Am Sonntagabend (27.08.23) rollte an der St.Georgen-Strasse ein nicht ausreichend gesichertes Fahrzeug in den Wenigerweier.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden.
Am Montag, 28. August 2023, ist es in Heiden zu einer Auffahrkollision zwischen einem Personenwagen und einem Lieferwagen gekommen. Der Lieferwagenfahrer wurde dabei leicht verletzt.
An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.
Am Samstag 12. August 2023, gegen 7 Uhr 30, kam es auf dem Portjengrat zu einem Bergunfall.
Dabei verlor eine Person ihr Leben. Eine Weitere wurde schwer verletzt.
In Büroräumlichkeiten eines Geschäftsbetriebs in Burgdorf ist am Sonntagabend ein Brand ausgebrochen. Dieser konnte durch die Feuerwehr gelöscht werden. Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen und Zeuginnen.
Bei einem Arbeitsunfall wurde am Montagmorgen ein 25-jähriger Forstarbeiter erheblich verletzt. Spezialisten haben ihn geborgen.
Vom Rettungsdienst 144 wurde der Verletzte in ein Spital überführt.
Am Sonntag (09.07.2023), kurz nach 01:45 Uhr, hat eine semistationäre Messanlage auf der Autobahn A1 zwischen Uzwil und Wil einen Raser mit 208 km/h erfasst.
Mittlerweile konnte ein 20-jähriger Nordmazedonier als verantwortlicher Autofahrer ermittelt werden.
Am Sonntag, 27. August 2023, kurz vor 15.30 Uhr, fuhr ein Personenwagen mit Aargauer Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Richtung Norden.
Eingangs des Langlauitunnels geriet er zu weit auf die rechte Strassenseite und kollidierte gegen die dortige Leitplanke.
Die Kantonspolizei Zürich hat in der Region Limmattal/Albis gezielt Fahrzeuglenkende kontrolliert, die mit ihren Fahrzeugen durch übermässige Lärmemissionen aufgefallen sind.
In den Sommermonaten widmete eine Gruppe von Kantonspolizisten in den Bezirken Dietikon, Horgen und Affoltern an insgesamt sieben Aktionstagen ihr spezielles Augenmerk auf Fahrzeuge und deren Lenkende, die durch lärmintensive Fahrweise auffielen.
Am Sonntagabend (27.08.2023) kam es auf der Rorschacher Strasse zu einem Selbstunfall.
Ein 34-jähriger Autofahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, worauf es zu einer Frontalkollision mit einer Mauer kam. Zwei Fahrzeuginsassen wurden leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Sonntagabend hat sich in Rüschegg Gambach ein schwerer Selbstunfall ereignet.
Eine Frau verstarb noch auf der Unfallstelle, ein Mann wurde in kritischem Zustand mit einem Helikopter ins Spital gebracht. Zur Klärung des Unfalls und dessen Umständen werden Zeugen gesucht.
Bis zu 80 polizeiliche Stichprobenkontrollen kann das Schwerverkehrszentrum pro Tag durchführen.
Die kontrollierten und betriebssicheren Fahrzeuge verlassen das Zentrum zum optimalen Zeitpunkt Richtung Süden – fallweise auch Richtung Norden.
Am Sonntag mussten in Amriswil eine alkoholisierte Autofahrerin und ein alkoholisierter Autofahrer aus dem Verkehr gezogen werden. Sie werden bei Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Kurz vor 14.30 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau auf der Säntisstrasse eine 56-jährige Autofahrerin. Die Atemalkoholprobe ergab bei der Schweizerin einen Wert von 1.19 mg/l.
Am letzten Samstag waren auch wir als Partnerorganisation am Jubiläumsfest vom Strassenverkehrsamt des Kantons Zürich.
Mit historischen und aktuellen Einsatzfahrzeugen konnten wir der Bevölkerung unsere Arbeit näher bringen.
Rund 400 Personen haben sich am Mitwirkungsverfahren zur neuen Rickenstrasse beteiligt.
