Schweiz

Buchs ZH: Kontrolle von Elektro-Trendfahrzeugen

Die Kantonspolizei Zürich kontrollierte am Donnerstagmorgen (11.04.2024) in Buchs mehrere Lenkerinnen und Lenker von Trendfahrzeugen mit Elektroantrieb. Vier wollten sich der Kontrolle entziehen. Während circa zwei Stunden kontrollierten die Polizistinnen und Polizisten in Buchs rund 20 jugendliche Lenker und Lenkerinnen von elektrischen Trendfahrzeugen.

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Bülach ZH: Die Kantonspolizei verhaftet vier Personen nach Unfall

Nachdem sich in der Nacht auf Mittwoch (10.04.2024) ein Lenker eines Personenwagens in Bülach einer Polizeikontrolle entzogen hat und daraufhin verunfallt ist, flüchteten er sowie mehrere Mitfahrer zu Fuss. Die Insassen wurden am Mittwochvormittag durch die Kantonspolizei Zürich verhaftet, während sich der Fahrzeuglenker gegen Mittag der Polizei stellte. Alle Unfallbeteiligten blieben unverletzt.

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Wetternews: Wie gut sind Radiosonden?

In mehrjährigen Abständen kommen die Radiosonden der wichtigsten Hersteller auf den Prüfstand der WMO. Im Rahmen der Kampagne Upper Air Instrument Intercomparison 2022 wurden 10 Radiosondenmodelle unter der Leitung von MeteoSchweiz und des Deutschen Wetterdienstes geprüft. Dabei durchliefen sie anspruchsvolle Tests im Labor sowie in der freien Atmosphäre.

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Kanton GR / A29: ASTRA startet mit ergänzenden Verkehrssicherheitsarbeiten

Für mehr Sicherheit auf der Strasse: Ab dem 15. April nimmt das Bundesamt für Strassen (ASTRA) auf der N29 zwischen dem Tunnel Sils und Alvaschein wichtige Instandhaltungsarbeiten vor. Die mehrwöchigen Arbeiten zielen darauf ab, kritische Bereiche im Fahrzeugrückhaltesystem zu verbessern und die Sichtbarkeit durch neue Reflektoren zu erhöhen, um die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer wesentlich zu verstärken.

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Betrug: Angeblicher TWINT-Gutschein entpuppt sich als Account Takeover

Cyberkriminelle versprechen in einem E-Mail, welches angeblich von TWINT stammt, einen Treuegutschein im Wert von 100 Franken. Mit den erhaltenen Informationen versuchen die Betrüger den TWINT Account zu übernehmen.

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A1 / Engpassbeseitigung St.Gallen SG

Die 3. Röhre Rosenbergtunnel, die Teil des Projekts „A1 Engpassbeseitigung St. Gallen“ ist, tangiert das Areal der Olma Messen St.Gallen AG. Das Bundesamt für Strassen ASTRA und die Olma Messen St.Gallen AG haben eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Diese regelt den aufgrund des Nationalstrassenprojekts allfällig nötigen Rückbau der Halle 9, deren Ersatz sowie die Aufrechterhaltung des Betriebs. Die Olma Messen St.Gallen AG als betroffenes Unternehmen wird vom ASTRA schadlos gehalten. Die Höhe der finanziellen Entschädigung wird nach Fertigstellung des rund zweijährigen Vorprojekts, welches nun initiiert wird, gemeinsam ermittelt und festgelegt.

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Kanton BL: Sicher Velo fahren - Beginn der „Praktischen Verkehrsschulung 2023/24“

Ab kommenden Montag, 15. April 2024, wird die Polizei Basel-Landschaft bis Mitte Juni die bekannte und beliebte „Praktische Verkehrsschulung“ in den Gemeinden der oberen Kantonshälfte durchführen. Rund 1500 Schülerinnen und Schüler der fünften Primarklassen profitieren in den nächsten Wochen von dieser Instruktion.

