Regierungspräsident Mario Fehr und Kommandant Marius Weyermann haben sich gestern Vormittag bei den Mitarbeitenden der Sicherheitskontrolle und der Grenzkontrolle am Flughafen Zürich für ihren ausserordentlichen Einsatz bedankt.
Dank grossen Anstrengungen ist es gelungen, die durchschnittliche Wartezeit in den letzten drei Monaten zu halbieren.
Herzliche Gratulation an unsere vier Lernenden der Kantonspolizei Zürich zum erfolgreichen Abschluss ihrer Lehre!
Sie haben die Ausbildung zum Fachmann Betriebsunterhalt, Automobilfachmann und zwei von ihnen als Koch erfolgreich abgeschlossen.
Am Samstagabend, den 08. Juli 2023, ereignete sich auf der Route de la Forclaz in Martinach-Combe ein Verkehrsunfall mit einem Motorradfahrer.
Der Fahrer des Motorrads wurde dabei schwer verletzt (Polizei.news berichtete).
Beim Dornacherplatz in Solothurn hat sich am frühen Donnerstagabend eine Kollision zwischen einem Fahrrad und einem Auto ereignet. Dabei wurde der Fahrradlenker schwer verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Donnerstagmorgen ist in Bern eine Velofahrerin bei einem Unfall schwer verletzt worden.
Sie ist in einem Kreuzungsbereich mit einer anderen Velofahrerin kollidiert. Zur Klärung des Unfalls und dessen Umständen werden Zeugen gesucht.
Die Umgestaltung der Heinrichstrasse ist abgeschlossen.
Mit mehr Bäumen, Sitzbänken und Platz für den Fussverkehr sowie grosszügig entsiegelten Flächen ist die neugestaltete Heinrichstrasse zukunftsweisend für kommende Strassenbauprojekte in den Quartieren.
Die Polizei nahm in der Nacht in Lupfig zwei Männer fest. Sie werden dringend verdächtigt, Diebstähle aus parkierten Autos begangen zu haben.
Die Bewohner eines Einfamilienhauses in Lupfig wurden am Freitag, 14. Juli 2023, kurz nach 1.30 Uhr darauf aufmerksam, dass vor dem Haus etwas vor sich ging.
Anfang Mai 2023 haben in der Oberen Rebbergstrasse in Zofingen die Bauarbeiten für die Vergrösserung der Kanalisationsleitung und die Sanierung der Werkleitungen am Bärenhubel begonnen.
Infolge dessen muss der motorisierte Verkehr durch den Stöckliackerweg (Bärenhubelstrasse bis Im Stöckliacker) geführt werden.
Am Mittwoch (12.07.2023), um 14:45 Uhr, ist an der Walenseestrasse nach einem Steinschlag Öl aus einem Hydrauliktank eines Sattelschleppers ausgelaufen.
Die aufgebotenen Einsatzkräfte konnten das ausgelaufene Öl auf der Strasse binden, umliegende Schächte absaugen sowie eine Ölsperre auf dem Walensee einrichten.
Am Freitag (14.07.2023), um 01:30 Uhr, ist ein Einbruch in einen Gastrobetrieb an der Geltenwilenstrasse gemeldet worden.
Patrouillen der Stadtpolizei St.Gallen und der Kantonspolizei St.Gallen konnten zwei mutmassliche Täter anhalten und festnehmen.
Am Donnerstag (13.07.2023), kurz vor 20:45 Uhr, ist es auf der Holzwiesstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen. Ein 17-jähriger Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt.
Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Freitag (14.07.2023), um 4 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale von einem Anrufer ein Auto gemeldet worden, welches abseits der Herisauerstrasse auf einer Wiese steht.
Ausgerückte Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen fanden den Autofahrer schlafend hinter dem Steuer vor. Er wurde als fahrunfähig eingestuft.
Auf der Seebrücke in der Stadt Luzern ist es heute Morgen zu einer Streifkollision zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen. Der Motorradfahrer wurde verletzt und musste ins Spital.
Beim Unfall wurde ausserdem eine Fussgängerin durch das rutschende Motorrad leicht verletzt.
Am Donnerstag, 13.07.2023, um 17:30 Uhr, ereignete sich in Basel auf der Autobahn A2 bei der Ausfahrt St. Jakob ein Auffahrunfall mit drei Personenwagen.
Die drei Beteiligten einigten sich, dass sie die Schadensregelung an einem sicheren Ort vornehmen. Doch der Verursacher fuhr danach davon ohne seine Angaben zu hinterlassen.
Am Donnerstagabend hat es in einem Zimmer einer leerstehenden Liegenschaft in Dulliken gebrannt. Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen.
Da sich in dem Gebäude öfters Personen illegal aufhalten, bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung.
Mutmasslich eine Gewässerverschmutzung vernichtete den gesamten Bestand einer Fischzucht in Zofingen.
Die Ursache ist noch unklar, weshalb die Kantonspolizei Augenzeugen sucht.
Wegen letzten Belagsarbeiten muss das Bau- und Verkehrsdepartement den Kreisel beim Viertelkreis im Gundeli am 16. sowie 23. Juli 2023 teilweise sperren.
Umleitungen sind vor Ort signalisiert.
Heute Morgen kurz nach Mitternacht ist in einer Recycling-Anlage in Cressier/FR ein Brand ausgebrochen. Mehrere Feuerwehren standen im Einsatz.
Für die Bevölkerung besteht keine Gefahr. Eine Untersuchung wurde eingeleitet, um die Brandursache zu klären.
