In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (31.08.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft am Unteren Graben eingebrochen.
Sie gelangte durch ein Fenster gewaltsam in das Gebäude.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (31.08.2023) ist in einen Gastrobetrieb an der Rorschacher Strasse eingebrochen worden.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zugang zum Innern und durchsuchte dort diverse Behältnisse.
Am Donnerstag (31.08.2023), kurz vor 07:50 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Autos und anschliessend einem Folgeunfall zwischen drei weiteren Autos gekommen.
Eine 28-jährige Frau begab sich anschliessend selbständig in ärztliche Behandlung. Eine 34-jährige Frau musste vom Rettungsdienst mit unbestimmten Verletzungen ins Spital gebracht werden.
Am späten Mittwochnachmittag (30.08.2023) kam es auf der Gaiserstrasse in Meistersrüte während einem Überholmanöver zu einer heftigen Kollision zwischen zwei Autos.
Ein 62-jähriger Autofahrer fuhr hinter einem landwirtschaftlichen Fahrzeug von Appenzell bergwärts.
Am 3. August 2022 entdeckten zwei Berggänger auf dem Chessjengletscher (Egginerjoch) bei Saas-Fee menschliche Überreste.
Mittels DNA-Analyse konnte ein Alpinist identifiziert werden, welcher seit 1971 vermisst wurde.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag sind vier Jugendliche aus dem geschlossenen Erziehungszentrum Pramont geflohen.
Ein grosses Polizeiaufgebot ermöglichte die Festnahme von drei von ihnen.
Ein vermeintlich bewaffneter Täter hat am Donnerstagmorgen (31.8.2023) in Winterthur versucht, eine Bank zu überfallen.
Er flüchtete schliesslich ohne Geld.
Mitte Februar 2023 hatte eine unbekannte Täterschaft einen bewaffneten Raubüberfall auf eine Bijouterie in Gstaad verübt.
Gestützt auf die getätigten Ermittlungen konnten mehrere an dem Raub beteiligte Täter durch die Polizei in Frankreich festgenommen werden.
Unbestimmte Verletzungen hat sich am Donnerstag, 31. August 2023, eine Personenwagenlenkerin bei einer Kollision mit einer Komposition der Appenzeller Bahnen in Herisau zugezogen.
Die Industriestrasse musste während rund zwei Stunden gesperrt werden.
Im Rahmen des SBB-Projektes Entflechtung Basel–Muttenz wird im Bereich A18 Muttenz Nord ein weiterer Kran rückgebaut.
Dies bedingt eine Wochenendsperrung der Birsfelderstrasse sowie der Autobahneinfahrt A18 Muttenz Nord (Fahrtrichtung Basel/Bern/Luzern/Zürich) und -Ausfahrt (Fahrtrichtung Delémont).
Die Polizei im Kanton Bern übernimmt vielfältige Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung im Kanton. Zudem unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit verschiedenen Dienstleistungen wie Schulungen und Referaten zu unterschiedlichen Themen.
Als Grundlage für die Polizeiarbeit dienen unter anderem das Polizeigesetz, die Polizeiverordnung und die kantonale Ordnungsbussenverordnung. Weitere Regelungen gibt es im Bundesrecht mit der Strafprozessordnung, dem Strassenverkehrsgesetz und dem Binnenschifffahrtsgesetz.
Am Donnerstag (31.08.2023) um 1 Uhr nachts ist an der St.Georgen-Strasse ein ungenügend gesichertes Fahrzeug von einem Kiesplatz in Richtung eines Baches gerollt.
Bei einer Böschung kippte das Fahrzeug auf die linke Seite. Zwei Personen wurden leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Mittwoch (30.08.2023), kurz nach 15:30 Uhr, ist ein 51-jähriger Pole nach Bootseinbrüchen in einer Werft am Strandweg festgenommen worden.
Mitarbeiter der Wert beobachteten auf dem Areal einen unbekannten Mann, welcher sich auf dem Bootssteg befand. Weiter konnte beobachtet werden, wie der Unbekannte unter einer Bootsdecke hervorkroch.
Am Mittwoch (30.08.2023), kurz vor 22:40 Uhr, ist es an der Sonneggstrasse zu einem Selbstunfall mit einem E-Bike gekommen. Der 66-jährige E-Bikefahrer wurde dabei leicht verletzt.
Er war in alkoholisiertem Zustand unterwegs.
