In der Zeit zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen (03.09.2023) ist in einen Gastrobetrieb an der Engelgasse eingebrochen worden.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zugang zum Innern und durchsuchte dort diverse Behältnisse.
Am Samstagnachmittag ist es auf der Landstrasse in Malans zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Die Lenker wurden ins Spital gebracht.
Der seit Donnerstag vermisste Mann konnte aufgefunden werden.
Der seit Donnerstag, 31. August 2023 in Gipf-Oberfrick gesuchte Mann konnte am Sonntag, 03. September 2023 lebend aufgefunden werden.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Samstagabend in Diessenhofen einen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, der trotz Entzug des Führerausweises unterwegs war.
Gegen 20.40 Uhr kontrollierte eine Patrouille der Regionalpolizei einen Autofahrer an der Basadingerstrasse.
Ein alkoholisierter Lieferwagenfahrer verursachte am Samstagabend in Homburg einen Selbstunfall.
Der Mann blieb unverletzt, musste jedoch seinen Führerausweis abgeben.
Am Freitagabend ist ein Mann in Utzenstorf von zwei Unbekannten angegangen und beraubt worden. Das Opfer blieb unverletzt.
Die Kantonspolizei Bern ermittelt und sucht Personen, die sachdienliche Angaben machen können.
Am Samstag 02.09.2023, ca. 12.20 Uhr, ereignete sich auf der Autobahnüberführung in Bilten ein Verkehrsunfall mit drei Autos.
Ein Fahrzeuglenker liess einigen Fahrzeugen, die bei der Autobahnausfahrt nach links in Richtung Bilten abbiegen wollten, den Vortritt.
Mit einer Impression unseres Auftritts am Flughafenfest Zürich wünschen wir allen Leserinnen und Lesern einen schönen und erholsamen Sonntag!
Falls Sie uns noch besuchen wollen, hier der Link: www.flughafenfest.ch
In der Nacht auf Samstag hat ein Mann bei der Bushaltestelle in der Luzernstrasse, gegenüber der ENI-Tankstelle, einen Passanten angegriffen und verletzt.
Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Personen, die Auskunft zum Täter machen können oder auffällige Beobachtungen vor oder nach der Tat gemacht haben.
Aktuell werden drei minderjährige Mädchen aus Rivera vermisst. Ob es einen Zusammenhang gibt, ist unklar.
Die Polizei hofft auf die Hilfe der Bevölkerung.
Regelmässig werden in Zusammenarbeit mit der Neonatologie des KSW Einsätze mit einem Transportinkubator durchgeführt.
Ein Transportinkubator ist eine komplexe Transporttechnologie für Früh- und Neugeborene.
Heute Sonntag, 3. September 2023, kurz nach 01.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Tessiner Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Richtung Süden.
Kurz vor der Ausfahrt Altdorf/Flüelen geriet er zu weit nach rechts und prallte in die Verkehrseinrichtung. Verletzt wurde niemand.
Aktuell werden drei minderjährige Mädchen aus Rivera vermisst. Ob es einen Zusammenhang gibt, ist unklar.
Die Polizei hofft auf die Hilfe der Bevölkerung.
Aktuell werden drei minderjährige Mädchen aus Rivera vermisst. Ob es einen Zusammenhang gibt, ist unklar.
Die Polizei hofft auf die Hilfe der Bevölkerung.
In einem Verkaufsgeschäft für E-Trottinett ist am Samstagabend (2. September 2023) ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch lokalisieren und löschen.
Verletzt wurde niemand.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Sonntagmorgen (03.09.2023) hat die Kantonspolizei St.Gallen sieben Personen wegen Fahrunfähigkeit zur Anzeige gebracht.
Vier Personen wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen, drei weiteren wurde die Weiterfahrt untersagt. Zwei Personen mussten eine Blut- und Urinprobe abgeben.
Am Sonntag (03.09.2023), um 00:05 Uhr, hat ein 17-jähriger Rollerfahrer auf der Schönauerstrasse einen Selbstunfall verursacht.
Dabei verletzte er sich unbestimmt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Samstag (02.09.2023), um 18:25 Uhr ist ein 33-jähriger Mann mit seinem Motorrad von der Wildhauserstrasse abgekommen und im Simmibach gelandet.
Er verletzte sich unbestimmt.
Am Samstag kollidierte ein Fahrzeuglenker mit einem Kind. Das Kind verletzte sich dabei mittelschwer.
Wie sich herausstellte, war der Lenker ohne gültigen Führerausweis unterwegs.
Nach mehreren Polizeinotrufen rückten in der vergangenen Nacht mehrere Patrouillen aus.
Gemäss mehreren Meldungen seien im Raum Buchs und Suhr Schüsse gefallen.
In der Meldung "Eine Person stirbt bei einem Verkehrsunfall mit Zug" von heute Morgen wurde erwähnt, dass die Bahnstrecke und die Hauptstrasse zwischen Hochdorf und Gelfingen unterbrochen seien.
Dies ist nicht mehr der Fall.
In Baldegg, Gemeinde Hochdorf, ist gestern Abend bei einem Verkehrsunfall eine Person verstorben. Der Unfallhergang ist unklar.
Die Luzerner Polizei sucht deshalb Zeugen, welche Beobachtungen gemacht haben.
Im Rahmen einer Zusammenkunft mit mehreren hundert Menschen ist es am Samstagnachmittag (2.9.23) im Glattpark (Gemeinde Opfikon) zu einer Auseinandersetzung gekommen, bei welcher 12 Personen verletzt wurden.
