Die ab Muri vermisst gemeldete Frau wurde inzwischen tot in Deutschland aufgefunden.
Die Polizei in Frankfurt fand eine leblose Person. Inzwischen steht fest, dass es sich dabei um die Frau handelte, welche seit dem 12. April 2024 vermisst wurde.
Drohnen sind in der Zwischenzeit auch bei der Polizei ein fester Bestandteil und unterstützen die Polizeiarbeit in diversen Bereichen aus der Luft.
Denn ihr Einsatz ist flexibel und vielseitig.
Passend zum internationalen Tag des Telefons die Telefonzentrale der Kapo Zürich ca. Ende der 20er-Jahre.
Bereits 1882 wurde die Kapo ans allgemeine Netz der „Zürcher Telephongesellschaft“ angeschlossen.
Auf der Hauptstrasse in Lostorf kam es in der Nacht auf Donnerstag zu einer Auffahrkollision zwischen einem Auto und einem Lieferwagen.
Eine Person wurde zur Kontrolle in ein Spital gebracht.
Auf der Glutzenhofstrasse in Solothurn hat sich in der Nacht auf Donnerstag ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Der Lenker musste durch die Feuerwehr Solothurn geborgen werden. Er zog sich beim Unfall Verletzungen zu, die eine Einweisung mit der Ambulanz in ein Spital erforderlich machten.
Die Schaffhauser Polizei wird im Zusammenhang mit dem Challenge League-Fussballspiel des FC Schaffhausen gegen Baden in der berformance-Arena im Herblingertal in der Stadt Schaffhausen am Freitagabend (17.05.2024) - zwecks Gewährleistung der Sicherheit - eine Videoüberwachung des Aussenbereichs des Stadions vornehmen.
Um 20.15 Uhr am Freitagabend (17.05.2024) spielen der FC Schaffhausen und Baden in der berformance-Arena im Herblingertal in der Stadt Schaffhausen im Rahmen der Challenge League-Saison 2023/24 gegeneinander.
Heute Morgen ist es auf der Seeburgstrasse in Luzern zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Ein Autofahrer wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren. Der zweite Unfallbeteiligte wird sich selbstständig in ärztliche Behandlung begeben.
Am Donnerstagmorgen ist es in Burgdorf zu einer Frontalkollision mit drei involvierten Fahrzeugen und vier verletzten Personen gekommen.
Der Unfall wird untersucht.
Eine Fussgängerin ist am Montag (22.04.2024) bei einer Kollision mit einem Zug ums Leben gekommen.
Die Kollision ereignete sich kurz vor 15 Uhr beim Bahnübergang auf Höhe Nordstrasse.
Auf dem Waffenplatz Bremgarten hat sich am Dienstag (23.04.2024) ein tödlicher Schiessunfall ereignet.
Kurz nach 9 Uhr löste sich in einem Militärfahrzeug ein Schuss aus einem Sturmgewehr und traf einen Armeeangehörigen am Kopf.
Am Mittwoch (24.04.2024), kurz nach 16:50 Uhr, ist es in einer Firma an der Industriestrasse zu einem Brand gekommen.
Der Brand konnte rasch gelöscht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken.
Am Mittwoch (24.04.2024), kurz nach 17:15 Uhr, ist es auf der Rheinstrasse zu einem Autobrand gekommen.
Dank sofort eingeleiteten Löscharbeiten konnte das Auto rasch gelöscht werden. Es entstand geringer Sachschaden.
Am Mittwoch (24.03.2024), kurz nach 22:30 Uhr, ist eine vorerst unbekannte Person mit ihrem Auto in ein Brückengeländer an der Lerchenstrasse geprallt.
Sie hat sich von der Unfallstelle entfernt ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern.
Im Verlaufe des Mittwochmorgens (24.04.2024), wurden der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen im Raum Wangs mehrere vollendete und versuchte Einschleichdiebstähle sowie versuchte Einbrüche gemeldet.
In diesem Zusammenhang meldeten mehrere Auskunftspersonen eine verdächtige Person im Raum Wangs.
