Am Samstag (12.08.2023), kurz nach 21:50 Uhr, hat eine 25-jährige Autofahrerin auf der Autobahn A1 alkoholisiert einen Selbstunfall im Baustellenbereich verursacht.
Die 25-Jährige entfernte sich daraufhin vom Unfallort ohne den Schaden zu melden. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 5'0000 Franken.
Am Samstagabend, 12. August 2023, ist kurz vor 20 Uhr eine Leuchtreklame an der Aussenfassade eines Gebäudes an der Eichenstrasse in Pfäffikon in Brand geraten.
Durch das schnelle Eingreifen der Stützpunktfeuerwehr Pfäffikon konnte das Feuer rasch gelöscht werden.
Bei einer Veranstaltung in Knutwil ist gestern Samstag eine provisorische Tribüne eingestürzt.
Dabei wurden acht Personen verletzt. Der Unfallhergang ist noch unklar. Die Staatsanwaltschaft Sursee hat eine Untersuchung eingeleitet.
An der diesjährigen Street Parade führten die Rettungskräfte von Schutz & Rettung Zürich (SRZ) bis um 21.00 Uhr 400 Behandlungen durch, was in etwa dem Vorjahrsniveau entspricht.
Erwartungsgemäss lassen sich die meisten Behandlungen auf Schnittverletzungen und Schürfungen zurückführen. Vier Personen verletzten sich schwer.
Am Samstag, 12.08.2023, 17.45 Uhr, ereignete sich auf der Klausenstrasse in Linthal ein Verkehrsunfall.
Ein 72-jähriger Lenker fuhr mit seinem Motorrad, inkl. Sozia und Anhänger, vom Urnerboden kommend in Richtung Linthal.
Um 14 Uhr starteten die Lovemobiles zur 30. Ausgabe der Street Parade rund um das Zürcher Seebecken. Die Parade mit hunderttausenden Personen läuft aktuell noch.
Kurz nach 15 Uhr konnte festgestellt werden, dass sich die Limmat unterhalb der Quaibrücke punktuell grünlich färbte. Gemäss ersten Abklärungen handelt es sich dabei um für die Umwelt ungefährliches Uranin.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstagvormittag (10.08.2023) am Flughafen Zürich einen mutmasslichen Drogenkurier festgenommen.
Der 20-jährige Brasilianer reiste am 22./23. Juli 2023 von São Paulo nach Zürich und beabsichtigte, nach Brüssel weiterzufliegen.
Nach der Meldung aus der Bevölkerung über ein verdächtiges Verhalten in Solothurn hat die Polizei in der Nacht auf Samstag zwei mutmassliche Diebe festgenommen.
In ihrem Auto befanden sich unter anderem zwei gestohlene E-Bikes.
Fahnder der Kantonspolizei Zürich haben am Donnerstagmittag (10.8.2023) in Pfäffikon einen mutmasslichen Einbrecher verhaftet.
Kurz vor dem Mittag beobachteten Fahnder der Kantonspolizei einen Mann, der in einem Quartier zu mehreren Häusern ging, durch die Fenster in Einfamilienhäuser schaute und mehrere Liegenschaften betrat.
Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einer Fussgängerin ist am Freitagabend (11.08.2023) in Wallisellen die Fussgängerin schwer verletzt worden.
Kurz nach 19 Uhr fuhr eine 33 Jahre alte Automobilistin auf der Neuen Winterthurerstrasse in Richtung Zürich.
Am Freitagnachmittag (11.08.2023) ist in Laupen (Gemeindegebiet Wald) ein Personenwagen in ein Tobel gestürzt.
Der Lenker hat sich dabei tödliche Verletzungen zugezogen.
Kurz nach 17 Uhr fuhr ein 89-jähriger Mann mit seinem Personenwagen das Obertöbeli talwärts. In einer leichten Rechtskurve geriet das Auto au...
Bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen hat sich am Samstagmorgen (12.08.2023) in Berg am Irchel der Lenker mittelschwer verletzt.
Kurz nach 10.30 Uhr fuhr ein 26-jähriger Mann mit seinem Personenwagen auf der Hauptstrasse von Gräslikon nach Berg am Irchel. Auf einem kurzen, geraden, Strassenabschnitt überholte er ein Auto. Bei der darauffolgenden leichten Linkskurve verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, schoss rechts über den Fahrbahnrand hinaus und kam nach rund 100 Metern in einem tiefer gelegenen Acker zum Stillstand. Der alleine im Auto sitzende Mann zog sich dabei mittelschwere Verletzungen zu. Nach der medizinischen Erstversorgung vor Ort wurde er mit einem Rettungshubschrauber in ein Spital geflogen.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Samstagmorgen (12.08.2023), hat eine unbekannte Täterschaft einen Einbruchdiebstahl in ein Wohnhaus an der Johannes-Brassel-Strasse begangen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zutritt zum Einfamilienhaus und durchsuchte diverse Räume im Erdgeschoss.
