Im Rahmen einer Stärkung des Kantonalen Führungsstabes (KFS) wird der Kanton Luzern die Abteilung Bevölkerungsschutz schaffen.
Deren Leiter wird Andreas Portmann. Der heutige Chef Planung und Einsatz der Luzerner Polizei tritt die Stelle per 1. Januar 2024 an.
Cyberkriminelle bieten über eigens dafür erstellte Facebook-Gruppen Waren oder Dienstleistungen zu Schnäppchenpreisen an.
Das vorrangige Ziel der Betrüger ist es, die Kreditkartendaten der Opfer zu erlangen.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat von Mitte Juli bis Ende August ihre Präsenz während der Wochenendnächte an populären Treffpunkten in der Stadt, wie bereits in den vergangenen Jahren, intensiviert.
Mit dieser Initiative zielte sie darauf ab, Gewaltdelikte im öffentlichen Raum sowohl vorbeugend als auch aktiv zu bekämpfen.
Am Sonntagabend (27.08.2023) wurde eine Frau auf dem Emmersberg in der Stadt Schaffhausen von einem angeleinten Hund gebissen und verletzt.
Die Schaffhauser Polizei bittet Personen, die sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall geben können, sich zu melden. Insbesondere werden die zwei Frauen gebeten sich zu melden, die mit dem Hund am Spazieren waren.
Am Dienstagabend, 29. August 2023, musste die Feuerwehr Lachen um 17.30 Uhr wegen eines Küchenbrandes an der Hinteren Bahnhofstrasse in Lachen ausrücken.
Trotz der starken Rauchentwicklung konnten die Einsatzkräfte den Brandherd rasch lokalisieren und das Feuer löschen.
Eine der verletzlichsten Personengruppen in der Zürcher Bevölkerung sind die Seniorinnen und Senioren.
Immer wieder geraten sie gezielt in den Fokus von kriminellen Gruppierungen. Dadurch steigt das Risiko, dass sie physischer, psychischer, finanzieller oder sexueller Gewalt ausgesetzt sind. Die Kantonspolizei Zürich setzt sich mit der Fachstelle Seniorenschutz und zusammen mit Netzwerkpartner für den Schutz dieser Personen ein.
Am Dienstagnachmittag (29.08.2023), kurz vor 15:30 Uhr, hat eine Frau der Kantonalen Notrufzentrale gemeldet, dass mehrere Personen in ein Wohnmobil an der Bahnhofstrasse eingedrungen seien.
Mitarbeitende der Kantonspolizei St.Gallen konnten daraufhin drei Männer festnehmen.
In der Zeit zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen (30.08.2023) hat an der Bahnhofstrasse eine unbekannte Täterschaft das Fenster eines Restaurants aufgedrückt.
Sie gelangte so ins Innere und durchsuchte die Kasse sowie das Portemonnaie.
Am Wochenende vom 9. und 10. September 2023, erneuert das Tiefbauamt den Deckbelag auf der Uznacherstrasse in Rapperswil-Jona.
Im Abschnitt von Baummuseum bis Unter Staffeln ist die Strasse während den Arbeiten für sämtlichen Verkehr gesperrt. Eine Umleitung ist signalisiert.
Ab Samstagabend, 9. September 2023, sperrt das Strassenkreisinspektorat Gossau die Toggenburgerstrasse in Wil übers Wochenende beidseitig. Mit dem Einbau eines lärmarmen Deckbelags werden die Bauarbeiten abgeschlossen.
Der Verkehr zwischen Wil und Rickenbach wird bis Montagmorgen umgeleitet.
Am Dienstagmorgen (29.08.2023) hat sich auf der Flurlingerbrücke zwischen Flurlingen ZH und der Stadt Schaffhausen eine Kollision zwischen einem Motorrad und einem Lieferwagen inkl. Anhänger ereignet. Dabei wurde die Motorradfahrerin verletzt.
Die Schaffhauser Polizei sucht Zeugen des Unfallherganges.
Seit Mitte Juli 2023 gilt im Kanton Thurgau ein Wasserentnahmeverbot für Oberflächen- und Fliessgewässer.
Aufgrund der Niederschläge der vergangenen Tage und der kühleren Temperaturen hat das Departement für Bau und Umwelt am 28. August 2023 entschieden, das Entnahmeverbot mit sofortiger Wirkung wieder aufzuheben.
Ein Windhund hat am Dienstagnachmittag (29.08.2023) in der Stadt Chur und auf der Autobahn A13 sechs Polizisten auf Trab gehalten.
In gemeinsamer Zusammenarbeit zwischen der Stadt- und der Kantonspolizei Graubünden konnte der Hund eingefangen werden. Zum Schluss gab es ein glückliches Ende für Mensch und Tier.
Nachdem vor zwei Wochen der Schulbetrieb im neuen Bildungszentrum Blaulicht (BZB) begonnen hat, fand gestern die symbolische Schlüsselübergabe vom Bau an den Betrieb statt.
