Unsere Badetücher waren am Nordwestschweizer Schwingfest in Deitingen verschiedentlich im Einsatz.
Wir danken herzlich fürs Mitmachen und wünschen allen einen guten Wochenstart!
Zusammen mit Schülerinnen und Schülern verteilt unsere Gruppe der Verkehrsinstruktion heute Schoggi an die Verkehrsteilnehmer.
Ziel ist, mit dieser Aktion die Verkehrsteilnehmenden zu sensibilisieren, dass wieder vermehrt Kinder auf den Strassen unterwegs sind.
Am Freitagabend (11.08.2023) ist es in einer Wohnung in Fällanden zu einem Brand gekommen, bei welchem sich ein Mann und eine Frau Verbrennungen zugezogen haben.
Gegen 21.30 Uhr ging bei der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung Zürich die Meldung ein, dass ein Mann und eine Frau, welche sich zusammen mit der Tochter in der gemeinsamen Wohnung befanden, Brandverletzungen erlitten hätten.
Am Samstag (12.08.2023) ging die 12. Austragung von Stars im Town zu Ende und die Schaffhauser Polizei zieht eine positive Bilanz.
Nur ganz wenige polizeiliche Eingriffe waren notwendig und unsere Einsatzkräfte durfte mit vielen zufriedenen Musikfans ins Gespräch kommen.
Von Drittpersonen beobachtet, entwendeten Personen gestern in Mumpf Gegenstände aus einer Garage.
Nach einer Verfolgung konnte die Täterschaft angehalten und festgenommen werden.
Am Sonntag ist es im Kanton Luzern zu mehreren Verkehrsunfällen gekommen. Ausserdem ist ein Fallschirmspringer abgestürzt.
Insgesamt wurden sieben Personen verletzt.
Am Sonntagabend (13.08.2023) um 19 Uhr ist es auf der Malixerstrasse oberhalb dem Araschgerrank zu einer Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Der 43-jährige Motorradlenker ist dabei ums Leben gekommen.
Am Mittwoch, 26.07.2023 , um 16:40 Uhr, fuhr eine Radfahrerin durch die Klybeckstrasse in Richtung Gartenstrasse.
Höhe der Liegenschaft Klybeckstrasse 228 war auf der rechten Seite ein weisser Lieferwagen parkiert.
Bei einem Raub in einer Bäckereifiliale am Samstagmorgen (12.8.2023) in Dielsdorf hat die unbekannte Täterin mehrere hundert Franken gestohlen und ist geflüchtet.
Nach kurzer Fahndung verhaftete die Kantonspolizei zwei tatverdächtige Frauen.
Gestern Nachmittag wurde ein Motorradfahrer unter Alkoholeinfluss auf der Kantonsstrasse in Jaun mit einer Geschwindigkeit von 149 km/h gemessen.
Sein Führerausweis wurde eingezogen und sein Fahrzeug beschlagnahmt.
Am Mittwoch (09.08.2023), kurz vor 21:10 Uhr, hat sich auf der Autobahn A1 zwischen Uzwil und Wil, kurz vor der Autobahnraststätte Thurau Nord, ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Sattelschlepper mit Anhänger ereignet.
Ein 21-jähriger Autofahrer wurde dabei lebensbedrohlich verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden (Polizei.news berichtete).
Am Sonntagnachmittag (13.08.2023) fuhr ein 45-jähriger Autolenker vom Spital her in den Mettlenkreisel.
Dabei übersah er eine 57-jährige Motorradlenkerin, welche von der Zielstrasse herfuhr.
Im Rahmen der Erhaltungsarbeiten auf dem Abschnitt Anschluss Baar–Knoten Walterswil Baar wird der bestehende Deckbelag zwischen dem Anschluss Baar und der Brücke Deibüel ersetzt.
Der Verkehr wird während der Bauzeit im Baustellenbereich auf der Gegenfahrbahn je einspurig im Gegenverkehr geführt.
Am Montag, 21. August 2023, beginnt das Strassenkreisinspektorat Gossau mit der Sanierung der Jonschwilerstrasse in Oberuzwil und Jonschwil.
Dabei werden zwischen der Wilerstrasse und Oberbettenau Strassenbauarbeiten durchgeführt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Dezember 2023. Es muss mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.
Am Montag, 21. August 2023, startet das Tiefbauamt mit den Bauarbeiten für die neue Fuss- und Veloquerung in Gossau.
Die Bischofszellerstrasse kann auf Höhe GNG Garage in Zukunft sicherer überquert werden. Während den Arbeiten regelt eine Lichtsignalanlage den Verkehr mit Busbevorzugung. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende November 2023.
Am Freitag und Samstag, 18./19.08.2023, findet auf dem Flugplatz Mollis das ZigAirMeet 2023 statt.
Aufgrund dieses Anlasses ist auf den Hauptachsen zwischen Glarus - Näfels - Niederurnen, beim Autobahnzubringer A3 sowie bei der „Stichstrasse“ mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Ebenfalls wird die Verbindungsstrasse zwischen Netstal und Mollis an beiden Tagen gesperrt.