Ein alkoholisierter Motorradfahrer zog sich in der Nacht zum Samstag bei einem Selbstunfall in Bichelsee mittelschwere Verletzungen zu.
Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war der Motorradfahrer kurz nach 1 Uhr auf der Rüetschbergstrasse unterwegs, als er aus bisher ungeklärten Gründen zu Fall kam.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Samstagmorgen (12.08.2023), 22:30 Uhr bis 07:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Kosmetikstudio an der Grossackerstrasse eingebrochen.
Über die Eingangstüre verschaffte sie sich gewaltsam Zugang zum Geschäft. Im Inneren durchsuchte sie die Räumlichkeiten.
Heute Morgen wurden die Feuerwehr und die Kantonspolizei wegen des Brandes eines Schuppens in Middes angefordert. Es gab keine Verletzten. Die Brandursache ist nicht bekannt.
Die Untersuchung ist noch im Gange.
Ein Motorradfahrer wurde am Freitag in Schönholzerswilen bei der Kollision mit einem Traktor schwer verletzt.
Er musste mit der Rega ins Spital geflogen werden.
In der Nacht auf Samstag haben drei Unbekannte in Solothurn einen Mann überfallen und dessen Halskette entrissen.
Das Opfer blieb unverletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Die Betriebsfeuerwehr VBS des Armeelogistikcenters Othmarsingen stand vom 9. bis 11. August morgens bei einem Grossbrand in einer Holzlager- und -prozesshalle in Menznau (LU) im Einsatz, der sich ausgebreitet hatte.
Sie wurden gerufen, um die zivilen Einsatzkräfte zu unterstützen, insbesondere beim Transport und der Wasserversorgung über eine Distanz von mehr als 4,1 km.
Die Spezialisten des Gebirgsdienstes der Armee werden weiterhin zur Sicherung von Dächern eingesetzt, längstens bis am 23. August 2023.
Dazu verwenden sie unter anderem Minidrohnen des Katastrophenhilfe Bereitschaftsbataillons (Kata Hi Ber Bat).
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle der Kantonspolizei Aargau fuhren neun Fahrzeuge so schnell, dass den lenkenden Personen allenfalls der Führerausweis entzogen wird.
Am 11. August 2023 führte die Kantonspolizei über den Mittag eine Geschwindigkeitskontrolle auf der Staffeleggstrasse in Küttigen durch.
In der Nacht auf Samstag verlor in Schönenwerd ein Autolenker die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte in ein parkiertes Auto.
Nach der heftigen Kollision wurden sechs Personen in umliegende Spitäler gebracht. Die Polizei sucht Personen, die Angaben zur Fahrweise des Unfallverursachers machen können.
Am Freitagmorgen kam es auf dem Blitzbergweg in Klingnau zu einem Selbstunfall, wobei das Fahrzeug mit einer Gartenmauer kollidierte und dabei auf die Seite kippte.
Am 11. August 2023 fuhr eine 47-jährige Autolenkerin mit ihrem Kleinwagen gegen 9 Uhr morgens auf dem Blitzbergweg in Klingnau.
Eine Autolenkerin nickte Freitagnachts am Steuer ein und kam daraufhin von der Strasse ab.
Das Fahrzeug kam nach einigen Metern Weiterfahrt am Abhang im Wiesland zum Stillstand.
Bei einem Bahnunfall im Bahnhof Winterthur West ist am Freitagabend (11.08.2023) erheblicher Sachschaden entstanden.
Eine Person wurde leicht verletzt.
Am Freistag, 11.08.2023, 15.45 Uhr, ereignete sich auf der Landstrasse in Oberurnen ein Verkehrsunfall.
Die 83-jährige Lenkerin eines Personenwagens war auf der Bahnhofsstrasse unterwegs und beabsichtigte in die Landstrasse in Richtung Näfels einzubiegen.
Gestern Freitag, 11. August 2023, kurz vor 14.15 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Deutschen Kontrollschildern auf der Sustenstrasse von Wassen herkommend in Richtung Sustenpass.
Während der Fahrt trat plötzlich Rauch aus dem Motorraum, weshalb der Fahrzeuglenker umgehend anhielt.
Am Samstagmorgen, 12. August 2023, kurz nach 4 Uhr, hat sich vor dem Nordportal des Mositunnels in Brunnen eine Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen ereignet.
