Bei einer Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Lastwagen entstand am Dienstagnachmittag in Romanshorn Sachschaden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Gestern, kurz nach 14:00 Uhr meldeten aufmerksame Nachbarn eine starke Rauchentwicklung aus einem Haus in der Kägiswilerstrasse in Kerns.
Durch die ausgerückte Feuerwehr konnte schlimmeres verhindert und der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden.
Gestern, kurz vor 13:30 Uhr, kam es in Sarnen im Bereich Bahnhof Nord (siehe Titelbild) zu einer seitlich frontalen Kollision zwischen einem Autolenker und einem Fahrradlenker.
Durch den Unfall wurde der 67-jährige Fahrradlenker erheblich verletzt und musste mit der Rega in ein ausserkantonales Spital geflogen werden.
Am Dienstagabend kam es in Sins auf der Aettenschwilerstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos.
Ein mutmasslich beteiligter Lieferwagen entfernte sich von der Unfallstelle. Die beiden Autofahrer wurden leicht verletzt.
Der Regierungsrat verlängert die befristete Anstellung einer ausserordentlichen Staatsanwältin um weitere drei Monate.
Das befristete Arbeitsverhältnis der ausserordentlichen Staatsanwältin Adrienne Lieberherr endet am 30. April 2024.
Die Tunnel entlang der A9 werden regelmässig gereinigt und gewartet. Nun stehen diese Arbeiten im Tunnel von Sierre und im Tunnel Champsec bei Sion an.
Diese werden deshalb gesperrt.
Die letzte Bausaison zur Pannenstreifen-Umnutzung und dem Bau der neuen Lärmschutzwände ist im Gange.
Die Arbeiten an der letzten zu erneuernden Lärmschutzwand im Ostring neigen sich dem Ende zu und die Baustelle wird dort neutralisiert. Dafür kommt es zu Sperrungen.
Ab Montag, 29. April 2024, bis zirka Juli 2025 wird die Hauptstrasse K71 im Abschnitt zwischen dem Kreuzungsbereich Kreuzlingerstrasse Lengwil und dem Bärenkreisel in Bottighofen saniert.
Die Verkehrsführung erfolgt in der Startetappe, Bereich Bärenkreisel bis Bottighoferstrasse in einem Einbahnregime und im weiteren Verlauf mit einer Lichtsignalanlage.
Stark alkoholisiert verlor ein Jugendlicher in der Nacht die Kontrolle über einen Traktor. Dieser kam von der Strasse ab und kippte auf die Seite.
Eine Ambulanz brachte den Lenker ins Spital.
Am Mittwoch (17.04.2024), kurz vor 2:45 Uhr, ist es in einem Dachstock eines Einfamilienhauses zu einem Brand gekommen.
Der Brand konnte durch die ausgerückten Feuerwehren gelöscht werden. Es wurden keine Personen verletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Am Dienstag (16.04.2024), kurz nach 21:30 Uhr, ist es auf der Staatsstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Die 43-jährige Frau war in fahrunfähigem Zustand unterwegs. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Während der Öffentlichkeitsfahndung zu einem Fall von schwerer Körperverletzung im September 2022 ist es gelungen, den mutmasslichen Täter zu ermitteln.
Das publizierte Bildmaterial steht daher ab sofort nicht mehr zur Verfügung.
Gestern starteten wir mit dem ersten E-Bike Kurs der Saison.
In Zusammenarbeit mit dem TCS Schaffhausen sorgen wir dafür, dass Sie sicher im Sattel sitzen!
Mit rund 250 Mitarbeitenden sorgt die Schaffhauser Polizei für Sicherheit und Ordnung zu Gunsten der Bevölkerung im ganzen Kanton Schaffhausen.
Die Kriminalpolizei hat den Auftrag, Straftaten zu erkennen, aufzuklären und wo möglich zu verhindern.
Am vergangenen Wochenende haben wir die Gunst der Stunde genutzt, um ein Foto mit dieser wunderschönen Abendstimmung zu schiessen!