Im Jahr 2024 jährt sich das Jubiläum des jüngsten Polizeistützpunkts im Kanton St.Gallen zum 20. Mal. Grund genug, dessen Entwicklung im Laufe der Zeit Revue passieren zu lassen.
Gehen wir in unserer Zeitreise vorerst sogar 50 Jahre zurück. Damals, in den Jahren 1973 bis 1974, wurde der Autobahnabschnitt A3 im Linthgebiet bis zum Walensee in Betrieb genommen.
Am Mittwochvormittag, 24. April 2024, ist es in Stein/AR zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Fahrrad und einem Personenwagen gekommen.
Der Velofahrer musste mit der Ambulanz in Spitalpflege gebracht werden.
Am 4. April 2024 wurden im Raum Dussnang drei Alpakas von einem Grossraubtier getötet.
Aufgrund der Rissbilder und der vorgefundenen Spuren identifizierte die Jagd- und Fischereiverwaltung einen Wolf als Verursacher. Diese Beurteilung wurde nun auch durch die Resultate einer DNA-Analyse bestätigt.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Mittwochmorgen (24.04.2024) in Rümlang in- und ausländische Tankfahrzeuge kontrolliert, die Mineralölprodukte transportierten.
Während rund zweieinhalb Stunden kontrollierten Polizistinnen und Polizisten zwei Dutzend Tankfahrzeuge und legten dabei ein besonderes Augenmerk auf die Einhaltung der gefahrgutrechtlichen Vorschriften.
Ein alkoholisierter Autofahrer musste in der Nacht zum Donnerstag in Wängi seinen Führerausweis abgeben.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau kontrollierten kurz nach Mitternacht in Wängi einen Autofahrer.
Mit Freude blicken wir auf die OFFA zurück, die gerade hinter uns liegt.
Wir waren begeistern von dem grossen Interesse an unserem Beruf und dem gut besuchten Notruf-Quiz.
Gestern Mittag ging bei der Polizei die Meldung ein, dass ein Kind auf dem Schulweg von einem unbekannten Mann verdächtig angesprochen worden sei.
Das Kind ist weggerannt und hat den Vorfall seinen Eltern erzählt.
Die aussergewöhnliche Kältephase neigt sich dem Ende zu. In den Niederungen der Alpennordseite besteht aber noch bis mindestens Freitag Frostgefahr.
Am Wochenende entspannt sich die Lage diesbezüglich, dank einer milden Föhnlage ist Frost ab Samstag vorerst kein Thema mehr.
In der Zeit zwischen Dienstag um 17:30 Uhr und Mittwoch (24.04.2024), um 6:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Baucontainer an der Widnauerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Tür gewaltsam Zutritt in den Container.
Am Dienstag (23.04.2024), kurz nach 18:55 Uhr, ist es auf der Bubikerstrasse zu einem Selbstunfall eines Motorradfahrers gekommen.
Der 36-jährige Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Dienstag (23.03.2024), kurz nach 20:00 Uhr, ist es in einer Küche eines Mehrfamilienhauses am Rietliweg zu einem Brand gekommen.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.
Am Dienstagnachmittag ist im Chlus-Tunnel der N28 eine Leiter von einer Fahrzeugkombination gefallen und beschädigte ein Auto.
Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen.
Nutzen Sie die Chance und profitieren Sie von den vielseitigen Entwicklungsmöglichkeiten und einem abwechslungsreichen Einsatzgebiet bei der Kantonspolizei Zürich.
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Der Mann, der am Sonntagabend in Trubschachen aus einem Güllenloch geborgen und in kritischem Zustand ins Spital gebracht worden war, erlag am Mittwochmorgen seinen Verletzungen.
Gestützt auf die derzeitigen Ermittlungsergebnisse handelt es sich um einen Unfall.
Im Rahmen des SBB-Projektes Entflechtung Basel–Muttenz wird im Bereich A18 Muttenz Nord der letzte Kran rückgebaut.
