Jetzt wird es nochmal kalt. Doch das ist eigentlich im April normaler als wir denken.
Das Problem ist jedoch, dass nicht nur wir Menschen, sondern auch die Natur sich an die bisher zu hohen Temperaturen angepasst hat. Für Pflanzen kann dies schlimme Folgen haben kann.
Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) kontrollierten am Ostermontag beim Grenzübergang Au einen Personenwagen.
Im Verlauf der Kontrolle zeigte sich, dass der Fahrer darin insgesamt fast ein Kilogramm Betäubungsmittel mitgeführt hatte.
Ein Eisenbahnzug mit Militärfahrzeugen der französischen Armee hat die Schweiz durchquert.
Die Fahrzeuge sind für die „Strategic Reserve Force“ (SRF) bestimmt, welche die Mission EUFOR ALTHEA der Europäischen Union in Bosnien und Herzegowina ab April unterstützt. Gemäss der Schweizer Gesetzgebung über das Kriegsmaterial ist die Durchfuhr nicht bewilligungspflichtig, da die Schweiz ebenfalls an dieser Mission der militärischen Friedensförderung teilnimmt. Der Bundesrat wurde am 27. März 2024 über die Materialdurchfuhr informiert.
Die A8 über den Brünigpass ist wie andere Strassen in Bergregionen verschiedenen Naturgefahren ausgesetzt.
In den nächsten Wochen werden unter anderem die vorhandenen Schutzeinrichtungen unterhalten und einzelne Felsblöcke abgetragen.
Bei einer Auffahrkollision zwischen einem unbekannten E-Bike-Lenker und einem Personenwagen am Montagmittag (08.04.2024) in Zollikon, hat der Zweiradfahrer wahrscheinlich schwere Verletzungen erlitten; er ist jedoch vor dem Eintreffen von Rettungskräften geflüchtet.
Gegen 12 Uhr befanden sich an einem Baustellensignal an der alten Landstrasse, Höhe Hausnummer 129, in Zollikon zwei Personenwagen, welche die Grünphase Richtung Zürich abwarteten.
Am Montagmorgen, 8. April 2024, wurden bei einer Auseinandersetzung im Kreis 5 zwei Personen verletzt.
Die Stadtpolizei Zürich nahm in diesem Zusammenhang zwei Männer fest.
Ein unbekannter E-Trottinett-Lenker hat am Dienstagmorgen (02.04.2024) in Regensdorf einen Polizisten angefahren und verletzt.
Der Mann ist anschliessend mit dem E-Trottinett geflüchtet (Polizei.news berichtete). Die Kantonspolizei Zürich hat einen Tatverdächtigen verhaftet.
Heute Montag, 8. April 2024, kurz nach 11.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Luzerner Lieferwagens mit Anhänger in Andermatt zu einer Baustelle.
Als er dort sein Fahrzeug anhielt und verliess, trat plötzlich Rauch aus dem Motorraum.
Vom 8. bis zum 20. April finden auf der A1 zwischen den Anschlüssen Winkeln und Uzwil in Fahrtrichtung Zürich Belagsarbeiten statt.
In der Nacht vom 17. auf den 18. April ist die Sperrung der Ein- und Ausfahrt Gossau in Fahrtrichtung Zürich notwendig. Ebenfalls kommt es zu einem Spurabbau und nächtlichen Sperrungen des Rastplatzes Wildhaus Nord.
Am Sonntag verursachte ein Automobilist in Oberkulm auf der Hauptstrasse einen Unfall mit einem anderen Fahrzeug.
Eine Person wurde ins Spital gebracht.
Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega hat gestern Sonntagnachmittag, 7. April, beim Pilatus (NW) einen abgestürzten Trailrunner in letzter Minute gerettet.
Nach einem Sturz über Felsbrocken drohte der Verunfallte noch weiter abzustürzen. Eine andere Person, die den Unfall beobachtet hatte, konnte zum Schwerverletzten absteigen und ihn bis zum Eintreffen des Rettungshelikopters festhalten. Mit einer speziellen Rettungsmethode konnte der Verletzte dann gesichert und ausgeflogen werden.