Nach bisherigen Erkenntnissen hätte am 2.9.23 im Kanton St. Gallen ein Eritrea-Festival stattfinden sollen.
Am Samstagmittag, (02. September 2023) flog ein 32-jähriger Gleitschirmpilot mit seinem Gleitschirm im Bereich Schäfler verschieden Flugmanöver.
Aus bislang unbekannten Gründen kam es zu einem Absturz.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Freitag in Frauenfeld einen Einschleichdieb festgenommen.
Der 29-jährige Marokkaner war zudem wegen einer Ersatzfreiheitsstrafe zur Fahndung ausgeschrieben.
Am Samstag (02.09.2023), um 09:15 Uhr, erlitt ein 69-jähriger Mann unbestimmte Kopfverletzungen bei einem Selbstunfall mit seiner Vespa auf der Gerenstrasse.
Er musste mit der Rega ins Spital geflogen werden. Nach ersten Erkenntnissen trug er bei dem Unfall keinen Helm.
Am Samstag (02.09.2023), kurz nach 02:20 Uhr, verursachte ein 37-Jähriger auf der Benknerstrasse einen Selbstunfall mit seinem E-Scooter.
Er stürzte auf die Fahrbahn und verletzte sich leicht. Er wurde für fahrunfähig befunden.
Am Freitag (01.09.2023), um 21:30 Uhr, kam es auf der Hulfteggstrasse zur Streifkollision zwischen zwei Motorrädern.
Dabei verletzten sich beide Fahrer und mussten ins Spital gebracht werden.
Am Freitag (01.09.2023), um 07:45 Uhr, konnte eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen einen 17-jährigen Algerier dabei beobachten, wie er gerade ein unverschlossenes Auto an der Böhlstrasse durchsuchte. Daraufhin konnte er festgenommen werden.
Nach bisherigem Kenntnisstand dürfte er auch für weitere Delikte in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in Frage kommen.
Am Freitagnachmittag ist es auf der A8 bei Därligen zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Velo gekommen. Trotz umgehender Rettungsmassnahmen erlag der Velofahrer noch vor Ort seinen schweren Verletzungen. Der Unfall wird untersucht.
Am Freitag, 1. September 2023, kurz vor 15.45 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung zu einem schweren Verkehrsunfall auf der A8 bei Därligen ein.
Am Samstagvormittag ist es auf der Italienischen Strasse in Cazis zu einem Auffahrunfall mit einem Motorrad und einem Personenwagen gekommen.
Dabei wurde eine Person verletzt.
Am Freitagnachmittag ist es auf der Autostrasse A13 in Zillis zu einem Verkehrsunfall mit einem Personenwagen gekommen.
Dabei wurde die Lenkerin verletzt.
Am Samstagmorgen (02.09.2023) kam es in Schaffhausen auf der Breite zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad.
Dabei wurde der Motorradfahrer verletzt.
Am Donnerstagnachmittag (31.08.2023) ist es auf der Heinrichsbadstrasse zu einem Selbstunfall gekommen.
Ein Fahrradfahrer stürzte aus noch unbekannten Gründen und verletzte sich dabei lebensbedrohlich.
Am Samstagmorgen verlor ein Buschauffeur die Herrschaft über sein Fahrzeug, kam auf die Gegenfahrbahn und prallte gegen ein entgegenkommendes Auto.
Die Autolenkerin wurde dabei leicht verletzt.
Am Sonntag, 03.09.2023, findet der alljährliche SWITZERLAND MARATHON light rund um den Sarnersee statt.
Aus diesem Grund sind viele Strassen um den Sarnersee und in Sarnen gesperrt. Details über Zeiten und gesperrte Strassen sind aus den entsprechenden Karten zu entnehmen.
Am Freitag, 01.09.2023 um 17.08 Uhr kollidierten im Verzweigungsbereich Voltastrasse / Fabrikstrasse zwei Personenwagen.
Obwohl bei der Kollision lediglich geringer Sachschaden entstand, ist nicht klar, wer aufgrund Nichtbeachtens der Signalanlage den Verkehrsunfall verursacht hat.
Am Freitag, 1. September 2023, kurz nach 17.15 Uhr, ereignete sich auf der Klausenstrasse in Altdorf ein Verkehrsunfall.
Ein Motorradfahrer bremste sein Fahrzeug ab, um eine Fussgängerin über einen Fussgängerstreifen gehen zu lassen.
In Mamishaus hat sich am späten Freitagabend eine Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Motorrad ereignet. Der Motorradlenker verstarb trotz umgehender Rettungsmassnahmen noch auf der Unfallstelle.
Der Autolenker und seine Beifahrerin wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht. Ermittlungen zum Unfall sind im Gang.
Bei einem Sturz mit ihrem Rennrad hat sich am Freitagabend (01.09.2023) in Wolfhausen eine Frau schwere Verletzungen zugezogen.
Kurz nach 19:30 Uhr fuhr eine 31 Jahre alte Frau mit ihrem Rennrad auf der Herschärenstrasse talwärts in Richtung Wolfhausen. Bei der Einmündung Schwösterrainstrasse stürzte sie und zog sich dabei schwere Verletzungen zu.
Am Freitag (01.09.2023), um 18:20 Uhr, hat sich ein 62-Jähriger auf der Ochsensandstrasse bei einem Selbstunfall leicht verletzt. Er stürzte mit seinem Mofa ins Wiesland.
Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen ordnete bei ihm eine Blut- und Urinprobe an.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.