Am Freitagmittag (01.12.2023) kam es auf der Martinsbruggstrasse, bei der Liegenschaft Nr. 109, zu einer Auffahrkollision.
Personen wurden nicht verletzt. Ein Fahrzeug musste aufgrund des Totalschadens abgeschleppt werden.
In der Nacht von Freitag/Samstag, 01./02. Dezember 2023, kurz nach Mitternacht, verursachte ein Fahrzeuglenker auf dem schneebedeckten Eselweg in Rümlingen BL einen Selbstunfall.
Personen wurden dabei keine verletzt.
In der Nacht auf Samstag, 2. Dezember 2023, hat sich auf der Härkingerstrasse in Fulenbach ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Dabei wurde die Beifahrerin leicht verletzt.
Am frühen Freitagabend (01.12.2023) haben sich innerhalb von knapp zwei Stunden auf dem Churer Stadtgebiet vier Verkehrsunfälle ereignet, bei welchen vier Personen, darunter drei Fussgänger, verletzt worden sind.
An der Gäuggelistrasse, ausgangs Kreisel Gürtelstrasse, wurde eine Fussgängerin durch einen Lieferwagen auf dem Fussgängerstreifen angefahren.
Am Freitagabend (01.12.2023) kam es in einer Wäscherei in Schaffhausen aus bislang noch unbekannten Gründen zu einem Brand.
Dieser konnte durch die Feuerwehr der Stadt Schaffhausen gelöscht werden. Personen wurden bei diesem Brand keine verletzt.
Heute Samstag, 2. Dezember 2023, kurz vor 4.45 Uhr, stellten die Überwachungsinstrumente Geländebewegungen / Bewegungen im Bereich „Gumpisch“ fest, die in der Folge zu Detektionen in den Schutznetzen oberhalb der Axenstrasse führten.
Folge dessen musste die Axenstrasse umgehend gesperrt und die Fahrzeuge auf der Axenstrasse gewendet werden. Personen wurden keine verletzt. Strasse und Brücke wurden nach ersten Erkenntnissen nicht beschädigt.
Heute Morgen ereignete sich in Im Fang ein Verkehrsunfall zwischen einem TPF-Bus und einem Lieferfahrzeug. Beide Lenker wurden verletzt.
Die Fahrbahn wurde während 4.5 Stunden komplett für den Verkehr gesperrt. Eine Ermittlung ist im Gange.
Diese Nacht hats ordentlich geschneit und es dürften noch ein paar Zentimeter hinzukommen.
Für Bodan 606 war die Schneehöhe auf einigen Nebenstrassen in der Umgebung von Thundorf dank Allrad und angepasster Fahrweise überwindbar.
Am Freitag, den 1. Dezember 2023 um 11:10 Uhr fuhr ein Lastwagen, der von einem 27-jährigen Mann aus Goux-les-Usiers (Frankreich) gesteuert wurde, auf der AR N20 von Neuenburg nach La Chaux-de-Fonds.
An einem Punkt kam es zu einer Kollision mit einem Auto, das von einer 42-jährigen Frau aus Valangin gelenkt wurde.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 49 vom 04.12.2023 bis zum 10.12.2023 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Am Freitag, den 1. Dezember 2023 um 08:00 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 83-jährigen Einwohner von Fontainemelon gesteuert wurde, auf der Rue de Maillefer in Richtung Norden.
Am Fussgängerstreifen kam es zu einer Kollision mit einer 23-jährigen Fussgängerin aus Neuenburg, die den Streifen überquerte.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, fand am 21.11.2023 eine Reihe von Kontrollen zur Bekämpfung der illegalen Pornografie statt.
Die Aktion, die auf separate Meldungen des Bundesamtes für Polizei (fedpol) zurückgeht, fand gleichzeitig an verschiedenen Orten in den Gebieten Lugano, Mendrisiotto, Bellinzona und Locarno statt.
Am Freitag, den 1. Dezember 2023 um 06:55 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 56-jährigen Einwohner von Cortaillod gesteuert wurde, auf der Kantonsstrasse von Cortaillod nach Areuse.
Am Fussgängerstreifen kam es zu einer Kollision mit einem 29-jährigen Fussgänger aus Cortaillod, der den Fussgängerstreifen überquerte.
Weihnachtsferien und kurze Tage. Eine Kombination, die leider nicht nur für Festtagsstimmung und Geschenke steht, sondern auch für ein erhöhtes Risiko von Wohnungseinbrüchen und Diebstählen beim Einkaufen. Aus diesem Grund führt die Kantonspolizei in Zusammenarbeit mit der Gemeindepolizei, der Verkehrspolizei und dem Bundesamt für Zoll und Grenzschutz (UDSC) vom 4. bis zum 23. Dezember erneut die Operation PREVENA durch.