Eine Mehrheit in St.Gallenkappel wünscht sich eine Ortsumfahrung, in Ricken sind die Meinungen dazu geteilt. Die Mitwirkenden betrachten mehrheitlich einen Tunnel zwischen Wattwil und Neuhaus weder als zweck- noch als verhältnismässig. Das Tiefbauamt prüft nun die verbleibenden Varianten mittels eines umfangreichen Bewertungsverfahrens.
Bei einem Verkehrsunfall mit einem Personenwagen ist am frühen Montagmorgen (28.8.2023) in Uster eine Fussgängerin mittelschwer verletzt worden.
Kurz nach 6 Uhr fuhr ein 62-jähriger Mann mit seinem Personenwagen auf der Winterthurerstrasse Richtung Uster Zentrum.
Am kommenden Samstag findet in Bern der Öffentlichkeitstag der Kantonspolizei Bern statt.
Diverse Programmpunkte bieten der Bevölkerung die Möglichkeit, einen Einblick in die Arbeit der Kantonspolizei Bern zu erhalten. Ob klein oder gross: Es ist für jeden etwas dabei.
In der Nacht auf Sonntag (27.08.2023) hat in Schleitheim eine unbekannte Täterschaft Bargeld aus zwei parkierten und unverschlossenen Autos gestohlen.
Die Schaffhauser Polizei empfiehlt keine Wertgegenstände in parkierten Autos zurückzulassen und diese immer komplett abzuschliessen.
Am Montagmorgen kam es auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süden zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Reisebus und einem Lastwagen. Verletzt wurde niemand.
Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Am Freitag, 11. August 2023, stürzte ein Berggänger am Täschhorn rund 200 Meter in die Tiefe. Er zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.
Drei Bergsteiger befanden sich auf einer Bergtour auf das Täschhorn und den Dom. Gegen Mittag, auf dem Gipfel des Täschhorns, entschied sich einer von ihnen zur Rückkehr.
Mitte Juni wurde ein Auto in einer 120er-Zone auf der A6 in Münsingen mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen.
Der Lenker konnte ermittelt werden und wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Im Tunnel Belchen werden Unterhaltsarbeiten ausgeführt. Die Arbeiten bedingen Sperrungen der Tunnelröhre in Fahrtrichtung Basel.
Während den Sperrungen wird der Verkehr in Richtung Basel durch die Röhre Richtung Chiasso und dort im Gegenverkehr geführt.
Der Deckbelag auf der Fahrbahn in Richtung Zürich beim A1-Anschluss Wangen a.A. wird instandgesetzt.
Die Arbeiten bedingen eine Sperrung der Einfahrt in Fahrtrichtung Zürich.
In Herisau reisst am Montag, 28. August 2023, ein Lastwagen zwei Höhenbeschränkungsgerüste auf der Bahnhofstrasse herunter. Teile dieser Gerüste stürzten auf eine Stromleitung und das Geleis der Appenzeller Bahnen.
Verletzt wurde niemand. Es entstand erheblicher Sachschaden.
Kinder sind die schwächsten Verkehrsteilnehmenden. Um auf ihrem täglichen Weg in den Kindergarten oder die Schule nach der langen Sommerpause für zusätzliche Sicherheit zu sorgen, hat die Kantonspolizei Schwyz während den vergangenen zwei Wochen im ganzen Kantonsgebiet gezielte Kontrollen durchgeführt.
In den Herbstwochen steht der Polizeiunterricht in den Kindergärten und den 1. Klassen an.
Am Sonntag (27.08.2023), kurz vor 13:30 Uhr, hat sich auf der Eichenstrasse ein Selbstunfall ereignet.
Ein 51-jähriger Mann ist mit seinem Auto in einen Niederflurcontainer geprallt. Er war in alkoholisiertem Zustand unterwegs.
Am Montag, 4. September 2023, startet das Tiefbauamt an der Thalerstrasse auf Höhe der Verzweigung Wilenstrasse mit den Bauarbeiten für die neue Fussgängerquerung.
