Am Samstag, 26. August 2023, ist es in Urnäsch zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Die Autofahrer blieben unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden.
Am frühen Sonntag (27.08.2023) ereignete sich an der Rosenbergstrasse in Neuhausen am Rheinfall ein Alleinunfall. Ein Personenwagen knallte ungebremst in einen, auf einem Privatparkplatz korrekt abgestellten Anhänger.
Der Lenker wurde dabei verletzt.
Diese Entenküken spazierten mit ihrer Mama auf eine Baustelle.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Zürich konnte die kleinen Abenteurer einsammeln und in Sicherheit bringen.
Die für den Zeitraum von Samstagnachmittag bis Dienstagmittag erwarteten Regenmengen stiegen weiter an, so dass die am Vortag ausgegebenen Warnungen hochgestuft werden mussten.
In der Süd-, Ost- und Zentralschweiz sowie in den Ostalpen und dem östlichen Berner Oberland werden Niederschlagsmengen von insgesamt 80 bis 160 mm, im Mittel- und Nordtessin sowie im Misox sogar bis 240 mm erwartet.
Am Samstagabend (26.08.2023) hat sich bei der Verzweigung Hallauerstrasse / "Kleiner Letten" ein Verkehrsunfall ereignet. Dabei übersah der Lenker eines Personenwagens einen vortrittsberechtigten Motorradfahrer. In der Folge stürzte der Motorradfahrer auf die Strasse.
Durch die auslaufenden Flüssigkeiten des Motorrades wurde eine grössere Fläche der Hallauerstrasse und beim "Kleinen Letten" verschmutzt.
Bei einer Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen sind am Samstagabend (26.8.2023) in Zweideln (Gemeinde Glattfelden) die zwei Lenker mittelschwer verletzt worden.
Um 19.15 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, dass es zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen gekommen sei.
Das Strassenverkehrsamt des Kantons Zürich hat heute mit Tausenden von Besucherinnen und Besuchern den „Tag der Verkehrssicherheit“ gefeiert.
Anlass war das 50-jährige Jubiläum des Hauptsitzes Zürich-Albisgütli.
Am Samstagnachmittag hat die Kantonspolizei Bern einen Mann festgenommen, der zuvor in einem Einkaufszentrum in Bern Angestellte und die ausgerückten Einsatzkräfte angegangen und bedroht hatte.
Dabei musste das Destabilisierungsgerät eingesetzt werden.
Ein Jeep mit Wohnanhänger überholte auf der Autobahn einen Audi. Dabei kam der Wohnwagen ins Schleudern und kollidierte mit dem Audi nebenan.
Verletzt wurde niemand.
Am Samstag, 26.08.2023, zirka 12:00 Uhr, ist ein Katamaran auf dem Vierwaldstättersee gekentert.
Der Schiffsführer konnte aber umgehend gerettet werden.
In Hindelbank hat sich am Samstagmittag ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autos ereignet. Ein Mann musste sich später in ärztliche Behandlung begeben.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Heute Nachmittag bricht in einem Landwirtschaftsgebäude in Cournillens ein Feuer aus. Eine Kuh und sechs Kälber fallen den Flammen zum Opfer.
Menschen kommen keine zu Schaden. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Am Freitagabend ist ein Motorradlenker auf der A12 bei Bern nach einer Fluchtfahrt verunfallt. Dabei wurde der Lenker verletzt. Er hatte sich zuvor einer Kontrolle entzogen.
Weiterführende Ermittlungen sind im Gang.
Am Samstag, 26. August 2023, zirka 02:40 Uhr, wurde der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Nidwalden ein Einschleichdiebstahl durch eine vorerst unbekannte Täterschaft in eine Wohnung an der Humligenweid in Wolfenschiessen gemeldet.
Die aufgebotenen Patrouillen der Kantonspolizei Nidwalden konnten im Zuge einer Fahndung zwei Marokkaner im Alter von 33 und 35 Jahren festnehmen.
Am Freitagabend, 25. August 2023, kam es in Hergiswil NW in einer Shisha Bar zu einer tätlichen Auseinandersetzung, bei der eine Person verletzt wurde.
Die Kantonspolizei Nidwalden nahm in diesem Zusammenhang den mutmasslichen Täter fest.
Am Freitagabend hat sich in Burgdorf ein Verkehrsunfall ereignet. Ein Mann wurde dabei verletzt und musste mit der Ambulanz ins Spital gebracht werden.
Der betreffende Strassenabschnitt war für die Dauer der Unfallarbeiten gesperrt. Zur Klärung des Unfalls werden Zeugen gesucht.
