Am Donnerstag, 18. Januar, gegen 12:50 Uhr, fuhr ein Auto, das von einer 53-jährigen Frau aus Les Verrières gesteuert wurde, aus einer Parklücke in der Nähe des Gebäudes Quartier du Milieu 82 in Les Bayards.
Bei diesem Manöver kam es zu einer Kollision mit dem Auto, das von einer 87-jährigen Frau aus Les Bayards gesteuert wurde.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag musste ein Polizist das Feuer gegen eine Person eröffnen, die eine dritte Person mit einem Messer bedrohte.
Die Person wurde durch einen Schuss ins Bein verletzt, schwebt aber nicht in Lebensgefahr.
Am Donnerstag, 18. Januar, gegen 07:10 Uhr, fuhr ein Auto mit Anhänger, das von einem 51-jährigen Einwohner von La Chaux-de-Fonds gelenkt wurde, auf der Rue de la Pâquerette in La Chaux-de-Fonds in nördlicher Richtung.
Kurz vor der Kreuzung mit der Rue du Collège kam es zu einer Kollision mit dem Auto, das von einem 27-jährigen Einwohner von Les Geneveys-sur-Coffrane gesteuert wurde und verkehrsbedingt angehalten hatte.
Der Fahrer oder die Fahrerin, der oder die am Mittwoch, 17. Januar 2024 gegen 17:30 Uhr in La Chaux-de-Fonds, rue de l'Hôtel-de-Ville bei der Einfahrt in den Kreisel Bas-du-Reymond unterwegs war und mit dem grauen Fahrzeug der Marke SMART Roadster-Coupé zusammengestossen ist, sowie Zeugen dieses Unfalls werden gebeten, sich mit der Neuenburger Polizei in La Chaux-de-Fonds unter der Telefonnummer 032 / 889 72 72 in Verbindung zu setzen.
Wie misst MeteoSchweiz die Schneedecke? Wie wird zwischen Neuschnee und Gesamtschnee unterschieden?
Wir geben einen Überblick über die von MeteoSchweiz eingesetzten Messverfahren.
Am Donnerstag, um 12:15 Uhr, ereignete sich im Flughafenkreisel, kurz vor der Landesgrenze zu Frankreich, ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Elektro-Trottinett.
Bei der Kollision wurde der E-Trottinett Fahrer verletzt und musste mit der Sanität ins Spital gebracht werden.
Eine berittene Eingreiftruppe unterhielt unser Korps damals zwar nicht mehr.
Dafür sah man unsere Reiterinnen und Reiter bei Umzügen oder im Rahmen der Teilnahme an Pferdesportveranstaltungen.
Ab dem 22. Januar 2024 ist es möglich, gewisse Delikte der Cyberkriminalität über die Online Plattform Suisse ePolice anzuzeigen.
Betroffene Personen können somit künftig selbstständig, ohne eine Polizeiwache aufzusuchen, Anzeige erstatten.
Am Donnerstagnachmittag (18.01.2024), kurz nach 14:30 Uhr fuhr ein 20-jähirger Chauffeurlehrling mit einem Lastwagen auf den Vorplatz eines Gewerbebetriebes an der Entlastungsstrasse in Appenzell.
Dort verliess er das Fahrzeug, um sich am Abladeort zu erkundigen.
Am Mittwochnachmittag (17.01.2024) bedrohte ein Mann das Verkaufspersonal eines Detailhändlers in der Altstadt Schaffhausen mit einem Messer. Zuvor beging er im Verkaufsgeschäft einen Diebstahl.
Der Täter konnte im Zuge der Fahndung festgenommen werden. Verletzt wurde niemand.
Am frühen Donnerstagmorgen (18.01.2024) konnte die Schaffhauser Polizei einen 32-jährigen Mann, der in eine kantonale Amtsstelle in der Stadt Schaffhausen eingebrochen war, noch am Tatort festnehmen.
Am Donnerstagmorgen (18.01.2024) um 03:25 Uhr rückten Funktionäre der Schaffhauser Polizei aufgrund eines Einbruchalarms zu einer kantonalen Amtsstelle in der Stadt Schaffhausen aus.
Bei drei Arbeitsunfällen an drei verschiedenen Örtlichkeiten sind eine Frau und zwei Männer erheblich verletzt worden.
Mit der Rega und dem Rettungsdienst wurden sie ins Spital eingeliefert.
Am 17. Januar 2024 wurde die Kantonspolizei Wallis über ein Bild eines abgetrennten Hundekopfes, welches in den sozialen Medien kursiert, informiert.
Die Abklärungen der Kantonspolizei haben ergeben, dass es sich bei dem toten Hund um eine belgische Schäferhündin handelt.
Gestern Mittwoch, 17. Januar 2024, kurz nach 22.00 Uhr, konnten über eine private Überwachungskamera vier mutmassliche Diebe bei einem Einschleichdiebstahl in Gurtnellen festgestellt werden.