Unter den Augen von Vertreter*innen aus der Politik und Personen, die in das Projekt involviert waren, überreichte Stadtrat André Odermatt, Vorsteher des Hochbaudepartements, den symbolischen BZB-Schlüssel an die Vorsteherin des Sicherheitsdepartements, Stadträtin Karin Rykart.
Am Mittwoch, 13. September um 18 Uhr zeigt die Datenschutzbeauftragte zusammen mit Arthouse Piccadilly die neue Sozialsatire The Pod Generation.
Der prämierte Film von Sophie Barthes spielt in einer nicht allzu fernen Zukunft, inmitten einer technikverliebten Gesellschaft, in der künstliche Intelligenz allgegenwärtig ist.
Das Tief „Rea“ hat der Schweiz intensiven und ergiebigen Niederschlag gebracht und sorgte an einigen Gewässern für Hochwassergefahr.
Mit der Verlagerung des Tiefs in Richtung Osten und Abschwächung nimmt auch der Niederschlag allmählich ein Ende.
Aufgrund Meldungen von Anwohnern, wonach eine Person diverse Fahrzeuge geöffnet und durchsucht habe, konnte der mutmassliche Täter beim Bahnhof in Wolfenschiessen festgenommen werden.
Am Montag, 28. August 2023, um zirka 22.30 Uhr, meldeten aufmerksame Anwohner der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Nidwalden, dass ein vorerst unbekannter Täter an der Oberrickenbachstrasse, der Hangstrasse und der Humligenstrasse in Wolfenschiessen diverse Fahrzeuge geöffnet und durchsucht habe.
Seit Samstag, 26. August 2023, zirka 16.00 Uhr, wird R.Z. aus Wolfenschiessen vermisst. Trotz intensiven Suchmassnahmen konnte der Vermisste noch nicht aufgefunden werden.
Aufgrund der Ermittlungen bittet die Kantonspolizei die Bevölkerung um entsprechende Verhaltensanweisungen.
Am Montag, 29. August 2023, kurz nach 16.30 Uhr, fuhr der Lenker einer Baumaschine im abgesperrten Baustellenbereich der Autobahn A2 Richtung Süden.
Zur selben Zeit fuhr der Lenker eines Lastwagens mit Urner Kontrollschildern in Richtung Norden.
Am Dienstag, 29. August 2023, ca. 17.05 Uhr, kam es bei der Wagenrunse oberhalb Schwanden GL zu einem Erdrutsch, der sich auf einer Länge von über 400 Metern erstreckte. Die Erdmassen zogen diverse Gebäude in Mitleidenschaft. Weitere Erdmassen schoben sich um ca. 19.30 Uhr nach.
Gemäss bisherigem Informationsstand gab es keine Verletzten. Angaben über das Ausmass von Sachschäden sind zurzeit noch nicht möglich; nach ersten Erkenntnissen sind gut ein halbes Dutzend Häuser verschüttet oder zerstört.
Bei einer heftigen Auseinandersetzung unter drei Männern sind am Dienstagvormittag (29.8.2023) in Urdorf zwei Beteiligte verletzt worden.
Kurz nach neun Uhr erreichte die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich über die Notrufnummer 117 die Meldung, dass im Rückkehrzentrum für abgewiesene Asylsuchende in Urdorf eine heftige Auseinandersetzung unter drei dort wohnhaften Personen im Gange sei.
Nadja Stäheli ist die neue Leiterin der Fach- und Beratungsstelle gegen Radikalisierung und gewalttätigen Extremismus im Kanton Schaffhausen.
Sie arbeitet seit August 2023 bei der Schaffhauser Polizei und verstärkt – nebst ihrer Fachstellentätigkeit - insbesondere auch die Präventionsarbeit im Bereich "Häusliche Gewalt".
Es ist schön, anderen Menschen, vor allem schwächeren, zu helfen, für Gerechtigkeit zu sorgen und auf der „richtigen Seite“ zu stehen.
Stell dich doch mal vor. Wer bist du?
Ausserhalb der Gemeinde Drei Höfe, in Richtung Hersiwil fahrend, hat ein Automobilist am Montagabend, 28. August 2023, aus noch zu klärenden Gründen die Kontrolle über das Fahrzeug verloren und ist am rechten Strassenrand in einen Baum geprallt.
Dabei hat sich der Fahrzeuglenker Verletzungen zugezogen, die eine Einweisung in ein Spital erforderlich machten.
Ein Mann hat in drei Geschäften Ware gestohlen. In einer der Filialen wurde der Diebstahl bemerkt und der Ladendiebe konnte wenig später festgenommen werden.
Am Montagmorgen (28. August 2023) hat sich ein Ladendieb auf „Shoppingtour“ in der Stadt Zug begeben.
Seit April wird in mehreren Gemeinden im Berner Jura abwechslungsweise ein mobiler Polizeiposten eingesetzt. Hierbei handelt es sich um ein Pilotprojekt, das bis Ende des Jahres laufen soll.