Manuela ist eine passionierte Polizistin, die in den kommenden Wochen ihre Begeisterung für ihren Traumberuf mit dir teilen wird.
Erfahre, was genau sie an ihrem Job so fasziniert und warum sie mit Leidenschaft bei der Schaffhauser Polizei arbeitet.
Im Früh- und Spätsommer sind jeweils die Verkehrsexperten des Amts für Strassen- und Schiffsverkehr unterwegs zu Urner Alpen, die keine Anbindung an das Strassennetz haben.
Dadurch können die Fahrzeugprüfungen von landwirtschaftlichen Fahrzeugen, Motorkarren oder Arbeitskarren (Fahrzeuge bis einer Maximalgeschwindigkeit von 30 km/h) ökologischer abgewickelt werden. Die Alternative wäre, die Fahrzeuge unter grossem Aufwand - zum Beispiel mit der Transportseilbahn oder dem Helikopter - ins Tal zu überführen.
Am Freitagnachmittag, 25. August 2023, fuhr der Lenker eines Wohnmobils kurz nach 15 Uhr von Lauerz herkommend auf der Gotthardstrasse in Richtung Goldau.
Während der Fahrt bemerkte der 39-Jährige, wie zuerst Rauch und danach Flammen aus dem Motorenraum aufstiegen.
Am Sonntag, 3. September 2023 findet der SlowUp Albula statt. Zwischen Filisur und La Punt Chamues-ch wird die Albulastrasse gesperrt.
Im Zusammenhang mit der Durchführung des SlowUp Albula 2023 ist am Sonntag, 03. September 2023 die Albulastrasse zwischen Filisur und La Punt in der Zeit von 8.30 Uhr bis 17 Uhr für jeglichen Motorfahrzeugverkehr gesperrt.
In der Zeit zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen (25.08.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Velogeschäft an der Baumgartenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich mutmasslich über eine Hintertür gewaltsam Zugang zu dem Geschäft.
In der Zeit zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen (25.08.2023) ist in einen Gastrobetrieb an der Toggenburgerstrasse eingebrochen worden.
Eine unbekannte Täterschaft gelangte über ein Fenster gewaltsam in das Gebäude.
Am Freitagabend (25.08.2023), in der Zeit zwischen 17:40 Uhr und 23:40 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus am Rebberg eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich durch die Balkontür gewaltsam Zutritt ins Haus und durchsuchte diverse Behältnisse im Ober- und Erdgeschoss.
Am Freitag (25.08.2023), um 11:50 Uhr, ist es auf der Tübacherstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen. Ein 35-jähriger Mann wurde dabei unbestimmt verletzt.
Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Freitag (25.08.2023), kurz vor 17:50 Uhr, ist eine 55-jährige Frau auf dem Trottoir der Wiesentalstrasse von einem Auto angefahren worden.
Gemäss eigenen Angaben hatte ein 82-jähriger Autofahrer beim Einparkieren mutmasslich das Gas- und Bremspedal verwechselt, wodurch das Auto das Parkfeld überquerte und gegen die Fussgängerin prallte.
Am Freitag (25.08.2023), kurz vor 16 Uhr, ist ein 17-jähriger Jugendlicher auf einem Fussgängerstreifen der St.Gallerstrasse von einem Auto angefahren und leicht verletzt worden.
Das Auto entfernte sich vorerst von der Unfallstelle.
Am Freitag (25.08.2023), kurz vor 17:35 Uhr, sind auf der Autobahn A1 in Fahrtrichtung Zürich, kurz vor der Autobahnausfahrt Wil, zwei Autos zusammengestossen.
Dabei prallte das Auto einer 28-jährigen Frau ins Heck vom Auto einer 32-jährigen Frau. Die 32-Jährige wurde dabei leicht verletzt.
Am Dienstag, 22. August 2023, kurz vor 08.00 Uhr, ereignete sich im Alters- und Pflegeheim Rosenberg ein Unfall.
Ein 77-jähriger Mann begab sich auf einen Balkon, um eine Pfeife zu rauchen.
Am Freitag (25.08.2023), um ca. 19:30 Uhr, sind auf der Hombrechtikerstrasse, Höhe Gubelgrotte, zwei Motorradfahrer gestürzt.
Ein 17-jähriger Motorradfahrer kam in einer Linkskurve zu Fall und wurde dabei leicht verletzt. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Ein nachfolgender 18-jähriger Motorradfahrer stürzte ebenfalls, blieb aber unverletzt.
Am Freitag (25.08.2023), kurz vor 23:55 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass umgestürzte Bäume die Autobahn A3 blockieren würden.
