Die Unwetter der vergangenen zwei Wochenende haben zu Sperrungen im Nationalstrassennetz geführt.
Die A13 zwischen Lostallo und Mesocco, die seit dem 21. Juni gesperrt ist, kann morgen, 5. Juli 2024, um 05.00 Uhr wieder dem Verkehr übergeben werden. Der Simplonpass, der seit letztem Samstag aufgrund von Murgängen gesperrt ist, wird morgen um 18.00 Uhr wieder geöffnet.
Im Gebiet Chlus auf dem Urnerboden, Gemeinde Spiringen, wurden im Bereich der Klausenpassstrasse am Mittwochmorgen, 3. Juli 2024, drei Rindviehkälber tot aufgefunden.
Die sieben Monate alten Tiere befanden sich während der Nacht in einer mit Stacheldraht eingezäunten Weide.
Bei einer Frontalkollision am Donnerstagabend (4.7.2024) in Rickenbach Sulz (Gemeinde Rickenbach) sind fünf Personen verletzt worden.
Die Stationsstrasse musste vorübergehend gesperrt werden.
Gestern Abend kollidierte ein Tankwagen auf der Autobahn A2 in Stansstad heftig mit der Mittelleitplanke.
Die Beifahrerin wurde dabei leicht verletzt. Die Autobahn musste kurzzeitig gesperrt werden.
In den kommenden Tagen finden erneut mehrere Fussballspiele der Europameisterschaft statt.
Am letzten Wochenende kam es im Nachgang der Spiele in verschiedenen Städten im Kanton Bern zu Autocorsos und dementsprechend zu Verkehrsbehinderungen. Die Kantonspolizei Bern ruft daher einige Regeln in Erinnerung.
Am Donnerstagnachmittag (04.07.2024) meldete eine Passantin der Schaffhauser Polizei einen Schwimmer im Rhein, der beinahe mit einem Pfeiler des Flurlingerstegs kollidierte.
Nach diesem Vorfall konnte die Person nicht mehr gesichtet werden.
Am Donnerstagmorgen ist es auf der Hauptstrasse in Weissenbach zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Ein Motorradfahrer wurde dabei schwer verletzt und verstarb noch auf der Unfallstelle. Der Unfall wird untersucht.
Gestern Mittag hat sich in Grosswangen ein Auffahrunfall zwischen zwei Personenwagen ereignet.
Eine Autofahrerin verletzte sich dabei leicht und wurde durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren. Die Strasse war für rund zweieinhalb Stunden gesperrt.
Im Auftrag des Bundes betreibt MeteoSchweiz ein rund um die Uhr verfügbares Messnetz und Vorhersagesystem, was die Erstellung von Prognosen und Warnungen ermöglicht.
Diese tragen massgeblich zur Sicherheit der Schweizer Bevölkerung sowie zum reibungslosen Funktionieren der Wirtschaft und Gesellschaft bei.
Heute Nacht wurde ein Autofahrer auf der Autobahn A1 in Courgevaux mit einer Geschwindigkeit von 180 km/h gemessen. Er wurde angehalten und einvernommen. Sein Führerschein, wie auch sein Fahrzeug wurden beschlagnahmt.
Am Donnerstag, den 4. Juli 2024, gegen 1.30 Uhr, fuhr ein 24-jähriger Autofahrer mit Wohnsitz in England auf der Autobahn A1 durch den Tunnel des Vignes von Avenches in Richtung Murten.
Seit dem Unwetter vom vergangenen Wochenende wird in der Region „Heiligkreuz“ in der Gemeinde Binn ein Mann vermisst.
Die Suche nach ihm blieb bislang ohne Erfolg.
Am Mittwochabend musste in Biel ein Bus eine Vollbremsung einleiten.
Dabei sind zwei Passagiere leicht verletzt worden. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht zur Klärung der Umstände Zeuginnen und Zeugen.
Bei einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Bewohnern sind zwei Personen verletzt worden. Sechs Männer wurden festgenommen.
Am Dienstagmorgen (2. Juli 2024), kurz vor 11:30 Uhr, ging auf der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei die Meldung ein, dass es in der Asylunterkunft an der Chollerstrasse in Zug zu einem Streit zwischen mehreren Männern gekommen sei.
Die seit Mittwochmittag (29.05.2024) in Zürich vermisste 45-jährige Frau ist aufgefunden worden.
Die Vermisste wurde am Mittwoch (03.07.2024) im Kanton Aargau aufgefunden und befindet sich nun zur medizinischen Kontrolle in einem Spital.
Aufgrund einer Häufung von Unfällen und gefährlichen Verkehrssituationen auf der Saalhofstrasse hat die Kantonspolizei in Zusammenarbeit mit dem Departement Bau, Verkehr und Umwelt Massnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit getroffen.
