Vom 20. bis 22. September 2024 finden die Emergency Days im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern statt!
Erlebt hautnah, wie die Blaulichtorganisationen der Zentralschweiz und ihre Partner in Notfällen zusammenarbeiten.
Am vergangenen Wochenende ist es der Kantonspolizei Solothurn gelungen, acht mutmassliche Velodiebe anzuhalten.
Sie werden verdächtigt, um den Hauptbahnhof Solothurn Fahrräder aufgebrochen und gestohlen zu haben.
Auch wir waren am Wochenende an den Dittinger Flugtagen vor Ort und beantworteten diverse Fragen der Besucherinnen und Besucher.
Und da der Anlass ohne nennenswerte Zwischenfälle über die Bühne ging, konnten auch unsere Mitarbeitenden die Vorführungen der verschiedenen Flugstaffeln, Flugzeuge und Helikopter bestaunen.
Immer wieder sorgt unsere Sondereinheit für die Sicherheit von „schützenswerten Personen“, beispielsweise hohe Regierungsmitglieder.
Und das muss natürlich trainiert werden.
Während den ersten zwei Wochen nach den Sommerferien sind wir zu den Morgen- und Mittagszeiten an neuralgischen Fussgängerüberquerungen präsent.
Den Kindern gefällt, dass sie dem Polizisten zeigen können, wie gut sie bereits über die Strasse gehen können.
In der Nacht auf Sonntag (11.08.2024) hat eine unbekannte Täterschaft eine Lounge auf einer Restaurant-Terrasse eines Einkaufzentrums in der Stadt Schaffhausen mutwillig beschädigt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.
Am Montag (19.08.2024), kurz nach 15:30 Uhr, hat eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen eine Verkehrskontrolle bei einem 55-jährigen Autofahrer durchgeführt.
Dabei konnte eine sichtbehindernde Ladung festgestellt werden.
Am Dienstag (20.08.2024), kurz nach 5:50 Uhr, hat ein Sattelschlepper auf der Neuen Wangserstrasse seinen Auflieger verloren.
Es entstand Sachschaden von rund 15'000 Franken. Es ist zu Verkehrsbehinderungen gekommen.
Jedes Jahr kommen in der Schweiz 1600 ältere Erwachsene bei Stürzen ums Leben. 7100 weitere verletzen sich schwer.
Die Gründe für die Stürze sind vielfältig und reichen vom Übersehen von Stolperfallen bis hin zu chronischen Krankheiten. Was viele nicht wissen: Auch gewisse Medikamente erhöhen das Sturzrisiko, erst recht in Kombination mit Alkohol. Die BFU engagiert sich mit wirksamen Massnahmen auf verschiedenen Ebenen, um den schweren Sturzverletzungen entgegenzuwirken.
Am Sonntag (11.08.2024) hat eine unbekannte Täterschaft in der Stadt Schaffhausen mutwillig drei parkierte Autos beschädigt.
Dabei richtete sie einen Sachschaden von mehreren hundert Franken an. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.
Am späten Montagnachmittag kollidierte eine Skateboarderin mit einem entgegenkommenden Auto.
Trotz sofortigen Reanimationsversuchen verstarb die junge Frau noch am Unfallort. Ein weiterer Skateboarder blieb beim Fahrmanöver unverletzt.
Am frühen Montagnachmittag (19.08.2024) hat sich in Neuhausen am Rheinfall eine Auffahrkollision zwischen zwei Autos ereignet.
Beide Fahrzeuglenkenden wurden dabei verletzt und an den beiden Unfallautos entstand erheblicher Sachschaden. Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Das sind die Informationen, die zu diesem Bild vorhanden sind.
Der Rest ist der Fantasie überlassen. Möglicherweise wollte ein Jüngling seinen Schwarm standesgemäss zur Verabredung abholen und zog deshalb Papis Auto dem Velo vor.
Auf einem Mehrfamilienhaus ist ein Glimmbrand ausgebrochen. Durch einen Bewohner sowie die Feuerwehr konnten die Flammen gelöscht werden.
Verletzt wurde niemand.
Am gestrigen Montag, 19. August 2024, ca. 16:10 Uhr, ereignete sich auf der SBB-Bahnlinie Ennenda–Glarus ein Personenunfall.
Eine Komposition der S-Bahn-Linie S25 war mit fahrplanmässiger Abfahrt um 16:09 Uhr von Ennenda in Fahrtrichtung Glarus unterwegs.
Ein Rentner hat die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, überquerte die Strasse, prallte in eine Mauer und landete auf der Seite.
