Ein Geldautomat (ATM) im Zentrum der Stadt Le Locle war das Ziel eines Sprengstoffanschlags.
Durch die Explosion entstand erheblicher Schaden. Eine unbekannte Beute wurde mitgenommen. Es wird ein Zeugenaufruf gestartet.
Am Montag, 10. Juni 2024, beginnt in Stabio die dritte Etappe der Belagserneuerungsarbeiten auf dem Abschnitt der A24 zwischen der Kreuzung mit der Via Prai und dem Kreisel der Via Vite.
Die Arbeiten sind aufgrund des schlechten Erhaltungszustands der derzeitigen Fahrbahn notwendig und umfassen den vollständigen Austausch der Fahrbahn mit tragfähigen Schichten und schalldämpfendem Asphalt. Wo vorhanden, werden auch die Seitenbegrenzungen und die Regenwasserabflussroste verbessert. Dank dieser lärmmindernden Massnahmen wird es möglich sein, die Lärmbelastung durch Fahrzeuge zu verringern, was der Lebensqualität der Anwohner zugute kommt.
Am Donnerstag, den 6. Juni 2024, ereignete sich gegen 2:30 Uhr auf der Route d'Oulens in der Industriezone „Les Marais“ in der Gemeinde Eclépens ein Unfall, an dem ein Motorrad und ein Lastwagen beteiligt waren.
Trotz des schnellen Eingreifens der Rettungskräfte verstarb der Fahrer des Motorrads, ein 18-jähriger Schweizer, noch an der Unfallstelle. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Am Freitagmorgen (07.06.2024) hat ein Lastwagen im Bereich der A4 Brücke sowie auch im Cholfirsttunnel, Fahrtrichtung Winterthur, den geladenen Wandkies verloren.
Infolge der Reinigung musste die A4 gesperrt werden. Verletzt wurde niemand.
Das Bundesamt für Strassen ASTRA setzt auf der A23 zwischen den Anschlüssen Rorschach bis Arbon-Süd sowie zwischen Arbon-West und der Verzweigung Wiedehorn Markierungen auf der Fahrbahn instand.
Die Arbeiten erfordern Nachtsperrungen.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstag (6.6.2024) einen Mann verhaftet, der zirka 30 Kilogramm Marihuana über den Flughafen Zürich einführen wollte.
Der 22-jährige Schweizer befand sich auf der Rückreise von Bangkok.
Der Mann, der am Mittwoch nach einer Auseinandersetzung seinen Verletzungen erlegen ist, konnte identifiziert werden.
Es handelt sich um einen 43-jährigen Ukrainer. Der mutmassliche Täter, ein 47- jähriger Pole, befindet sich in Haft. Umfangreiche Ermittlungen sind weiterhin im Gang.
Am Freitagmorgen ist es in Matten bei Interlaken zu einem Unfall mit zwei Velofahrerinnen gekommen.
Eine der beiden Velofahrerinnen wurde schwer verletzt und mit einem Helikopter der Rega ins Spital geflogen. Der Unfall wird untersucht.
Gestern Donnerstag ist es auf der Nebenstrasse in Gunzwil, Gebiet Rüschen, zu einem Unfall gekommen.
Dabei kam eine Motorradfahrerin zu Fall, verletzte sich und wurde durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gebracht.
Am Dienstag ist eine Polizeipatrouille zu einer Panne auf der Autostrasse in Mesocco aufgeboten worden.
Schnell stellte sich heraus, dass die Bremsen des Autos praktisch wirkungslos waren.
In Grenchen hat die Kantonspolizei Solothurn nach einer Personenkontrolle über 10 Kilogramm verschiedene Betäubungsmittel und Bargeld sichergestellt.
Ein 23-jähriger Albaner wurde festgenommen.
Am Donnerstag (06.06.2024), um 17:15 Uhr, ist es auf der St. Gallerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Traktor und einer Velofahrerin gekommen.
Die 29-jährige Velofahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von rund 1'500 Franken.
