Nachts und in der Dämmerung ist jede vierte Person auf dem Velo ohne Licht unterwegs. Zum Vergleich: Auf schnellen E-Bikes fahren 2 % ohne Licht, auf langsamen E-Bikes 9 %.
Die eigene Sichtbarkeit ist ein entscheidender Faktor, um sein Unfallrisiko zu senken. Wer Velo oder E-Bike fährt, setzt deshalb neben der richtigen Beleuchtung am besten auf eine Leuchtweste. Darauf macht die BFU mit ihren Partnern am diesjährigen Tag des Lichts aufmerksam.
Am Montagvormittag, 30. Oktober 2023, führte die Kantonspolizei Schwyz in Sattel eine Schwerverkehrskontrolle durch.
Drei Chauffeure wurden angezeigt. Dazu wurden acht Ordnungsbussen ausgesprochen.
In der letzten SRF Happy Day Sendung wurde David von seiner Familie überrascht.
Ein Flugfeldlöschfahrzeug Z8 fuhr im SRF-Studio im Leutschenbach vor, doch das eigentliche Geschenk war ein Tag mit der Berufsfeuerwehr am Flughafen Zürich.
Unbekannte haben am Montagmorgen bei einer Feuerstelle beim Parkplatz Höriberg, westlich von Höri, zwei Löwenkopfkanichen ausgesetzt.
Die Tiere wurden vom Tierrettungsdienst eingefangen und befinden sich in Obhut.
Eine alkoholisierte Autofahrerin musste am Montagabend in Münchwilen ihren Führerausweis abgeben.
Kurz nach 19.30 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau auf der Pilgerstrasse eine 50-jährige Autofahrerin.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt verlängert die Videoüberwachung des Dreirosenareals bis 31. Dezember 2024.
Das aktualisierte Reglement enthält ausserdem einige Anpassungen, welche die Effektivität des Systems erhöhen sollen.
In der Nacht von Montag auf Dienstag, 30. / 31. Oktober 2023, kurz vor 05.00 Uhr, verursachte ein Personenwagenlenker auf der Autobahn A2, bei der Ausfahrt Liestal, einen Selbstunfall.
Personen wurden nicht verletzt.
Die Kantonspolizei Thurgau führt am 2. November anlässlich des Nationalen Tag des Lichts Standaktionen in Frauenfeld, Kreuzlingen, Arbon und Rickenbach durch.
Bei Dämmerung und in der Nacht ist das Unfallrisiko dreimal höher als am Tag. Menschen mit dunkler Kleidung sind erst in 25 Meter Entfernung sichtbar.
Die Arbeiten zur Erweiterung der Photovoltaikanlage an der Wandmauer des Ostportals des Karlihoftunnels an der Nationalstrasse 28 zwischen Landquart und Ganda wurden kürzlich abgeschlossen.
Die Photovoltaikanlage wurde letztes Jahr in Betrieb genommen, im Rahmen der Energieperspektive des Bundes gefördert, die durch die Produktion von 47 GWh erneuerbarer Energie pro Jahr in der Schweiz erreichen will.
15 Meter hoch und zweieinhalb Tonnen schwer: Das ist die Weihnachtstanne 2023. Nächste Woche wird sie per Helikopter von Eggersriet auf den Klosterplatz in St.Gallen geflogen.
Am 1. Adventssonntag, 3. Dezember 2023, erstrahlt die Tanne zum ersten Mal in ihrem festlichen Gewand.
Unter dem Motto „Machen Sie Pause mit uns“ organisiert die Kantonspolizei St.Gallen zusammen mit den Verbänden ASTAG und Les Routiers Suisse einen Chauffeur/-innen-Treff.
Freitag, 3. November 2023, von 07:30 Uhr bis 11:30 Uhr (Zeit frei wählbar), Autobahn A1, auf der Raststätte Thurau (Fahrbahn Zürich).
Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstagnachmittag (26.10.2023) im Stadtzürcher Kreis 4 drei mutmassliche Betäubungsmittelhändler verhaftet.
Dabei stellte sie mehrere Kilogramm Betäubungsmittel, eine grosse Summe Bargeld sowie Waffen sicher.
Am Montag, 30.10.2023, 16.30 Uhr, kam es auf der Kännelstrasse oberhalb von Mollis zu einem Fahrzeugbrand.
Aufgrund einer technischen Ursache geriet ein Pneulader auf der Bergstrasse unterhalb des Fachtwaldes in Brand.
Bei einem Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus in Dietikon ist in der Nacht auf Dienstag (31.10.2023) hoher Sachschaden entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Am Montag, 30. Oktober 2023, hat sich in Teufen ein für kurze Zeit abgestellter Personenwagen selbständig gemacht.
