Gestern Vormittag führten wir im Surbtal eine Verkehrskontrolle mit Schwerpunkt auf Mofas und eMobilität durch.
Erfreulicherweise resultierten daraus nur sehr wenige Beanstandungen und es mussten keine Lenker/innen verzeigt werden.
In der Nacht auf Sonntag, 3. September 2023, ist es in Sursee zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen einem 25-Jährigen und mehreren anderen Personen gekommen. Der Mann wurde dabei erheblich verletzt.
Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Im August 2023 sind 2’921’620 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Das entspricht einem Plus von 18% gegenüber derselben Periode des Vorjahres.
Gegenüber August 2019 liegen die Passagierzahlen im Berichtsmonat bei 94%.
Bereits zum fünften Mal wurden in diesem Frühling mit Wärmebildkameras ausgerüstete Drohnen zur Rehkitzrettung eingesetzt.
Mit grossem Einsatz der Bündner Jägerschaft sowie der Landwirtinnen und Landwirte konnten so 520 neugeborene Rehe gefunden und vor dem möglichen Mähtod gerettet werden.
Ab Montag, 18. September 2023, bis Mitte November 2023 wird die Bushaltestelle Neumühle in Hüttwilen unter Verkehr saniert.
Die Verkehrsführung erfolgt mit einer Lichtsignalanlage.
Am Dienstag, 12. September 2023, kam es kurz vor 17 Uhr in Arth zu einem Verkehrsunfall. Ein 59-jähriger Autofahrer fuhr auf der Gotthardstrasse in Richtung Goldau und geriet auf die Gegenfahrbahn.
Dort kollidierte er frontal mit einem entgegenkommenden Personenwagen.
Am 12.09.2023, um ca. 07:55 Uhr ereignete sich bei der Kreuzung Riehenstrasse / Mattenstrasse ein Verkehrsunfall zwischen einem Radfahrer und einer Radfahrerin.
Dabei gewährte die Radfahrerin dem auf der Riehenstrasse fahrenden Radfahrer den Vortritt nicht und fuhr diesem unverhofft in dessen Fahrweg.
Am Freitag, 08.09.2023 und am Montag, 11.09.2023 wurden zwei Seniorinnen aus dem Kanton Obwalden Opfer eines Telefonbetrugs.
In beiden Fällen übergaben sie einem falschen Polizisten Bargeld in der Höhe von insgesamt 22'000 Franken.
Bern, 12.09.2023 - Gestern Nachmittag haben die Bauarbeiten zur Wiedereröffnung des Gotthard-Strassentunnels begonnen. Nach Sicherungsarbeiten am Nachmittag konnte die defekte Zwischendecke in der Nacht abgebrochen werden.
Ziel ist es, den Tunnel Ende dieser Woche zu öffnen.
Ende August schnürte sich ein Höhentief von der westlichen Höhenströmung über dem Alpenraum ab und begann seine Reise über dem Balkan nach Griechenland und später nach Nordafrika.
Auf seinen Weg sind erhebliche Schäden entstanden.
Am Montagmittag ist in Guttannen eine Frau auf einer Bergwanderung verunglückt und konnte nur noch tot geborgen werden.
Der Unfallhergang wird untersucht.
In einem Gewerbegebiet fanden sich am Dienstagmorgen vier herrenlose Kaninchen. Alles deutet darauf hin, dass jemand diese ausgesetzt hatte.
Die Polizei sucht Augenzeugen.
Am vergangenen Freitagabend führte die Kantonspolizei in Zusammenarbeit mit dem ASS eine Kontrolle durch, um gefährliches Verhalten und übermässigen Lärm, der von Fahrzeugen verursacht wird, zu ahnden.
10 Lenker wurden wegen verschiedener Verstösse angezeigt und von den 23 kontrollierten Fahrzeugen wurden fünf aufgefordert, ihre Fahrzeuge den Vorschriften anzupassen.
Im Rahmen des Erhaltungsprojektes A2 Osttangente stehen Bauarbeiten auf den Ein- und Ausfahrtsrampen der Brücke Birs Basel/Muttenz an, welche zu Verkehrsbeeinträchtigungen und Sperrungen der Einfahrt und Ausfahrt Basel-St. Jakob, Fahrtrichtung Basel und Luzern, führen.
Auf der A2 werden auf den Ein- und Ausfahrtsrampen der Brücke Birs Basel/Muttenz diverse Fräs- und Belagsarbeiten durchgeführt.