Am Sonntag, 13.08.2023, 19.25 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Niederurnen ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der unbekannte Lenker eines Personenwagens war auf der Überholspur in Fahrtrichtung Chur unterwegs.
Am Sonntag (13.08.2023), um 13 Uhr, kam es auf der Neudorfstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorradfahrer.
Der 60-jährige Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen (13.08.2023) ist an der Kräzernstrasse eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurant eingebrochen.
Sie drückte gewaltsam ein Fenster auf und gelangte so in die Räumlichkeiten.
Am Sonntag (13.08.2023), kurz vor 6 Uhr, ist an der Goliathgasse eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft eingebrochen.
Sie schlug die Verglasung einer Tür ein und stahl anschliessend Bargeld aus einer Kasse.
Am Sonntag (13.08.2023) hat die Kantonspolizei St.Gallen von einem Passanten die Meldung erhalten, dass ein winselnder Hund in einem parkierten Auto an der Mühletobelstrasse festgestellt wurde.
Vor dem Eintreffen der Patrouille konnte der Meldeerstatten ein gekipptes Fenster aufbrechen und gab dem Hund Wasser.
Am Sonntag (13.08.2023) hat die Kantonspolizei St.Gallen im Raum Altstätten Fahrzeugkontrollen durchgeführt.
Sechs Männer wurden wegen technischen Änderungen oder übermässigem Lärm an ihren Autos oder Motorrädern angezeigt.
Ein stark alkoholisierter Autofahrer beschädigte in der Nacht zum Sonntag in Frauenfeld einen Verkehrsteiler.
Er wurde von der Kantonspolizei Thurgau aus dem Verkehr gezogen.
Im Zusammenhang mit der Street Parade in Zürich wurde verstärkt ein Augenmerk auf den Rückreiseverkehr gesetzt.
Dabei waren 20 Lenkende in fahrunfähigem Zustand unterwegs und konnten gestoppt werden.
Am Sonntagabend (13.08.2023) um 19 Uhr ist es auf der Malixerstrasse oberhalb dem Araschger Rank zu einer Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Die Stadtpolizei Chur bittet Personen, welche Angaben zum Unfallhergang machen können, sich unter Tel. 081 254 53 00 zu melden.
Am späten Sonntagnachmittag (13.08.2023) hat sich auf der Neunkircherstrasse in Löhningen eine Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen ereignet.
Eine Person wurde dabei leicht verletzt.
Tausende Kinder nehmen heute zum ersten Mal ihren Schulweg mit Freude, aber auch mit ein wenig Nervosität in Angriff.
Bitte seit nachsichtig und passt die Geschwindigkeit entsprechend an.
Die Polizei Basel-Landschaft hat im Nachgang zur „Street Parade“ in Zürich in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 12./13. August 2023, in der Zeit von 21.30 Uhr bis 05.30 Uhr, auf der Autobahn A2 in Pratteln eine Verkehrskontrolle in Bezug auf die Fahrfähigkeit durchgeführt.
Dabei wurden 350 Fahrzeuge kontrolliert.
Am 9. August haben wir mit einer Standaktion auf die Schulwegsicherheit aufmerksam gemacht.
Kinder sind Lernende im Verkehr und es liegt in der Verantwortung von uns allen, ihnen eine sichere Lernumgebung auf unseren Strassen zu schaffen.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Samstag (12.08.2023) im Rahmen verschiedener Personenkontrollen 19 Personen am Hauptbahnhof Zürich festgenommen.
Aufgrund des hohen Personenaufkommens hatte die Kantonspolizei die Polizeipräsenz im Hauptbahnhof am Samstag und in der Nacht auf Sonntag erhöht, um die Sicherheit aller Reisenden zu gewährleisten.
Der erste Unfall ereignete sich am Sonntag, 13.08.2023, 12.20 Uhr, im sogenannten Niederriet in Bilten.
Ein 41-jährige wollte mit seinem Rennrad einen 77-jährigen E-Bike-Fahrer überholen.
Rund 85'000 Besucher/Innen haben über das vergangene Wochenende, das 32. Churer Fest friedlich zusammen genossen.
Die Alpenstadt feierte drei Tage lang das grösste Volksfest der Südostschweiz.
Ein Basejumper ist am Freitagabend in Stechelberg tödlich verunfallt. Die Rettungskräfte konnten am Unfallort nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Der Unfallhergang wird untersucht.
Am Sonntagmorgen brannte es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Münchwilen. Ein Mann konnte nur noch tot geborgen werden.
Eine Frau musste mit schweren Brandverletzungen ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am frühen Sonntagmorgen auf der A7 einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Ein Patrouille der Regionalpolizei bemerkte um 2.40 Uhr auf der Autobahn A7, Höhe Hüttlingen Richtung Zürich, ein Auto, das mit laufendem Motor auf dem Pannenstreifen stand.
Bei einem Selbstunfall hat sich ein Autolenker am späten Samstagnachmittag (12.08.2023) in Neftenbach schwere Verletzungen zugezogen.
