Von Montag, 5. August 2024 bis Mittwoch, 7. August 2024, ist die Strasse zwischen Häusern und Hasli inkl. Auffahrt zum Bahnhof wegen Bauarbeiten gesperrt.
Der gesamte Verkehr wird umgeleitet.
Von Donnerstag, 8. August 2024, bis Samstag, 10. August 2024, ist die Strasse zwischen Moos und Ritzisbuhwil bei Schönholzerswilen wegen Belagsarbeiten gesperrt.
Der gesamte Verkehr wird umgeleitet.
Von Montag, 5. August 2024 bis Freitag, 23. August 2024, wird unter einer Lichtsignalanlage gearbeitet. Vom Montag, 26. August 2024 bis Freitag, 30 August 2024, ist die Strasse gesperrt.
Der motorisierte Verkehr wird umgeleitet.
Am Föhrenweg in Bettlach kam es am Montagnachmittag, 29. Juli 2024, in der Werkstatt einer Firma zu einem Brand. Dabei wurde eine Person leicht verletzt.
Die Kantonspolizei Solothurn hat Ermittlungen sowohl zur Brandursache wie auch zur Schadenhöhe eingeleitet.
Bei einem Gewaltdelikt in Forch (Gemeindegebiet Maur) ist am Montagnachmittag (29.7.2024) ein Mann getötet worden. Die Kantonspolizei Zürich nahm den Täter fest.
Kurz nach 13.30 Uhr rief ein Mann die Notrufnummer 117 und erklärte, er habe soeben einen Mann umgebracht.
Am Montag, 29. Juli 2024, kurz vor 15.00 Uhr kollidierte ein Tram der BLT, das vom Bankverein in Richtung Barfüsserplatz fuhr, mit einem Tram der BVB.
Nach den bisherigen Ermittlungen der Kantonspolizei Basel-Stadt kam es aus noch ungeklärten Gründen zu einer Kollision zwischen einem Tram der BLT, das vom Bankverein in Richtung Barfüsserplatz fuhr, und einem Tram der BVB, das von der Theaterstrasse in den Steinenberg in Richtung Barfüsserplatz abbiegen wollte.
Ein tolles Angebot ist nur sehr kurzzeitig verfügbar? Es muss sofort gehandelt werden, um die Chance wahrzunehmen?
Vorsicht! Das ist zu dringend, nicht wahr?!
In der Nacht von Freitag (26.07.2024) auf Samstag (27.07.2024) hat eine unbekannte Täterschaft in der Stadt Schaffhausen ein parkiertes Fahrzeug mutwillig beschädigt. Der angerichtete Sachschaden beträgt mehrere hundert Franken.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu dieser Sachbeschädigung.
Am Sonntag hat sich in Brusio ein Selbstunfall mit einem Personenwagen ereignet. Eine Frau wurde leicht verletzt.
Ein 54-jähriger italienischer Automobilist fuhr um 17.30 Uhr mit einer 28-jährigen Landsfrau auf der Hauptstrasse in Brusio talwärts.
In der Nacht auf Mittwoch (17.07.2024) hat eine unbekannte Täterschaft einen Einbruchdiebstahl in einen Imbisswagen in der Stadt Schaffhausen verübt. Zudem verschmierte sie Tische und Stühle mit einem Filzschreiber.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Einbruchdiebstahl.
Am Montagmorgen (29. Juli 2024, kurz nach 09:00 Uhr) ereignete sich in Emmen ein Verkehrsunfall. Sechs Personen wurden mit leichten Verletzungen ins Spital gebracht.
Der Unfall ereignete sich auf der Mooshüslistrasse.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft im Juli einen 26-Jährigen ermittelt, der verdächtigt wird, zwei Raubüberfälle auf einen Tankstellenshop in Arbon begangen zu haben.
Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.
Am Sonntagabend ist eine Frau in der Aare bei Wichtrach beim Stand-Up-Paddling verstorben. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.
Die Kantonspolizei Bern hat am Sonntag, 28. Juli 2024, kurz nach 17.20 Uhr, die Meldung erhalten, wonach sich eine leblose Person in der Aare in Wichtrach befinde.
Gestern Sonntag, 28. Juli 2024, gegen 16.30 Uhr, fuhr die Lenkerin eines Personenwagens mit niederländischen Kontrollschildern mit Wohnanhänger auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Nord.
