Ende Februar führte die Polizei Oberes Fricktal in Gansingen, im Innerortsbereich, während rund einer Woche eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
Insgesamt fuhren 173 Fahrzeuglenkende zu schnell. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 76 km/h.
Bei der Kontrolle des Lenkers eines roten Mazda hat die Kantonspolizei Basel-Stadt am Dienstagmorgen mutmassliche Unfallschäden am Fahrzeug festgestellt. Der Unfallort ist noch unbekannt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Mittwochabend, 28. Februar 2024, kurz vor 17.30 Uhr, kam es auf der Delsbergstrasse in Liesberg BL zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Zwei Personen wurden dabei verletzt.
Am Mittwoch (28. Februar 2024, ca. 07:30 Uhr) kam es auf der Aargauerstrasse auf der Strecke von Hitzkirch Richtung Aesch zu einer Auffahrkollision mit drei Fahrzeugen.
Eine 34-Jährige wurde leicht verletzt. Sie wird sich bei Bedarf selbstständig in ärztliche Behandlung begeben.
Ein Autofahrer fuhr am Mittwoch (28. Februar 2024, ca. 18:50 Uhr) von der Luzernerstrasse her in den Kreisverkehr Sonnenplatz.
Dabei kam es aus noch ungeklärten Gründen zu einer Kollision mit einem Auto, welches bereits im Kreisverkehr war.
In Herisau ist es am Donnerstagmorgen, 29. Februar 2024, zu einer Fahrbahnverschmutzung durch auslaufende Gülle gekommen.
Für die Umwelt besteht keine Gefahr.
Am Mittwoch (28.02.2024), in der Zeit zwischen 06:15 Uhr und 19 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Oberstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über eine Tür Zutritt zur Wohnung.
Am Donnerstagmorgen (29.02.2024), kurz nach 5 Uhr, ist es auf der Rheinstrasse auf Höhe des Autobahnanschlusswerks zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 50-jähriger Autofahrer wurde leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von rund 25'000 Franken.
Die St.Georgen-Strasse wird ab Mittwoch, 28. Februar 2024 zwischen 18 und 7 Uhr gesperrt.
Zudem gilt rund um die Uhr eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Dies aufgrund des Amphibienschutzes.
Am Freitagmorgen (23.02.2024) ereignete sich auf der Splügenstrasse bei der Verzweigung mit der Autobahnausfahrt St.Fiden eine Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Aktuell ist unklar, wer das Rotlicht missachtete. Aus diesem Grund sucht die Stadtpolizei St.Gallen Zeugen.
Hallo, ich bin Duyen und absolviere momentan die Ausbildung zur polizeilichen Sicherheitsassistentin (Pol SiAss).
Anfangs Februar hat unser Unterricht in Bern angefangen. Seither haben wir hier bereits einiges gelernt und erlebt.
Eine Rauchentwicklung aus einer Maschine im Untergeschoss des Universitätsgebäudes PER09 führte zur vorsorglichen Evakuierung von 30 Personen.
Eine Person erlitt eine Rauchvergiftung, musste aber nicht ins Spital eingeliefert werden. Eine Untersuchung ist im Gange.
Sie alle wollen nur dein Geld! Die Internetkriminellen sind sehr kreativ und versuchen auf sehr unterschiedliche Methoden, dich zu betrügen.
Wir wollen deine Sicherheit! Unsere Spezialisten erläutern in Referaten gerne, mit welchen aktuellen Maschen die Täterschaft ihre Opfer abzocken will und wie man sich schützen kann.
Am Mittwoch, 28. Februar 2024, kurz nach 17.00 Uhr, hat ein explodierter Feuerwerkskörper im Giesslipark mindestens fünf Kinder verletzt.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte die Zehn- bis Elfjährigen unterstützt durch Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes ins Spital.
Zusammen mit weiteren Einsatzkräften haben wir bereits bei den Vorbereitungen für den Chalandamarz für die Sicherheit gesorgt.
In den nächsten Tagen finden im Engadin und Surses zahlreiche Umzüge statt.
Am Donnerstag (22.02.2024) hat eine unbekannte Täterschaft einen Einbruchdiebstahl in ein Einfamilienhaus in Stetten verübt.
Die Schaffhauser Polizei weist in diesem Zusammenhang auf die Präventionskampagne "Verdacht - RUF AN! POLIZEI-NOTRUF 117 - GEMEINSAM GEGEN EINBRUCH" hin.
Gestern vor genau 25 Jahren machte ein Hobbyfischer einen Fund, der es in sich hatte und den er wahrscheinlich sein Leben lang nicht vergessen wird.
Am Samstagnachmittag des 28. Februars 1999 machte sich ein in Lungern wohnhafter Hobbyfischer auf den Weg und forderte sein Anglerglück am Lungernsee heraus.