Kurz nach 18:15 Uhr fuhr ein 45-jähriger Mann mit einem Personenwagen auf der Umfahrungsstrasse Neftenbach in Richtung Tössallmend.
Bei einem Selbstunfall mit einem Motorroller hat sich ein Mann am Samstagabend (12.08.2023) in Dietlikon schwere Verletzungen zugezogen.
Kurz vor 20 Uhr fuhr ein 47-jähriger Mann mit seinem Motorroller auf der Bahnhofstrasse in Richtung Wallisellen.
Am Samstag (12.08.2023), 20:35 Uhr flüchtete ein 43-jähriger Bosnier in St. Margrethen vor einer Polizeikontrolle.
Nach kurzer Fahndung konnte er durch die Kantonspolizei St.Gallen in einem Wohnquartier in Rheineck festgenommen werden. Der Bosnier hielt sich illegal in der Schweiz auf.
Am Samstag (12.08.2023), kurz vor 13:25 Uhr hat ein 29-Jähriger auf der Langäulistrasse eine Auffahrkollision verursacht.
Nach der Kollision wendete er sein stark beschädigtes Auto und fuhr davon.
Gemeinde: Realp
Kurz nach 13.45 Uhr fuhr ein Lenker eines Motorrades mit deutschem Kontrollschild auf der Furkastrasse vom Pass herkommend in Richtung Realp hinter einem Personenwagen mit Urner Kontrollschildern. Der Personenwagenlenker musste in einer Fahrbahnverengung wegen des Gegenverkehrs abbremsen, was der nachfolgende Motorradlenker zu spät bemerkte und frontal mit dem Heck des Personenwagens kollidierte. Der 61-jährige Motorradlenker verletzte sich dabei erheblich und wurde mit der Air Glacier in ein ausserkantonales Spital überflogen. Der 59-jährige Personenwagenlenker bliebt unverletzt. Der Sachschaden an den unfallbeteiligten Fahrzeugen beläuft sich auf rund 6'000 Franken. Die Furkastrasse musste im Unfallbereich kurzzeitig gesperrt und während rund eineinhalb Stunden wechselseitig geführt werden.
Im Einsatz standen der Rettungsdienst Uri, die Air Glacier, ein lokales Abschleppunternehmen und die Kantonspolizei Uri.
Die Kantonspolizei hat am frühen Sonntagmorgen (13.08.2023) in den Bezirken Zürich und Dietikon Verkehrskontrollen durchgeführt und dabei rund 70 Fahrzeuge und deren Insassen überprüft.
An verschiedenen Kontrollstellen in den Bezirken Dietikon und Zürich wurden rund 70 Fahrzeuge angehalten. Vier Personen führten ein Fahrzeug in nicht fahrfähigem Zustand infolge Alkohol- oder Drogenkonsums und werden bei den zuständigen Untersuchungsbehörden angezeigt. Zwei Fahrzeuglenkenden wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen, zwei Lenkende erhielten ein Fahrverbot für die Schweiz. Fünf Personen lenkten ihr Fahrzeug in angetrunkenem Zustand und ein Neulenker missachtete das Alkoholverbot. Alle sechs Personen werden bei den zuständigen Statthalterämtern verzeigt.
Die Street Parade mit mehreren hunderttausend Besucher/innen verlief grösstenteils friedlich. Die Sicherheitsmassnahmen des Veranstalters und der Stadtpolizei Zürich haben sich wiederum bewährt. 41 Personen wurden wegen verschiedener Delikte festgenommen. Ein junger Mann wurde bei einem Sturz lebensgefährlich verletzt.
Die Stadtpolizei Zürich war an der diesjährigen Street Parade mit einem Grossaufgebot rund ums Zürcher Seebecken präsent. Unterstützt wurde sie dabei auch von der Kantonspolizei Zürich, Aspirant/innen der Zürcher Polizeischule und einem Hundeführer der Kantonspolizei Aargau.
Schutz & Rettung Zürich hat an der diesjährigen Street Parade 615 medizinische Behandlungen durchgeführt, was dem Vorjahresniveau entspricht. Die häufigsten Behandlungsgründe waren wiederum Schnittverletzungen/Schürfungen sowie übermässiger Alkohol- und Betäubungsmittelkonsum.
Insgesamt zieht SRZ eine erfreuliche Bilanz, die jedoch durch sechs schwer verletzte Personen getrübt wurde.
In der Stadt Luzern haben sich am Wochenende auf der Haldenstrasse und auf der Autobahn mehrere Unfälle ereignet, die zu Verkehrsbehinderungen führten.
Zwei Personen wurden verletzt. Ausserdem wurden bei einer Verkehrskontrolle diverse Widerhandlungen gegen die Gesetzgebung festgestellt. Drei Personen wurden festgenommen.
Am Donnerstagabend überfiel ein Unbekannter einen älteren Mann, welcher im Bereich "Wagenschopf" Unterhaltsarbeiten vornehmen wollte.
Dem Opfer wurde in der Folge sein Auto sowie ein Schlüsselbund gestohlen. Es blieb ein auffälliges Fahrrad zurück.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.