Seit mehr als 16 Jahren zielt die Präventionsinitiative darauf ab, die Sicherheit der Bevölkerung in dieser besonderen Zeit des Jahres zu erhöhen, und zwar dank der verstärkten und flächendeckenden Präsenz der Polizeikräfte auf dem gesamten Gebiet, an den Orten des grossen Wohlstands und bei den Strassenverkehrskontrollen.
Am 9. Dezember 2023 organisiert die jurassische Kantonspolizei eine Waffensammlung, um den Bürgerinnen und Bürgern, die dies wünschen, die Möglichkeit zu geben, ihre Waffen und Munition kostenlos zu entsorgen.
Die Kantonspolizei schlägt der Bevölkerung vor, die Waffen und Munition, derer sie sich entledigen möchte, zu einem Polizeiposten zu bringen. Diese Gegenstände werden gegen Quittung kostenlos zurückgenommen und anschliessend vernichtet.
Auf dieses Wochenende können sich auch im Flachland die Winterfreunde freuen.
Auch wenn nicht riesige Schneemengen fallen, für eine rasante Schlittenfahrt oder einem bezaubernden Winterspaziergang reicht es allemal.
Am Freitagmorgen, 1. Dezember 2023, kam es im Kreis 9 zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern.
Dabei wurde einer der beiden mit einer Stichwaffe verletzt. Der mutmassliche Täter wurde festgenommen.
An solchen Tagen kommt es oft vor, dass Autofahrende mit einem schneebedeckten Fahrzeug und nur einem Guckloch in der Frontscheibe unterwegs sind.
Dieses Verhalten ist sowohl für die Lenkenden selbst als auch für alle anderen Verkehrsteilnehmenden gefährlich.
Mit der Öffnung der Kreuzstrasse für den Gegenverkehr werden die Kreuzbühl- und Falkenstrasse in der unmittelbaren Umgebung des Bahnhofs Stadelhofens vom motorisierten Durchgangsverkehr entlastet.
Der Regierungsrat hat die dafür notwendige Anpassung des kantonalen Richtplans gutgeheissen.
Einen grossen Sachschaden hinterliessen Einbrecher, die in der Nacht in einem Seoner Industriegebiet wüteten und auch einen Tresor abtransportierten.
Tatort war das Industriegebiet Birren ausserhalb von Seon. Unbekannte Einbrecher verschafften sich dort in der Nacht auf Freitag, 1. Dezember 2023, Zugang zu zehn Betrieben.
Seit einigen Tagen kursieren gefälschte E-Mails, die angeblich von der Migrosbank stammen. Die Empfänger werden aufgefordert, ihre persönlichen Daten im E-Banking zu aktualisieren.
Hinter den E-Mails steckt jedoch nicht die Migrosbank, sondern dreiste Cyberkriminelle.
Der Gotthardtunnel wird in der Nacht von Montag, 4. auf Dienstag, 5. Dezember von Mitternacht bis 3 Uhr morgens für den Verkehr gesperrt.
In der Nacht von Dienstag, 5. auf Mittwoch, 6. Dezember ist eine zusätzliche Nacht (mit demselben Zeitfenster) nur als Reserve vorgesehen.
Nördlich der Verzweigung Wankdorf überquert die A1 auf zwei Brücken das Worblental. Dieses Jahr startete eine umfassende Sanierung dieser beiden Brücken.
Die ersten Bauphasen sind nun abgeschlossen. Zwischen Wankdorf und Schönbühl in Fahrtrichtung Zürich wurde die Baustelle bereits zurückgebaut und ist wieder normal befahrbar.
Information der von Datenschutzverletzungen betroffenen Personen abgeschlossen.
Ende Mai 2023 wurde bekannt, dass die Schweizer Firma Xplain AG Opfer eines Ransomware- Angriffs durch die Hackergruppe "Play" geworden ist.
Die Polizei hat nach gross angelegter Fahndung drei mutmassliche Einbrecher gefasst, welche Kopf und Kragen riskierten um zu fliehen.
Zuvor fielen diese in einem Wohnquartier auf, worauf sich eine Drittperson bei der Kantonalen Notrufzentrale meldet.
Am frühen Donnerstagmorgen hat die Luzerner Polizei in Willisau einen Einbrecher auf der Flucht festgenommen.
Der Polizeidiensthund „Dodge“ konnte dessen Fährte aufnehmen und den Mann auf der Flucht stoppen.
Auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Norden verlor am Freitag (1. Dezember 2023, ca. 5 Uhr) ein Autofahrer aus noch ungeklärten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet ins Schleudern.
