Als kürzlich mein iPhone klingelte und ich auf das Display schaute, leuchtete die Notrufnummer „117“ auf. Es erschien mir äussert suspekt, dass die Polizei mich aus heiterem Himmel und erst noch von dieser Nummer anruft, weshalb ich den Anruf gar nicht erst entgegennahm.
Umgehende googelte ich mein Erlebnis und wurde in meinem Verdacht bestärkt: Hier sind Betrügerinnen und Betrüger sind am Werk. Diese manipulieren mittels Spoofing vertrauenswürdige Telefonnummern, wie beispielsweise die Notrufnummer „117“ oder die Helpline der Swisscom.
Am Mittwoch (10.04.2024), um 11:15 Uhr, ist es auf der Romanshornerstrasse in einem Kreisverkehrsplatz zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Der 67-jähriger Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt. Es entstand Sachschaden von rund 2'500 Franken.
Am Donnerstag (11.04.2024), in der Zeit zwischen 00:10 Uhr und 4 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in die Räumlichkeiten eines Busbetriebes an der Bachstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sie gewaltsam über eine Tür Zutritt in das Gebäude.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 10./11. April 2024, kam es zu einem Brand im Schulhaus Auzelg II im Kreis 12. Die Brandursache ist zurzeit unklar.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
Entlang der A5 zwischen Biel und Lengnau werden bei den drei Tunnels Längholz, Büttenberg und Pieterlen Rüttelmarkierungen aufgetragen.
Dies erhöht die Verkehrssicherheit zusätzlich. Für die Arbeiten kommt es zur Sperrung einzelner Spuren.
Ein Brand auf einem Balkon hat am späten Mittwochabend (10.04.2024) in Geroldswil einen Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken verursacht.
Verletzt wurde niemand.
Am Mittwoch (10.04.2024) kollidierte ein Autofahrer auf der Rorschacher Strasse mit einer Mittelinsel und einer Lichtsignalanlage.
Bei der Kollision wurde niemand verletzt. Es entstand erheblicher Sachschaden.
Am frühen Mittwochabend, 10. April 2024 kam es auf der Chneustrasse in Goldau zu einem Selbstunfall.
Ein 52-jähriger Mann kam mit seinem Auto von der Strasse ab, kollidierte mit einem Betonpfosten und stürzte rund 100 Meter einen Hang hinunter. Der Lenker wurde dabei erheblich verletzt.
Damit die Züge auch in Zukunft sicher und pünktlich unterwegs sind, setzt die SBB Unterhaltsarbeiten an der Zufahrt nach Luzern um.
Ab Mitte April starten Bauarbeiten, um eine Brückenplatte der Unterführung Gütschbahn zu ersetzen. Dazu muss die Gütschbahn zwischen dem 13. Mai und dem 7. Juni 2024 ausser Betrieb genommen werden. Es verkehren Bahnersatzbusse.
Am 15. April 2024 geht im Bahnhof Basel SBB das neue Perron Gleis 19/20 in Betrieb und das Perron Gleis 16/17 wird zum Perron Gleis 16/18 umgebaut. Ab Juni 2024 wird zudem die provisorische Passerelle eingeschoben.
Ende 2025 gehen die Ausbauten in Betrieb. Zusammen mit weiteren Ausbauten in der Region sorgen sie ab dann für den grössten Angebotsschub in der Region seit „Bahn 2000“.
Gestern fand an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Muttenz der Kontakttag 2024 statt.
Der Kontakttag ist eine Plattform, an der sich Unternehmen den Bachelor- und Masterabsolvierenden der FHNW präsentieren und Karrieremöglichkeiten aufzeigen können.
Am Donnerstagmorgen, 11. April 2024, kam es im Kreis 10 zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Kind.
Dieses musste mit mittelschweren Verletzungen ins Spital gebracht werden.
In Hauptwil kam es am Mittwochabend zu einem Autobrand.
Es wurde niemand verletzt, am Fahrzeug entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Die Tunnel der Nationalstrasse werden regelmässig gereinigt. Nun sind der Simmenfluhtunnel auf der A6 bei Wimmis, der Leimerntunnel auf der A8 bei Spiez sowie der Mitholztunnel auf der A6 kurz vor Kandersteg an der Reihe.
Sie werden jeweils gesperrt.
Der kommende Kindersitztest weist kritische Sicherheitsbedenken bei "Peg Perego Viaggio Twist" auf.
Als Ergebnis dieser Resultate gibt der TCS eine präventive Warnung vor der vollständigen Testveröffentlichung Ende Mai ab und rät von der Nutzung und vom Kauf dieses Sitzes dringend ab.