Bei diesem Einsatz unterstützten wir unsere Partnerorganisation Rega bei einem medizinischen Notfall.
Kurz vor Mittag ist am Dienstag (16.04.2024) in Schönenberg (Gemeinde Wädenswil) ein Dachstock in Brand geraten. Am Gebäude entstand erheblicher Sachschaden.
Mehrere Personen mussten ihre Wohnungen verlassen. Verletzt wurde niemand.
In Münsingen ist am Dienstagnachmittag ein Brand in einem Einfamilienhaus ausgebrochen. Es wurde niemand verletzt.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zur Brandursache und zum Sachschaden aufgenommen.
Die Luzerner Polizei hat heute Morgen in Buttisholz einen jungen Mann festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, einige Zeit vorher einen Einschleichdiebstahl in eine Wohnung begangen zu haben.
Beim 17-jährigen Marokkaner wurde mutmassliches Deliktsgut sichergestellt. Die Untersuchung führt die Jugendanwaltschaft Luzern.
Die Rechtspflegekommission hat ihren Bericht über die Prüfungstätigkeit 2023/2024 verabschiedet. Sie prüfte das Kantonsgericht, die Verwaltungsrekurskommission und die Strafanstalt Saxerriet.
Übergreifendes Schwerpunktthema war dabei die Wahrung der Kinderrechte. Neben einem Antrag und einem Standesbegehren unterbreitet sie dem Kantonsrat mehrere Empfehlungen.
Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega blickt in ihrem Jahresbericht nicht nur auf die Einsatztätigkeit des vergangenen Jahres zurück, sondern informiert unter anderem auch über die Entstehung der neuen Rega-Flotte.
Im Jahresbericht 2023 finden Sie neben anderem Artikel zu den folgenden Themen:
Am Freitagabend waren von der Kantonspolizei in Zusammenarbeit mit dem Amt für Strassenverkehr und Schifffahrt gezielte Verkehrskontrollen geplant. 54 Automobilsten, die gegen die Vorschriften verstossen haben, werden angezeigt.
Im Laufe des Jahres ist mit weiteren spezifischen Kontrollen zu rechnen.
Die Kantonspolizei Zürich kontrollierte an zwei Wochenenden (5./6.4.2024 und 12.-14.4.2024) mehrere Clublokalitäten und deren Angestellte sowie Gäste.
In fünf Nächten nahm sie 47 Personen fest und stellte Waffen und Munition sicher.
Auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Norden ist es am Dienstagmorgen im Sonnenbergtunnel zu einer Auffahrkollision mit vier beteiligten Fahrzeugen gekommen.
Verletzt wurde niemand. Aufgrund des Unfalls kam es im Morgenverkehr zu grossem Rückstau.
Die Schaffhauser Polizei präsentiert historische Fotos.
Mit diesen beiden alten Unfallfotos wünschen wir Ihnen, dass ihr heutiger Tag im positiven Sinne ab und nicht durch die Hecke geht.
Wir gehen in die nächste Runde und freuen uns auf viele neue Interessenten.
An unserem Info-Event erfährst du alles über die zweijährige Polizeiausbildung und den spannenden Polizeiberuf.
Am Montagnachmittag ist auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süden bei Sempach ein Lieferwagen mit der Mittelleitplanke kollidiert.
Durch die Kollision wurden mehrere Gerüstelemente auf die Gegenfahrbahn geschleudert. Verletzt wurde niemand. Es kam in beide Richtungen zu Verkehrsbehinderungen.
Im Monat März warnte die Kantonspolizei St. Gallen vor verschiedenen Cybercrimedelikten. Unter anderem ging es um gefälschte Mails mit angeblichen Erstattungen von CSS-Krankengeldern, in einem anderen Fall um Flugverspätungskompensationen der TAP Air Portugal. Die Kriminellen haben es dabei vor allem auf persönliche Daten und Kreditkartendaten ihrer Opfer abgesehen. Der Fokusbericht der Kapo St. Gallen zeigt einen hohen Anstieg von Cyberdelikten, die sich seit Erfassung dieser Ereignisse nahezu verdoppelt haben.