Dies bedingt eine Wochenendsperrung der Birsfelderstrasse sowie der Autobahneinfahrt A18 Muttenz Nord Fahrtrichtung Basel/Bern/Luzern/Zürich und der Autobahnausfahrt A18 Muttenz Nord Fahrtrichtung Delémont.
Statt nach links schaute ein Autofahrer bei einem Stoppsignal nach rechts: Die Folge war eine Kollision mit einem vortrittsberechtigten Fahrzeug und einem Verkehrsteiler.
Verletzt wurde niemand.
In den frühen Morgenstunden des heutigen Mittwochs, 24. April 2024, verzeichnete die Kantonspolizei Glarus eine Serie von Einbruchdiebstählen in Geschäftsbetriebe entlang der Schwärzistrasse und Am Linthli in Näfels.
Zwischen 02:50 Uhr und 08:35 Uhr wurden insgesamt neun Fälle gemeldet.
Auf der Boningerstrasse in Olten kam es am Dienstag, 23. April 2024, zu einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Motorfahrrad.
Dabei wurde der junge Mofa-Lenker schwer verletzt.
Mit einer nationalen Kampagne will die Kantonspolizei Basel-Stadt zusammen mit 16 weiteren Schweizer Polizeikorps noch mehr Velofahrerinnen und Velofahrer zum Helmtragen motivieren.
Entscheiden Sie eher aus dem Bauch heraus?
Im Rahmen der Erneuerung der Betriebs- und Sicherheitsausrüstung wird auf der A5 im Tunnel Lackenhof in der östlichen Röhre eine optische Leiteinrichtung installiert.
Diese Installation erfordert eine nächtliche Totalsperrung der Autobahnausfahrt 31 Solothurn-West für die Fahrstreifen aus den Richtungen Yverdon-les-Bains und Zürich.
In der Nacht auf Mittwoch ist in Teufen ein Reh durch einen Wolf gerissen worden.
Der Wildtierriss ereignete sich nahe am Dorf. Für die Bevölkerung besteht keine Gefährdung. Nach dem Vorfall wurden die Tierhaltenden der Region durch die kantonale Fachstelle Herdenschutz informiert.
In der Zeit zwischen Sonntag um 20:00 Uhr und Dienstag (23.04.2024) um 22:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Baustellencontainer an der Blumenfeldstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Tür gewaltsam Zutritt in den Baucontainer.
Am Dienstag (23.04.2024), kurz nach 13:20 Uhr, ist es auf der Schalkhusenstrasse zu einem Unfall zwischen einem Velo und einem Auto gekommen.
Die 13-jährige Velofahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt. Sie wurde von der Rega ins Spital geflogen. Es entstand Sachschaden von über 10'000 Franken.
Am Dienstag (23.04.2024), kurz nach 13:20 Uhr, ist es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Büntstrasse zu einem Brand gekommen. Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.
Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Die Ermittlungen zum Küchenbrand in der Jugendherberge von Mitte Februar 2024 im Schloss Burgdorf sind abgeschlossen.
Ein technischer Defekt hat das Feuer ausgelöst.
Von Freitag, 26. April 2024, 20 Uhr, bis Montag, 29. April 2024, 5 Uhr, ist die Bederstrasse im Abschnitt zwischen der Bederstrasse 115 und der Brandschenkestrasse/Waffenplatz-strasse stadteinwärts durchgehend gesperrt.
Die Umleitung erfolgt über die Rieter-, Schulhaus- und Waffenplatzstrasse. Stadtauswärts wird die Bederstrasse im Einbahnregime geführt.
Für Arbeiten im Rahmen der Netzvollendung kommt es beim Tunnel Visp zu einer Sperrung.
Der Verkehr von den Vispertälern her Richtung Sitten wird über die Kantonsstrassen umgeleitet.
In Orpund ist am Dienstagnachmittag eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Brand geraten. Verletzt wurde niemand. Das Mehrfamilienhaus ist aktuell unbewohnbar.
Die Brandursache wird untersucht.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.