In Olten ist am späten Sonntagabend, 7. April 2024, ein Wohnwagen aus vorerst unbekannten Gründen in Brand geraten und schliesslich vollständig ausgebrannt.
Verletzt wurde niemand. Als Brandursache steht ein technischer Defekt an den elektrischen Installationen im Vordergrund.
Der Kanton Bern will verhindern, dass sich gebietsfremde Tiere und Pflanzen wie beispielsweise die Quaggamuschel in den bernischen Gewässern weiter ausbreiten.
Deshalb bereitet er die Grundlagen für eine Melde- und Reinigungspflicht für Schiffe vor: Führerinnen und Führer müssen den Wechsel ihres immatrikulierten Schiffs in ein anderes Gewässer künftig melden und es vor der Einwasserung reinigen.
Mit dem Start in den Frühling sind wieder vermehrt Personen auf Zweirädern unterwegs.
Neben Velos und E-Bikes sind in den vergangenen Jahren E-Trottinette, E-Roller und weitere Trendfahrzeuge populärer geworden. Nicht alle diese Fahrzeuge dürfen aber ohne Weiteres gefahren werden – auch für sie gelten Regeln.
Das „Caprices Festival“ fand vom 29. bis 31. März und vom 5. bis 7. April 2024 in Crans-Montana statt.
Die Kantonspolizei hat mit der Unterstützung ihrer Partner ein präventives Dispositiv aufgestellt, um den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung zu gewährleisten. Bilanz.
Der Regierungsrat ist mit dem Vorentwurf für ein Bundesgesetz über die Unverjährbarkeit von Mord einverstanden, schreibt er in seiner Vernehmlassungsantwort an die Kommission für Rechtsfragen des Ständerates.
Das eidgenössische Parlament hat einer Standesinitiative, die verlangt, dass für Schwerstverbrecher keine Verjährungsfristen gelten sollen, Folge geleistet.
Gemäss Medienberichten sei in Stein am Rhein ein Igel aufgefunden worden, der mit schwarzer Farbe angesprayt wurde.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.
Über das Osterwochenende (30.03.2024 bis 02.04.2024) hat eine unbekannte Täterschaft eine illegale Sprayerei an einer Mauer in Neuhausen am Rheinfall angebracht.
Dabei verursachte sie einen Sachschaden von mehreren hundert Franken. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu dieser Sachbeschädigung.
Sommer, Sonne, grenzenlose Freiheit - genau das, was Camper wollen.
Doch ist Euer Gefährt auch bereit dazu? Am 4. Mai 2024 veranstalten wir an der Netzenstrasse 1 in 4450 Sissach (Areal NSNW) den „Camper Day“.
Vielen Dank an die Zuger Polizei für die Nominierung für die Social Media Challenge „Kopfentscheidung“.
Feucht aus dem Zugersee gefischt, ist der Kampagnen-Helm inzwischen wieder trocken und auf dem Weg zur Kapo Uri.
Europol soll künftig Ausschreibungen von Drittstaatsangehörigen im Schengener Informationssystem (SIS) initiieren können; dies bei einem Verdacht auf Terrorismus oder schwerer Kriminalität.
Diese Schengen-Weiterentwicklung erfordert auch in der Schweiz gesetzliche Anpassungen. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 10. April 2024 hierzu die Vernehmlassung eröffnet.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 10. April 2024 Änderungen des Eisenbahngesetzes beschlossen und neue Rechtserlasse per 1. Juli 2024 in Kraft gesetzt.
Damit kann die Schweiz an einheitlichen europäischen Zulassungsverfahren für Rollmaterial im internationalen Verkehr teilnehmen.
Das anfangs 2022 genehmigte Vorprojekt für den Hochwasserschutz beim Buoholzbach wurde in den vergangenen zwei Jahren zum Bau- und Auflageprojekt weiterentwickelt.
Zum Start des Baubewilligungsverfahrens lädt der Kanton die interessierte Bevölkerung am 15. April 2024 in Oberdorf zu einem Informationsabend ein.
Letzten Donnerstag, 4. April, wurde ein Automobilist auf der Autobahn A1 in Courgevaux mit einer Geschwindigkeit von 181 km/h gemessen. Er wurde vorgeladen und einvernommen.
Sein Führerausweis wurde im abgenommen und sein Fahrzeug beschlagnahmt.
Im Rinderstall bei einem Landwirtschaftsbetrieb in Günsberg kam es am Mittwochmorgen, 10. April 2024, zu einem Brand.
Sämtliche im Stall befindlichen Tiere konnten rechtzeitig aus dem Gefahrenbereich gebracht werden und blieben unverletzt. Ermittlungen zur Brandursache und zur Schadenhöhe sind derzeit im Gang.