Innert kürzester Zeit waren mehrere Patrouillen der Kantonspolizei Uri vor Ort.
Um den Arealverkehr auf dem Militärflugplatz Emmen vom Transitverkehr zu entflechten und die Betriebssicherheit zu verbessern, wird die Rüeggisingerstrasse in den nächsten Jahren verlegt.
Zusätzlich entstehen für den zivilen Verkehr ein Rad- und Gehweg sowie zwei neue Bushaltestellen. Das Projekt beinhaltet ausserdem Hochwasserschutzmassnahmen am nahegelegenen Rotbach und ökologische Aufwertungen. Am 2. Februar 2024 informiert das VBS die Bevölkerung anlässlich einer Informationsveranstaltung über das Projekt.
Am Dienstag (16.01.2024) prallte ein Autolenker aus bisher unbekannten Gründen gegen parkierte Autos auf der Teufener Strasse.
Er verliess sein beschädigtes Fahrzeug und meldete sich am nächsten Morgen bei der Stadtpolizei St.Gallen.
Am Mittwochabend ist es auf der Grand-Rue in Tramelan zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Fussgänger gekommen.
Der Fussgänger wurde in kritischem Zustand ins Spital gebracht, wo er später verstarb. Der Unfall wird untersucht.
Am Mittwoch (17.01.2024) missachtete ein Autolenker ein rotes Lichtsignal.
Bei der anschliessenden Kontrolle stellte sich heraus, dass er keinen gültigen Fahrausweis vorlegen kann.
Am späten Mittwochabend (17.01.24) hat in Watt (Gemeinde Regensdorf) ein Unbekannter mehrere Schüsse abgegeben. Der Täter ist flüchtig.
Gegen 22.30 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich die Meldung über eine verdächtige Person in einem Wohnquartier in Watt (Gemeinde Regensdorf) ein.
Am Donnerstagmorgen ist eine Fussgängerin beim Bahnhof in Thun von einem Lastwagen erfasst worden. Sie wurde dabei schwer verletzt und mit der Ambulanz in kritischem Zustand ins Spital gebracht.
Die Ermittlungen zum Unfallhergang sind im Gange.
Am heutigen Donnerstag, 18. Januar 2024, ca. 03.30 Uhr, kam es auf dem Autobahnzubringer (Ortsgebiet Mollis GL) zu einem Fahrzeugbrand mit Sachschadenfolge.
Ein 28-jähriger Lenker eines Personenwagens war von der Autobahn herkommend in Richtung Glarus unterwegs.
Am Donnerstag (18.01.2024), kurz vor 02:20 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung über einen Mann erhalten, der versucht habe, einen Diebstahl aus einem Lieferwagen an der Feldwiesenstrasse zu begehen.
Ein 29-jähriger Marokkaner konnte durch Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen und unter Mithilfe einer Patrouille des Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit anschliessend festgenommen werden. Er wird bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Am Mittwoch (17.01.2024), um 07:10 Uhr, ist es auf der Werkstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Mann auf einem E-Bike gekommen.
Der 43-jährige Mann auf dem E-Bike wurde dabei verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
Am Mittwoch (17.01.2023), um 07:20 Uhr, ist es auf der Staatsstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen einem Auto und einem Jugendlichen auf einem Mofa gekommen.
Der 16-jährige Jugendliche wurde dabei verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
Am Mittwoch (17.01.2024), um 10:30 Uhr, ist es auf der Herbergstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Fussgänger gekommen.
Der 69-jährige Fussgänger wurde dabei verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
Am Mittwoch (17.01.2024), kurz vor 11:30 Uhr, ist es auf der Ebnaterstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer Frau auf einem Velo gekommen.
Die 74-jährige Frau wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
In der Zeit zwischen Montag (25.12.2023) und Montagmittag (15.01.2024) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Velokeller eines Mehrfamilienhauses an der Bergholzstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Keller.
Am Mittwoch (17.01.2024), kurz vor 11:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Autogarage an der Simon Frick-Strasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zutritt in die Garage.
Gestern Mittwoch, 17. Januar 2024, kurz vor 14.00 Uhr, ereignete sich in Seelisberg ein Unfall.
Eine 27-jährige Frau beabsichtigte bei sich zu Hause in einem Cheminée ein Feuer zu entfachen, wobei eine Stichflamme entstand.
Betriebe in Schwimm- oder Strandbädern sollen in Zukunft Alkohol ausschenken dürfen.
Die Regierung hat dafür eine Anpassung des Gastwirtschaftsgesetzes ausgearbeitet. Sie setzt damit das Anliegen der Motion „Alkoholverbot in der Badi aufheben“ aus dem Kantonsrat um.
Am Donnerstag, 18. Januar 2024, kurz nach 02:00 Uhr haben Unbekannte eine Fensterscheibe eines Juweliergeschäfts in Brig eingeschlagen.
Anschliessend ergriffen die Täter ohne Deliktsgut die Flucht. Ein Fahndungsdispositiv wurde von der Kantonspolizei erstellt.