Ein 55-jähriger Autofahrer fuhr auf der Autobahn A4 in Richtung Süden. Kurz vor dem Mositunnel geriet sein Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Personenwagen.
Am Donnerstagnachmittag wurde im Schwerverkehrszentrum ein italienisches Sattelmotorfahrzeug kontrolliert und sogleich stillgelegt.
Die Kontrolle ergab, dass die Komposition die erlaubte Länge, wie auch die Breite überschritt, die Beleuchtung unzulässig war oder teilweise keine Funktion mehr hatte.
Am Freitagvormittag (11.08.2023) kurz nach 10.30 Uhr ist es auf der Deutschen Strasse im Bereich Halbmil zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Beide Fahrzeuglenker verletzten sich leicht.
Ende Juli 2023 beobachteten Fahnder der Stadtpolizei Winterthur eine mutmassliche Drogenübergabe.
Im Rahmen des dadurch ausgelösten Ermittlungsverfahrens konnten 4.5 Kilogramm Kokain sowie eine grössere Menge Bargeld sichergestellt werden. Drei Männer wurden festgenommen.
Am späten Freitagvormittag (11.08.2023) fuhr ein 26-jähriger Autolenker mit seinem Fahrzeug von Haslen in Richtung Appenzell.
Auf einer kurzen geraden Strecke überholte er ein Auto und kam in der folgenden Rechtskurve ins Rutschen.
Am Freitagnachmittag, (11.08.2023) flog ein 27-jähriger Flugschüler mit einem Gleitschirm vom Kronberg nach Jakobsbad.
Kurz vor der Landung geriet er mit dem Fluggerät in die Seile der Luftseilbahn und blieb dort hängen. Kurze Zeit später löste sich der Gleitschirm und der Flugschüler stürzte samt Fluggerät rund 10 Meter in die Tiefe.
Ende Juli wurde ein Auto in einer 50er-Zone in Bern mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen.
Der Lenker konnte ermittelt werden und wird sich vor der Justiz zu verantworten haben.
Am Donnerstag, 10. August 2023, gegen 11:45 Uhr intervenierten CSLO-Feuerwehrleute in der Rue Basse in Colombier wegen eines Brandes im Kofferraum eines Autos.
Eine Kiste mit Holzkohle aus einem Grill verbrannte den Teppich im Kofferraum des besagten Fahrzeugs.
Am Mittwoch, den 9. August 2023, reiste ein 50-jähriger Mann aus Genf in das Neuenburger Küstengebiet, um dort vollständige sexuelle Beziehungen mit einem 14-jährigen Mädchen zu unterhalten.
Als er am vereinbarten Treffpunkt ankam, wurde er von Polizisten empfangen, die ihn sofort festnahmen. Er unterhielt sich seit einiger Zeit mit einem spezialisierten Polizisten, der Pädokriminelle im Internet aufspüren soll.
Am 10.08.2023 gegen 18:00 Uhr ereignete sich in Vicques ein Verkehrsunfall.
Ein Radfahrer, der auf dem Radweg unterwegs war, bog irgendwann auf die Hauptstrasse ab und kollidierte mit einem Reisebus, der sich an dieser Stelle befand.
Früh am Freitagmorgen seilten sich fünf Personen von der Dreirosenbrücke über der Schifffahrtsrinne des Rheins ab. Die Schifffahrt musste über mehrere Stunden gesperrt werden.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt konnte vier Personen anhalten und im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt sowie der Jugendanwaltschaft Basel-Stadt festnehmen.
Am Morgen verlor ein Motorradlenker die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte.
Beim Unfall zog er sich so schwere Verletzungen zu, dass er noch auf der Unfallstelle verstarb.
Dieses Wochenende steigt in Deitingen das Nordwestschweizer Schwingfest.
Auch wir sind mit einem Stand vor Ort dabei – am Samstag beim Oldtimer Traktorentreffen und am Sonntag beim Schwingfest.
Zum dritten Mal in diesem Jahr spürte unser Personenspürhund „Falu“ am Donnerstag, 10. August 2023, eine entlaufene Frau auf.
Sie war viereinhalb Stunden zuvor anlässlich einem Arzt-Termin in einem Spital entlaufen. Die Frau konnte wohlbehalten wieder in ein Pflegeheim zurückgebracht werden.
Am Montag, 7. August 2023, wurde die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Wallis über den Fund eines leblosen Körpers und diverser Ausrüstungsgegenstände in der Region Klein Matterhorn in Zermatt informiert (Polizei.news berichtete).
In der Zwischenzeit konnte das Opfer formell identifiziert werden.
Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Rüschlikon ist am Freitagmorgen (11.8.2023) ein Sachschaden von über zweihunderttausend Franken entstanden.
Zwei Personen wurden leicht verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.