Bei der Kollision zwischen zwei Autos wurden am Sonntagnachmittag in Bissegg drei Personen leicht verletzt.
Sie mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Gestern Nachmittag, ca. 15:45 Uhr, ereignete sich in Bürglen auf der Brünigstrasse, kurz nach dem Restaurant Kaiserstuhl, ein Auffahrunfall.
Ein 18-jähriger Motorradlenker fuhr in Richtung Brünigpass und bemerkte zu spät, dass die vor ihm fahrende Autolenkerin ein Bremsmanöver eingeleitet hatte.
Am frühen Montagmorgen (08.04.2024) hat sich ein Mann bei einem Arbeitsunfall mit einer elektrischen Hebevorrichtung „Ameise“ an beiden Füssen schwere Verletzungen zugezogen.
Er musste mit der Rettung ins Spital gebracht werden.
Am Luzernerring ereignete sich ein Unfall zwischen einem Kind und einem Auto.
Am Freitag, 05. April 2024, gegen 16.50 Uhr, ereignete sich am Luzernerring 105 in Basel ein Verkehrsunfall zwischen einem Kind und einem Auto.
Die A8 über den Brünigpass ist wie andere Strassen in Bergregionen verschiedenen Naturgefahren ausgesetzt.
In den nächsten Wochen werden unter anderem die vorhandenen Schutzeinrichtungen unterhalten und einzelne Felsblöcke abgetragen.
An der Industriestrasse in Olten ist am späten Sonntagabend, 7. April 2024, ein dort abgestellter Wohnwagen aus noch zu klärenden Gründen in Brand geraten und vollständig ausgebrannt.
Ernsthaft verletzt wurde niemand. Ermittlungen zur Schadenhöhe und zur Brandursache sind im Gang.
Am Dienstag, 2. April 2024, ca. 14:20 Uhr, kam es zwischen Netstal und Näfels auf dem linksseitigen Wanderweg der Linth zu einem Körperverletzungsdelikt.
Eine 77-jährige Frau war zu Fuss auf dem Wanderweg unterwegs.
Unsere Bootsführer mussten gestern leider bereits zu einem Such- und Rettungseinsatz nach einem Badeunfall auf dem Rhein ausrücken.
Am Einsatz beteiligt waren ausserdem die Polizei Baden-Würtemberg, ein Heli der AAA Alpine Air Ambulance AG und zwei Boote der DLRG.
Im Frühling 2025 startet ein neuer Grundkurs zur Sicherheitsassistentin oder zum Sicherheitsassistenten bei der Stadtpolizei St.Gallen.
Auf unserer Website sind alle Infos zu finden und am 17. Mai 2024, 19 Uhr, findet eine Informationsverantaltung an der Vadianstrasse 57 in St.Gallen statt.
Zusammenfassung unseres gestrigen ersten Coffee with a Cop in der Stadt Uster.
viele viele Kaffees ausgeschenkt
2 Kaffeemaschinen wegen Überhitzung ausgestiegen
unzählige Gespräche
glückliche Gesichter
perfektes Wetter
machen wir wieder einmal
Am Sonntagmittag hat sich in Zollikofen eine tätliche Auseinandersetzung zwischen zwei Personen zugetragen. Ein Mann wurde dabei verletzt und zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht zur Klärung der Umstände Zeugen.
Am frühen Sonntagmorgen, 7. April 2024, ist in Herisau ein 19-jähriger Mann schwer verletzt worden.
Im Zuge der Fahndung konnte ein Tatverdächtiger festgenommen werden. Die Ermittlungen laufen.
Gestern am späteren Nachmittag kam es in Schmitten zu einem Verkehrsunfall mit einem Auto. Dabei wurden vier Personen zum Teil schwer verletzt.
Eine Untersuchung ist im Gange, um die genauen Umstände zu klären.
