Die Rasierapparate und Rasierklingen werden arbeitslos, denn der Schnurrbart ruft! Seit einigen Jahren lassen die Männer im „Movember“ den Schnauz wild wachsen, um damit auf das Thema „Männergesundheit“ und insbesondere auf Themen wie Burnout, Suizid sowie Prostata- und Hodenkrebs aufmerksam zu machen.
Auch bei Schutz und Rettung Bern haben sich einige Mitarbeiter am Movember beteiligt, um zum Nachdenken über die genannten Krankheiten und die Männergesundheit im Allgemeinen aufzurufen.
Vorgestern Mittwoch verabschiedete sich Jürg Zoss in seinen wohlverdienten Ruhestand.
Nach 34 Jahren im Dienste der Berufsfeuerwehr Bern wurde er von seinen Kolleginnen und Kollegen würdig verabschiedet.
Ein Rentner ist heftig in eine Lichtsignalanlage gefahren und ein alkoholisierter Lenker ist mit seinem Auto in einen Lichtmasten geprallt. Verletzt wurde niemand.
Weiter wurde in der Nacht ein Autofahrer gestoppt, der mit Alkohol im Blut unterwegs war.
Der Landwirtschaftsbetrieb Schlossgut, der zum Massnahmenzentrum Uitikon gehört, soll künftig vom Strickhof bewirtschaftet werden.
Diese Zusammenarbeit ermöglicht zum einen die Weiterführung der landwirtschaftlichen Bildungsangebote für jugendliche Straftäter. Zum anderen bietet sie die Chance, im Kanton Zürich die Forschung zur Zukunft der Landwirtschaft auszubauen.
Am späten Donnerstagvormittag (30.11.2023) hat sich in der Stadt Schaffhausen ein Alleinunfall mit einem Auto ereignet.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Am frühen Donnerstagabend (30.11.2023) hat sich auf der Nationalstrasse A4 in Thayngen eine Auffahrkollision zwischen zwei Autos ereignet. Personen wurden dabei keine verletzt.
An den beiden Unfallautos entstand Sachschaden.
Am Dienstagabend wurde ein älteres Ehepaar tot in seiner Wohnung aufgefunden. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.
Am Dienstag, den 28. November 2023, wurde die Neuenburger Notfallzentrale (CNU) darüber informiert, dass ein älteres Ehepaar tot in seiner Wohnung in einer Ortschaft an der Neuenburger Küste aufgefunden worden war. Es handelte sich um einen 90-jährigen Mann und eine 80-jährige Frau.
Die Polizei informiert, dass aufgrund der oben genannten Veranstaltungen an beiden Tagen ab 7 Uhr im Stadtzentrum und am Samstag ab 16 Uhr in Veyrier mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist.
Die Polizei teilt mit, dass aufgrund der oben genannten Ereignisse mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist:
Am Donnerstag, 30. November 2023, zwischen 07:45 und 08:00 Uhr, rutschte auf der Strasse von Bôle nach Rochefort ein weisses Fahrzeug der Marke BMW über die Fahrbahn und prallte in die linke Flanke eines anderen, entgegenkommenden Fahrzeuges.
Der Fahrer oder die Fahrerin des weißen Fahrzeugs sowie Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 032/889 80 80 mit der Neuenburger Polizei in Verbindung zu setzen.
In der Stadt Luzern ist es am Donnerstagvormittag auf der Alpenstrasse zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen.
Beide Fahrzeuglenker gaben an, dass ihre Ampel auf Grün war. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen, welche den Unfall beobachtet haben.
Der Schneefall bis in tiefe Lagen führte am Donnerstagmorgen, 30. November 2023 im Kanton Schwyz zu mehreren Verkehrsunfällen.
Eine Person wurde dabei erheblich und zwei Beteiligte leicht verletzt.
Am 29.11.2023, um 23.30 Uhr, wurde eine 60-jährige Frau an der Thannerstrasse in der Nähe der Rudolfstrasse Opfer eines Raubes.
Sie wurde dabei nicht verletzt.
Am Mittwoch, 29. November 2023, circa 11.30 Uhr, hat die Kantonspolizei Basel-Stadt einen mutmasslichen Betrüger angehalten und im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt festgenommen.
Dem 24-Jährigen hätte nach einem Telefonbetrug Geld übergeben werden sollen. Die Staatsanwaltschaft wird dem Zwangsmassnahmengericht Untersuchungshaft beantragen.
Seit den frühen Morgenstunden sind der Kantonspolizei Solothurn rund 30 Verkehrsunfälle gemeldet worden.
