Die Kantonspolizei Zürich präsentiert ein historisches Foto.
Die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich am Flughafen sah Ende der 70er Jahre noch etwas anders aus als heute.
Die Kantonspolizei Zürich nahm nach Ermittlungen auf Chatplattformen am Dienstagnachmittag (14.5.2024) sowie in der Woche zuvor, am Mittwochnachmittag (8.5.2024), je einen Schweizer fest, denen pädokriminelle Taten vorgeworfen werden.
Ein anfangs unbekannter Mann kontaktierte am vergangenen Sonntag auf einer öffentlichen Chatplattform ein vermeintliches Mädchen und begann eine Konversation.
Am Donnerstag (16.05.2024), kurz vor 9 Uhr, ist es auf der Bahnhofstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen einem E-Bike-Fahrer und einem Auto gekommen.
Der 50-jährige E-Bike-Fahrer wurde leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken.
Aufgrund der aktuellen Schneelage, der bestehenden Lawinengefahr und der erst spät eingetretenen wärmeren Temperaturen im Hochgebirge muss mit der Aufhebung der Wintersperre am Gotthardpass noch zugewartet werden.
Die Öffnung des Gotthardpasses ist je nach Wetterlage für Ende Mai 2024 geplant.
Gestern Mittwoch, 15. Mai 2024, kurz nach 23.00 Uhr, wurde die Kantonspolizei Uri von einem aufmerksamen Bürger über unbekannte Personen informiert, welche sich mit einer Taschenlampe in einem Wohnmobil an der Bahnhofstrasse in Altdorf befanden.
Die unmittelbar ausgerückte Polizeipatrouille erwischte zwei algerische Staatsangehörige im Alter von 28 und 30 Jahren in flagranti in ebendiesem Wohnmobil und konnte beide kontrollieren.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 14. / 15. Mai 2024, kurz nach 03.15 Uhr, konnte die Polizei Basel-Landschaft in Sissach BL einen mutmasslichen Dieb anhalten und vorübergehend festnehmen.
Er wird verdächtigt, mehrere Fahrzeuge aufgebrochen, durchsucht und daraus Deliktsgut gestohlen zu haben.
Am Mittwochabend wurde in Frauenfeld ein Elektro-Stehrollerfahrer bei einer Kollision mit einem Auto leicht verletzt. Der Autofahrer oder die Autofahrerin entfernte sich vom Unfallort.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Bei einer Kollision zwischen zwei Autos wurde am Mittwochabend in Engishofen eine Frau leicht verletzt.
Der fahrunfähige Autofahrer musste seinen Führerausweis abgeben.
Im Strafverfahren gegen den Beschuldigten des Tötungsdelikts Bergdietikon kommt es ab Montag, 10. Juni 2024, zur Gerichtsverhandlung vor dem Bezirksgericht Baden.
Die Urteilseröffnung ist auf Freitagnachmittag, 14. Juni 2024, geplant. Die Verhandlung findet in den Räumlichkeiten der Kantonspolizei Aargau in Schafisheim – unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Vom Ausschluss sind Medienschaffende ausgenommen; diese werden gebeten, sich anzumelden.
Kommende Woche findet in Schüpfheim die Vereidigungsfeier 2024 der Luzerner Polizei statt.
32 neue Polizistinnen und Polizisten werden mit einer würdevollen Feier ins Korps aufgenommen. Zur Vereidigungsfeier ist die Bevölkerung herzlich eingeladen.
Entlang der A8 zwischen Interlaken-West und Interlaken-Ost werden nächste Woche die Markierungen erneuert.
Dafür kommt es zu kurzzeitigen Sperrungen des Rugentunnels.
Am Mittwoch (15.05.2024), kurz nach 18:30 Uhr, ist es an der Rüthistrasse zu einem Brand von zwei mehreren Meter hohen Zypressen gekommen.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.
Am Mittwoch (15.05.2024), um 16:15 Uhr, ist es auf der Autobahn A3 in Richtung Chur zu einem Selbstunfall einer Autofahrerin gekommen. Die 35-Jährige wurde dabei unbestimmt verletzt.
Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. Es entstand Sachschaden von rund 20'000 Franken.
Am Donnerstag (16.05.2024), kurz nach 4:20 Uhr, ist es auf der Autobahn A3 von Chur in Richtung Zürich zu einem Selbstunfall einer Autofahrerin gekommen.
Die 42-jährige Autofahrerin und ihre 5-jährige Mitfahrerin wurden dabei leicht verletzt.
Um das Internet mit seinen Möglichkeiten nutzen zu können, müssen Internet-Nutzerinnen und -Nutzer immer wieder gewisse persönliche Daten angeben.