Seit mehreren Wochen stellt die Kantonspolizei eine Akzentuierung der Verkehrssicherheitsproblematik auf der Saalhofstrasse in Erlinsbach fest.
Am Sonntag war die Schaffhauser Polizei zum ersten Mal Gast am jährlichen Kinderfeuerwehrtag in Buchberg.
Am gross angelegten, liebevoll gestalteten Anlass wurde der Kinderschaar das Polizeiauto und die Ausrüstung gezeigt.
Drei mutmassliche Einbrecher sitzen in Freiburg in Untersuchungshaft. Sie werden verdächtigt, in Villen eingebrochen zu sein und Schmuck und Uhren im Wert von über CHF 90'000.00 gestohlen zu haben.
Der Kantonspolizei Freiburg gelang es, einen grossen Teil des Deliktsgutes wiederzufinden und den Geschädigten zurückzugeben.
Gestern Abend, um ca. 17:30 Uhr, kam es in Alpnachstad auf der A8 im Loppertunnel zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Fahrzeugen.
Ein 50-jähriger Autolenker fuhr von Luzern her in Richtung Alpnach und bemerkte zu spät, dass die vor ihm fahrende Fahrzeugkolonne verlangsamte.
Das Departement Bau und Volkswirtschaft hat das Projekt für die Sanierung eines Böschungsrutsches im Hägli in Reute genehmigt.
Das Bauprojekt besteht aus einem Holzkasten unten am Blaubach und einer Stützmauer oben an der Kantonsstrasse.
Ab dem 1. September 2024 werden die Bereiche „Informatik“, „Beschaffung“ und „Betrieb“ unter einer Leitung zu einem modernen Departement mit hoher Dienstleistungsorientierung zusammengeführt.
Die Leitung des neuen Departements „Betrieb und Informatik“ übernimmt der bisherige IT-Leiter Cyrill Grüter (siehe Titelbild).
Der neue Leitende Oberjugendanwalt des Kantons Zürich, Roland Zurkirchen, hat heute vor den Medien eine erste Bilanz gezogen und seine Schwerpunkte unter dem Motto „Kümmern, Fordern, Gestalten“ vorgestellt.
Er will sich darum kümmern, dass die Jugendstrafrechtspflege ihrem gesetzlichen Auftrag von Schutz und Erziehung nachkommt und damit auch zur Sicherheit der Gesellschaft beiträgt. Er fordert, dass die Weiterentwicklung des Jugendstrafrechts offen und transparent unter Einbezug von Expertenwissen angegangen wird. Zudem will er den Austausch und die Zusammenarbeit unter den Partnerorganisationen aktiv gestalten.
In Zusammenarbeit mit dem Amt für Verbraucherschutz hat die Zuger Polizei bei einer Kontrolle mehrere Fahrzeuge mit Kühlaufbauten gestoppt und genauer unter die Lupe genommen.
Die mehrstündige Kontrolle hat am Montagabend (1. Juli 2024) sowie in der Nacht auf Dienstag (2. Juli 2024) stattgefunden.
Im Zusammenhang mit den beiden Open-Air-Konzerten vom Dienstag und Mittwoch, 9./10. Juli 2024, im Stadion Letzigrund erlässt die Stadtpolizei Zürich rund um das Stadion temporäre Verkehrsvorschriften.
Zudem bittet sie die Besucher/innen, für die Anreise die öffentlichen Verkehrsmittel zu benützen.
Aufgrund des vom Stadtparlament teilrevidierten Parkierreglements hat der Stadtrat verschiedene Parkiergebühren in der Stadt angepasst sowie die Höhe der Nacht-Parkiergebühren festgelegt.
Im Weiteren wird die durchgehende Gebührenpflicht für Oberflächenparkplätze in der Weissen Zone auf das gesamte Stadtgebiet ausgedehnt. Sämtliche Änderungen treten auf den 1. November 2024 in Kraft.
Auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süden ist es am Donnerstagmorgen zu einer Auffahrkollision zwischen vier Autos gekommen.
Verletzt wurde niemand. Wegen des Unfalls gab es jedoch grösseren Rückstau.
Am Donnerstagvormittag (04.07.2024) bemerkten aufmerksame Anwohner schwarzen Rauch aus einem Gewerbebetrieb an der Poststrasse aufsteigen.
Sofort wurde die Stützpunktfeuerwehr Appenzell zur Brandbekämpfung aufgeboten.
Am Mittwoch, 03. Juli 2024, ca. 20.30 Uhr, fuhr ein 45-jähriger Autolenker auf der Autobahn A3 in Niederurnen in Fahrtrichtung Zürich.
Während einem Überholmanöver begann sein Fahrzeug infolge Aquaplaning zu Schleudern, brach aus und kollidierte in der Folge zuerst mit der rechten und anschliessend mit der linken Leitplanke und kam schlussendlich auf der Normalspur zum Stillstand.