Mehrheitlich handelte es sich um Selbstunfälle. Bei einem Verkehrsunfall in Rickenbach kam es zu einem grösseren Aufgebot an Rettungskräften.
Am Mittwoch (29.11.2023) hat eine unbekannte Täterschaft einen Einbruchdiebstahl in ein Einfamilienhaus in Opfertshofen (Thayngen) verübt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall und verweist auf ihre Präventionskampagne "Verdacht - RUF AN! POLIZEI-NOTRUF 117 - GEMEINSAM GEGEN EINBRUCH".
Bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagmorgen (30.11.2023) in Birmensdorf hat sich das Fahrzeug überschlagen.
Die beiden Insassen wurden leicht verletzt.
Zwischen Sonntag, 26. November 2023, 09.00 Uhr und Montag, 27. November 2023, 05.00 Uhr, sind Unbekannte mit einem Fahrzeug (möglicherweise ein Quad) zwischen Andermatt Reussen und dem Nordic House auf dem Winterwanderweg und der Langlaufloipe gefahren.
Die unerlaubte Fahrt hat die Langlaufloipe beschädigt und unschöne Spuren auf dem Winterwanderweg hinterlassen.
Gestern Abend, 29.11.2023, konnte gegen 18:00 Uhr in Sachseln an der Gersmattstrasse durch Anwohner beobachtet werden, wie eine unbekannte männliche Person sich an einem parkierten Auto zu schaffen machte und dieses durchsuchte.
Als er durch die Anwohner konfrontiert wurde, flüchtete er.
Einmal mehr hat die Rettungsgasse auf der Autobahn dank euch funktioniert.
Unsere Kolleginnen und Kollegen sind so schnell vorwärtsgekommen und rasch auf der Unfallstelle in Gisikon angekommen.
Am Diensttagmorgen (28.11.2023) hat sich auf einem Fussgängerstreifen in der Stadt Schaffhausen eine Kollision zwischen einem Auto und einem jugendlichen Fussgänger ereignet.
Dabei wurde der 16-jährige Fussgänger verletzt.
Unbestimmte Verletzungen hat sich eine Beifahrerin am Donnerstag, 30. November 2023, bei einer Kollision zwischen zwei Personenwagen in Hundwil zugezogen.
Ein 42-jähriger Lenker fuhr um 1030 Uhr mit seinem Personenwagen von Appenzell kommend in Richtung Hundwil.
Gestern am frühen Abend ereignete sich auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Rechthalten ein Arbeitsunfall. Eine Person wurde dabei tödlich verletzt.
Eine Ermittlung ist im Gange.
Dank Hinweisen aus der Bevölkerung ist es der Kantonspolizei Solothurn am Donnerstagmorgen, 30. November 2023 in Lostorf gelungen, mehrere mutmassliche Diebe anzuhalten.
Diese stehen im Verdacht, Fahrzeugaufbrüche und Einbruchdiebstähle begangen zu haben.
Ein Autofahrer geriet um ca. 09.15 Uhr auf der Krummbacherstrasse in Richtung Sursee in einer Rechtskurve ins Rutschen und kam dadurch auf die Gegenfahrbahn.
Dabei kam es zur Frontalkollision mit einem entgegenkommenden Auto.
In Ettiswil auf der Grosswangerstrasse kam es um ca. 08.40 Uhr zu einem Selbstunfall.
Ein Lieferwagen geriet kurz nach dem Schloss Wyher auf der schneebedeckten Fahrbahn ins Schleudern, prallte gegen einen Baum und kippte dann zur Seite.
Um ca. 08.40 Uhr fuhr ein Auto auf der Hauptstrasse von Beromünster in Richtung Menziken.
In einer Linkskurve im Bereich Alp geriet das Auto rechtsseitig von der schneebedeckten Strasse und kollidierte mit mehreren Verkehrsschildern.
Auf der Hauptstrasse von Rain in Richtung Sempach überholte um ca. 08.05 ein Auto ein anderes Fahrzeug und beabsichtigte anschliessend wieder auf den eigenen Fahrstreifen zu wechseln.
Dabei geriet das Auto auf der schneebedeckten Strasse ins Schleudern und es kam zu einer seitlichen Kollision mit einem entgegenkommenden Lieferwagen.
Bei der Autobahnausfahrt Luzern-Kriens in Fahrtrichtung Norden kam es um ca. 07.50 Uhr zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Lieferwagen.
Eine Person wurde dabei leicht verletzt.