Am Montag (08.04.2024), ist eine vorerst unbekannte Täterschaft in einen Werkhof in Altstätten eingebrochen und entwendete unter anderem einen Lieferwagen (Polizei.news berichtete).
Am Mittwoch (10.04.2024), konnte ein tatverdächtiger Mann festgenommen werden.
Am Dienstagmorgen (09.04.2024), hat eine 76-jährige Frau nach einem Anruf mit einem Telefonbetrüger einem unbekannten Abholer Bargeld im Wert von 18'000 Franken übergeben.
Die unbekannte Person am Telefon hat sich als Sicherheitsdienst einer Bank ausgegeben.
Am Mittwoch (10.04.2024), kurz nach 6:15 Uhr, ist es auf der Nefenstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Mofa gekommen.
Der 15-jährige Mofafahrer wurde leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Mittwoch (10.04.2024), kurz vor 2:45 Uhr ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft an der Oberen Bahnhofstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zutritt durch eine Tür.
Bei einer Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen am vergangenen Donnerstag, 4. April 2024, wurden die beiden Autolenker schwer verletzt (Polizei.news berichtete).
Einer davon, der 70-jährige Lenker eines weissen Personenwagens, ist am Dienstagabend im Spital verstorben.
Nach einem Einbruchversuch in den Bahnhofkiosk in Hägendorf konnte der mutmassliche Täter durch eine Patrouille der Kantonspolizei Solothurn am Tatort angehalten und für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen werden.
In der Nacht auf Mittwoch, 10. April 2024, kurz vor 1 Uhr, wurde der Kantonspolizei Solothurn gemeldet, dass ein Mann an der Bahnhofstrasse in Hägendorf versuche, in den Bahnhofkiosk einzubrechen.
Am Dienstag (09.04.2024) ist es auf der Rosenbergstrasse bei der Autobahneinfahrt Kreuzbleiche zu einem Selbstunfall gekommen.
Dabei wurde niemand verletzt. Beim Fahrzeug entstand Totalschaden.
Entlang der A5 zwischen Biel und Lengnau werden bei den drei Tunnels Längholz, Büttenberg und Pieterlen Rüttelmarkierungen aufgetragen.
Dies erhöht die Verkehrssicherheit zusätzlich. Für die Arbeiten kommt es zur Sperrung einzelner Spuren.
Am Dienstagnachmittag hat in Chur eine Frau nach einem sogenannten Schockanruf über hunderttausend Schweizer Franken an einen Unbekannten übergeben.
Angeblich habe ihre Tochter bei einem Autounfall eine Frau getötet.
Die SBB nimmt am 15. April 2024 die Arbeiten für den Ersatz der beiden Birsbrücken in Münchenstein wieder auf.
Die Baubewilligung für die überarbeitete Projektänderung liegt vor. Die SBB kann die Brücken mittels eines schweren Raupenkrans ein- und ausheben. Ziel ist, die Hauptarbeiten bis Ende 2025 abzuschliessen.
In den Nächten zwischen dem 15. und 19. April finden im Kerenzerbergtunnel Vorbereitungsarbeiten für die umfassende Sanierung des Tunnels im Jahr 2026 statt.
In diesem Zeitraum wird der Tunnel für bis zu vier Nächten für den Verkehr gesperrt.
Die ersten Schneeräumungsarbeiten am Gotthardpass werden in der KW 15 2024 auf der Südseite des Gotthardpasses beginnen und sich bis Motto Bartola erstrecken.
Aufgrund der Schneehöhe und möglicher Lawinenabgängen muss mit der Fortsetzung der Schneeräumungsarbeiten in höheren Lagen noch zugewartet werden.
Sie sind bunt, sehen aus wie handelsübliche Bonbons, enthalten jedoch den aktiven Cannabis-Wirkstoff THC in hoher Konzentration:
So genannte „Edibles“. Diese sind in der Schweiz illegal.
Auf der Berninalinie der Rhätischen Bahn (RhB) kommen die Räumungs- und Instandstellungsarbeiten gut voran.
Die Verantwortlichen sind zuversichtlich, dass die Arbeiten bis am Freitagabend, 12. April abgeschlossen und die Bahnlinie am Samstag, 13. April 2024 wieder durchgehend für den Bahnbetrieb freigegeben werden kann.
Bandansage in englischer Sprache und die Aufforderung, Taste 1 zu drücken…
…wie auch in den anderen Zentralschweizer Kantonen sind die Telefonbetrüger seit ein paar Tagen wieder sehr aktiv.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.