Am Dienstagmorgen ist es in Frutigen zu einem Selbstunfall gekommen. Ein schwer verletzter Lenker wurde mit der Rega ins Spital geflogen.
Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Ein beeindruckendes Teamwork-Erlebnis bei der Rettungsübung im Vereinatunnel!
Die Schnellen Sanitätszüge des Zivilschutz Graubünden haben sich gemeinsam mit Polizei, Feuerwehr, Sanität und der Rhätischen Bahn den Herausforderungen eines Ernstfalls gestellt.
In Zusammenarbeit mit dem Strassenverkehrsamt Zug hat die Zuger Polizei bei einer Schwerverkehrskontrolle mehrere Fahrzeuge und deren Fahrer genauer unter die Lupe genommen.
Am Mittwoch, den 8. November 2023, haben Spezialisten der Verkehrspolizei in Steinhausen gesamthaft 16 Lastwagen und Sattelmotorfahrzeuge kontrolliert.
Gestern Morgen prallte ein Lastwagen auf der Haldenstrasse in der Stadt Luzern gegen einen betonierten Verkehrsteiler. Am Fahrzeug entstand massiver Sachschaden. Zudem lief Diesel aus.
Der Chauffeur blieb unverletzt, wurde aber zur Kontrolle ins Spital gefahren.
Insgesamt drei Teams des Rettungsdienstes Spital Bülach übernahmen am Abend des 10. November 2023 unsere Nachtdienste.
Somit hatten zum ersten Mal alle unsere Mitarbeitenden die Gelegenheit, an unserer Jahresabschlussfeier (RDW Abend) teilzunehmen.
Am Freitagmorgen (10.11.2023) hat sich in der Stadt Schaffhausen ein Alleinunfall mit einem Auto ereignet.
Der Autofahrer wurde zwecks Kontrolluntersuch in ein Spital überführt. Die Unfallursache und der Unfallhergang sind Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Am Montag, 13. November 2023, ist ein Personenwagenlenker auf der Industriestrasse in Herisau kurz eingenickt und hat dabei eine Auffahrkollision mit drei beteiligten Personenwagen verursacht.
Ein 24-jähriger Lenker fuhr kurz nach 18.00 Uhr mit seinem Personenwagen auf der Industriestrasse in Richtung Waldstatt. Dabei nickte er kurz ein und fuhr auf einen vor ihm stehenden Personenwagen auf. Dieser wiederum wurde gegen das Heck des vor ihm stehenden Personenwagens geschoben.
Sachschaden ist am Montag, 13. November 2023, bei einer Auffahrkollision mit drei beteiligten Fahrzeugen auf der Industriestrasse in Herisau entstanden.
Ein 30-Jähriger lenkte um 11.00 Uhr seinen Lieferwagen bei stockendem Verkehr auf der Industriestrasse in Richtung Waldstatt und fuhr dabei auf einen vor ihm langsam in gleicher Richtung rollenden Personenwagen auf.
In der Nacht auf Dienstag kollidierte eine PW-Lenkerin mit einer Fussgängerin. Die Fussgängerin wurde dabei nach ersten Erkenntnissen schwer verletzt.
Der betroffene Strassenabschnitt war für mehrere Stunden gesperrt.
Am Montagmittag ist ein Mitarbeiter eines Verkehrsdienstes auf einer Baustelle auf der Oberalpstrasse in Waltensburg von einem Automobilisten angefahren worden.
Die Kantonspolizei Graubünden sucht die Person, welche unmittelbar nach dem Unfall ihr Fahrzeug gewendet hat.
Diesen Freitag, 17. November 2023, führen die Feuerwehren Simplon und Brigerberg gemeinsam eine Einsatzübung im Tunnel Kulm durch.
Aus diesem Grund wird der Verkehr für ein paar Stunden einspurig geführt.
Die Schaffhauser Polizei ersetzt im Rahmen der digitalen Transformation den bisherigen Gästemeldeschein durch eine effizientere und einfache Online-Lösung.
Das Volkswirtschaftsdepartement des Kantons Schaffhausen nutzt diese, um sich mit ihrer Kurtaxenabrechnung direkt anzuschliessen und alle Beteiligten so zu entlasten.
Beim Bahnhof Surovas ist am Montagmittag ein Personenwagen der Rhätischen Bahn (RhB) in Brand geraten.
Sämtliche Fahrgäste konnten die Zugskomposition unverletzt selbständig verlassen.
Am Samstagmittag (11.11.2023) hat sich in der Stadt Schaffhausen ein Alleinunfall mit einem Auto ereignet. Dabei kam der 77-jähriger Autofahrer ums Leben.
