Für einen optimalen Schutz empfehlen wir euch bei den installierten Programmen ein regelmässiges Update durchzuführen.
Wie ihr ein Update macht und euren Virenschutz aktuell haltet findet ihr hier.
Eine Motorradfahrerin wurde am Dienstagabend bei einem Selbstunfall in Amriswil verletzt. Sie musste ins Spital gebracht werden.
Gegen 23 Uhr war eine Motorradfahrerin auf der Nebenstrasse Underdorf von Oberaach in Richtung Biessenhofen unterwegs.
In der vergangenen Woche hat die Kantonspolizei vermehrt Lenker/innen von Elektro-Trottinetts und Mofas kontrolliert. Dabei musste sie rund 50 Anzeigen wegen Widerhandlungen ausstellen.
Zudem wurde über ein Dutzend abgeänderte Fahrzeuge sichergestellt.
Der Bundesrat hat am 15. Mai 2024 die Vernehmlassung zur Änderung des Kriegsmaterialgesetzes (KMG) eröffnet.
Diese Änderung sieht die Einführung einer Abweichungskompetenz für den Bundesrat vor, sodass er im Falle ausserordentlicher Umstände von den Bewilligungskriterien des KMG abweichen kann, wenn die Wahrung der aussen- und sicherheitspolitischen Interessen dies erfordert. Der Bundesrat muss sich jedoch auch weiterhin an die internationalen Verpflichtungen der Schweiz halten, insbesondere an das Neutralitätsrecht.
Auf der Autobahn A8 im Bereich Neuhof in Alpnach entsteht ab Ende Mai eine Baustelle zur Errichtung einer Lärmschutzwand.
Infolge der Baustelleneinrichtung erfolgen Ende Mai zwei Nachtsperrungen der Autobahn A8 zwischen den beiden Halbanschlüssen Alpnach und Alpnachstad.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 15. Mai 2024 den 8. Tätigkeitsbericht zur Umsetzung des Bundesgesetzes über die im Ausland erbrachten privaten Sicherheitsdienstleistungen (BPS) zur Kenntnis genommen.
Laut dem Gesetz sind Unternehmen, die von der Schweiz aus private Sicherheitsdienstleistungen im Ausland anbieten wollen, verpflichtet, diese vorgängig der zuständigen Behörde zu melden. Im Jahr 2023 gingen beim EDA 95 Meldungen von Unternehmen ein. Es wurde kein Verbot ausgesprochen.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 15. Mai 2024 die Vernehmlassung zur neuen Verordnung über die Krisenorganisation der Bundesverwaltung (KOBV) eröffnet.
Ziel dieser Verordnung ist es, die notwendigen Voraussetzungen für einen raschen und systematischen Einsatz der überdepartementalen Krisenstäbe zu schaffen und somit die Bundesverwaltung effizienter und effektiver auf Krisensituationen vorzubereiten.
Die Schweiz hat ein Interesse daran, Beiträge zu Frieden und Stabilität in Krisenregionen zu leisten.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 15. Mai 2024 beschlossen, die Modalitäten für künftige Beteiligungen auch an militärischen Missionen und Operationen der EU zur Krisenbewältigung und Friedensförderung zu regeln und die Zusammenarbeit administrativ zu erleichtern.
Im Strafgesetzbuch (StGB) soll ein eigenständiger Tatbestand der Nachstellung (oft als "Stalking" bezeichnet) eingeführt werden.
Die Rechtskommission des Nationalrats (RK-N) hat einen entsprechenden Entwurf erarbeitet. In seiner Stellungnahme vom 15. Mai 2024 anerkennt der Bundesrat das Bedürfnis, Nachstellung explizit unter Strafe zu stellen. Er warnt jedoch vor zu hohen Erwartungen an den neuen Tatbestand.
Am Dienstag, 14. Mai 2024, führte die Kantonspolizei Schwyz auf der Autobahn A4 im Gebiet Bucheneggen in Goldau eine Schwerverkehrskontrolle durch.
Um die Sicherheit der Kontrollteams zu erhöhen, wurde bei der mit 60 km/h signalisierten Prüfstelle auch eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Insgesamt wurden 17 Anzeigen und 105 Ordnungsbussen ausgesprochen.
Am Dienstag (14.05.2024), um 17:10 Uhr, ist es auf der Thalerstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen einem Velofahrer und einem Auto gekommen.
Der 20-jährige Velofahrer wurde dabei leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von rund 2'500 Franken.
Am Dienstag (14.05.2024), kurz nach 13:05 Uhr, ist es auf dem Jonerallmeindweg zu einer Kollision zwischen einem Velofahrer und zwei E-Bike Fahrerinnen gekommen.
Der 57-jährige Velofahrer und eine 78-jährige Frau wurden leicht verletzt. Eine 76-jährige Frau wurde unbestimmt verletzt. Sie wurde von der Rettung ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken.