Dieser rollte eine Quartierstrasse hinunter und kam schlussendlich auf einer Mauer zum Stehen. Am Personenwagen entstand Sachschaden.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Montagmorgen (30.10.2023) in einer Wohnung in Winterthur zwei Männer verhaftet, welche mutmasslich Einbruchdiebstähle begangen haben.
Zwei in der Wohnung anwesende Frauen wurden ebenfalls festgenommen.
Gestern Morgen ereignete sich auf der Surentalstrasse in Sursee eine Kollision zwischen zwei Autos.
Eine Fahrzeuglenkerin erlitt dabei erhebliche Verletzungen, zwei weitere Frauen wurden leicht verletzt. Der Unfall führte zu Verkehrsbehinderungen.
Am Montag, 30.10.2023, 13.50 Uhr, kam es auf der Hauptstrasse in Nidfurn zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Luchsingen unterwegs. Beim Kreuzen mit einem Lastwagen auf Höhe Vordergut geriet der 78-Jährige zu weit nach rechts.
Heute ist der "Nationale Tag des Einbruchsschutzes". Ebenfalls heute lanciert die Schaffhauser Polizei – zusammen mit anderen Schweizer Polizeikorps - die Präventionskampagne "Gemeinsam gegen Einbruch".
In der Zeitspanne zwischen Donnerstagmorgen (26.10.2023) und Sonntagmorgen (29.10.2023) sind im Kanton Schaffhausen zahlreiche Einbruchs- und Diebstahldelikte begangen worden.
Am Montagmorgen (30. Oktober 2023), kurz vor 08:00 Uhr, ist auf der Maschwande rstrasse in Hünenberg ein Lastwagen von der Strasse abgekommen und im angrenzenden Wiesland zur Seite gekippt.
Dabei hat sich der 38-jährige Chauffeur verletzt. Nach der medizinischen Erstversorgung wurde er durch den Rettungsdienst Zug ins Spital eingliefert.
Ein ausserordentlich kräftiges Sturmtief nimmt Kurs auf Südengland. Wir stellen seine Zugbahn vor und geben Hilfestellung, wie „Ciarán“ ausgesprochen wird.
Von wegen „goldener Oktober“
Ein Velofahrer entfernte sich am Montag in Amriswil nach der Kollision mit einem Fussgänger von der Unfallstelle.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Sattelmotorfahrzeug und einem Velofahrer ist am Montagmorgen (30.10.2023) in Uster der Zweiradlenker verletzt worden.
Gegen 07.30 Uhr fuhr ein 51-jähriger Chauffeur mit seinem Sattelmotorfahrzeug auf der Winterthurerstrasse in Richtung Uster.
Wir sind auf jeden Fall bereit für Halloween!
Damit es am Morgen danach kein böses Erwachen gibt, ist es wichtig, die folgenden Regeln auch an Halloween einzuhalten:
Am Mittwoch (30.10.2023), kurz vor 12 Uhr, haben Fahnder der Kantonspolizei St.Gallen an der Zürcherstrasse zwei Personen angehalten.
Eine 33-jährige Schweizerin und ein 37-jähriger Nigerianer konnten zuvor bei der Übergabe von Kokain beobachtet werden. Beide Personen müssen sich vor der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen verantworten.
In Pontresina ist in der Nacht auf Montag ein seit Sonntag vermisster Jäger tot aufgefunden worden.
Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft klärt die Kantonspolizei Graubünden den Umstand des Todesfalls ab.
Am Montagmorgen (30. Oktober 2023), kurz vor 09:00 Uhr in der Gemeinde Unterägeri.
Eine 47-jährige Autofahrerin bog vom Fischmattweg in die Höfnerstrasse ein, missachtete den Vortritt und kollidierte mit einer Velofahrerin, die auf der Höfnerstrasse in Richtung Dorfzentrum unterwegs war.
Am Montagmorgen (30. Oktober 2023) ereignete sich bei der Kreuzung Dorf-/Sinserstrasse in Hagendorn (Gemeinde Cham) ein weiterer Verkehrsunfall.
Eine 35-jährige Autofahrerin missachtete den Vortritt, worauf es zu einer seitlich/frontalen Kollision mit dem Auto eines 19-Jährigen kam.
Auf der Autobahn A2 in Rothenburg Fahrtrichtung Süden kam es am Freitag (27. Oktober 2023, ca. 20.15 Uhr) zu einer Auffahrkollision mit fünf beteiligten Fahrzeugen.