Aus noch nicht abschliessend geklärten Gründen geriet der Wohnanhänger unmittelbar nach dem Gotthard-Strassentunnel ins Schleudern.
Für viele Kinder gehts nach den Sommerferien wieder los mit dem Kindergarten oder mit der Schule. Für einen sicheren Schulstart ist wichtig, den Schulweg bereits einige Wochen vorher zu üben. Die BFU hat die wichtigsten Tipps für Eltern und Betreuungspersonen parat.
Vorbereitung für einen sicheren Schulweg ist das A und O. Damit Kinder sicher unterwegs sind, sollten Eltern und Betreuungspersonen den Schulweg mit ihnen üben. Und zwar nicht erst am ersten Kindergarten- oder Schultag, sondern bereits einige Wochen vorher und mehrmals.
Am Montagmorgen sind bei einer Frontalkollision auf der Dorfstrasse in Affoltern im Emmental zwei Personen verletzt worden. Beide Autofahrer mussten mit je einer Ambulanz ins Spital gefahren werden. Der betroffene Strassenabschnitt war für mehrere Stunden gesperrt.
Der Unfall wird untersucht.
Am Wochenende ereigneten sich zwei Brände in Schlierbach und Ebikon.
Die Luzerner Polizei geht davon aus, dass in Ebikon ein Hobbyraum von Unbekannten in Brand gesetzt wurde und sucht Zeugen.
Am Montag (29.07.2024), kurz nach 03:25 Uhr, hat ein 17-jähriger Marokkaner mutmasslich rund 150 Franken Bargeld aus einem unverschlossenen Auto am Rosenacker gestohlen. Er konnte in der Folge durch die Kantonspolizei St.Gallen festgenommen werden.
Er wird bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Am Samstag (27.07.2024), kurz vor 13:04 Uhr, hat ein bislang unbekannter Mann ein Geschäft an der St.Gallerstrasse ausgeraubt. Er forderte von einem Mitarbeiter die Herausgabe von Bargeld und bedrohte ihn mit einem Messer.
Anschliessend flüchtete er mit mehreren tausend Franken.
Am Sonntag (28.07.2024), um 15:25 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einem Selbstunfall eines Motorradfahrers gekommen. Der 68-jährige Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt.
Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von rund 10'000 Franken.
Am Sonntag (28.07.2024), kurz vor 19:20 Uhr, ist ein 78-jähriger Mann in der Unterführung des Bahnhofs Bad Ragaz von zwei unbekannten Personen beraubt worden.
Die Unbekannten rissen dem 78-Jährigen seine mehrere tausend Franken teure Armbanduhr vom Handgelenk und flüchteten.
Im Viamalatunnel auf der Autostrasse A13 ist es am Sonntagabend zu einer seitlichen Frontalkollision zwischen zwei Fahrzeugen gekommen.
Ein Lenker wurde im Autowrack eingeklemmt.
Am Samstag hat die Luzerner Polizei insgesamt drei Raser gestoppt und festgenommen. Die verantwortlichen Lenker wurden festgenommen und die Fahrzeuge sichergestellt.
Die Untersuchungen führen die zuständigen Staatsanwaltschaften.
Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Mofa sind in Hasle drei Personen verletzt worden.
Da der Unfallhergang unklar ist, sucht die Luzerner Polizei Zeugen. Ausserdem hat die Polizei am Samstag im Stadgebiet von Luzern mehrere Anzeigen wegen Verstosses gegen das Strassenverkehrsgesetz ausgestellt.
Im Rahmen des Erhaltungsprojektes Reusstal–Neuenhof wird das bestehende Verkehrsleitsystem zwischen der Verzweigung Birrfeld und dem Anschluss Dietikon ersetzt.
Diese Arbeiten führen zu Verkehrsbehinderungen.
Um die Ausbreitung und Einschleppung unerwünschter invasiver Tier- und Pflanzenarten zu stoppen, gilt ab dem August 2024 für alle immatrikulierte Schiffe auf den Zentralschweizern Gewässern bei jedem Gewässerwechsel eine Schiffsmelde- und Reinigungspflicht.
Dies gilt auch, wenn das Schiff innerhalb des Kantons in ein anderes Gewässer verlegt wird. Für Schiffe ohne Kontrollschild und Wassersportgeräte wird eine gründliche Reinigung bei jedem Gewässerwechsel empfohlen.
