Schweiz

Stadt Zürich ZH: Fussgängerstreifen für die Rosengartenachse

Das Tiefbauamt der Stadt Zürich plant auf der Rosengartenstrasse und der Bucheggstrasse zwei ebenerdige, behindertengerechte Querungen für den Fuss- und Veloverkehr und Verbesserungen für den öffentlichen Verkehr. Im Februar 2020 hat das kantonale Stimmvolk die Vorlage für ein Rosengartentram und einen Rosengartentunnel abgelehnt. Seit 50 Jahren schneidet die stark befahrene Hauptverkehrsachse die Quartiere in zwei Teile.

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Stadt St.Gallen SG: Afghane (25) nach Einschleichdiebstahl in Auto festgenommen

Am Donnerstag (17.08.2023), kurz vor 21 Uhr, ist der Einsatzzentrale der Stadtpolizei St.Gallen an der Notkerstrasse ein Einschleichdiebstahl in ein Auto und mehrere Versuche durch einen vorerst unbekannten Mann gemeldet worden. Die aufgebotenen Patrouillen der Stadtpolizei St.Gallen konnten im Zuge einer Fahndung einen 25-jährigen Afghanen anhalten und der Kantonspolizei St.Gallen übergeben. Der Mann wies eine gültige Landesverweisung auf und befand sich illegal in der Schweiz. Er wurde festgenommen.

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Stadt Schaffhausen SH: Zeugenaufruf zu schwerer Körperverletzung

Am Donnerstagmorgen (17.08.2023) ist beim Bushof in der Stadt Schaffhausen eine schwer verletzte Frau aufgefunden worden. Die eigentliche Tat hat sich mutmasslich kurz zuvor im Bereich Vorstadt zugetragen. Eine Person wurde zwischenzeitlich verhaftet. Die Schaffhauser Polizei sucht Zeugen dieses Vorfalls.

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Kapo St.Gallen: Präventionskampagne gegen Raser

Wer im Strassenverkehr mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs ist, riskante Überholmanöver einleitet oder an illegalen Rennen teilnimmt, gilt als Raser, dem Konsequenzen drohen. Die Kantonspolizei hat eine entsprechende Kampagne von der Stadtpolizei Zürich übernommen , weist in Pressemitteilungen und Videos auf die Gefahren hin und stellt klar, dass es sich bei Rasen um ein Verbrechen handelt.

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Region Brigerberg-Ganter VS: Abschuss eines Wolfs angeordnet

Der Vorsteher des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport (DSIS), Frédéric Favre, hat den Abschuss eines Wolfs auf der Bortelalpe in der Region Brigerberg-Ganter angeordnet. Das Grossraubtier hat 7 Nutztiere auf einer nicht schützbaren Alpe getötet. Damit sind gemäss der revidierten Verordnung zum Bundesgesetz über die Jagd (JSV), die am 1. Juli 2023 in Kraft getreten ist, die Voraussetzungen für die Anordnung eines Abschusses erfüllt. Die Bundesverordnung erlaubt den Abschuss eines Einzelwolfs, wenn dieser innerhalb von vier Monaten mindestens sechs Schafe oder Ziegen getötet hat.

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N20 / La Vue-des-Alpes-Tunnel NE: Autofahrerin nach Kollision verletzt

Am Donnerstag, den 17. August um 07:55 Uhr fuhr ein Auto, das von einer 38-jährigen Frau aus Yverdon-les-Bains gesteuert wurde, auf der N20 durch den La Vue-des-Alpes-Tunnel in Richtung La Chaux-de-Fonds. Als sie verkehrsbedingt abbremste, kam es zu einer Kollision mit einem nachfolgenden Auto, das von einem 22-jährigen Mann aus Boudry gesteuert wurde.

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Luganersee TI: Vermisste Badegäste (60 und 41) tot aufgefunden

Wie die Kantonspolizei mitteilt, handelt es sich bei den beiden Personen, die am 09.08.2023 im Luganersee verschwunden sind und deren Leichen am nächsten Tag gefunden wurden, um einen 60-jährigen französischen Staatsbürger und einen 41-jährigen thailändischen Staatsbürger, die beide in Frankreich leben.

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Stadt Zürich ZH (Kreis 6): Wohnungsbrand - eine Person schwer verletzt

Am Donnerstagnachmittag, 17. August 2023, brannte es in einer Wohnung im Kreis 6. Eine Person wurde in kritischem Zustand ins Spital gebracht. Kurz nach 14 Uhr wurde der Einsatzleitzentrale von Schutz & Rettung Zürich gemeldet, dass in einem Hausflur an der Oerlikonerstrasse eine Person auf dem Boden liege und Rauch aus einer Wohnung komme.

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Altdorf UR: Über 100 Gramm Kokain sichergestellt

Wie die Kantonspolizei Uri am 13. August 2023 mitteilte, ereignete sich am Samstag, 12. August 2023, in Andermatt ein Selbstunfall. Involviert war ein Personenwagen mit italienischen Kontrollschildern. Der Fahrzeuglenker mit rumänischer Herkunft und italienischem Aufenthaltstitel wurde zur medizinischen Untersuchung ins Kantonsspital Uri überführt.

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Buttikon SZ: Wohnung in Mehrfamilienhaus in Brand geraten

Am Donnerstagmorgen, 17. August 2023, musste die Feuerwehr Schübelbach kurz vor 9 Uhr wegen Rauch aus einer Wohnung ins Quartier Kreuzwies in Buttikon ausrücken. Die Einsatzkräfte konnten den Brandherd in einer Wohnung des Mehrfamilienhauses rasch lokalisieren und löschen. Sämtliche Hausbewohner verliessen das Brandobjekt unverletzt.

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Schutz & Rettung Zürich: Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Gestern Abend auf dem Rückweg von einer Verlegung nach Lausanne bemerkten Marc und Maria, dass der Car vor ihnen Feuer gefangen hat. Der Car rollte noch aus dem Tunnel während der Motor brannte. Die beiden starteten einen Löschangriff mit dem Pulverlöscher des RTW's, um den Brand zu verzögern und halfen mit bei der Evakuierung.

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Neuhausen am Rhf. SH: Polizei sucht Zeugen zu Diebstahl aus Auto

In der Nacht auf Mittwoch (16.08.2023) hat eine unbekannte Täterschaft in Neuhausen am Rheinfall Wertgegenstände aus einem parkierten Auto gestohlen. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall und verweist in diesem Zusammenhang auf ihre entsprechende Präventionskampagne.

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Kanton Wallis: Hitzewelle – Warnhinweise der Dienststelle für Gesundheitswesen

Ein neuer Hitzealarm der Stufe 3 wurde von MeteoSchweiz ab Freitag, dem 18. August, bis mindestens Mittwoch, dem 23. August, herausgegeben. Die Tagesdurchschnittstemperaturen werden die Alarmschwellen (25°C) erreichen, wobei die Höchsttemperaturen wahrscheinlich über 35°C und die Nachttemperaturen um die 20°C liegen werden. Der Übergang zu einem Hitzealarm der Stufe 4 ist nicht ausgeschlossen.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.