Der Lenker wurde ins Spital eingeliefert.
Die Kantonspolizei Waadt und die Organisatoren des kantonalen Fests der Landjugend „Givrins 2024“ ziehen nach 19 Tagen sportlicher und festlicher Begegnungen am Jurafuss eine positive Sicherheitsbilanz. Die Feierlichkeiten verliefen ohne grössere Zwischenfälle und bei besonders gutem Wetter.
Am Montag, 19. August 2024, ziehen die Organisatoren des kantonalen Landjugendfests „Givrins 2024“ und die Kantonspolizei Waadt nach drei Wochen voller Abenteuer, die Sport, Konzerte, Aufführungen und Geselligkeit miteinander verbanden, eine positive Sicherheitsbilanz.
Am 18. August 2024 informierte ein Zeuge die Polizei über einen möglichen Einbruch, der in einem Unternehmen in Grandson stattfand.
Als die Patrouillen eintrafen, waren die Einbrecher gerade geflohen. Mit Hilfe der Hundestaffel konnten vier Verdächtige festgenommen werden. Sie werden der Staatsanwaltschaft überstellt.
Die Kantonspolizei Zürich ermittelte einen Mann, der am Sonntagnachmittag (18.8.2024) in Bassersdorf auf der Flucht vor der Polizei einen Selbstunfall verursacht hatte.
Sie verhaftete ihn und seinen Beifahrer.
Am Sonntagabend, 18. August 2024, hat eine Autolenkerin im Bereich des Hauptbahnhofs in Olten mehrere Verkehrsunfälle verursacht.
Dank Meldungen aus der Bevölkerung konnte die Kantonspolizei Solothurn die Lenkerin schliesslich in Trimbach anhalten. Eine unfallbeteiligte Person wurde leicht verletzt.
Bei Niedergösgen wurde am Sonntag eine tote Person aus der Aare geborgen.
Die Polizei und die Staatsanwaltschaft haben Ermittlungen aufgenommen. Hinweise auf Dritteinwirkung liegen nicht vor.
Das Ziel der Pädosexuellen:
Die Kids dazu zu bringen, selber sexuelle Handlungen an sich vorzunehmen, um sie im Anschluss mit dem intimen Bildmaterial zu erpressen, zu nötigen oder gar zu einem reellen Treffen zu bewegen, um das Opfer sexuell zu missbrauchen.
Am Samstag, 24. August ist es so weit: Schutz und Rettung Bern öffnet für die Bevölkerung an den Standorten Murtenstrasse 98 und Murtenstrasse 111 die Tore.
Von 09.00 bis 16.00 Uhr erwarten unsere Gäste spannende Attraktionen rund um Feuerwehr, Rettungsdienst, Zivilschutz und Partnerorganisationen.
Eine bislang unbekannte Täterschaft hat in der Nacht vom vergangenen Donnerstag (Maria Himmelfahrt) auf Freitag im Bereich des Laufenplatzes, in Laufenburg (CH), Mobiliar eines Gartenrestaurants in Brand gesteckt.
Die alarmierte Feuerwehr Laufenburg konnte den Brand rasch löschen.
Das Unwetter in Brienz hat grossen Schaden angerichtet. Regierungsrat Christoph Neuhaus zeigt sich betroffen vom Schaden, den das Unwetter in Brienz verursacht hat.
Aber auch beeindruckt von der Solidarität und Hilfsbereitschaft im Dorf sowie dem riesigen Einsatz, der von zahlreichen Helferinnen und Helfern geleistet wird.
Am Sonntag, 18.08.2024, ca. 23:00 Uhr, kam es im Volksgarten in Glarus zu einem Raubüberfall auf einen 18-jährigen Mann.
Nach ersten Aussagen war das Opfer auf dem Weg vom Bahnhof via Volksgarten in Richtung Süden unterwegs. Unvermittelt sei er von drei Personen angesprochen worden, ob er arabisch sprechen würde.
Am Montag überfiel ein Unbekannter erneut ein Schmuckgeschäft in der Aarauer Innenstadt.
Trotz intensiver Fahndung gelang dem Täter die Flucht. Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.
Auf der Aarauerstrasse in Schönenwerd kam es am Montagmorgen zu einer Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Linienbus.
Dabei wurde der Automobilist schwer verletzt und musste in ein Spital gebracht werden. Im Linienbus befanden sich vier Passagiere, wovon drei leicht verletzt zur Kontrolle in ein Spital gebracht werden mussten. Die Strasse war für mehrere Stunden gesperrt.