Diese Notwendigkeit nutzen Kriminelle aus, indem sie unsere persönlichen Daten stehlen oder uns mit allerlei Tricks dazu bringen wollen, ihnen unsere persönlichen Daten zu verraten.
Das Drogeninformationszentrum Zürich hat letztes Jahr im Drug Checking 3180 Personen beraten und entsprechend viele Proben analysiert.
Dies entspricht einer Zunahme von 10 Prozent. Am häufigsten wurde 2023 Kokain getestet (30 %), gefolgt von MDMA (18 %), Cannabis (13 %), LSD (11 %) und Amphetamin (9 %).
Alljährlich zieht es in der warmen Jahreszeit Motorradfahrende auf die Strassen.
Die Kantonspolizei Graubünden trägt dazu bei, dass diese Zeit kein jähes Ende findet. Verkehrssicherheit bedeutet auch Partnerdenken.
Am Mittwoch haben Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau in Eschlikon und Amriswil zwei Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Sie waren alkoholisiert unterwegs.
Diese Woche werden wir von den beiden Berufskolleginnen Anne und Lucie aus Deutschland begleitet.
Im Rahmen ihres dritten Studienjahres absolvieren sie bei uns eine Auslandhospitation und erhalten einen Einblick in die Polizeiarbeit im Kanton Schwyz.
Der erste Notfallbarometer des TCS zeigt, dass die Schweizerinnen und Schweizer die Arbeit von Rettungskräften sehr positiv beurteilen. Rund ein Viertel der Befragten erlebte in den letzten zwei Jahren selber oder im näheren Umfeld eine Notfallsituation.
Dabei sind nur 35 Prozent sehr überzeugt, im Notfall das Richtige zu tun. Auch über die Kostenfolgen medizinischer Dienstleistungen im Notfall bestehen Unsicherheiten.
Die Hintergründe der Attacke auf mehrere Personen in Zofingen sind derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Der Tatverdächtige verwendete hierzu Hieb-/Stichwaffen.
Nach aktuellem Erkenntnisstand geht die Polizei von 6 verletzten Personen aus.
Im März 2024 brannten in Pfaffnau ein Wohnhaus und eine angrenzende Scheune. Sieben Bewohner wurden aus dem Gebäude evakuiert.
Zwei Personen wurden tot geborgen. Die Brandermittler der Luzerner Polizei gehen von einer elektrotechnischen Brandursache aus.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat am Mittwoch, 15. Mai 2024 die Besetzung des Bernoullianums beendet. Zuvor hatte die Universität Basel Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs eingereicht.
Um 14.00 Uhr haben Einsatzkräfte der Polizei das besetzte Gebäude umstellt.
Kurz nach 16.00 Uhr ging die Meldung ein, wonach ein Tatverdächtiger in Zofingen mehrere Passanten attackiere und zum Teil schwer verletze.
Die Polizei ist mit Einsatzkräften vor Ort, unter anderem auch mit der Sondereinheit.
Am späteren Montagnachmittag (13.05.2024) hat sich in der Stadt Schaffhausen bei einem Fussgängerstreifen eine Auffahrkollision zwischen zwei Autos ereignet.
Die Beifahrerin des "vorderen Autos" wurde bei dieser Kollision leicht verletzt. An den beiden Unfallautos entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken.
Am späteren Montagvormittag (13.05.2024) hat eine unbekannte Täterschaft einen Einschleichediebstahl in einer Physiotherapie-Praxis in der Stadt Schaffhausen begangen.
Sie stahl einen Rucksack inkl. einem Portemonnaie. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.
Am Montag, den 13. Mai 2024, gegen 19:25, fuhr ein Auto, das von einem 31-jährigen Einwohner von Peseux gesteuert wurde, auf der Rue de Vauseyon.
Bei einem Manöver kam es zu einem Zusammenstoss mit einer 48-jährigen Fussgängerin.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass in den vergangenen Tagen im Rahmen der Operation Contralpi, die in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Uri, der Kantonspolizei Graubünden und dem Bundesamt für Zoll und Grenzschutz (BZG) durchgeführt wurde, eine Reihe von Kontrollen durchgeführt wurden.
Auf Kantonsgebiet konzentrierten sich die Kontrollen, an denen rund 30 Beamte beteiligt waren, auf das Gebiet des Rastplatzes Moleno (bzw. auf der Süd-Nord- und Nord-Süd-Autobahnachse).
Am Samstag, 11. Mai 2024 sowie am Sonntag, 12. Mai 2024 fuhren insgesamt drei Personenwagen, eines mit deutschen Kontrollschildern und zwei mit italienischen Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süden, welche dabei die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h massiv überschritten haben.