Nicht nur viele Wassersportlerinnen und Wassersportler waren dieses Wochenende auf den Thurgauer Gewässern anzutreffen.
Auch unsere Seepolizei war im Einsatz - hier im Rahmen einer Kontrollfahrt mit der "TG 2" auf dem Untersee.
Auf der Lommiswilerstrasse in Bellach hat sich am Sonntagnachmittag ein Selbstunfall mit einem E-Bike ereignet. Dabei zog sich der Fahrradlenker schwere Verletzungen zu.
Zur Klärung des Unfallhergangs sucht die Polizei Zeugen.
Bei einem Zusammenstoss zwischen einem Velofahrer und einem Fussgänger wurde am Sonntagmittag in Arbon der Fussgänger mittelschwer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Samstagnachmittag ist es auf der Berninastrasse H29 zu einer seitlichen Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Wohnmobil gekommen.
Der durchgeführte Atemlufttest fiel positiv aus.
Am Sonntag, 28. Juli 2024, kurz vor 12.00 Uhr, registrierte die Polizei Basel-Landschaft auf der Delsbergerstrasse in Laufen einen Motorradlenker, welcher mit massiv übersetzter Geschwindigkeit in Richtung Zwingen unterwegs war.
Der Motorradlenker, ein 50-jähriger in der Region wohnhafter Schweizer, wurde im Rahmen einer mobilen Geschwindigkeitskontrolle mit einer Bruttogeschwindigkeit von 145 km/h gemessen. Erlaubt sind auf diesem Streckenabschnitt 80 km/h.
Am 28. Juli 2024 wurden in zwei Wohnungen in der Gemeinde Vétroz drei Personen tot aufgefunden.
Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.
Am Samstagnachmittag ist es auf der Italienischen Strasse H13 zu einer Frontalkollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad gekommen.
Eine Person verstarb und zwei weitere Unfallbeteiligte wurden verletzt.
Bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen sind in der Nacht auf Sonntag (28.07.2024) in Rheinau die beiden Fahrzeuginsassen schwer verletzt worden.
Kurz nach 01.00 Uhr fuhr ein Personenwagen auf der Marthalerstrasse von Ellikon am Rhein in Richtung Marthalen.
Am Sonntagmorgen verunfallte eine Autofahrerin auf der Autobahn A7 bei Frauenfeld.
Sie wurde zur Kontrolle durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Samstagnachmittag ist ein Mann beim Kajakfahren auf der Lütschine in Wilderswil ums Leben gekommen.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht zur Klärung der Umstände Zeugen.
Am frühen Sonntagmorgen, 28. Juli 2024, sprang ein unbekannter Mann beim Pier 7 in die Limmat. Nachdem er einige Meter bis zu den angelegten Booten schwamm, tauchte der Mann unter und wird seither vermisst.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
Am Samstagabend (27.07.2024) kam es auf der Fürstenlandstrasse zu einem Selbstunfall.
Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch Flur- und Sachschaden.
Am Samstagabend, 27.07.2024 um ca. 18.00 Uhr ereignete sich auf der Klöntalstrasse in Riedern ein Unfall mit Verletzungsfolge.
Ein 38-jähriger Velofahrer war talwärts in Richtung Riedern unterwegs als er vor dem Fulenchopf zu spät die stehende Fahrzeugkolonne bemerkte.
Am Samstagnachmittag ist es zu einem weiteren Verkehrsunfall auf dem Dornenäuliweg gekommen. Ein E-Trottinettlenker fuhr mit einer Mitfahrerin auf dem unebenen Kiesweg und stürzte dabei.
Beide verletzten sich.
Auf der Fridaustrasse bei Egerkingen hat sich in der Nacht auf Sonntag, 28. Juli 2024, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Der Fahrzeuglenker hat sich dabei leichte Verletzungen zugezogen.
Am Sonntag (28.07.2024), kurz vor 00:30 Uhr, verursachte eine 26-jährige Frau mit ihrem Auto einen Selbstunfall. Die Frau war in fahrunfähigem Zustand unterwegs.
Ihr wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen.
Am Samstag (27.07.2024), kurz nach 15 Uhr, ist ein Mann bei der Thurbrücke zwischen Brübach und Henau in einen Wasserfall geraten.
Polizei.news berichtete.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.