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Spoofing: Wenn die Notrufnummer „117“ auf dem Display aufleuchtet

Als kürzlich mein iPhone klingelte und ich auf das Display schaute, leuchtete die Notrufnummer „117“ auf. Es erschien mir äussert suspekt, dass die Polizei mich aus heiterem Himmel und erst noch von dieser Nummer anruft, weshalb ich den Anruf gar nicht erst entgegennahm. Umgehende googelte ich mein Erlebnis und wurde in meinem Verdacht bestärkt: Hier sind Betrügerinnen und Betrüger sind am Werk. Diese manipulieren mittels Spoofing vertrauenswürdige Telefonnummern, wie beispielsweise die Notrufnummer „117“ oder die Helpline der Swisscom.

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Goldau SZ: Auto stürzt Abhang hinunter - Lenker (52) erheblich verletzt

Am frühen Mittwochabend, 10. April 2024 kam es auf der Chneustrasse in Goldau zu einem Selbstunfall. Ein 52-jähriger Mann kam mit seinem Auto von der Strasse ab, kollidierte mit einem Betonpfosten und stürzte rund 100 Meter einen Hang hinunter. Der Lenker wurde dabei erheblich verletzt.

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Luzern LU: Unterhaltsarbeiten - SBB ersetzt Teil der Unterführung Gütschbahn

Damit die Züge auch in Zukunft sicher und pünktlich unterwegs sind, setzt die SBB Unterhaltsarbeiten an der Zufahrt nach Luzern um. Ab Mitte April starten Bauarbeiten, um eine Brückenplatte der Unterführung Gütschbahn zu ersetzen. Dazu muss die Gütschbahn zwischen dem 13. Mai und dem 7. Juni 2024 ausser Betrieb genommen werden. Es verkehren Bahnersatzbusse.

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Bahnhof Basel SBB: Ausbau schreitet voran

Am 15. April 2024 geht im Bahnhof Basel SBB das neue Perron Gleis 19/20 in Betrieb und das Perron Gleis 16/17 wird zum Perron Gleis 16/18 umgebaut. Ab Juni 2024 wird zudem die provisorische Passerelle eingeschoben. Ende 2025 gehen die Ausbauten in Betrieb. Zusammen mit weiteren Ausbauten in der Region sorgen sie ab dann für den grössten Angebotsschub in der Region seit „Bahn 2000“.

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Kanton Bern: Melde- und Reinigungspflicht bei Gewässerwechsel von Schiffen

Der Kanton Bern will verhindern, dass sich gebietsfremde Tiere und Pflanzen wie beispielsweise die Quaggamuschel in den bernischen Gewässern weiter ausbreiten. Deshalb bereitet er die Grundlagen für eine Melde- und Reinigungspflicht für Schiffe vor: Führerinnen und Führer müssen den Wechsel ihres immatrikulierten Schiffs in ein anderes Gewässer künftig melden und es vor der Einwasserung reinigen.

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Zentralschweizer Polizeikorps: Sicher mit E-Trottinett oder E-Roller in den Frühling

Mit dem Start in den Frühling sind wieder vermehrt Personen auf Zweirädern unterwegs. Neben Velos und E-Bikes sind in den vergangenen Jahren E-Trottinette, E-Roller und weitere Trendfahrzeuge populärer geworden. Nicht alle diese Fahrzeuge dürfen aber ohne Weiteres gefahren werden – auch für sie gelten Regeln.

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Kanton Thurgau: Bundesgesetz über die Unverjährbarkeit von Mord

Der Regierungsrat ist mit dem Vorentwurf für ein Bundesgesetz über die Unverjährbarkeit von Mord einverstanden, schreibt er in seiner Vernehmlassungsantwort an die Kommission für Rechtsfragen des Ständerates. Das eidgenössische Parlament hat einer Standesinitiative, die verlangt, dass für Schwerstverbrecher keine Verjährungsfristen gelten sollen, Folge geleistet.

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Neuhausen am Rheinfall SH: Illegale Sprayerei an Mauer – Zeugenaufruf

Über das Osterwochenende (30.03.2024 bis 02.04.2024) hat eine unbekannte Täterschaft eine illegale Sprayerei an einer Mauer in Neuhausen am Rheinfall angebracht. Dabei verursachte sie einen Sachschaden von mehreren hundert Franken. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu dieser Sachbeschädigung.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.