hugelshofen wegen Bauarbeiten gesperrt.
Der gesamte Verkehr wird umgeleitet.
Ab Montag, 9. September 2024, bis Freitag, 13. September 2024, wird auf der Poststrasse in Bischofszell, Abschnitt Kreisel bis Bahnübergang Steigstrasse, der Deckbelag eingebaut.
Während dieser Zeit wird die Strasse in diesem Abschnitt gesperrt.
Sie stehen der Bevölkerung mit Rat und Tat zur Seite, geben Auskunft, klären ab und kennen ihr Quartier wie die eigene Westentasche.
Mehr dazu im Video.
Sie haben stets ihre flauschigen Gefährten dabei, die für jede Menge Spass sorgen.
Im Verkehrskundeunterricht lernen die Kindergarten- und Erstklasskinder, wie man sich sicher im Strassenverkehr bewegt.
Am Mittwoch, 28.08.2024, ca. 18.10 Uhr, ereignete sich auf der Flechsenstrasse in Mollis ein Unfall mit zwei Personenwagen.
Ein Einsatzfahrzeug der Kantonspolizei St. Gallen befand sich auf einer dringlichen Dienstfahrt als es die Autobahn A3 Richtung Weesen verliess und im Bereich der Autobahnüberführung einen Personenwagen überholte.
Am Mittwoch, 28.08.2024, ca. 17.30 Uhr, ereignete sich auf der Kantonsstrasse in Netstal in Fahrtrichtung Näfels ein Auffahrunfall zwischen einem Personen- und einem Lieferwagen.
Der Lenker des Lieferwagens bemerkte zu spät, dass der Personenwagen vor ihm wegen Stau anhalten musste und kollidierte mit dessen Fahrzeugheck.
Am Donnerstagabend ist ein Velofahrer in Thun bei einem Sturz verletzt worden. Er musste mit der Ambulanz ins Spital gefahren werden.
Zur Klärung des genauen Unfallhergangs sucht die Kantonspolizei Bern Zeugen.
Am Donnerstagabend ist ein E-Bike-Fahrer in Allmendingen gestürzt und dabei verletzt worden. Er musste mit der Ambulanz ins Spital gefahren werden.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Am Mittwoch (28.08.2024) verunfallte in Guntmadingen ein Landwirt bei Waldarbeiten tödlich.
Am Mittwochnachmittag (28.08.2024) stürzte in Guntmadingen ein mit Holzarbeiten beschäftigter Landwirt in seinem Traktor eine Böschung hinunter, wobei sich das Fahrzeug mehrfach überschlug.
Hochdrucklagen bewirken oft viele Extreme, so zum Beispiel Trockenheit, Hitze oder Kälte.
Wir gehen deshalb im heutigen Meteoblog auf die Entstehung und Wirkungsweise von Hochdruckgebieten ein.
Nach Diebstählen aus Autos haben Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau in der Nacht auf Donnerstag in Kreuzlingen und Triboltingen vier Tatverdächtige festgenommen.
Kurz nach 1 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass zwei Unbekannte im Grünen Hof in Kreuzlingen eine Autoscheibe eingeschlagen haben und davongerannt seien.
Eine Motorradfahrerin wurde bei einer Kollision mit einem Lieferwagen am Mittwochnachmittag in Hugelshofen verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Im Rahmen des ASTRA-Projektes Erhaltungsmassnahmen Osttangente Basel werden Zählstellen für die statistische Verkehrserfassung ersetzt.
Diese Arbeiten führen zu Verkehrsbehinderungen.
Nach der Meldung über einen versuchten Einbruch in Grenchen hat die Kantonspolizei Solothurn am Donnerstagmorgen zwei Jugendliche angehalten.
Sie stehen in Verdacht, zuvor im Raum Grenchen mehrere Einbrüche und Diebstähle verübt zu haben. Beide wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
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Das klingt fast zu gut, um wahr zu sein. Und genau das ist es auch: Erneut handelt es sich um einen Phishing-Betrug, der von Kriminellen verübt wird.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.