Die Kantonspolizei Zürich verhinderte am Freitagnachmittag (2.2.2024) in Uetikon am See einen Telefonbetrug und verhaftete einen Geldabholer.
Gegen 14.30 Uhr meldete ein Mann dem Notruf 117, dass er vermutlich von Telefonbetrügern angerufen worden sei. Es hätte sich jemand als «ZKB-Sicherheitsdienst» ausgegeben und ihn angewiesen, einem Mitarbeiter mehrere tausend Franken zu übergeben.
Am Samstagmittag, 03.02.2024 um ca. 12.25 Uhr, ereignete sich in Ennenda an der Mühlestrasse ein Brandfall in einem Mehrfamilienhaus.
Aus noch nicht restlos geklärten Gründen kam es im Dachstock des Mehrfamilienhauses zu einem Brand.
Am Samstag (03.02.2024), kurz vor 12 Uhr, ist es auf der Goldacherstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Postauto gekommen.
Ein 42-jähriger Mann wurde dabei verletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 1. / 2. Februar 2024, kurz nach 00.30 Uhr, wurde am Grüssenweg in Pratteln BL ein Einbruch in ein Möbeleinrichtungshaus verübt.
Die Polizei Basel-Landschaft konnte in der Folge zwei mutmassliche Einbrecher festnehmen.
Am Freitagabend, den 2. Februar 2024, kam es im Rahmen des Drachenausbruchs in Naters zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Besuchern.
Dabei wurden drei Personen leicht verletzt, die mutmasslichen Täter konnten festgenommen werden.
In der Nacht von Freitag auf Samstag, 2./3. Februar 2024, ist ein derzeit unbekannter Autolenker oder eine derzeit unbekannte Autolenkerin an der Walter Hammer-Strasse in Solothurn in einen dort parkierten Lieferwagen geprallt. Ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern, hat sich die schadenverursachende Person von der Unfallstelle entfernt.
Die Polizei hat umgehend Ermittlungen zum Verursacher/zur Verursacherin aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Am Freitagabend und in der Nacht zum Samstag wurden gleich mehrere Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, die alkoholisiert waren oder Arzneimittel konsumiert hatten.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau führten im Verlauf des Abends und der Nacht zum Samstag Verkehrskontrollen durch.
Bei dieser besonderen Form des Online-Betrugs nutzen die Kriminellen die unsichere Wirtschaftslage und das Aufkommen neuer Investitionsmethoden (wie etwa Kryptowährungen) aus, um ihren Opfern attraktive fiktive Finanzanlagen anzubieten.
Die Geschichte von Thomas ist typisch für diese Art von Betrug.
Heute beginnen die Fasnachtsferien 2024 und enden am 18. Februar. Für viele geht es mit dem Schmutzigen Donnerstag am 8. Februar in die heisse Phase der diesjährigen Fasnachtszeit.
Wir wünschen euch allen eine schöne Fasnacht und für diejenigen, welche mehr die Ruhe suchen, sonnige und erholsame Tage.
Am Freitagabend hat in Bäriswil ein Mehrfamilienhaus gebrannt. Das Feuer breitete sich bis ins Dach aus und beschädigte das Gebäude. Verletzt wurde niemand, jedoch ist das Haus nicht mehr bewohnbar.
Ermittlungen zum Brand wurden aufgenommen. Es werden Zeugen gesucht.
Eine Drittperson meldete am Freitagabend den Selbstunfall eines schwarzen Audis in Rudolfstetten. Zwei Personen flüchteten von der Unfallstelle, Diensthund "Iaro" konnte die beiden aufspüren.
Verletzt hat sich niemand, es entstand jedoch Sachschaden.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle hat die Kantonspolizei Solothurn am Freitagabend, 2. Februar 2024, auf der Bürenstrasse in Schnottwil mit einem mobilen Radargerät ein Auto im Ausserortsbereich mit 146 km/h gemessen. Erlaubt sind im Bereich der Messstelle 80 km/h. Der verantwortliche Fahrzeuglenker konnte durch die Polizei angehalten werden.
Er wird nach den gesetzlichen Bestimmungen über Raserdelikte zur Anzeige gebracht.
In einem Mehrfamilienhaus in Zullwil kam es am Freitagnachmittag, 2. Februar 2024, zu einem Brand. Zwei Bewohnerinnen der Liegenschaft mussten wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung in ein Spital gebracht werden. Der am Brandobjekt entstandene Schaden ist beträchtlich, lässt sich derzeit aber noch nicht näher beziffern.