Beim Bahnhof Döttingen prallte am Mittwoch ein Auto gegen eine Frau und verletzte sie leicht.
Die Person am Steuer des Wagens fuhr ohne zu halten davon und wird gesucht.
Die starken Niederschläge in den letzten Tagen haben zu Hangrutschungen am Uetliberg und am Entlisberg geführt.
Wir bitten die Bevölkerung, die Signalisationen und Absperrungen zu respektieren und die abgesperrten Wege zur eigenen Sicherheit nicht zu begehen.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Grundstück und entwendete Kupferrollen.
In der Nacht auf Freitag, 07.06.2024, verschaffte sich eine bislang unbekannte Täterschaft Zutritt zum umzäunten Lagerareal des Elektrizitätswerk Appenzell an der Weissbadstrasse und entwendete mehrere Kupferrollen.
Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden hat die Jagdvorschriften für das Jagdjahr 2024/2025 erlassen.
Die Ausserrhoder Hochwildjagd beginnt am 2. September 2024, die Niederwildjagd am 9. September 2024. Der Jagdplan 2024/2025 sieht den Abschuss von 602 Rehen, 71 Hirschen und 17 Gämsen vor.
Aktuell läuft bei uns der Grundschulkurs unserer Interventionseinheit.
Die Anwärter werden für diese anspruchsvolle Funktion über fast vier Monate in diversen Themen aus- und weitergebildet.
Das Bundesamt für Strassen ASTRA setzt auf dem Zubringer zum Anschluss Reichenburg sowie auf der A17 zwischen Niederurnen und der Kantonsstrasse Markierungen auf der Fahrbahn instand.
Die Arbeiten erfordern Nachtsperrungen.
Eine alkoholisierte Autofahrerin musste in der Nacht zum Freitag nach einem Selbstunfall auf der Autobahn A7 in Neuwilen ihren Führerausweis abgeben.
Eine Autofahrerin kollidierte kurz vor 1 Uhr auf der Autobahn A7 in Fahrtrichtung Kreuzlingen mit der Mittelleitplanke.
Gestern Mittag ereignete sich auf der Kantonsstrasse in Reiden ein Verkehrsunfall, bei dem drei Autos beteiligt waren.
Zwei Personen erlitten erhebliche Verletzungen und wurden vom Rettungsdienst 144 ins Spital gebracht.
Der Motorradfahrer, der am 2. Juni 2024 im Kreis 2 verunfallte und sich dabei erheblich verletzte, ist im Spital verstorben.
Die Stadtpolizei Zürich teilte am Sonntagabend, 2. Juni 2024 mit, dass es im Kreis 2 zu einem Selbstunfall eines Motorradfahrers gekommen war.
Am Donnerstag ist auf einem Feldweg in Sevgein ein Mann von seinem Fahrrad abgestiegen und gestürzt.
Er wurde mit schweren Verletzungen in ein Spital geflogen.
Ein Grossaufgebot von Rettungskräften hat am frühen Freitagmorgen, 7. Juni 2024, ein Brand eines Einfamilienhauses in Trogen ausgelöst.
Um 05.09 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass im Schibenwald in Trogen ein Haus brennen würde.
Am kommenden Sonntag findet der 38. Schweizer Frauenlauf in Bern statt. Es ist mit Verkehrseinschränkungen in der Innenstadt sowie im Monbijou- und im Kirchenfeldquartier zu rechnen.
Am Sonntag, 9. Juni 2024, findet in der Stadt Bern der 38. Schweizer Frauenlauf statt. Aus diesem Grund werden am Wochenende mehrere Strassen und Plätze teilweise oder ganz für den Verkehr gesperrt und mit einem Halteverbot belegt sein.
In der Nacht auf Donnerstag hat die Kantonspolizei Solothurn nach einer Meldung aus der Bevölkerung in Olten drei mutmassliche Diebe festgenommen.
Am Donnerstag, 6. Juni 2024, gegen 4.30 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Solothurn die Meldung aus der Bevölkerung ein, dass sich in Olten bei einem Parkhaus drei Männer verdächtig verhalten.