Am Sonntagabend hat ein Automobilist auf der Hauptstrasse H13 in Vicosoprano die Herrschaft über sein Fahrzeug verloren.
Das Auto kam von der Strasse ab und landete zwischen Bäumen auf dem Dach.
Eine Frau hat am Wochenende in der Stadt Luzern zwei Polizeieinsätze ausgelöst. Am Samstag schlug sie mit einem Stein mehrere Autoscheiben ein.
Am Sonntag hat die Frau dann mehrere Abfallcontainer und Fahrräder in den Vierwaldstättersee geworfen. Sie wurde in Gewahrsam genommen und anschliessend fürsorgerisch untergebracht.
Am späten Sonntagabend wurde der Polizei ein Diebstahl von zwei E-Bikes gemeldet.
Der E-Bike-Eigentümer konnte die Zweiräder an einem Bahnhof orten. In Frick konnten dann zwei mutmassliche Diebe mitsamt den E-Bikes festgenommen werden.
In der Nacht auf Montag wurde ein Selbstunfall auf der A1 Höhe Wettingen gemeldet.
Das Fahrzeug fiel vorgängig wegen erhöhter Geschwindigkeit auf. Nach ersten Erkenntnissen war die lenkende Person alkoholisiert.
Das Departement Bau und Volkswirtschaft hat die Nachführung 2024 des Verzeichnisses der öffentlichen Strassen in Gais genehmigt.
Neu sind die Rösslistrasse und der Ernaweg Bestandteil des öffentlichen Strassennetzes.
Am Freitagnachmittag (16. August 2024, kurz nach 16:45 Uhr) fuhr ein Motorradfahrer auf dem mittleren Fahrstreifen auf der Autobahn A2 in Emmen Fahrtrichtung Süden.
Dabei kam es aus noch ungeklärten Gründen zu einer Auffahrkollision mit einem vorausfahrenden Personenwagen.
Am Samstagmorgen (17. August 2024, kurz nach 07:00 Uhr) wurde der Polizei gemeldet, dass ein unbekannter Fahrzeuglenker vermutlich in der vergangenen Nacht an der Pilatusstrasse vor dem Globus gegen einen Veloparkplatz gefahren sei und mehrere Fahrräder beschädigt habe.
Vor Ort konnten Fahrzeugteile eines Autos der Marke Audi aufgefunden werden.
Ein Motorradfahrer fuhr am Samstag (17. August 2024, kurz nach 09:15 Uhr) Auf der Obergrundstrasse stadtauswärts.
Bei einem Bremsmanöver vor der Einmündung der Steinhofstrasse kam der Motorradfahrer zu Fall.
Bei einer mehrstündigen Verkehrskontrolle sind mehrere Dutzend Motorräder kontrolliert worden.
Dabei wurden zahlreiche Ordnungsbussen und Mängellisten ausgestellt.
Gestern Sonntag, 18. August 2024, kurz nach 22.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens auf der Bauenstrasse in Richtung Altdorf.
Im Harderbrand-Tunnel kam der 18-jährige Personenwagenlenker aus derzeit ungeklärten Gründen in der dortigen Rechtskurve ins Schleudern und kollidierte folglich seitlich-/frontal mit der linken Tunnelwand.
Die Kantonspolizei Schwyz hat über das verlängerte Wochenende vom 14. bis 18. August 2024 bei Verkehrskontrollen insgesamt sechs Personen angehalten, die ihr Fahrzeug in nicht fahrfähigem Zustand gelenkt hatten.
Die sechs Männer im Alter zwischen 22 und 52 Jahren hatten zu viel Alkohol konsumiert. Ihnen wurde die Weiterfahrt verweigert. Zudem müssen sie sich vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz verantworten.
In Bern findet am Mittwochabend das Play-off-Spiel der Champions League zwischen dem BSC Young Boys und Galatasaray Istanbul statt.
Im Grossraum Wankdorf ist mit Verkehrseinschränkungen und kurzzeitigen Strassensperrungen zu rechnen.
Am Sonntag (18.08.2024), zwischen kurz vor 21:00 Uhr und 21:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Geschäftsliegenschaft an der Kapplerstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich gewaltsam über eine Tür Zutritt in eine Praxis und anschliessend in ein Labor.
Am Sonntag (18.08.2024), zwischen 03:00 Uhr und 14:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Gastrobetrieb an der Rorschacher Strasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch ein Fenster Zutritt in das Gebäude.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.