Am Dienstag (14.05.2024), kurz vor 21:40 Uhr, ist es auf der Bahnhofstrasse zu einem Selbstunfall von einer Motorradfahrerin gekommen.
Die 24-jährige Motorradfahrerin stürzte selbstständig, nachdem eine unbekannte Person auf einem E-Scooter mutmasslich knapp vor ihr die Strasse überquerte. Die 24-Jährige wurde dabei unbestimmt verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Dienstag (14.05.2024), um 23:50 Uhr, ist es auf der Rickenstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Gemäss Angaben des Autofahrers erlitt er während der Fahrt ein medizinisches Problem. Der 25-Jährige wurde durch eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen als fahrunfähig eingestuft. Es entstand Sachschaden von rund 10'000 Franken.
Kafi? Ja! Nächster Coffee with a Cop am kommenden Donnerstag 16.5.2024, 15:00-17:00 Uhr im Restaurant Zentrale, Theaterstrasse 4, Uster.
Einfach zu uns an den Tisch sitzen, austauschen, Fragen stellen, diskutieren und zuhören.
Bei Staffelbach stiessen am Samstagnachmittag zwei Autos zusammen. Dabei überschlug sich das eine und blieb auf der Seite liegen.
Verletzt wurde niemand.
Der Regierungsrat ergreift Massnahmen im Zusammenhang mit der erhöhten Verkehrsbelastung nach dem Bau der Querspange in Netstal.
Als Erstes sind die Öffnung der alten Linthbrücke und die Verkehrsregelung mit Kadetten in Netstal während der Hauptverkehrszeit geplant.
Am Montagmittag (13.05.2024) haben Mitarbeiter der Schaffhauser Polizei anlässlich einer Schwerverkehrskontrolle in der Stadt Schaffhausen eine Fahrzeugkombination angehalten, die gravierende Mängel aufwies.
Um 16.20 Uhr am Montagmittag (13.05.2024) kontrollierten Funktionäre der Schaffhauser Polizei im Schwerverkehrskontrollzentrum (SVKZ) in der Stadt Schaffhausen einen beladenen Sattelzug. Bei der technischen Kontrolle wurde festgestellt, dass am Sattel-Sachentransportanhänger zahlreiche technische Mängel vorhanden waren.
Europol und Fedpol riefen für den Zeitraum vom 20. bis 27. April 2024 die „JAD’s Labour Exploitation“-Woche aus.
Ziel der Aktionstage ist unter anderem das Gewinnen von Erkenntnissen im Bereich Menschenhandel in Bezug auf mögliche Opfer, Täter und Ausbeutungsorte sowie das Identifizieren und das Schützen von potenziellen Opfern von Menschenhandel.
Am kommenden Samstag findet der 42. Grand Prix von Bern statt. Der Lauf führt wie üblich durch die Innenstadt und angrenzende Quartiere.
Zahlreiche Strassen sind daher gesperrt oder mit Halteverboten belegt.
Am Montag, 13. Mai 2024 um 13.30 Uhr kollidierte an der Kreuzung Steinengraben/Leonhardsstrasse eine Fahrradlenkerin oder ein Fahrradlenker mit dem Personenwagen.
Nach der Kollision entfernte sich der Lenker oder die Lenkerin des Fahrrads, ohne sich um den entstandenen Sachschaden zu kümmern.
Nachdem in der Nacht vom 8. auf den 9. Mai im Domaine Notre-Dame de la Route in Villars-sur-Glâne ein totes Lamm gefunden worden war, ergab die Autopsie, dass es von einem Tier, wahrscheinlich einem Fuchs, getötet worden war.
Die Ermittlungen zu diesem Ereignis sind abgeschlossen.
Weil wir dafür leben, Menschen in verschiedenen Situationen zu unterstützen und zu helfen!
Wir sorgen für die Sicherheit in unserem schönen Kanton und sind für euch da, wenn es uns braucht.
Die Lärmschutzwand an der Umfahrungsstrasse zwischen dem Unteren Imm und der Immstrasse wird realisiert.
Der Bau dauert vom 21. Mai bis Ende September 2024.
Am 1. April 2024 ging abseits der Skipisten am Riffelberg eine Lawine nieder (Polizei.news berichtete).
Der Leichnam des Mannes, der noch als vermisst galt, wurde gefunden.
Am gestrigen Dienstag, 14. Mai 2024, ca. 11:20 Uhr, kam es in Mitlödi, kurz nach der Abzweigung Richtung Schwändi, zu einer Auffahrkollision.
Eine 38-jährige Lenkerin war mit ihrem Personenwagen von Glarus herkommend auf der Hauptstrasse Richtung Schwanden unterwegs.
