Schweiz

Siebnen SZ: Mann (33) bei Unfall mit Traktor erheblich verletzt

Am Samstagabend, 22. Juli 2023, fuhr ein 33-jähriger Mann um 20 Uhr mit seinem Traktor im Gebiet Gelbberg auf der Schwendenenstrasse in Siebnen talwärts. Aus bisher unbekannten Gründen geriet der Traktor über den Fahrbahnrand hinaus, weshalb das Fahrzeug kippte und sich im steilen Wiesland überschlug.

Weiterlesen

Ereignisreicher Samstag für die Polizei Uri auf den Strassen und in den Bergen

Einmal mehr kam es gestern Samstag, 22. Juli 2023 zu einem sehr grossen Verkehrsaufkommen auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süden. Im Verlaufe des Nachmittags reihten sich die Fahrzeuge bis zu einer maximalen Staulänge von 18 Kilometern (Angaben Kantonspolizei Uri) auf. Trotz der vier Massnahmen der Arbeitsgruppe Staumanagement Uri und weiteren Verkehrslenkungsmassnahmen (bspw. personelle Lenkungs- und Absperrmassnahmen an neuralgischen Orten) durch die Kantonspolizei Uri, kam es leider zu negativen Auswirkungen auf die Kantonsstrassen. Vereinzelt auch zu unliebsamem Mehrverkehr in Wohnquartieren in Erstfeld. Aufgrund des langen Staus verliessen viele Fahrzeuglenkende die Autobahn in Flüelen und nutzten die Industriestrasse, die Umfahrungsstrasse und die Gotthardstrasse bis zum Kreisel Lindenried als Ausweichroute. Dort wurde der Ausweichverkehr strikte auf die Autobahn zurückgewiesen. Über die Mittagszeit führte dies zu unerwünschtem und mehrstündigem Stau auf den genannten Strassen. Die Arbeitsgruppe Staumanagement Uri wird die gestrige Verkehrs- und Staubelastung in ihre Analyse aufnehmen und mögliche Optimierungen prüfen.

Weiterlesen

Unfall in Bischofszell TG: Mann (18) schläft hinter Steuer ein und landet im Gebüsch

Am Sonntag, 23.07.2023, ereignete sich in Bischofszell ein Unfall, nachdem ein 18-jähriger Fahrer hinter dem Steuer eingeschlafen war. Kurz vor 3.45 Uhr war ein Autofahrer auf der Grabenstrasse in Richtung Stadtzentrum unterwegs. Gegenüber den Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau gab er an, während der Fahrt kurz eingeschlafen zu sein.

Weiterlesen

Flüelen UR: Zwei Velofahrer verletzen sich bei Selbstunfall

Am Freitag, 21. Juli 2023, ca. 16.30 Uhr, fuhren zwei Velofahrer im Alter von 63 und 76 Jahren auf der Bahnhofstrasse in Flüelen in Richtung Altdorf. Beim Bahnübergang in der Nähe des Schützenhauses, rutschten beide voneinander unabhängig auf den nassen Schienen aus, verloren dabei die Herrschaft über ihre Velos und stürzten in der Folge. Beim Sturz zogen sich beide leichte Verletzungen zu.

Weiterlesen

Sonceboz-Sombeval BE: Tödlicher Unfall - Töfffahrer (†) stirbt nach Unfall auf der A16

Auf der Autobahn A16 im Tunnel Côte de Chaux bei Sonceboz-Sombeval hat sich am Samstagmittag ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad ereignet. Der Motorradlenker wurde schwer verletzt und erlag vor Ort seinen Verletzungen. Der genaue Unfallhergang wird untersucht. Der Kantonspolizei Bern wurde am Samstag, 22. Juli 2023, kurz vor 11.20 Uhr, ein schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn A16 bei Sonceboz-Sombeval gemeldet.

Weiterlesen

Weinfelden TG: Sturz mit Velo - 8-Jähriger von der Rega ins Spital geflogen

Nach dem Sturz mit einem Velo musste am Freitag in Weinfelden ein 8-Jähriger von der Rega ins Spital geflogen werden. Der 8-Jährige war kurz nach 11.30 Uhr an der Oberfeldstrasse mit dem Fahrrad unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau stürzte er aus noch unbekannten Gründen ohne Fremdeinwirkung.

Weiterlesen

Stadt St.Gallen SG: Renitenter Serbe (44) in Gewahrsam genommen und angezeigt

Am Freitagabend (21.07.2023) rückte die Stadtpolizei aufgrund einer Meldung über einen Mann aus, welcher sich trotz Hausverbot in einem Lokal aufhielt. Der Mann wollte sich nicht kontrollieren lassen und wurde bei der Anhaltung gegen die Polizisten tätlich. Unter Mithilfe von Drittpersonen und einer weiteren Patrouille konnte der Renitente unter Kontrolle gebracht und im Anschluss auf dem Polizeiposten in polizeilichen Gewahrsam genommen werden. Er wird wegen Hinderung einer Amtshandlung und Gewalt und Drohung gegen Beamte bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

Weiterlesen

Jeunes-Rives NE: 28-jähriger Mann nach Ertrinkungsunfall verstorben

Das Opfer des Ertrinkungsunfalls am Jeunes-Rives in Neuenburg, der sich am 07. Juli ereignet hatte, ist verstorben. Der 28-jährige junge Mann, der am 07. Juli 2023 Opfer des Ertrinkungsunfalls an den Jeune-Rives in Neuenburg geworden war, hat nicht überlebt. Er verstarb am 11. Juli im Krankenhaus.

Weiterlesen

Am Nationalfeiertag haben Tiere nichts zu feiern

Am 1. August scheiden sich die Geister. Für die einen ist der Nationalfeiertag wegen seiner imposanten Feuerwerke der Höhepunkt des Jahres, für viele Haustierhalterinnen und -halter dagegen der blanke Horror. Um die knallenden Feuerwerke auf ein auch für Wild-, Haus- und sogenannte Nutztiere erträglicheres Niveau zu bringen, haben bereits mehr als 91'000 Schweizerinnen und Schweizer die Volksinitiative „Für eine Einschränkung von Feuerwerk“ unterschrieben.

Weiterlesen

Stadt Zürich ZH (Kreis 3): Mutmasslicher Drogendealer (Holländer) festgenommen

Am Donnerstag, 20. Juli 2023, nahm die Stadtpolizei Zürich im Kreis 3 einen mutmasslichen Drogendealer fest und stellte diverse Drogen und Bargeld im Wert von mehreren zehntausend Franken sicher. Am Donnerstagnachmittag bot ein mutmasslicher Drogendealer einem Fahnder Drogen zum Kauf an. Bei der Drogenübergabe gab es, anstelle von Geld, Handschellen für den mutmasslichen Dealer.

Weiterlesen

Empfehlungen

Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.