Die Kantonspolizei Thurgau präsentiert an der WEGA in Weinfelden eine Sonderschau zum Thema Telefon- und Onlinebetrug.
Die Gauner-Chilbi soll die Besucherinnen und Besucher informieren, aber auch unterhalten.
Wir haben eure Meldungen registriert und werden Velokontrollen intensivieren.
Heute Morgen wurde das Verhalten beim Stoppschild im Bereich der Winterthurerstrasse in Uster kontrolliert.
Aufgrund des bewaffneten Konflikts in der Ukraine hat das Interesse in der Bevölkerung an Schutzräumen stark zugenommen.
Das BABS trägt diesem Bedürfnis Rechnung und hat eine kompakte Broschüre publiziert, die sich an die breite Bevölkerung und insbesondere an die Eigentümerinnen und Eigentümer von Schutzräumen richtet.
Mit Brachialgewalt versuchten Unbekannte, in einen Laden in Murgenthal einzudringen. Sie flüchteten vorzeitig und blieben trotz Fahndung verschwunden.
Die Polizei sucht Augenzeugen.
Am Dienstagmorgen ereignete sich in Buchrain ein Verkehrsunfall. Ein Motorradfahrer wurde dabei erheblich verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst 144 in das Spital überführt.
Die Luzerner Polizei sucht Zeugen. Zudem ereignete sich in Vitznau ein Verkehrsunfall, bei welchem ein Velofahrer verletzt wurde.
Am Montagmorgen wurde die Kantonspolizei wegen eines Diebstahl aus einem Fahrzeug in Belfaux alarmiert. Die organisierte Fahndung ermöglichte die Verhaftung von zwei mutmasslichen Tätern.
Die Wiederholungstäter haben mehrere Fälle zugegeben und wurden auf Beschluss der Staatsanwaltschaft inhaftiert.
Am Montag, 9. Oktober 2023, beginnt das kantonale Tiefbauamt gemeinsam mit dem Tiefbauamt der Stadt St.Gallen an der St.Josefen-Strasse im Abschnitt Einlenker Sömmerliwaldstrasse bis kurz vor dem Einlenker Hätterenstrasse die Strassenbauarbeiten.
Neben einer Strassensanierung wird der Gehweg auf Seiten des Gewerbeareals zu einem Geh- und Radweg umgebaut sowie die Bushaltestelle Sömmerli stadtauswärts behindertengerecht ausgebaut.
Ein unbekannter Täter flüchtete am Montag nach einem Raubversuch auf ein Verkaufsgeschäft in Bettwiesen ohne Beute.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Heute Dienstag, 12. September 2023, gegen 08.45 Uhr, fuhr der Lenker eines Lieferwagens mit Luzerner Kontrollschildern sowie der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern in dieser Reihenfolge im Seelisbergtunnel in Fahrtrichtung Süd.
Verkehrsbedingt musste der Lenker des Lieferwagens abbremsen.
Heute Dienstag, 12. September 2023 um ca. 07.40 Uhr kam es am Laupenring zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Kind, das mit einem Trottinett unterwegs war.
Eine 56-jährige Autofahrerin stoppte am Fussgängerstreifen, um Kinder passieren zu lassen.
Bei einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen ist am frühen Sonntagmorgen (10.9.2023) in Affoltern am Albis ein Mann schwer verletzt worden.
Kurz vor 2.45 Uhr kam es in einem Club an der Zürichstrasse in Affoltern am Albis zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen.
Wer sich regelmässig bewegt, hält sich fit und schützt sich gleichzeitig vor dem schweizweit häufigsten Unfallhergang in der Freizeit – dem Sturz.
Das grösste Risiko, sich dabei schwer oder sogar tödlich zu verletzen, tragen ältere Personen: 95 % der 1700 Sturz-Todesopfer sind im Rentenalter. Die BFU hat deshalb die Broschüre „Bewegung hält mobil“ erarbeitet. Sie enthält acht Übungen, die einfach in den Alltag eingebaut werden können.
In der Schweiz können verschiedene Elektro- bzw. Trendfahrzeuge problemlos gekauft werden.
In diesem Zusammenhang stellt die Polizei vermehrt fest, dass viele Lenker/-innen solcher Fahrzeuge die geltenden Verkehrsvorschriften nicht kennen bzw. diese oftmals missachten.
Im Rahmen des Erhaltungsprojekts A2 Sissach–Eptingen werden die Fahrbahnen zwischen den Anschlüssen Sissach und Eptingen instandgesetzt.