Am Ende des Tunnels Spier kollidierte er darauf zuerst mit dem linksseitigen und dann mit dem rechtsseitigen Bankett, bevor er nach dem Tunnel gegen die linksseitige Leitplanke prallte und zum Stillstand kam.
Am Donnerstag (30. November 2023, ca. 20.15 Uhr) wurde der Luzerner Polizei ein herrenloses Fahrzeug auf dem Pannenstreifen der Autobahn A2 Fahrtrichtung Süden kurz vor der Ausfahrt Hergiswil gemeldet.
Vor Ort konnte die Patrouille das Fahrzeug und den Autofahrer vorfinden.
Eine Autofahrerin fuhr am Donnerstag (30. November 2023, ca. 18 Uhr) auf der Autobahn A14 in Fahrtrichtung Luzern.
Nach ersten Erkenntnissen geriet das Fahrzeug aufgrund eines gesundheitlichen Problems der Fahrerin ins Schleudern und kollidierte dann zunächst mit der linken Tunnelwand und prallte danach gegen die rechte Tunnelwand, wo das Fahrzeug zum Stillstand kam.
Am Freitag (01.12.2023), kurz vor 08:30 Uhr, ist es auf der Maienfelderstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen.
Sie wurde leicht verletzt.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagnachmittag (30.11.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Fussballclubhaus an der Rossweidstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Eingangstür gewaltsam Zugang zu den Räumlichkeiten.
Wenn es draussen dicke Flocken schneit, sind sie zur Stelle: Der ZRH Winterdienst!
In den frühen Morgenstunden ging es für das Winterdienst-Team gestern los.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Mittwochabend (29.11.2023) in Zürich-Oerlikon vier Männer verhaftet, welche einige Stunden zuvor mutmasslich einen Einbruch in Brüttisellen verübt haben.
Kurz nach dem Mittag meldete sich eine Bewohnerin eines Einfamilienhauses in Brüttisellen bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich und teilte mit, dass bei ihr eingebrochen worden sei.
Letzte Nacht brach in einem Bauernhaus in Wünnewil ein Feuer aus.
Eine Person wurde beim Verlassen des brennenden Wohnhauses verletzt. Das Gebäude wurde komplett zerstört. Die Brandursache ist zurzeit noch unbekannt.
Habt ihr gewusst, dass man auch als ausgebildete/r Polizist/in bei uns durchstarten kann?
Donjeta erzählt euch, warum sie den Wechsel gemacht hat. Interessiert?
Am Donnerstagnachmittag, 30. November 2023, kurz nach 15.30 Uhr, führte ein Spurwechsel auf der Autobahn A2, im Tunnel Schweizerhalle, Fahrtrichtung Basel, zu mehreren Kollisionen mit insgesamt vier beteiligten Fahrzeugen.
Zwei Personen wurden dabei leicht verletzt.
In Davos Dorf ist in der Nacht auf Freitag ein Adventskranz in Brand geraten. Vier Personen wurden wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung von einem Rettungsteam ambulant behandelt.
Im Wintergarten der Parterrewohnung wurde eine Adventskerze angezündet.
Wie die Kantonspolizei Uri, Nidwalden und Schwyz angekündigt haben, wird die Einhaltung der Geschwindigkeit in den Unterhaltsbaustellen auf den Autobahnen A2 und A4 vermehrt überprüft.
Am Mittwoch, 29. November 2023, führte die Kantonspolizei Schwyz im Baustellenbereich auf der Autobahn A4 in Immensee eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
Ab 01.12.2023 kann die Autobahnvignette elektronisch gelöst und bezahlt werden.
Wir empfehlen Ihnen, um Vermittlungsgebühren zu sparen, die Vignette auf der offiziellen Homepage des Bundes: www.e-vignette.ch zu lösen.
Am Freitagmorgen (01.12.2023) hat sich ein Alleinunfall auf der A4, in der Ausfahrt zum Rastplatz Berg, ereignet.
Es wurde niemand verletzt, jedoch entstand am Personenwagen Sachschaden.
Einbrecher/innen können euch auffallen, wenn ihr aufmerksam seid.
Benachrichtigt umgehend die Polizei über die Notrufnummer 117, wenn euch etwas verdächtig erscheint.
Die Rasierapparate und Rasierklingen werden arbeitslos, denn der Schnurrbart ruft! Seit einigen Jahren lassen die Männer im „Movember“ den Schnauz wild wachsen, um damit auf das Thema „Männergesundheit“ und insbesondere auf Themen wie Burnout, Suizid sowie Prostata- und Hodenkrebs aufmerksam zu machen.
Auch bei Schutz und Rettung Bern haben sich einige Mitarbeiter am Movember beteiligt, um zum Nachdenken über die genannten Krankheiten und die Männergesundheit im Allgemeinen aufzurufen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.