Die Brandursache wird durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn abgeklärt.
In der Stadt Luzern ist diese Woche ein mutmasslicher Drogendealer festgenommen worden.
Bei der anschliessenden Hausdurchsuchung konnten mehrere hundert Gramm Drogen und mehrere tausend Franken Bargeld sichergestellt werden.
Am Freitag, 02.02.2024, ca. 14.00 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 bei Filzbach ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der 75-jährige Lenker eines Personenwagen fuhr auf der Autobahn A3 von Deutschland herkommend in Fahrtrichtung Zürich.
Am Freitag (02.02.2024), um 22:45 Uhr, ist es auf der blauen "Chrüzpiste" zu einer Kollision zwischen einem Motorschlitten und einem 23-jährigen Skifahrer gekommen.
Dabei wurde der 23-jährige Mann verletzt und musste mit der Rega ins Spital geflogen werden. Der genaue Unfallhergang ist unklar. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Heute schauen wir weit voraus. Die Prognosen in unserem Wetterbericht decken jeweils die nächsten sieben Tage ab, mit einer zusammenfassenden Tendenz für die folgenden sieben Tage.
Der heutige Blog befasst sich mit dem Wechsel der Grosswetterlage am nächsten Wochenende.
Der heutige Himmel war geprägt von vielen Wolkengattungen.
Geschuldet war das einem teilweise wolkenfreien Himmel beim Eindunkeln am Vorabend, und einer Warmfront welche heute um das Hoch mit Kern in der Biskaya geführt wurde.
Am Donnerstag (01.02.2024), in der Zeit zwischen 12 Uhr und 19:15 Uhr ist eine unbekannte Täterschaft in ein Reiheneinfamilienhaus an der Rilkestrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zugang in das Haus.
In der Zeit zwischen Mittwochabend um 17:30 Uhr und Donnerstagmorgen (01.02.2024) um 6:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Institution an der Grossfeldstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Tür gewaltsam Zugang in das Gebäude.
In der Zeit zwischen Donnerstagabend um 19 Uhr und Freitagmorgen (02.02.2024) um 7:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Baustellenmagazin eines Rohbaus an der Eichbüelstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über die Tiefgarage Zutritt zum Rohbau und öffnete anschliessend gewaltsam die Tür zum Baustellenmagazin.
In der Zeit zwischen Donnerstagabend um 18 Uhr und Freitagmorgen (02.02.2024) um 7 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Schule am Klosterweg eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Tür gewaltsam Zugang zur Schule.
Die Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern hat am 19. Januar 2024 mit einer Meldung über den Abschluss der Untersuchung gegen fünf, zum Teil ehemalige, Kadermitarbeiter der Verkehrsbetriebe Luzern AG informiert (Polizei.news berichtete).
Dabei wurde im Vorspann der Meldung versehentlich geschrieben, dass die fünf Personen wegen mehrfachem Betrug und Leistungs- und Anlagebetrug angeklagt wurden.
Am Donnerstag, 1. Februar 2024, ist es in Herisau, auf einem Fussgängerstreifen, zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einer Fussgängerin gekommen.
Die Fussgängerin wurde dabei leicht verletzt. Am Fahrzeug entstand geringer Sachschaden.
An zwei verschiedenen Örtlichkeiten in der Stadt Zug haben zwei Männer zwei Frauen, die mit einem Zweirad unterwegs gewesen sind, einen Rucksack und eine Tasche aus einem Fahrradkorb gestohlen.
Anschliessend entfernten sie sich die Diebe auf einem Velo vom jeweiligen Tatort. Die Ermittlungen sind im Gang.
Nach dem Sturz von der Lützelmurgbrücke am Donnerstag in Matzingen schwebt die 24-jährige Frau in kritischem Zustand. Die beiden Männer, die beim Unfall beteiligt waren, wurden festgenommen.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Freitagvormittag hat sich ein Mann durch einen Sturz von einem Gerüst schwer verletzt.
Er musste mit einem Rettungshelikopter in ein Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstagmittag (1.2.2024) in Wallisellen einen Geldabholer eines Telefonbetrugs verhaftet.
Am Donnerstagmorgen erstattete die Tochter einer 91-jährigen Frau bei der Kantonspolizei Zürich Anzeige. Sie gab an, dass ihre Mutter erneut telefonisch mit Betrügern in Kontakt stehe, nachdem sie bereits am Vortag einem Geldabholer mehrere tausend Franken übergeben hatte.