Als ein 36-jähriger Passant im Begriff war, den Fussgängerstreifen zu überqueren, erfasste ihn ein Auto.
Bei dieser Kollision verletzte er sich schwer, am Fahrzeug entstand Sachschaden.
Anfangs Januar 2024 sind bei der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden mehrere Meldungen eingegangen, wonach im Raum Herisau Einschleichediebstähle und Diebstähle aus Fahrzeugen begangen wurden.
Im Zuge der Ermittlungen konnte durch die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden ein 33-Jähriger festgenommen werden.
Am Mittwochabend, 17. Januar 2024 kam es in Altendorf zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Fussgänger.
Der 27-jährige Fussgänger erlitt bei der Kollision erhebliche Verletzungen und musste von Rettungskräften in ein Spital verbracht werden.
In Oensingen wurde am frühen Mittwochabend eine Fussgängerin im Bereich eines Fussgängerstreifens von einem Auto erfasst und dabei verletzt.
Zur Klärung des genauen Unfallhergangs sucht die Polizei Zeugen.
Am Mittwoch ist es auf der schneebedeckten Berninastrasse zu einer Frontalkollision gekommen.
Ein drittes Auto fuhr auf ein verunfalltes Fahrzeug auf. Zwei Personen verletzt.
Das kantonale Polizeigesetz soll teilweise geändert werden. Dies ist notwendig, um in der Polizeiarbeit effektiver gegen kriminelle Handlungen vorgehen zu können.
Gezielte Anpassungen sind in den Bereichen Prävention, Datenaustausch und Fahndung vorgesehen. Der Regierungsrat hat die Vorlage zuhanden der externen Vernehmlassung verabschiedet.
Am Dienstagabend, 16. Januar 2024 kam es im Kreis 4 zu einer unbewilligten Demonstration gegen das World Economic Forum (WEF).
Entlang der Route kam es zu Sachbeschädigungen in Form von Sprayereien und vereinzelt wurden Schaufensterscheiben sowie Autos beschädigt.
Gestern war es glatt im Kanton Schaffhausen. Folge davon: Mehrere Verkehrsunfälle im ganzen Kantonsgebiet. In der Mehrheit der Fälle resultierte daraus Sachschaden an den Fahrzeugen.
Ein Velofahrer zog sich beim Sturz auf der vereisten Strasse jedoch unbestimmte Verletzungen zu und musste ins Spital gebracht werden.
Ab Montag, 22. Januar 2024, helfen 30 Mitglieder des Zivilschutzes die von der Wagenrunse verschütteten Gebiete in Schwanden aufzuräumen.
Die vom Erdrutsch betroffenen Quartiere in Schwanden (Glarus Süd) wurden wegen weiterer Abbrüche zwischen dem 22. Dezember und dem 3. Januar stark mit Schlamm und Wasser belastet.
…ich die alte Vignette an der Windschutzscheibe zwingend entfernen muss, auch wenn das so eine mühsame Sache ist?
Nein. Aber: die Sicht aus der Windschutzscheibe darf unter keinen Umständen eingeschränkt sein.
Gegen 16:00 Uhr ereignete sich auf der Höhe der Kreuzung La Croisée in Bassecourt ein Unfall.
Aus einem Grund, den die Ermittlungen klären müssen, nahm ein Autofahrer, der von Berlincourt aus fuhr, einem zweiten Autofahrer, der korrekt von Glovelier kam und in Richtung Bassecourt fuhr, die Vorfahrt.
Zwischen September 2022 und März 2023 wurden im Bezirk Nyon und im Kanton Genf zahlreiche Diebstähle aus Kellern und Fahrzeugen begangen.
Die Ermittlungen der Gendarmen des Polizeipostens Nyon führten zur Identifizierung des mutmasslichen Täters.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, wurde in den vergangenen Tagen im Schwerverkehrskontrollzentrum (CCVP) in Giornico ein Lastwagen mit italienischen Kontrollschildern kontrolliert, der von einem 44-jährigen albanischen Lenker mit Wohnsitz in Italien gesteuert wurde.
Bei den durchgeführten Kontrollen wurde das überhöhte Gewicht der Sattelzugmaschine (Überladung von 4,1 %) sowie die Überschreitung der maximal zulässigen Breite des Sattelaufliegers um 10 Zentimeter aufgrund der Ladung von Mineralwasserpaletten, die nicht ordnungsgemäss gesichert waren, festgestellt.
Mit der Anklage gegen einen 56-jährigen Schweizer hat die kantonale Staatsanwaltschaft die nächste Anklageschrift im Fall rund um den Presidente-Drogen-Ring an das Bezirksgericht Rheinfelden überwiesen.
Auch dieser Mann hatte Drogen für die Hauptbeschuldigten des Rings in die Schweiz geschmuggelt. Bei der Untersuchung über seine Machenschaften konnten bei ihm aber auch diverse weitere Gesetzesbrüche aufgedeckt und nachgewiesen werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.