Schweiz

Les Bayards NE: Kollision zwischen zwei Autos - Frau verletzt

Am Donnerstag, 18. Januar, gegen 12:50 Uhr, fuhr ein Auto, das von einer 53-jährigen Frau aus Les Verrières gesteuert wurde, aus einer Parklücke in der Nähe des Gebäudes Quartier du Milieu 82 in Les Bayards. Bei diesem Manöver kam es zu einer Kollision mit dem Auto, das von einer 87-jährigen Frau aus Les Bayards gesteuert wurde.

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La Chaux-de-Fonds NE: Zwei Personen nach Verkehrsunfall verletzt

Am Donnerstag, 18. Januar, gegen 07:10 Uhr, fuhr ein Auto mit Anhänger, das von einem 51-jährigen Einwohner von La Chaux-de-Fonds gelenkt wurde, auf der Rue de la Pâquerette in La Chaux-de-Fonds in nördlicher Richtung. Kurz vor der Kreuzung mit der Rue du Collège kam es zu einer Kollision mit dem Auto, das von einem 27-jährigen Einwohner von Les Geneveys-sur-Coffrane gesteuert wurde und verkehrsbedingt angehalten hatte.

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La Chaux-de-Fonds NE: Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen - Zeugenaufruf

Der Fahrer oder die Fahrerin, der oder die am Mittwoch, 17. Januar 2024 gegen 17:30 Uhr in La Chaux-de-Fonds, rue de l'Hôtel-de-Ville bei der Einfahrt in den Kreisel Bas-du-Reymond unterwegs war und mit dem grauen Fahrzeug der Marke SMART Roadster-Coupé zusammengestossen ist, sowie Zeugen dieses Unfalls werden gebeten, sich mit der Neuenburger Polizei in La Chaux-de-Fonds unter der Telefonnummer 032 / 889 72 72 in Verbindung zu setzen.

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Stadt Basel BS: E-Trottinett-Fahrer nach Kollision mit Auto verletzt - Zeugenaufruf

Am Donnerstag, um 12:15 Uhr, ereignete sich im Flughafenkreisel, kurz vor der Landesgrenze zu Frankreich, ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Elektro-Trottinett. Bei der Kollision wurde der E-Trottinett Fahrer verletzt und musste mit der Sanität ins Spital gebracht werden.

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Stadt Schaffhausen SH: Einbrecher (32) auf frischer Tat ertappt

Am frühen Donnerstagmorgen (18.01.2024) konnte die Schaffhauser Polizei einen 32-jährigen Mann, der in eine kantonale Amtsstelle in der Stadt Schaffhausen eingebrochen war, noch am Tatort festnehmen. Am Donnerstagmorgen (18.01.2024) um 03:25 Uhr rückten Funktionäre der Schaffhauser Polizei aufgrund eines Einbruchalarms zu einer kantonalen Amtsstelle in der Stadt Schaffhausen aus.

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Neue Strassenführung beim Militärflugplatz Emmen LU

Um den Arealverkehr auf dem Militärflugplatz Emmen vom Transitverkehr zu entflechten und die Betriebssicherheit zu verbessern, wird die Rüeggisingerstrasse in den nächsten Jahren verlegt. Zusätzlich entstehen für den zivilen Verkehr ein Rad- und Gehweg sowie zwei neue Bushaltestellen. Das Projekt beinhaltet ausserdem Hochwasserschutzmassnahmen am nahegelegenen Rotbach und ökologische Aufwertungen. Am 2. Februar 2024 informiert das VBS die Bevölkerung anlässlich einer Informationsveranstaltung über das Projekt.

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Regensdorf ZH: Unbekannter gibt mehrere Schüsse ab - Zeugenaufruf

Am späten Mittwochabend (17.01.24) hat in Watt (Gemeinde Regensdorf) ein Unbekannter mehrere Schüsse abgegeben. Der Täter ist flüchtig. Gegen 22.30 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich die Meldung über eine verdächtige Person in einem Wohnquartier in Watt (Gemeinde Regensdorf) ein.

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Altstätten SG: Marokkaner (29) nach Flucht festgenommen

Am Donnerstag (18.01.2024), kurz vor 02:20 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung über einen Mann erhalten, der versucht habe, einen Diebstahl aus einem Lieferwagen an der Feldwiesenstrasse zu begehen. Ein 29-jähriger Marokkaner konnte durch Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen und unter Mithilfe einer Patrouille des Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit anschliessend festgenommen werden. Er wird bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.

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Raum Herisau AR: Mutmasslicher Einschleichedieb (33) festgenommen

Anfangs Januar 2024 sind bei der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden mehrere Meldungen eingegangen, wonach im Raum Herisau Einschleichediebstähle und Diebstähle aus Fahrzeugen begangen wurden. Im Zuge der Ermittlungen konnte durch die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden ein 33-Jähriger festgenommen werden.

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Kanton Nidwalden: Mittels Gesetzesrevision soll die polizeiliche Arbeit gestärkt werden

Das kantonale Polizeigesetz soll teilweise geändert werden. Dies ist notwendig, um in der Polizeiarbeit effektiver gegen kriminelle Handlungen vorgehen zu können. Gezielte Anpassungen sind in den Bereichen Prävention, Datenaustausch und Fahndung vorgesehen. Der Regierungsrat hat die Vorlage zuhanden der externen Vernehmlassung verabschiedet.

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Kanton Schaffhausen: Mehrere Verkehrsunfälle aufgrund von Glatteis

Gestern war es glatt im Kanton Schaffhausen. Folge davon: Mehrere Verkehrsunfälle im ganzen Kantonsgebiet. In der Mehrheit der Fälle resultierte daraus Sachschaden an den Fahrzeugen. Ein Velofahrer zog sich beim Sturz auf der vereisten Strasse jedoch unbestimmte Verletzungen zu und musste ins Spital gebracht werden.

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Giornico TI: Schwerer Verstoss gegen die Strassenverkehrsordnung

Wie die Kantonspolizei mitteilt, wurde in den vergangenen Tagen im Schwerverkehrskontrollzentrum (CCVP) in Giornico ein Lastwagen mit italienischen Kontrollschildern kontrolliert, der von einem 44-jährigen albanischen Lenker mit Wohnsitz in Italien gesteuert wurde. Bei den durchgeführten Kontrollen wurde das überhöhte Gewicht der Sattelzugmaschine (Überladung von 4,1 %) sowie die Überschreitung der maximal zulässigen Breite des Sattelaufliegers um 10 Zentimeter aufgrund der Ladung von Mineralwasserpaletten, die nicht ordnungsgemäss gesichert waren, festgestellt.

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Kanton Aargau: Oberstaatsanwaltschaft legt nach im „Presidente“-Drogenring-Fall

Mit der Anklage gegen einen 56-jährigen Schweizer hat die kantonale Staatsanwaltschaft die nächste Anklageschrift im Fall rund um den Presidente-Drogen-Ring an das Bezirksgericht Rheinfelden überwiesen. Auch dieser Mann hatte Drogen für die Hauptbeschuldigten des Rings in die Schweiz geschmuggelt. Bei der Untersuchung über seine Machenschaften konnten bei ihm aber auch diverse weitere Gesetzesbrüche aufgedeckt und nachgewiesen werden.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.