Am Samstagabend und in der Nacht zum Sonntag wurden auf dem Kantonsgebiet mehrere Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, die alkoholisiert waren oder vorgängig Drogen konsumiert hatten. Ein 76-Jähriger war kurz nach der Kontrolle erneut alkoholisiert mit seinem Auto unterwegs. Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau führten im Verlauf des Abends und in der Nacht zum Sonntag Verkehrskontrollen durch.
Gegen 22 Uhr ergab die Atemalkoholprobe bei einem 76-jährigen Autofahrer in Eschlikon einen Wert von 0,56 mg/l. Kurze Zeit später war der Schweizer erneut in Eschlikon unter Alkoholeinfluss und trotz Führerausweisentzug mit seinem Fahrzeug unterwegs und wurde von den Polizisten angehalten. Die Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 0,46 mg/l.
Am Samstag (06.04.2024), kurz nach 07:00 Uhr, ist es zu mehreren Diebstählen und versuchten Diebstählen aus unverschlossenen Autos in Flawil gekommen. Eine vorerst unbekannte Täterschaft begab sich dabei im Bereich Säntisstrasse, Badstrasse, Mühlegasse und Kronenstrasse zu mehreren Fahrzeugen und versuchte diese, mittels Ziehen der Türfallen zu öffnen. Dabei konnte sie aus mindestens zwei Autos Bargeld und weitere Gegenstände stehlen.
Die Kantonspolizei St.Gallen konnte kurz darauf einen 19-jährigen Marokkaner und einen 17-jährigen Algerier vorläufig festnehmen. Die beiden Maghrebiner stehen in dringendem Verdacht, die Diebstähle und Diebstahlsversuche begangen zu haben. Der Gesamtdeliktsbetrag beläuft sich auf rund 1'000 Franken.
Am Samstag (06.04.2024), um 11:40 Uhr, ist es an der Etzelstrasse zu einem Backofenbrand gekommen. Dabei entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Personen wurden keine verletzt.
Die Brandursache wird durch das Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei St.Gallen untersucht.
Am Samstag (06.04.2024), um 18:45 Uhr, ist es auf der Westumfahrung zur Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Dabei wurde eine 19-Jährige verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Am Samstag (06.04.2024), kurz nach 19:00 Uhr, hat sich auf der Thannäckerstrasse eine Auffahrkollision zwischen zwei Autos ereignet.
Dabei verletzten sich zwei Jugendliche unbestimmt am Rücken. Sie wurden durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Samstag (06.04.2024), sind in Bad Ragaz auf der Bahnhofstrasse und in Eschenbach auf der Schmerikonerstrasse zwei Männer alkoholisiert mit ihren E-Bikes gestürzt.
Beide Männer haben sich bei den Stürzen leicht verletzt. Bei ihnen wurde eine Blutprobe angeordnet.
Am Samstag (06.04.2024), kurz vor 21:00 Uhr, ist es auf der Rickenstrasse zur Kollision zwischen einem Auto und einem Kleinmotorrad gekommen. Der 16-jährige Motorradfahrer verletzte sich dabei leicht. Er wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Gemäss ersten Erkenntnissen dürfte ein medizinisches Problem Unfallursache gewesen sein.
Am Samstag, 6. April 2024, ging kurz vor 23 Uhr die Meldung über ein Feuer am Waldrand oberhalb der Landsgemeindestrasse in Rothenthurm ein.
Die ausgerückte Feuerwehr der Gemeinde Rothenthurm konnte brennendes Grüngut feststellen und den Flächenbrand rasch löschen.
Auf der Luterbachstrasse in Zuchwil hat sich am Samstagnachmittag, 6. April 2024, bei einem Abbiegemanöver eine Kollision zwischen zwei Autos ereignet.
Dabei haben sich zwei Personen Verletzungen zugezogen, die eine Behandlung in einem Spital erforderlich machten.
Akkus eines Rollers wurden über Nacht geladen. Aus noch unbekannten Gründen kam es dabei zu einer Entzündung der Akkus.
Die Wohnung war danach nicht mehr bewohnbar.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.