Am Donnerstag (06.06.2024), um 17:15 Uhr, ist es auf der St. Gallerstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einer Motorradfahrerin gekommen.
Die 21-jährige Motorradfahrerin wurde dabei leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken.
Am Donnerstag (06.06.2024), kurz nach 15:35 Uhr, ist es auf der Holzwiesstrasse zu einem Unfall zwischen einem E-Bike-Fahrer und einem Auto gekommen.
Der 58-jährige E-Bike-Fahrer wurde dabei leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von rund 1'000 Franken.
Am Donnerstag (06.06.2024), kurz nach 16:10 Uhr, ist es auf der Ragazerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorradfahrer gekommen.
Der 30-jährige Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Donnerstag (06.06.2024), kurz nach 17 Uhr, ist es auf der Thalerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorradfahrer gekommen.
Der 61-jährige Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von rund 10'000 Franken.
Am Donnerstag (06.06.2024), kurz vor 16:05 Uhr, ist es auf der Bildstrasse zu einer Auffahrkollision mit zwei beteiligten Autos gekommen.
Ein 61-jähriger Autofahrer war alkoholisiert unterwegs. Ihm wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen. Es entstand Sachschaden von rund 2'500 Franken.
Am Donnerstag (06.06.2024), um 17:35 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 vom Sarganserland in Richtung St. Margrethen bei der Autobahnausfahrt Oberriet zu einem Auffahrunfall mit vier beteiligten Autos gekommen.
Ein 46-jähriger Autofahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Der entstandene Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken.
Am Donnerstag (06.06.2024), kurz vor 9:45 Uhr, ist es am Lienzer Spitz zu einem tödlichen Wanderunfall gekommen.
Eine 56-jährige Wanderin stürzte bei der südlichen Felswand in die Tiefe. Die im Voralberg wohnhafte Österreicherin konnte von den Rettungskräften nur noch tot geborgen werden.
Am Donnerstagnachmittag (06.06.2024), fuhr ein 39-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Engelgasse von der Hirschengasse her in Richtung Kaustrasse.
Gleichzeitig fuhr ein 23-jähriger Mann mit seinem E-Scooter auf der Engelgasse vom Landsgemeindeplatz herkommend in Richtung Oberer Gansbach.
In einer Dachwohnung hat eine brennende Kerze ein Feuer ausgelöst. Dank dem raschen Feuerwehreinsatz konnte Schlimmeres verhindert werden.
Verletzt wurde niemand.
Beim Brand eines Wäschetrockners entstand in der Nacht zum Freitag in Kreuzlingen Sachschaden.
Um 23 Uhr bemerkte ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses am Besmerweg eine Rauchentwicklung bei einem Wäschetrockner.
Vom 13. bis 17. Juni 2024 findet auf dem Bürgenstock die vom Bund organisierte Friedenskonferenz statt.
Da die Zuger Polizei gemeinsam mit weiteren Polizeikorps und der Schweizer Armee für die Sicherheit der Veranstaltung sorgt, bleiben die Polizeiposten Baar, Menzingen, Hünenberg, Steinhausen und Risch/Rotkreuz vom 10. bis 17. Juni 2024 geschlossen.
Im Rahmen der Pannenstreifen-Umnutzung auf der A6 zwischen Wankdorf und Muri werden in den nächsten Wochen noch die letzten Arbeiten ausgeführt.
Zudem werden verschiedene Belagsarbeiten durchgeführt. Dafür kommt es zu diversen Sperrungen.
Am Sonntag ereignete sich ein Unfall in Münsingen, wobei unser Notarztteam gerufen wurde.
Ein Bub stürzte aus dem 3. Stock. Das Rega-Team brachte den Fünfjährigen ins Kinderspital.
Da staunte der junge Herr nicht schlecht, als er sich sogar noch unser Patrouillenfahrzeug von innen ansehen durfte und das Blaulicht einschalten konnte.
Noch bis am Samstagabend sind wir für euch am Autosalon im Mythen Center Schwyz da!
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.