Ein heftiger Sturm hatte mehrere Bäume oberhalb der Autobahn umgeknickt und diese sind auf beide Fahrbahnen gefallen.
Am Samstag (26.08.2023), kurz nach 01:50 Uhr, hat die Notrufzentrale der Stadtpolizei St.Gallen die Meldung von einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen im Bereich der Gleise 4/5 am Bahnhof St.Gallen erhalten.
Im Zuge dieser Auseinandersetzung ist gemäss jetzigen Erkenntnissen ein 29-jähriger Mann auf die Bahngleise gestossen worden. Er wurde verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Drei Männer im Alter von 18 und 19 Jahren wurden festgenommen.
Am Freitagnachmittag ist es in Ins zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Zwei Personen wurden dabei verletzt und mit jeweils einer Ambulanz ins Spital gebracht. Die Hauptstrasse war mehrere Stunden gesperrt. Der Unfall wird untersucht.
Am Freitagmittag kam es auf der Hauptstrasse in Derendingen zu einer Kollision zwischen einem E-Bike-Lenker und einer Automobilistin.
Dabei verletzte sich der E-Bike-Lenker und musste in ein Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden an beiden Fahrzeugen.
Im Rahmen der Arbeiten zur Pannenstreifen-Umnutzung auf der A6 Wankdorf – Muri kommt es im Abschnitt Ostring – Muri für die Einrichtung der letzten Bauphase zu Sperrungen.
Ebenso kommt es im Bereich Ostring/Sonnenhoftunnel zu Sperrungen.
Am Freitag, 25.08.2023, 21.30 Uhr, ereignete sich auf der Ziegelbrückstrasse in Niederurnen ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad.
Ein 23-jähriger Mann fuhr mit seinem Personenwagen auf der Hirschengasse in Richtung Ziegelbrückstrasse.
In Zuchwil verunfallte am Donnerstag ein E-Bike-Lenker auf dem Schützenweg, indem er mit dem Trottoir kollidierte.
Zuvor hätte ihm ein unbekannter Automobilist den Vortritt nicht gewährt, worauf er eine Vollbremsung einleitete und es beinahe zu einer Kollision mit dem Auto kam. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Freitag, 25.08.2023, um 22:20 Uhr, ereignete sich in Basel auf der Wettsteinbrücke in Fahrtrichtung Grossbasel ein Verkehrsunfall.
Dabei fuhr eine männliche Person mit einem Leichtmotorfahrrad einer Fahrradfahrerin auf.
Als ein 12-jähriges Mädchen mit ihrem Fahrrad von der Hauptstrasse her abbiegen wollte, wurde sie von einem unbekannten Auto touchiert.
Das Mädchen wurde leicht verletzt.
Innert weniger Tage wechseln wir von rekordverdächtiger Hitze zu kühlem und sehr nassem Wetter.
Nach einem gewittrigen Freitag beginnt im Laufe des Samstages eine regnerische Phase, welche am Alpennordhang bis am Dienstag anhält. In einigen Regionen erreichen die Regenmengen die Warnschwelle 3.
Aus einem Treibstofftank auf einem Landwirtschaftsbetrieb sind mehrere Liter Diesel ausgelaufen. Teile davon gelangten in den Oberrischerbach und von dort in den Zugersee.
Die Feuerwehr hat mehrere Ölsperren errichtet.
Am Donnerstag (24.08.2023), um 17:30 Uhr, ist es auf der Ragazerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Ein 59-jähriger Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Freitag (25.08.2023), kurz nach 01:20 Uhr, hat die Notrufzentrale der Stadtpolizei St.Gallen die Meldung bekommen, dass soeben zwei Personen in einen Kiosk am Unteren Graben einbrechen würden.
Patrouillen der Stadtpolizei St.Gallen konnten daraufhin zwei 16-jährige Jugendliche festnehmen. Sie wurden der Kantonspolizei St.Gallen übergeben.
Am Donnerstag (24.08.2023), kurz nach 18:10 Uhr, ist ein unbekannter Rennvelofahrer auf der Rheindammstrasse mit einem 6-jährigen Mädchen auf ihrem Mountainbike zusammengestossen.
Trotz Zurufen weiterer Anwesenden entfernte sich der unbekannte Mann von der Unfallstelle, ohne sich um das leicht verletzte Mädchen zu kümmern. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Donnerstag (24.08.2023), um 11:15 Uhr, ist es auf der Haagerstrasse zu einem Auffahrunfall zwischen einem Auto und einem Landwirtschaftsfahrzeug gekommen.
Ein 34-jähriger Mann wurde leicht verletzt und vom Rettungsdienst vor Ort versorgt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.