Gestern Morgen hat die Kantonspolizei in Giffers einen mutmasslichen Täter von Diebstählen angehalten.
Er wurde von der Staatsanwaltschaft in Haft genommen. Eine Ermittlung ist im Gange.
Am Mittwoch, den 28. Februar, gegen 14:00 Uhr, brach in einem Gebäude in der Rue de la Charrière in La Chaux-de-Fonds ein Feuer aus.
Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Es gab keine Verletzten.
Am Mittwochmittag (28.02.2024) ist es an der Wolfgangstrasse zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Lastwagen und einem 7-jährigen Knaben gekommen.
Der 7-Jährige verstarb kurze Zeit später im Spital.
Dieses Video zeigt, wie ein Lieferdienst-Vorschussbetrug abläuft: Die Betrüger sind interessiert an einem Artikel, den das Opfer auf einer Kleinanzeigen-Plattform oder auf sozialen Netzwerken zum Verkauf ausgeschrieben hat.
Sobald man sich einig geworden ist, erklären die Betrüger, dass sie die Ware über ein Transportunternehmen abholen lassen wollen.
Am Mittwoch, 28.02.2024, um die Mittagszeit, ereignete sich in Niederurnen, Mühlebachweg, ein Selbstunfall mit einem Fahrrad.
Aus bisher unbekannten Gründen verlor der 13-jährige Fahrradlenker die Herrschaft über sein Fahrrad und stürzte auf die Fahrbahn.
Am Montag (26.02.2024), um 19:35 Uhr, haben zwei zunächst unbekannte Männer einen Raubüberfall in der Tiefgarage des Coop Einkaufzentrums Eisenhof an der Allmeindstrasse auf einen 20-jährigen Mann begangen.
Dank einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte einer der beiden Tatverdächtigen, ein 19-jähriger Kosovare, noch am gleichen Abend festgenommen werden. Der zweite unbekannte Mann ist flüchtig. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Wer im Februar in die Skiferien fährt, braucht in der Regel viel Geduld und starke Nerven.
Das war im Februar 2024 nicht anders als in den vorangehenden Jahren. Es kam zu langen Staus und Verkehrsbehinderungen, insbesondere auch auf dem längsten Autobahnabschnitt A1, der die Zentren Genf, Bern, Zürich und St. Gallen verbindet. Zudem kam es zu stundenlangen Wartezeiten an den Verladestationen.
Ein Autofahrer wurde am Mittwoch bei einer Verkehrskontrolle auf der Autobahn A7 bei Wigoltingen als fahrunfähig beurteilt.
Sein Führerausweis wurde aberkannt.
Nach einem Verkehrsunfall hat sich eine stark alkoholisierte Autofahrerin unerlaubterweise von der Unfallstelle entfernt und war anschliessend auf der Autobahn als Falschfahrerin unterwegs.
Nach mehreren Kilometern konnte das Fahrzeug gestoppt werden.
Am Dienstagabend ist in Bern ein Ehepaar von einem unbekannten Mann angegriffen und beraubt worden.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht in dem Zusammenhang Zeugen.
Das Projekt Hochwasserschutz und Renaturierung Reuss will die Bevölkerung, Unternehmen und die Infrastruktur im Reusstal vor einem künftigen Hochwasserereignis schützen.
Neben dem Schutz vor Überflutungen wertet das Grossprojekt den Gewässerraum ökologisch auf, steigert die Lebensqualität der Bevölkerung, schafft neue Erholungsräume und sichert die Trinkwasserversorgung.
In gut einer Woche ist es wieder soweit. Unter dem Motto „Frühlingsanfang“ öffnet die Spring Basel ihre Tore.
Auch wir, die Polizei Basel-Landschaft, sind zusammen mit den Basler Kolleginnen und Kollegen mit einem Stand vor Ort.
Das Tiefbauamt des Kantons St.Gallen gestaltet die Kantonsstrasse Nr. 1 in Rorschach im Abschnitt Kirchstrasse bis Bodan zusammen mit der Stadt Rorschach neu. Am Montag, 4. März 2024, starten mit Etappe 4 die Abschlussarbeiten.
Diese Arbeiten verursachen weitere Verkehrsregelungen auf der Hauptstrasse. Für die Thurgauerstrasse gilt Einbahnverkehr bis Ende April.
Das diesjährige Motto in der Primarschule Hoffnungsgut in Bischofszell ist "Sorge tragen".
Dabei haben sie sich auch mit der Frage beschäftigt: Wer trägt eigentlich Sorge zu uns?
Am Dienstag konnte in der Region Weinfelden dank der guten Reaktion eines Seniors ein Telefonbetrug verhindert werden. Ein Mann wurde festgenommen.