Zuvor kam der Verkehr wegen einer Baustelle ins Stocken. Verletzt wurde beim Unfall niemand.
In Ettiswil fuhr am Freitag (27. Oktober 2023, ca. 22 Uhr) ein Autofahrer auf der Surseestrasse von Ettiswil in Richtung Kottwil.
Als er in die Rütimatt abbiegen wollte, verlor er aus noch ungeklärten Gründen die Kontrolle über das Fahrzeug und kollidierte mit einem Fahnenmast sowie einem Zaun.
Im Gebiet Niffel in Römerswil fuhr ein Autofahrer am Samstag (28. Oktober 2023, ca. 00.20 Uhr) von einem Parkplatz her aus noch ungeklärten Gründen in einen Graben.
Der 33-jährige Lenker blieb beim Unfall unverletzt.
Ein Auto fuhr am Samstag (28. Oktober 2023, ca. 00.30 Uhr) auf der Dorfstrasse von Triengen in Richtung Winikon.
Eingangs Winikon fuhr das Auto in einer Linkskurve gerade aus, durchbrach ein Brückengeländer und kollidierte mit dem dortigen Kurvensignal.
Mehrere Kinder spielten am Samstag (28. Oktober 2023, ca. 16.30 Uhr) auf einem Gehweg in Rothenburg.
Dabei fuhr ein 5-jähriges Kind mit einem Bobby-Car auf die Lehnstrasse.
Am Samstag (28. Oktober 2023, ca. 16.30 Uhr) ist es auf der Autobahn A14 in Richtung Luzern vor dem Tunnel Rathausen im stockenden Verkehr zu einer Auffahrkollision mit drei Fahrzeugen gekommen.
Verletzt wurde beim Unfall niemand.
Am späteren Samstagnachmittag (28.10.2023) hat ein aggressiver Autofahrer in Neuhausen am Rheinfall zwei Polizisten verletzt.
Der Mann hatte zuvor mit einem Auto in einer 30er-Zone eine massive Geschwindigkeitsübertretung begangen. Er wird sich vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen verantworten müssen.
Am Samstagmorgen, 28. Oktober 2023, konnte die Polizei Basel-Landschaft dank Meldungen von aufmerksamen Drittpersonen in Lausen BL einen Einbrecher festnehmen.
Die Polizei Basel-Landschaft bittet die Bevölkerung, ihre Umgebung im Auge zu behalten und verdächtige Feststellungen umgehend via Notruf 112 zu melden.
Heute Montag, 30. Oktober 2023, gegen 07.15 Uhr, ereignete sich in Flüelen ein Arbeitsunfall.
Ein 17-jähriger Mann beabsichtigte Betonplatten bereitzustellen.
Im August hat die Polizei einen mutmasslichen Dieb festgenommen.
Im Zuge der eingeleiteten Ermittlungen werden ihm inzwischen rund 20 Delikte zur Last gelegt. Er befindet sich in Haft.
Am Sonntagabend (29. Oktober 2023), kurz vor 19:45 Uhr, sind drei Personen auf einem E-Scooter in der Stadt Zug unterwegs gewesen.
Auf dem Trottoir entlang der Gubelstrasse sind sie mit dem Zweirad zu Fall gekommen. Eine der Personen, ein fünfjähriges Mädchen, wurde dabei verletzt. Mit einer Rissquetschwunde musste sie ins Spital eingeliefert werden.
Der Vorfall ereignete sich am Samstagabend (28. Oktober 2023), kurz nach 20:15 Uhr auf der Autobahn A4.
Zwischen Küssnacht (SZ) und Rotkreuz löste sich während der Fahrt das linke Vorderrad eines Autos und rollte selbstständig über die Fahrbahn.
Am Samstagnachmittag (28. Oktober 2023), kurz nach 13:30 Uhr, hat ein Fahrzeug auf der Chamerstrasse in der Gemeinde Hünenberg Öl verloren.
Eine 63-jährige Velofahrerin kam daraufhin zu Fall und verletzte sich.
Ebenfalls am Freitagabend (27. Oktober 2023), um 17:00 Uhr, touchierte eine E-Bike-Fahrerin auf der Alten Baarerstrasse in Zug einen Randstein und kam zu Fall.
Dabei verletzte sich die 74-Jährige.
Eine 52-jährige Autofahrerin beabsichtigte am Freitagabend (27. Oktober 2023), um 16:50 Uhr, von der Dorfstrasse in Hagendorn (Gemeinde Cham) nach links in die Sinserstrasse einzubiegen.
Dabei übersah sie ein Motorrad, welches auf der Sinserstrasse in Richtung Sins unterwegs war.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.