Im folgenden Beitrag hat Polizei.news in Kooperation mit der Kapo St. Gallen wichtige Präventionstipps rund um Cybercrime, Phishing und Onlinebetrug zusammengestellt.
Bei einem abseits des Hauptgebäudes stehenden Rinderstall in Günsberg kam es am Mittwoch, 10. April 2024, aus vorerst unbekannten Gründen zu einem Brand.
Die meisten der rund 90 eingestallten Tiere konnten rechtzeitig aus dem Gefahrenbereich gebracht werden, zwei Mutterkühe mussten im Nachgang zu diesem Brandereignis eingeschläfert werden.
Die SBB muss die bestehende Bahnfunk-Technologie mit dem neuen europäischen Standard ersetzen, der auf 5G basiert.
Im Zuge der Aufrüstung auf den künftigen Bahnfunk testet sie gemeinsam mit den Mobilfunkanbietern zwischen Bern und Thun eine Kooperation für bessere Mobilfunk-Verbindungen im Zug.
Von Montag, 22. bis Mittwoch, 24. April 2024, führt das Strassenkreisinspektorat Gossau Belagsarbeiten an der Bischofszellerstrasse in Arnegg durch.
Mit den Vorhaltemassnahmen kann die Kantonsstrasse bis zur Umsetzung des Betriebs- und Gestaltungskonzepts in einem betriebssicheren Zustand gehalten werden.
Am Montagabend (15.04.2024) kam es in einem Mehrfamilienhaus im Gebiet „Im Hölzli“ zu einem Küchenbrand.
Zwei Personen mussten mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden in noch unbekannter Höhe.
Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt veröffentlicht gemäss der vor einer Woche angekündigten Öffentlichkeitsfahndung per sofort verdeckte Bilder eines mutmasslichen Straftäters.
Die gezeigte Person wird dringend verdächtigt, am Mittwoch, 21. September 2022, beim Claraplatz einen damals 67-jährigen Mann schwer verletzt zu haben.
Am gestrigen Montag zogen starke Sturmböen über den Kanton Aargau. Bei der Kantonalen Notrufzentrale gingen diverse Meldungen ein.
Es entstand Sachschaden in unbekannter Höhe. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Die Kantonspolizei Schwyz präsentiert ein historisches Foto.
Ziemlich genau 70 Jahre ist es her, dass sich dieser Unfall im Kanton Schwyz ereignet hat. Wer erkennt den Unfallort?
Am Montag (15.04.2024), kurz vor 11:50, ist es auf der Werkhofstrasse zu einem Unfall zwischen einem Sattelmotorfahrzeug und einem Auto gekommen.
Die 32-jährige Autofahrerin wurde dabei leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Montag (15.04.2024), kurz nach 10:20 Uhr, ist es im Sonnental zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 26-jähriger Autofahrer und ein 61-jähriger Autofahrer wurden dabei leicht verletzt. Sie wurden vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Montag (15.04.2024), kurz vor 6 Uhr, ist es in einer Werkstatt an der Hauptstrasse zu einem Brand gekommen. Der Brand konnte durch die zuständige Feuerwehr rasch unter Kontrolle gebracht werden.
Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Dann laden wir dich herzlich zu unserem Infoabend ein.
Wir beantworten alle deine Fragen zum Polizeiberuf und zu deinen Karrieremöglichkeiten bei der Kantonspolizei Basel-Stadt.
Die Schaffhauser Polizei hat am Sonntagmorgen (07.04.2024) in Thayngen zwei mutmassliche Einbrecher festgenommen.
Diese werden beschuldigt, für mehrere Einschleich-, Einbruch- und Velodiebstähle in der Stadt Schaffhausen und Thayngen verantwortlich zu sein.
Am vergangenen Samstagabend, 13.04.2024, beabsichtige ein Autolenker von Engelberg Richtung Grafenort zu fahren.
Aufgrund der Bedienung des Auto-Radios geriet er in der Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn und kollidierte anschliessend beidseitig mit der Strasseneinrichtung.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.