Im Gebiet Zuswil in der Gemeinde Ettiswil, Ortsteil Kottwil, geriet um ca. 07.20 Uhr ein Auto ins Rutschen.
Daraufhin kam es zu einer Streifkollision mit einem anderen Auto.
Auf der Autobahn A14 in Fahrtrichtung Luzern nach der Einfahrt Buchrain kam es um ca. 06.10 Uhr zu einer Auffahrkollision mit vier beteiligten Fahrzeugen.
Verletzt wurde beim Unfall niemand.
Ein Auto fuhr am Donnerstag ca. 05.10 Uhr von Willisau in Richtung Alberswil. Das Fahrzeug geriet vor der Brücke im Bereich Wydenmühle von der schneebedeckten Strasse.
In der Folge fuhr das Auto über das Wiesland und landete in der Wigger.
Mit Blick auf die bevorstehenden Winterferien warnt die Kantonspolizei Wallis vor betrügerischen Angeboten auf den Plattformen von Online-Reiseagenturen.
Die Winterferien stehen kurz bevor und viele freuen sich auf entspannte Tage. Beliebte Orte und Unterkünfte sind in dieser Zeit oftmals schnell ausgebucht. Das wissen auch Online-Betrüger, die versuchen, Reisefreudige mit Fake-Inseraten anzulocken.
In der Jugendwerkstatt in Bättwil kam es am Mittwochabend, 29. November 2023, zu einem Vollbrand. Nach ersten Erkenntnissen wurde dabei niemand verletzt.
Die Brandursache wird untersucht. Die Polizei sucht Zeugen.
Der Chef der Kriminalabteilung der Kantonspolizei Solothurn, Alain Lässer, hat seine Anstellung aus persönlichen Gründen auf Ende März 2024 gekündigt.
Die Neubesetzung der Stelle wird nun in die Wege geleitet.
Nach Abschluss der umfangreichen Ermittlungen zum Tötungsdelikt Mitte August 2022 in Lauterbrunnen, hat die regionale Staatsanwaltschaft Oberland wegen vorsätzlicher Tötung Antrag auf Anordnung einer Massnahme für die Beschuldigte beim Regionalgericht Oberland eingereicht.
Nach Abschluss der umfangreichen Ermittlungen zum Tötungsdelikt in Lauterbrunnen von Mitte August 2022 (Polizei.news berichtete) reichte die regionale Staatsanwalt Berner Oberland im Rahmen eines Verfahrens bei schuldunfähigen Personen Antrag auf Anordnung einer Massnahme (gemäss Art. 374 Strafprozessordnung) ein. Beim Opfer handelte es sich um einen 69-jährigen Schweizer. Die tatbeschuldigte 59-jährige deutsche Staatsangehörige wird sich wegen der Tötung ihres Ehemannes vor Gericht verantworten müssen.
In der Nacht auf Donnerstag machten sich zwei Männer an parkierten Autos zu schaffen. Auf der Fahndung konnten zwei Verdächtige festgenommen werden.
Bei ihnen fand sich Diebesgut.
Am Mittwoch (29.11.2023), kurz nach 17:30 Uhr, ist es auf der Gasenzenstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen.
Sie wurde unbestimmt verletzt.
Am Mittwoch (29.11.2023), kurz nach 17:30 Uhr, ist es in St. Fiden zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen.
Ein 20-Jähriger wurde verletzt und ins Spital gebracht. Zwei Männer wurden festgenommen.
Am Donnerstag (30.11.2023), kurz vor 4 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, wonach sich an der Quellenstrasse drei Personen an parkierten Autos zu schaffen machen würden.
Die Kantonspolizei St.Gallen konnte anschliessend drei Personen festnehmen.
Auf der Hauptstrasse in Gerlafingen ist am Mittwochmittag, 29. November 2023, eine Autolenkerin im Bereich der Raiffeisenbank in einen Findling geprallt. Dies hatte zur Folge, dass sich das Auto überschlug.
Beide Fahrzeuginsassen wurden zur Kontrolle in ein Spital gebracht.
Am Dienstagabend ist in Gümligen ein verletzter Mann aufgefunden worden. Aktuell ist von einem Unfall auszugehen.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht zur Klärung der Umstände Zeugen.
Zum Abschluss der Unfallserie ereignete sich auf der Autobahn A4, um 18:30 Uhr, nach der Blegikurve in Fahrtrichtung Luzern, ein weiterer Auffahrunfall mit zwei beteiligten Autos.
Verletzt wurde niemand, der Sachschaden an den Fahrzeugen beträgt einige Tausend Franken.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.