Die Unfallursache und der Unfallhergang sind Gegenstand laufender Untersuchungen.
Am Montagabend (13.11.2023) ist es kurz vor 17:30 Uhr im Kreisel Sommerau-/Rossbodenstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Velofahrer gekommen.
Der Velofahrer wurde leicht verletzt.
Am Sonntag hat das in den Vortagen an dieser Stelle angekündigte Starkniederschlagsereignis begonnen.
Die Niederschläge halten nördlich der Alpen bis am Dienstag, den Alpen entlang bis am Mittwoch an. Für die westlichen Alpen wurde die Warnstufe von 3 auf 4 erhöht.
In Thun kam es Mitte August am Thunfest zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen.
Dabei wurde ein Mann mit einer Krücke am Kopf verletzt. Im Rahmen der Ermittlungen werden Zeugen gesucht.
In der Nacht zum Montag wurde in Weinfelden ein toter Mann aufgefunden.
Die Umstände sind noch nicht abschliessend geklärt, die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Der seit Samstag (11.11.2023) in Horgen vermisste 61-jährige Mann ist tot aufgefunden worden.
Der Vermisste wurde in der Nacht auf Montag (13.11.2023) in Zürich tot aufgefunden.
Sensibilisert eure Eltern, Grosseltern oder sonstige Verwandten und Bekannten für dieses Thema.
Holt für sie bei uns auf dem Polizeiposten den entsprechenden Tischsteller, welcher neben das Telefon gestellt werden kann.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt bilanziert mit der morgen zu Ende gehenden Messe auf dem Petersplatz eine mit den Vorjahren vergleichbare Herbstmesse.
Ausnahme war eine schwere Körperverletzung in der Messehalle 1.
Die Staatsanwaltschaft Luzern hat die Untersuchungen gegen drei mutmassliche Drogendealer abgeschlossen.
Zwei Männer und eine Frau wurden beim Kriminalgericht des Kantons Luzern angeklagt. Die Staatsanwaltschaft fordert Freiheitsstrafen bis zu drei Jahren. Für die Angeklagten gilt die Unschuldsvermutung.
Am Sonntagabend, 22:30 Uhr zog eine Patrouille der Polizei einen Autofahrer zur Kontrolle.
Dabei wurde festgestellt, dass der 46-jährige Slowake trotz entzogenem Führerausweis ein Fahrzeug lenkte.
Am Sonntagabend, 18:00 Uhr fuhr eine 32-jährige alkoholisierte Autofahrerin mehrfach gegen einen parkierten Personenwagen.
Dabei wurde niemand verletzt. Eine Atemalkoholprobe bei der Frau ergab einen Wert von 0,84 mg/l.
Eine 38-jährige Frau war am Sonntagnachmittag, ca. 15:10 Uhr, mit einem E-Scooter auf dem Trottoir der Hauptstrasse in Richtung Dorfzentrum Escholzmatt unterwegs.
Dabei prallte sie gemäss ersten Erkenntnissen gegen ein Geländer und kam zu Fall.
Auf der Luzernerstrasse in Neudorf verlor ein Autofahrer am Sonntagmorgen, 09.30 Uhr, auf der schneebedeckten Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam von der Strasse ab.
Schliesslich kam das mit Sommerreifen ausgestattete Auto auf dem Dach liegend zum Stillstand.
Am Sonntag, 12. November 2023, ca. 01:50 Uhr fuhr eine Autofahrerin auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süden.
Nach mehreren Überholmanövern mit einem anderen Autofahrer kam es zu einem Unfall, bei welchem schliesslich drei Personenwagen beteiligt waren. Verletzt wurde niemand.
Auf der Ringstrasse in Kriens hat sich am Samstagmittag, kurz nach 12:30 Uhr, ein Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen ereignet.
Eine 32-jährige Fahrzeuglenkerin wurde dabei leicht verletzt und wird sich nötigenfalls in ärztliche Behandlung begeben.
Am Samstag, 11. November 2023, kurz vor 07:00 Uhr fuhr ein Autofahrer auf der Rothenstrasse von Littau her in Richtung Seetalplatz.
Am Ende der langgezogenen Rechtskurve geriet das Fahrzeug aus noch ungeklärten Gründen von der Fahrbahn und prallte gegen die Ortstafel.
Dank zwei Hinweisen aus der Bevölkerung konnte die Kantonspolizei Solothurn am Sonntagmorgen, 12. November 2023, in Härkingen zwei mutmassliche Diebe anhalten.
Die beiden Algerier wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Im Rahmen der Arbeiten zur Pannenstreifen-Umnutzung und dem Bau der neuen Lärmschutzwände auf der A6 Wankdorf – Muri kommt es im Bereich Ostring in dieser Woche zu Sperrungen der Einfahrt Ostring in Fahrtrichtung Wankdorf.