Am Mittwoch, 03. Juli 2024, ca.17.30 Uhr, kam es im stockenden Verkehr zwischen Näfels und Netstal, Fahrtrichtung Netstal, auf Höhe Mettlen, zu einem Auffahrunfall.
Der fehlbare, 60-jährige Autolenker, wurde von der anhaltenden Kolonne überrascht und rutschte beim Bremsmanöver vom Brems- auf das Gaspedal, worauf eine Kollision mit dem vorausfahrenden Fahrzeug nicht mehr vermieden werden konnte.
Am Mittwoch, 03. Juli 2024, ca. 16.15 Uhr, kam es in Netstal, auf der Hauptstrasse bei der Kreuzung zur Lerchenstrasse zu einem Verkehrsunfall.
Ein 72-jähriger Personenwagenlenker folgte von der Lerchenstrasse her beim Einfahren in die Hauptstrasse dem vorausfahrenden Fahrzeug und überfuhr dabei das Stop-Signal.
Am Mittwoch, 03. Juli 2024, ca. 16.00 Uhr, war in Näfels, Industriestrasse Fahrtrichtung Niederurnen, ein alkoholisierter, 19-jähriger Lenker mit seinem Elektroroller unterwegs.
Nahe der Kreuzung zur Strasse Am Linthli fuhr er Schlangenlinien, verlor die Beherrschung über das Fahrzeug und stürzte.
Einige Fahrassistenzsysteme wie etwa der Spurhalteassistent sind bei vielen Neuwagen bereits vorhanden.
Per 7. Juli 2024 wird diese nächste Stufe sicherheitsrelevanter Vorschriften für alle neu in Verkehr gesetzten Personenwagen zur Pflicht. Der Touring Club Schweiz nennt die wichtigsten obligatorischen Einrichtungen, von denen manche für Autofahrerinnen und -fahrer zum Teil unsichtbar und verborgen funktionieren. Die Systeme dienen der Verkehrssicherheit, die Verantwortung bleibt jedoch bei Fahrerinnen und Fahrern.
Am Mittwochabend wurde in Münchwilen eine E-Bike-Fahrerin bei der Kollision mit einem Auto verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Zwei Wochen nach den verheerenden Unwettern im Misox ist die Nationalstrasse A13 ab morgen Freitag, 5. Juli 2024, 5 Uhr wieder einspurig für den Verkehr freigegeben.
Die Kantonsstrasse H13 sowie die San-Bernardino-Passstrasse sind für den Nord-Süd-Verkehr bis Lostallo ebenfalls geöffnet.
Am Dienstagnachmittag (02.07.2024) hat sich beim Bahnhof Schaffhausen ein Vorfall mit einem Messer ereignet.
Eine Person wurde dabei leicht verletzt und eine weitere Person musste zwecks Kontrolluntersuch in ein Spital überführt werden.
Am Mittwoch (03.07.2024), kurz vor 15:40 Uhr, ist es auf der Bleichestrasse zu einem Unfall zwischen einem Velofahrer und einem E-Bike-Fahrer gekommen.
Der 81-jährige E-Bike-Fahrer wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
Zweimal Totalschaden, aber immerhin keine Schwerverletzten forderte eine heftige Kollision zweier Autos an der Staffelegg.
Der Unfall ereignete sich am Mittwoch, 3. Juli 2024, gegen 18.15 Uhr auf der Staffeleggstrasse oberhalb von Küttigen.
Mit einer Nachricht, die angeblich von Coop stammt, fordern die Cyberkriminellen zur Aktualisierung von persönlichen Daten auf.
Die Betrüger haben es auf das Passwort und auf die Kreditkartendaten abgesehen.
Aufgrund des Unwetters vom vergangenen Wochenende ist der Simplonpass seit Samstagnachmittag zwischen Passhöhe und Simplon-Dorf gesperrt.
Seit Sonntag laufen die Räumungsarbeiten. Zudem nimmt das ASTRA eine vertiefte Bestandesaufnahme allfälliger Schäden vor. Aufgrund der Sperrung der Simplon-Route sowie der A13 ist das Verkehrsaufkommen am Gotthard leicht höher als üblich.
Letzte Woche durften unsere Polizistinnen und Polizisten in Ausbildung die Aufgaben der Seepolizei kennenlernen und sich selbst mit Trockenanzug, Wurfsack und Rettungsraft versuchen.
Unsere Seepolizei überwacht zwischen Horn und Paradies den Bodensee inklusive See- und Hochrhein und ist für die Sicherheit auf diesem Abschnitt zuständig.
In Chur ist es auf dem Parkplatzareal eines Geschäftshauses beim Kreisel Ring- / Rheinfelsstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Die Fahrt endet in zwei parkierten Fahrzeugen. Verletzt wurde niemand.
In Chur ist es im Kreisel Ring-/Wiesentalstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einer Fahrradfahrerin gekommen.
Die Fahrradfahrerin wurde dabei verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.