Sirenen können Leben retten. Vorausgesetzt, sie funktionieren richtig und die Bevölkerung weiss, was zu tun ist.
Am Mittwoch (07.02.2024) findet deshalb in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenentest statt.
Die Blaulichtorganisationen im Justiz- und Sicherheitsdepartement Basel-Stadt haben im Jahr 2023 durchgehend hohe Einsatzzahlen verzeichnet.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt verzeichnete eine Rekordzahl von 34'512 Einsätzen (2022: 31'090). Bei der Sanität der Rettung Basel-Stadt sind die Einsatzzahlen nach einem Spitzenwert im Vorjahr (2022: 27'457) wieder etwas zurückgegangen, verbleiben mit 25'201 Einsätzen aber weiterhin auf sehr hohem Niveau. Die Berufs- und Milizfeuerwehr leistete 2023 mit 3047 Einsätzen wie die Sanität den bisher zweithöchsten Jahreswert (2022: 3221).
In einer sogenannten lebensbedrohlichen Einsatzlage ist die sichere und korrekte Waffenhandhabung und das taktische Vorgehen in der Gruppe entscheidend.
1-2 Mal im Jahr trainieren unsere uniformierten und bewaffneten Mitarbeitenden für diesen Ernstfall.
Am Donnerstagabend, 1. Februar 2024, um ca. 18:30 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus an der Kerngartenstrasse sowie einem weiteren Mehrfamilienhaus im Unterm Stallen jeweils zu einem Brandausbruch.
Personen wurden keine verletzt.
Am Donnerstagabend, 1. Februar 2024, kurz nach 16.30 Uhr, ereignete sich auf einem Fussgängerstreifen auf der Sissacherstrasse in Gelterkinden BL eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Fussgängerin.
Die Fussgängerin wurde dabei verletzt.
Heute Freitag, 2. Februar 2024, kurz nach 04.30 Uhr, ereignete sich auf der Baustelle zur zweiten Röhre des Gotthard-Strassentunnels ein Arbeitsunfall.
Aus noch nicht abschliessend geklärten Gründen stürzte ein 57-jähriger Arbeiter von einer Leiter.
Gestern Donnerstag, 1. Februar 2024, gegen 10.30 Uhr, ereignete sich bei der Klausenstrasse in Spiringen ein Arbeitsunfall.
Zum Zeitpunkt des Unfalls befand sich ein 61-jähriger Arbeiter auf einer Stützmauer und führte Rodungs- und Maurerarbeiten durch.
Ein fahrunfähiger Autofahrer verursachte am Donnerstag in Mettlen einen Selbstunfall.
Er wurde leicht verletzt und musste seinen Führerausweis abgeben.
Am Donnerstag und in der Nacht auf Freitag mussten in Lommis und Frauenfeld zwei alkoholisierte Autofahrer ihren Führerausweis abgeben.
Einer von ihnen verursachte dabei einen Selbstunfall, er wurde nicht verletzt.
Auf der Kyburgstrasse in Küttigkofen hat sich am frühen Donnerstagabend, 1. Februar 2024, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Dabei wurde die Automobilistin leicht verletzt. Während den aufwendigen Bergungsarbeiten musste die Kyburgstrasse für den Durchgangsverkehr gesperrt werden.
Am Donnerstag (01.02.2024), in der Zeit zwischen 2 Uhr und 6 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Firma an der Lindenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Tür gewaltsam Zugang zur Firma. Anschliessend durchsuchte sie sämtliche Büros im Gebäude.
In der Zeit zwischen Mittwochabend um 17:15 Uhr und Donnerstagmorgen (01.02.2024) um 7:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Baustellencontainer an der Sommeraustrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich auf gewaltsame Art und Weise Zutritt zum Container.
Am Donnerstag (01.02.2024), um 15:20 Uhr, ist ein 65-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Rheinstrasse von der Strasse abgekommen und in eine Grünabfalltonne geprallt.
Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken.
Am Freitag (02.02.2024), um 4:50 Uhr, ist das Auto eines 35-Jährigen im Murgwaldtunnel auf der Autobahn A3 in die Tunnelwand geprallt.
Es entstand Sachschaden in der Höhe von rund 20'000 Franken. Er wurde als fahrunfähig eingestuft.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.