Im September gehen die Arbeiten in die nächste Bauphase. Die Einrichtung dieser Bauphase führt zwischen den Anschlüssen Diegten und Eptingen während einer Nacht zu einer Sperrung der Fahrbahn in Richtung Luzern.
Am Dienstagvormittag, 12. September 2023, kollidierte im Kreis 9 ein Auto mit einem Tram.
Der Autolenker erlitt dabei unbekannte Verletzungen und musste hospitalisiert werden.
Am Samstagabend sprengten Unbekannte einen Briefkasten in Buchs. Weiter wurde die Hausfassade beschmiert.
Die Polizei sucht Augenzeugen, welche Hinweise zur Täterschaft machen können.
Am 24. September 2023 findet bei der Kantonspolizei Aargau ein Tag der offenen Tür statt.
Polizeiinteressierte und solche, die es noch werden wollen, haben auf dem Polizeistützpunkt Schafisheim die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.
Am Montagabend verletzte sich ein Knabe bei einem Mofaunfall in Langnau bei Reiden.
Am frühen Dienstagmorgen blieb ein ortsunkundiger Mann mit einem Auto in der Stadt Luzern auf der Rathaustreppe stecken.
Bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen sind am Montagnachmittag (11.09.2023) in Pfungen der Lenker und seine Beifahrerin leicht verletzt worden.
Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Am Montag (11.09.2023), um 18:20 Uhr, hat ein 44-jähriger Autofahrer mit seinem Auto in Muolen mehrere Unfälle verursacht. Er wurde leicht verletzt und musste vom Rettungswagen ins Spital gebracht werden.
Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.
Am Montag (11.09.2023), kurz vor 07:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A3, Fahrtrichtung Flums-Sargans, zu einer Auffahrkollision mit zwei beteiligten Fahrzeugen gekommen. Ein Eine Person wurde leicht verletzt.
Der Sachschaden beträgt rund 60'000 Franken.
Am Montag (11.09.2023), kurz nach 7 Uhr, hat sich auf der Balgacherstrasse, Höhe Verzweigung Unterdorfstrasse, ein Zusammenstoss zwischen einem Auto und einem Motorrad ereignet.
Eine 17-jährige Motorradfahrerin wurde dabei verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Montag (11.09.2023), kurz vor 16:40 Uhr, sind auf der Wilerstrasse, Höhe Schiessstand, ein Motorrad und ein Auto zusammengestossen.
Eine 19-jährige Motorradfahrerin wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
Am Montag (11.09.2023), kurz vor 17:30 Uhr, ist ein 7-jähriger Junge mit seinem Velo auf der Waldhofstrasse gegen einen abgestellten Anhänger geprallt.
Der Junge fuhr in Begleitung eines Elternteils auf der Waldhofstrasse Richtung Stockenstrasse und prallte bei der Vorbeifahrt mit dem Knie gegen den am Strassenrand abgestellten Anhänger.
Im Längholz- und Büttenbergtunnel auf dem A5-Ostast finden nächste Woche Wartungsarbeiten am Lüftungssystem statt.
Die Tunnel werden dafür für zwei Nächte gesperrt und der Verkehr via Stadt Biel umgeleitet.
Am Sonntag und Montag, 10./11. September 2023, führte die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden Geschwindigkeitskontrollen durch.
In Herisau passierte ein Motorradfahrer am Montag die Messstelle im Innerortsbereich mit einer massiven Geschwindigkeitsüberschreitung. Der verantwortliche Lenker konnte durch die Polizei ermittelt werden.
Am frühen Dienstagmorgen hat die Luzerner Polizei bei Wolhusen einen mutmasslichen Dieb festgenommen.
Die Polizeidiensthunde „Rusty“ (siehe Titelbild) und „Kyro“ haben die Fährte des Mannes über mehrere Kilometer verfolgt und ihn in einem Waldstück gestoppt.
Am Montag, 14.08.2023, begann im Kantons Glarus das neue Schuljahr. Damit wurden viele Kinder das erste Mal mit dem Verkehrsgeschehen konfrontiert.
Von den Fahrzeuglenkern wird gegenüber den Kindergarten- und Primarschülern im Strassenverkehr ein besonders rücksichtsvolles Verhalten erwartet. Aus diesem Grund hat die Kantonspolizei Glarus als Schwerpunktaktion während den ersten beiden Schulwochen die Verkehrswege in der Nähe von Schulhäusern und Kindergärten in den drei Gemeinden überwacht.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.