Dieses wurde im Anschluss an eine Bevölkerungsbefragung bei der Berner Bevölkerung eingeführt. Die Ziele des Projekts sind unter anderem, die Polizeipräsenz und die Bürgernähe zu stärken.
Rund um die Veranstaltung „Weltklasse Zürich 2023“ am Donnerstag, 31. August 2023 kann es um das Stadion Letzigrund zu Verkehrseinschränkungen kommen.
Die Stadtpolizei Zürich bittet die Besucher/innen des Leichtathletik-Meetings für die Anreise zum Stadion Letzigrund die öffentlichen Verkehrsmittel zu benützen.
Gestern Nachmittag wurde die Berufsfeuerwehr von Schutz und Rettung Bern zu einem dringenden Einsatz an die Bolligenstrssse gerufen, als ein Baum auf die Strasse gestürzt ist.
Zum Glück war niemand verletzt.
Im Bereich der Kreuzung in Nossikon wurde die Geschwindigkeit von 50km/h auf 30km/h reduziert!
Die Einhaltung des neuen Tempolimits werden wir in nächster Zeit kontrollieren.
Schaden in noch nicht bekannter Höhe ist in der Nacht auf Dienstag, 29. August 2023, bei einem Einbruchdiebstahl in eine Bar in Herisau entstanden.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich in der Zeit zwischen 20.30 Uhr – 05.45 Uhr über ein Fenster gewaltsam Zutritt in die Räumlichkeiten der Bar, behändigte dort eine noch nicht bestimmte Menge an Zigaretten, alkoholischer Getränke sowie Lose und verliess die Örtlichkeit über die Eingangstüre wieder.
Vor rund vier Monaten hat am frühen Sonntagmorgen (30.4.2023) ein junger Mann im Bahnhof Zürich-Altstetten eine Frau mit einem Fusstritt gegen den Kopf schwer verletzt.
Die Zeugenaufrufe zeigten Wirkung, die gesuchten Personen wurden identifiziert.
Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit wurden an der A4 Axenstrasse per 11. Juli 2023 Massnahmen umgesetzt. Eine der Massnahmen ist das Velofahrverbot zwischen Brunnen und Sisikon.
Am 10. September 2023 findet der Anlass „Klausen Monument“ statt, in dessen Rahmen der Klausenpass für den motorisierten Verkehr gesperrt wird.
Der Bergwanderer welcher am 20. August 2023 am Pizzo Gallina ums Leben kam (Polizei.news berichtete), konnte formell identifiziert werden.
Beim Opfer handelt es sich um einen 30-jährigen italienischen Staatsangehörigen mit Wohnsitz im Kanton Tessin.
Auf der Baslerstrasse in Olten ist am Montagnachmittag, 28. August 2023, ein Automobilist aus noch zu klärenden Gründen auf die Gegenfahrbahn geraten und dort in ein entgegenkommendes Motorrad geprallt.
Dabei hat sich die Motorradlenkerin mittelschwere Verletzungen zugezogen.
Spezialisten der Verkehrspolizei haben am Wochenende drei Autofahrer gestoppt.
Sie waren entweder zu schnell unterwegs, haben rechts überholt oder den Abstand nicht eingehalten.
Am Montag (28.08.2023), kurz vor 20:25 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass ein Auto bei einem Selbstunfall im Ramisbach, entlang der Ramisbachstrasse, gelandet sei.
Der 19-jährige Autofahrer konnte sich selbständig aus dem Auto befreien und blieb unverletzt. Das Auto wurde weggeschwemmt und muss im Verlaufe des Dienstags mithilfe der Polizeitaucher geborgen werden.
Am Montag (28.08.2023), kurz vor 12:30 Uhr, hat sich auf der Autobahn A1, zwischen St.Gallen Neudorf und Meggenhus, ein Unfall mit vier beteiligten Autos ereignet.
Drei Personen wurden dabei leicht verletzt und mussten vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Der Bergsteiger welcher am 20.August 2023 am Bietschhorn ums Leben kam (Polizei.news berichtete), konnte formell identifiziert werden.
Beim Opfer handelt es sich um einen 30-jährigen deutschen Staatsangehörigen mit Wohnsitz in Deutschland.
Am Montag, 28. August 2023, ist es in Gais zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen. Beide Fahrzeuglenkerinnen wurden dabei leicht verletzt.
An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.
In Speicher ist es am Montag, 28. August 2023, zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lieferwagen und einer jungen Velofahrerin gekommen.
Das Mädchen wurde leicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand geringer Sachschaden.
Die intensiven Niederschläge, welche sich am Sonntag noch mehrheitlich auf die Alpensüdseite und die östlichen Alpen konzentrierten, dehnten sich in der Nacht auf Montag auf die restlichen Alpen sowie die Alpennordseite aus.
Besonders ergiebig waren die Niederschläge zwischen Samstagnachmittag und Montagvormittag auf der Alpensüdseite und in Graubünden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.