Am Mittwoch (30.08.2023), um 15:20 Uhr, ist es auf der Hulfteggstrasse während eines Abbiegemanövers zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Dabei wurde ein 19-jähriger Motorradfahrer unbestimmt verletzt. Er musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Mittwoch (30.08.2023), kurz vor 9 Uhr, hat sich auf der Rapperswilerstrasse ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Der 20-jährige Autofahrer wurde von einer Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen als fahrunfähig eingestuft. Am frühen Abend wurde er bereits wieder von der Polizei als Fahrer seines Autos angehalten.
Am Donnerstag (31.08.2023), kurz nach 3 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale eine automatische Alarmmeldung aus einem Lebensmittelverarbeitungsbetrieb der Migros an der Industriestrasse erhalten.
Aus bislang unbekannten Gründen ist aus einer Kühlanlage Ammoniak ausgetreten.
Am Mittwochabend verursachte ein Leichtmotorfahrraddieb einen Selbstunfall. Er wurde dabei verletzt und vom Rettungsdienst 144 in das Spital gebracht.
Am Mittwochabend (30. August 2023 / 19:15 Uhr) hat ein 19-jähriger Mann beim Luzerner Kantonsspital ein Leichtmotorfahrrad gestohlen und ist damit auf der Spitalstrasse in Richtung Kreuzstutz gefahren.
Was ist Seniorenschutz und was macht die Kantonspolizei Zürich in diesem Bereich?
Bis am Sonntag sind wir in Wetzikon an der ZOM Züri Oberland Mäss und beantworten Ihnen diese und weitere Fragen.
Vergangene Woche startete im gesamten Kanton Obwalden das neue Schuljahr.
Viele Kindergartenkinder werden anfangs von ihren Eltern auf dem Schulweg begleitet. Doch schon bald möchten die Kleinen den Weg allein oder mit Freunden meistern. Für viele stellt der Schulweg eine spannende Entdeckungsreise und ein Abenteuer dar.
Aufgrund von Nutztierschäden auf der Alp Gamperdun durch das Wolfsrudel aus dem St. Galler Calfeisental hat der Bund dem Gesuch des Kantons Glarus zur Erweiterung des Abschussperimeters auf Glarner Boden umgehend zugestimmt.
Es darf somit auch durch die Glarner Wildhut reguliert werden.
Am Donnerstag, 7. September 2023, beginnt das Tiefbauamt mit den Bauarbeiten für die Umgestaltung der St.Gallerstrasse in Sargans im Abschnitt Markthalle bis Knoten Bergwerk Gonzen. Der Strassenraum wird für alle Verkehrsteilnehmenden sicherer gestaltet.
Die Arbeiten erfolgen in halbseitiger Bauweise. Der Verkehr wird mit einer Lichtsignalanlage mit Busbevorzugung geregelt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende 2025.
Auf der Sulzbacherstrasse in Uster kommt es aufgrund von Belagarbeiten zu einer Vollsperrung.
Diese beginnt am Montag, 4. September 2023, 05:00 Uhr und dauert bis Freitag, 15. September 2023, 17:00 Uhr.
Unsere Mitarbeiter staunten nicht schlecht, als sie letzte Woche dieses Fahrzeug auf der Autobahn entdeckten.
Der PW war mit massiv überhöhter Dach- resp. Achslast unterwegs.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 30. August 2023 für die Amtsperiode 2024 bis 2027 insgesamt 251 Mitglieder der Militär- und Militärappellationsgerichte gewählt. 69 der gewählten Personen sind Frauen.
Für die Präsidien der Militär- und Militärappellationsgerichte hat der Bundesrat 42 Personen gewählt, nämlich 3 Gerichtspräsidentinnen und 39 Gerichtspräsidenten.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 30. August 2023 Pascal Lüthi zum neuen Direktor des Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit BAZG ernannt.
Seit 2012 ist er Kommandant der Kantonspolizei Neuenburg. Sein Amt beim BAZG tritt Pascal Lüthi am 1. Januar 2024 an.
In der Nacht auf Mittwoch (30.08.2023) hat in der Stadt Schaffhausen eine unbekannte Täterschaft ein parkiertes Auto aufgebrochen und daraus eine Umhängetasche entwendet.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall. Zudem verweist sie auf ihre entsprechende Präventionskampagne.