Ein 84-Jähriger erhielt am Montag einen Telefonanruf von einem Mann, der sich als Polizist ausgab.
Am Dienstag (27.02.2024) sind der Schaffhauser Polizei mehrere dubiose "Brancheneintragsangebote" gemeldet worden, wobei es sich um Telefonbetrugsversuche handeln dürfte.
Sie rät in diesem Zusammenhang zu einer gesunden Portion Misstrauen und empfiehlt nicht auf dringliche Zahlungsaufforderungen einzugehen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat einen Autofahrer ermittelt, der am Montag innerorts in Romanshorn mit 112 km/h unterwegs war.
Der Führerausweis wurde eingezogen.
Gestern Dienstag, kurz nach 18.15 Uhr, erhielt die Kantonspolizei Uri einen Hinweis bezüglich eines Fahrzeuglenkers, welcher in unsicherer Fahrweise im Gotthard-Strassentunnel in Fahrtrichtung Nord fuhr.
Die ausgerückte Polizeipatrouille konnte das beschriebene Fahrzeug in Erstfeld anhalten und den 53-jährigen italienischen Staatsangehörigen kontrollieren.
Am Dienstagnachmittag, 27. Februar 2024, ist es in Lutzenberg, Oberhof, zu einem Selbstunfall gekommen.
Die Lenkerin wurde leicht verletzt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
In der Nacht auf Mittwoch, 28. Februar 2024, ist es auf einer Terrasse eines Mehrfamilienhauses zu einem Brand gekommen. Der Brand wurde durch eine Drittperson und einen Anwohner gelöscht.
Verletzt wurde niemand. Es entstand hoher Sachschaden.
Gregor Schäli (siehe Titelbild) und Andreas Moser heissen die neuen Direktoren der beiden Luzerner Justizvollzugsanstalten Grosshof in Kriens und Wauwilermoos in Egolzwil. Schäli übernimmt die Leitung der JVA Grosshof, Moser wird Direktor der JVA Wauwilermoos.
Die beiden designierten Direktoren übernehmen ihre Ämter im Mai und folgen auf die scheidende Direktorin der JVA Grosshof, Andrea Wechlin, und den scheidenden Direktor der JVA Wauwilermoos, Peter Künzli.
Oberhalb der Umfahrung Därligen führt die BKW entlang ihrer Freileitung eine Sicherheitsholzerei durch.
Dafür wird die Umfahrung für den Verkehr der Fahrtrichtung Spiez während drei Tagen gesperrt und der Verkehr durch Därligen umgeleitet. Das ASTRA nutzt die Sperrung und führt ebenfalls Arbeiten durch.
Am Montag, 4. März 2024, beginnt die Sanierung der Obereggerstrasse in Berneck.
Das Strassenkreisinspektorat St.Gallen saniert zwei Stützmauern und baut einen neuen Deckbelag ein. Von März bis Juni regeln Lichtsignale den Verkehr.
Am Dienstagabend ist es auf der Autobahn A2 nach der Raststätte Neuenkirch in Fahrrichtung Norden zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Eine Person wurde leicht verletzt. Es kam zu Verkehrsbehinderungen im Feierabendverkehr.
Eine 78-jährige Frau kollidierte am Dienstag mit der Treppenmauer eines Hauses.
Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch Sachschaden am Gebäude und zwei Fahrzeugen.
Mehrere Angehörige der Milizfeuerwehr Bern haben den Kurs „Handhabung Motorsäge“ besucht.
Im Fischgraben in der Nähe von Wasen im Emmental lernten die Teilnehmenden die Einsatzmöglichkeiten und Grenzen im Rahmen des Feuerwehrauftrages kennen und wie sie Motorsägen fachgerecht auf dem Schadenplatz einsetzen.
Im Zusammenhang mit den laufenden Untersuchungen bezüglich der alten Deponie Gamsenried der Lonza AG werden mehrere Sondierbohrungen an der Autobahn ausgeführt.
Dafür muss in beiden Fahrtrichtungen je eine Spur gesperrt werden.
Bei einem Selbstunfall eines Velolenkers in Feuerthalen in der Nacht auf Mittwoch (28.02.2024) hat dieser tödliche Verletzungen erlitten und ist noch an der Unfallstelle verstorben.
Gegen 1.30 Uhr war ein 59-jähriger Mann mit seinem Fahrrad auf der Zürcherstrasse talwärts Richtung Schaffhausen unterwegs.
Die Direktion der Justiz und des Innern hat unter gewählten Politikerinnen und Politikern im Kanton Zürich eine Befragung zu Hasszuschriften durchgeführt.
Die Antworten der Befragten zeigen, dass Handlungsbedarf besteht.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.