Der Einlenker der Wilenstrasse wird ebenfalls angepasst. Eine Lichtsignalanlage regelt den Verkehr während der Bauzeit. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende November 2023.
Am Samstag, 26.08.2023, 1348 Uhr, ereignete sich auf der Kantonsstrasse in Näfels ein Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Eine 60-jährige Fahrzeuglenkerin fuhr auf der Kantonsstrasse von Näfels in Richtung Netstal.
Seit Samstag, 26. August 2023, zirka 16:00 Uhr, wird ein 60-jähriger Mann vermisst.
Trotz umfangreicher Suchmassnahmen konnte er noch nicht aufgefunden werden.
Beim Brand in einer Garage entstand am Samstagabend in Amriswil Sachschaden.
Verletzt wurde niemand, die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Abklärungen.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte am Samstagabend in Buch bei Märwil einen Selbstunfall.
Er wurde leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
In der Nacht zum Sonntag musste in Wängi ein fahrunfähiger Autofahrer seinen Führerausweis abgeben.
Eine geringe Menge Betäubungsmittel wurde sichergestellt.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte in der Nacht zum Sonntag in Amriswil einen Selbstunfall.
Er und sein Beifahrer wurden leicht verletzt und mussten ins Spital gebracht werden.
Ein alkoholisierter E-Bike-Fahrer wurde in der Nacht zum Sonntag in Schlatt mittelschwer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Samstag, 26.08.2023, 1256 Uhr, ereignete sich auf der Kerenzerbergstrasse in Mollis ein Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen.
Ein 28-jähriger Motorradfahrer fuhr auf der Kerenzerbergstrasse von Filzbach in Richtung Mollis.
Am Samstag, 26.08.2023, 1207 Uhr, rollte auf dem Zaunplatz in Glarus ein abgestellter und nicht genügend gesicherter Personenwagen rückwärts weg, prallte in die Absperrung des Sound of Glarus – Geländes und stiess dort einen dahinterstehenden Strandkorb an.
Dadurch fiel ein im Strandkorb sitzendes Kleinkind auf den Boden und verletzte sich leicht im Gesicht.
Am Samstag, 26.08.2023, ca. 1000 Uhr, ereignete sich auf der Brunnernstrasse in Niederurnen ein Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Eine 85-jährige Frau beabsichtigte von der Badstrasse via Brunnernstrasse in Richtung Migros Supermarkt zu fahren.
Am Samstagnachmittag ist es in Köniz zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen. Im Zuge dieser wurde ein Mann verletzt. Er wurde mit Stichverletzungen in ein Spital gebracht. Mehrere Personen wurden angehalten.
Im Rahmen der Ermittlungen werden Zeugen gesucht.
Am Sonntag (27.08.2023), um 05:40 Uhr, hat die Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Einbruch in ein Geschäft an der Rorschacherstrasse erhalten.
Beim Eintreffen der aufgebotenen Polizeipatrouillen hatte die Täterschaft das Geschäft bereits verlassen.
Am Samstag (26.08.2023), um 21:50 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass soeben ein Tankstellenshop an der Konstanzerstrasse ausgeraubt worden sei. Eine männliche Person mit einem Messer habe mehrere tausend Franken Bargeld erbeutet.
Im Zuge der eingeleiteten Fahndung konnte ein 13-jähriger Jugendlicher angehalten und festgenommen werden.
Am Sonntag (27.08.2023), um 01:50 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass soeben in ein Verkaufsgeschäft an der Hauptstrasse eingebrochen werde.
Ausgerückte Polizeipatrouillen konnten einen 32-jährigen Mann inflagranti festnehmen.
In Sils im Engadin hat sich am Samstagnachmittag eine Kollision zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen ereignet.
Der Motorradfahrer wurde dabei verletzt.
Am Samstag, 26. August 2023, ist es in Urnäsch zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Die Autofahrer blieben unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.