Am Mittwochnachmittag hat sich in Thörishaus ein Motorradlenker einer Polizeikontrolle entzogen. Er flüchtete, wobei gefährliche Fahrmanöver und überhöhte Geschwindigkeiten festgestellt wurden.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeuginnen und Zeugen.
Was für ein Gegensatz: Im ersten Monatsdrittel zeigte sich der August ausgesprochen kühl mit Schneefall in den Bergen.
Ab dem zweiten Monatsdrittel meldete sich der Hochsommer zurück mit anhaltend heissen Verhältnissen. Im letzten Monatsdrittel stiegen die Höchstwerte vielerorts auf 35 °C oder mehr, lokal auf 38 °C oder mehr.
Die Auktion von „ZH 50“ ging am Mittwochabend mit dem Höchstgebot von 202'000 Franken zu Ende.
Die Einnahmen fliessen vollumfänglich in die allgemeine Zürcher Staatskasse.
Hoher Sachschaden ist am Mittwochmorgen, 30. August 2023, auf der Umfahrungsstrasse in der Lustmühle bei einem Selbstunfall eines Lieferwagens mit Anhänger entstanden.
Die Umfahrungsstrasse musste für mehrere Stunden gesperrt werden.
Beim Zusammenstoss mit einem Lieferwagen wurde am Mittwochmorgen in Sulgen ein E-Bike-Fahrer verletzt.
Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Mittwochmittag, 30. August 2023, wurde im Kreis 4 ein Mann in einer Bar tödlich verletzt. Die Fahndung nach der Täterschaft läuft.
Die Polizei sucht Zeug/innen.
An seiner Sitzung vom 30. August 2023 hat der Bundesrat die Beschaffung eines Staatsluftfahrzeuges beschlossen und das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) beauftragt, die Cessna Citation Excel 560XL mit einer Bombardier Global 7500 zu ersetzen.
Damit erhält der Bund ein Staatsluftfahrzeug auf dem neusten Stand der Technologie bezüglich Sicherheit, Effizienz sowie Leistung und erhöht die Transportkapazität beispielsweise für Evakuierungen.
Zwei Gerüstbauer haben ohne Bewilligung gearbeitet und sich widerrechtlich in der Schweiz aufgehalten.
Die beiden Kosovaren wurden festgenommen und durch den Schnellrichter der Staatsanwaltschaft verurteilt.
Fahnder der Kantonspolizei Zürich haben am Montagmittag (28.08.2023) in Zürich zwei Männer und eine Frau bei einem sogenannten Rip-Deal in flagranti festgenommen und eine Viertelmillion Schweizer Franken Falschgeld sowie mehrere tausend Franken echtes Geld sichergestellt.
Die Kantonspolizei Zürich erhielt Hinweise, wonach Unbekannte einer Frau anboten, Fremdwährungen zu sehr guten Konditionen in Schweizer Franken zu tauschen.
In der vergangenen Woche wurden aufgrund von Reklamationen Schwerpunktkontrollen im Bereich der Baustelle Mühleggweiher bis Höhe Bitzistrasse gemacht.
Über 60 Auto- und Zweiradfahrende wurden für gesetzeswidriges Verhalten gebüsst.
Am Dienstagnachmittag (29.08.2023) fiel bei einer Verkehrskontrolle ein Fahrzeug mit überhöhter Geschwindigkeit auf.
Der Fahrer missachtete das Haltezeichen der Stadtpolizei St.Gallen und flüchtete.
Am späten Dienstagnachmittag (29.08.2023) konnte die Stadtpolizei St.Gallen zwei Einbrecher auf frischer Tat ertappen und festnehmen.
Die zwei Männer wurden der Kantonspolizei St.Gallen für die weitere Fallbearbeitung übergeben.
Alle 10 Aspirantinnen und Aspiranten des Lehrganges 2022-2, die zur Zeit ihre Ausbildung bei der Polizei Basel-Landschaft absolvieren, haben die polizeiliche Grundausbildung an der Interkantonalen Polizeischule in Hitzkirch erfolgreich abgeschlossen.
P.S. konnte mit einer Schlussnote von 5.75 sogar die Auszeichnung als Lehrgangsbester entgegennehmen.
Am Dienstagnachmittag ist in Köniz ein Mann im Bereich eines Bahnüberganges von einem Zug erfasst worden. Vor Ort konnte nur noch sein Tod festgestellt werden.
Zur Klärung der Hintergründe und des genauen Unfallhergangs wurden Ermittlungen aufgenommen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.