In Amsteg wurden die Fahrzeuge mit Nettogeschwindigkeiten zwischen 143 und 147 km/h gemessen.
Am Pfingstmontag, 20. Mai bleibt unser Polizeiposten in Klingnau geschlossen und das Telefon wird nicht bedient.
Selbstverständlich sind wir trotzdem unterwegs für Ihre Sicherheit und im Notfall jederzeit über den Polizeinotruf 117 oder 112 erreichbar!
In der Zeit zwischen Dienstag um 20:50 Uhr und Mittwoch (15.05.2024), um 9:40 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Gastronomiebetrieb an der Buchentalstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über ein Fenster Zutritt in das Gebäude.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (15.05.2024), ist eine unbekannte Täterschaft in eine Metzgerei an der Wiesentalstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über eine Tür Zutritt in das Gebäude.
Am Dienstag (14.05.2024), kurz vor 11:15 Uhr, ist es zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer E-Bike Fahrerin gekommen. Der genaue Unfallhergang ist unklar.
Die 14-jährige E-Bike-Fahrerin wurde dabei leicht verletzt. Sie wurde von einer Drittperson ins Spital gebracht. Der unbekannte Autofahrer entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um das verletzte Mädchen zu kümmern. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Dienstag, 21. Mai 2024 führt eine Etappe des Giro d'Italia durch das Val Müstair. Um einen reibungslosen Ablauf sicherstellen zu können, wird die Ofenbergstrasse gesperrt.
Auf der Durchfahrtsroute der 16. Etappe des Giro d'Italia 2024 durch das Val Müstair muss die Ofenbergstrasse H28 auf dem Abschnitt zwischen Sta. Maria i.M. und der Landesgrenze in Müstair gesperrt werden.
Ein Auto hat sich am Samstag (11.05.2024) bei einem Selbstunfall überschlagen.
Ein 49-Jähriger fuhr kurz nach 22:20 Uhr auf der Uznacherstrasse, als er die Herrschaft über sein Auto verlor.
Bei einem Selbstunfall sind am Sonntagabend (12.05.2024) vier Fahrzeuginsassen verletzt worden.
Kurz nach 22:30 Uhr fuhr ein 30-Jähriger mit drei Mitfahrern auf der Stuckistrasse in Richtung Uetikon am See.
Bei einer Kollision zwischen einem Auto und einem Postauto sind am Montag (13.05.2024) neun Personen verletzt worden.
Der Unfall ereignete sich kurz vor 7:30 Uhr auf der Bremgartenstrasse.
Zwei Motorradfahrer sind bei einem Unfall am Montagabend (13.05.2024) verletzt worden.
Kurz nach 19 Uhr fuhr ein 32-jähriger Motorradfahrer hinter einem Lieferwagen auf der Bergstrasse Richtung Rafz.
Zwischen Mittwochmorgen (01.05.2024) und Montagmorgen (13.05.2024) hat eine unbekannte Täterschaft in Thayngen an acht verschiedenen Oertlichkeiten illegale Sprayereien (Schriftzüge) angebracht.
Der angerichtete Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesen Sachbeschädigungen.
Am Dienstag, 14. Mai 2024, circa 21.00 Uhr, hat ein Mann beim Centralbahnplatz einen 51- Jährigen schwer verletzt.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt konnte den Tatverdächtigen während einer umgehend eingeleiteten Fahndung anhalten und im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel- Stadt festnehmen. Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte den Verletzten ins Spital.
Ein Fussgänger wurde durch den Seitenspiegel eines entgegenkommenden Fahrzeuges erfasst. Der Fussgänger mit eingeschränktem Sehvermögen konnte das Fahrzeug nicht erkennen und wurde leicht verletzt.
Der beteiligte Fahrzeuglenker fuhr ohne anzuhalten weiter.
Der Deckbelag der Gaiserstrasse wird ab Lauftenbach bis zum Restaurant Schäfli mit einem Dünnschichtbelag ergänzt.
Gleichzeitig werden die Markierungen vom Kreisel Rank bis zum Kreisel Gais neu gesetzt. Die Arbeiten werden vom 21. bis 24. Mai 2024 unter Verkehr durchgeführt, weshalb es zu kurzfristen Behinderungen kommen kann.
In der Nacht auf Sonntag (12.05.2024) hat eine unbekannte Täterschaft einen Einbruchdiebstahl in einen Bücherladen in der Stadt Schaffhausen verübt.
Dabei verursachte sie einen Sachschaden von rund 1'000.- Franken. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.