Die Arbeiten zur Pannenstreifen-Umnutzung und zum Ausbau des Lärmschutzes auf der A6 zwischen Wankdorf und Muri schreiten weiter voran.
Am Sonntagnachmittag ist ein Automobilist auf der Berninastrasse verunfallt. Dies, kurz nachdem er ein Auto überholt hatte.
Der 38-jährige bergwärts fahrende Automobilist überholte um 14.20 Uhr nach dem Dorfausgang bei San Carlo einen Personenwagen.
Am Montag, 20. November 2023, starten die Bauarbeiten an der Kantonsstrasse im Bereich des Dorfdreiecks in Benken.
Das Tiefbauamt baut einen lärmarmen Strassenbelag ein. Zudem werden zwei Fussgängerstreifen und die beiden Bushaltestellen sicherer und behindertengerecht umgebaut. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Juli 2025.
Der Regierungsrat hat Martin Hitz zum Leiter der Abteilung Militär und Bevölkerungsschutz (AMB) ernannt.
Er übernimmt die neue Aufgabe per 1. März 2024. Der bisherige Abteilungsleiter Oberst Rolf Stäuble geht nach fast 40 Jahren im Dienst des Kantons Aargau in Pension.
Der seit Donnerstag (2.11.2023) in Wald vermisste 50-jährige Mann ist am Freitagmorgen (10.11.2023) wohlbehalten aufgefunden worden.
Der Vermisste wurde vom Pflegepersonal auf dem Gelände einer Klinik in Basel aufgefunden.
Von Mittwochabend bis Samstagmorgen sind im Raum Versam mehrere Sachbeschädigungen durch Unbekannte verursacht worden.
Die Kantonspolizei Graubünden sucht Personen, die im Zusammenhang mit diesen Beschädigungen etwas beobachten konnten.
Der Rettungsdienst Winterthur, die Stadtpolizei Winterthur sowie die Feuerwehr und der Zivilschutz von Schutz & Intervention Winterthur treten an der Winti Mäss 2023 gemeinsam auf: Die vier Winterthurer Organisationen präsentieren sich vom 15. bis 19. November in der Bevölkerungsschutz-Zone und geben Einblick in ihre Tätigkeiten.
Im Rahmen der Winti Mäss 2023 haben sich die vier Bevölkerungsschutz-Organisationen Stadtpolizei Winterthur, Rettungsdienst sowie Feuerwehr und Zivilschutz von Schutz & Intervention Winterthur zusammengeschlossen.
Die im Dezember 2018 begonnenen Ausbrucharbeiten im Umfahrungstunnel von Les Evouettes sind abgeschlossen.
Der Zusammenschluss der Süd- mit der Nordröhre erfolgte heute Morgen in Anwesenheit von Staatsrat Franz Ruppen, den Bauunternehmen und den Arbeitern. Die Inbetriebnahme des Bauwerks ist für 2025 geplant.
Am Sonntag, 12. November 2023, kurz nach 09.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern von Unterschächen herkommend in Richtung Spiringen.
In einer Rechtskurve verlor der 20-jährige Lenker aus bisher unbekannten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit einem korrekt entgegenkommenden Personenwagen mit Urner Kontrollschildern.
Am heutigen Montag, 13. November 2023, kurz vor 9 Uhr, kam es auf der Kreuzung Sernftalstrasse/Bahnhofstrasse in Schwanden zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 69-jähriger Lenker war mit seinem Lieferwagen in Schwanden auf der Bahnhofstrasse in Richtung Mitlödi unterwegs.
Am Sonntag (12.11.203), kurz nach 14 Uhr, ist es auf der Georg-Renner-Strasse zu einem Unfall zwischen einem Rettungswagen und einem Auto gekommen.
Zwei Personen wurden leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
In der Zeit zwischen Freitagmittag und Sonntagnachmittag (12.11.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Reiheneinfamilienhaus an der Oberen Reherstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft brach mittels Körpergewalt und Werkzeug die Sitzplatztür auf und stieg in das Innere des Hauses.
Am Sonntag (12.11.2023), kurz nach 18 Uhr, ist es auf der Flawilerstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Eine 22-jährige Frau war alkoholisiert mit ihrem Auto unterwegs.
Am Montag (13.11.2023), kurz vor 4 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass beim Herrenboden ein Auto im Wiesland stehe und keine Personen vor Ort seien.
Es stellte sich heraus, dass eine 41-jährige Frau mit ihrem Auto zuvor alkoholisiert einen Selbstunfall verursacht und sich von der Unfallstelle entfernt hatte.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.