Zwischen Montag, 13. Mai 2024, ca 20:00 Uhr und Dienstag, 14. Mai 2024, 05:30 Uhr, zerkratzte eine unbekannte Täterschaft in Ennenda an der Wiesstrasse ein parkiertes schwarzes Auto (Marke Dacia) an verschiedenen Stellen.
Personen, die Angaben zur Täterschaft machen können, werden gebeten sich bei der Kantonspolizei Glarus, Tel. 055 / 645 66 66, zu melden.
In der Nacht auf Dienstag konnte die Polizei vier Tatverdächtige verhaften, welche in ein Einfamilienhaus bzw. in einen Kiosk einbrachen und Geld sowie Gegenstände entwendeten.
Am 14. Mai 2024, kurz nach 00.30 Uhr, wurde der Kantonspolizei einen Einbruchalarm in einen Kiosk in Aarau gemeldet.
Sicherheitsdirektor Mario Fehr hat Andreas Moschin zum neuen Chef der Flughafenpolizei der Kantonspolizei Zürich ernannt.
Andreas Moschin, bisher Chef Sicherheitspolizei und Kommandant-Stellvertreter der Kantonspolizei, wird die Aufgabe per 1. Februar 2025 übernehmen und Ueli Zoelly ablösen, der dann das Pensionsalter erreicht.
Bei einer Strommangellage beabsichtigt der Bundesrat die Übertragung grosser Datenmengen im Mobilfunknetz zu erschweren.
Den in die Vernehmlassung geschickten Verordnungsentwurf dazu will der Glarner Regierungsrat ergänzen.
Die Stadtpolizei Chur stellt den Verkehrsgarten im Hallenstadion Chur wieder der Öffentlichkeit als Fahrradübungspark gratis zur Verfügung.
Jeweils am Mittwochnachmittag, 22., 29. Mai und 5. Juni 2024, von 13.30 bis 16.15 Uhr, können Eltern mit ihren Kindern, ab der ersten Primarklasse, in Anwesenheit eines Verkehrsinstruktors der Stadtpolizei, den Verkehrsgarten als Übungsgelände benützen.
Auf der Morgartenstrasse ist es zu einem Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen gekommen. Dabei wurde eine Person verletzt.
Die Strasse musste einstreifig gesperrt werden.
Am Dienstagvormittag, 14. Mai 2024, wurde ein 41-jähriger Mann um 11 Uhr an der Ziegelhüttenstrasse in Lachen bei einem Arbeitsunfall lebensbedrohlich verletzt.
Der Verunfallte wurde bei Abbrucharbeiten auf einer Baustelle unter einer einstürzenden Betonwand eingeklemmt.
Wir klären, wie die Polarlichter entstehen und warum derzeit keine weite Reise nötig ist, um das seltene Naturschauspiel zu erleben.
Der Ursprung der Polarlichter
Am Dienstag (14.05.2024), kurz nach 6:20 Uhr, ist es auf der Flawilerstrasse zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 25-jährige Autofahrerin wurde dabei leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von rund 11'000 Franken.
Am Dienstag (14.05.2024), kurz vor 9:30 Uhr, ist es auf der Fürstenlandstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Sattelmotorfahrzeug gekommen.
Der 77-jährige Autofahrer wurde dabei leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst vor Ort medizinisch betreut. Es entstand Sachschaden von rund 18'000 Franken.
Am Dienstag (14.05.2024) ereignete sich im Spisertorkreisel ein Verkehrsunfall zwischen einem Autofahrer und einem Velofahrer.
Der Autofahrer missachtete den Vortritt, worauf es zur Kollision kam. Beim Unfall hat sich der Velofahrer mittelschwer verletzt.
Heutzutage wird in verschiedenen seriösen Apps ebenfalls Werbung angezeigt.
Diese Werbeflächen werden teilweise auch von Anbietern fragwürdiger Mehrwertdienste genutzt.
Die Schaffhauser Polizei bildet Sie in einem umfassenden Lehrgang, bei vollem Lohn, im Betrieb und an der Polizeischule Ostschweiz zur/zum Polizistin/Polizisten mit Eidgenössischem Fachausweis aus.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, die einjährige Polizeischule schliesst mit der Vorprüfung „Einsatzfähigkeit“ ab.
Am Dienstagmorgen kam es in Spreitenbach zu einer Kollision zwischen einem Lastwagen und der Limmattalbahn.
Fünf Personen wurden leicht verletzt. Es entstand hoher Sachschaden.
Am Sonntag, 12. Mai 2024, kurz nach 06.30 Uhr, erhielt die Kantonspolizei Uri die Information, wonach eine Person in einem Wohnhaus in Erstfeld verletzt worden sei.
Die umgehend ausgerückten Patrouillen konnten im besagten Haus drei Erwachsene feststellen, die teilweise erhebliche Verletzungen aufwiesen; eine der Personen musste durch den Rettungsdienst Uri ins Kantonsspital Uri überführt werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.