Am Donnerstagabend, 13. Juli 2023, kurz nach 21.00 Uhr, verursachte ein Personenwagenlenker in der Rheinfelderstrasse in Birsfelden BL einen Selbstunfall, wobei er von der Strasse abkam und mit einer Gartenmauer kollidierte.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Am späteren Donnerstagnachmittag (13.07.2023) hat sich ein Alleinunfall mit einem Auto auf der H4 zwischen Bargen und dem Grenzübergang nach Deutschland ereignet. Personen wurden dabei keine verletzt.
Am Unfallauto entstand Totalschaden.
Eine Autofahrerin verursachte am Donnerstag in St. Margarethen einen Selbstunfall. Sie wurde leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Die Kaltfront welche in der Nacht auf Mittwoch die Schweiz erreicht hat, kam aufgrund ihrer fast parallelen Ausrichtung zur Strömung kaum vom Fleck.
Dies sorgte am Mittwoch ganztags für ideale Bedingungen für Gewitter.
Ein Brand zerstörte am Dienstagabend ein Ferienhäuschen am Hallwilersee. Die Brandursache bleibt unklar.
Die Kantonspolizei sucht daher noch Augenzeugen.
Am 13.07.2023, gegen 03.00 Uhr, wurde in einer Bar am Barfüsserplatz eine 18-jährige Frau Opfer eines Sexualdeliktes.
Der mutmassliche Täter konnte festgenommen werden.
Auf einer Grossbaustelle in Kriens ist am Mittwochvormittag eine Kontrolle in Bezug auf Schwarzarbeit durchgeführt worden.
Mehrere Personen versuchten dabei sich dieser zu entziehen. Vier Personen wurden wegen Verdachts auf Schwarzarbeit festgenommen.
Am Donnerstag (13.07.2023) ist es auf der Bahnhofstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Ein Mann ist dabei rückwärts in ein Schaufenster gefahren. Es entstand grosser Sachschaden.
Am Mittwoch (12.07.2023) ist es auf der Teufener Strasse zu einem Zusammenprall zwischen ei-nem Auto und einem Fussgänger gekommen.
Ein 74-jähriger Mann wurde dabei leicht verletzt und vom Rettungsdienst zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Eine Auffahrkollision im Fäsenstaubtunnel in der Stadt Schaffhausen sorgte am späteren Dienstagnachmittag (11.07.2023) für Stau im Abendverkehr. Drei Fahrzeuge prallten zusammen.
Eine Person wurde beim Unfall verletzt.
An der Dammstrasse entsteht eines der längsten Wandbilder der Schweiz.
Die Stadt lanciert zusammen mit Menschen aus dem Quartier ein Aufwertungsprojekt: Auf einer rekordverdächtigen Länge von 50 Metern entsteht ein kreatives, buntes Riesenwandbild.
Ein gefundenes Portemonnaie zum Beispiel, eine nicht mehr benötigte Waffe oder natürlich auch einen Sack Gipfeli kurz vor dem Znüni.
Was ein Velofahrer gestern Morgen auf dem Polizeiposten Weinfelden vorbeibrachte, war aber doch sehr ungewöhnlich.
Auch wir bieten ein Ferienpass-Angebot an und viele Kinder schauen in diesen Tagen bei uns rein.
Unter anderem bei der Seepolizei oder beim Detektivkurs für Kinder.
Am Donnerstagnachmittag, (13.07.2023), kurz vor 14.00 Uhr, erreichte die Kantonale Notrufzentrale St. Gallen die Meldung eines im Vollbrand stehenden Einfamilienhauses an der Honeggstrasse in Oberegg.
Das Feuer konnte durch die aufgebotene Feuerwehr unter Kontrolle gebracht werden.
Bei einem Brand in einer Einstellhalle sind in der Nacht vom Mittwoch (12.7.2023) in Winterthur vier kommunale Kleinmotorfahrzeuge beschädigt worden.
Bei einem zweiten Brand ist an einem weiteren typengleichen Kleinmotorfahrzeug ein Sachschaden entstanden. Personen kamen keine zu Schaden.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Donnerstag in Romanshorn einen alkoholisierten Autofahrer angehalten.
Der Mann musste seinen Führerausweis abgeben.
Nach einem Raub am Mittwoch auf einen 28-Jährigen in Weinfelden hat die Kantonspolizei Thurgau drei Jugendliche festgenommen.
Es wurde niemand verletzt.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Mittwochnachmittag in Wuppenau eine fahrunfähige Autofahrerin aus dem Verkehr gezogen.
Die 42-Jährige musste ihren Führerausweis abgeben.
Letzte Woche nutzten 120 Einsatzkräfte der Sanitätspolizei und dem Rettungsdienst Inselgruppe die Gelegenheit, ihr Wissen bei einer sogenannten „Kata-Weiterbildung“ zu vertiefen.
Vom sicheren Auftreten bis zur Schadensplatzorganisation, von der Patientenerfassung bis hin zum Betreiben einer Patientensammelstelle, wurde alles abgedeckt.
Am Sonntag, 2. Juli 2023, ereignete sich auf der Rue des Rois Mages in Ormône in der Gemeinde Savièse ein Verkehrsunfall mit einem Radfahrer.
Dieser wurde dadurch schwer verletzt. Nun erlag er im Spital seinen Verletzungen.
Am Donnerstag (13.07.2023), kurz vor 03:30 Uhr, ist einer Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen ein Auto aufgrund unnötiger Lärmverursachung aufgefallen.
Während der Nachfahrt und bei der anschliessenden Anhaltung wurden diverse weitere Verstösse gegen das Strassenverkehrsrecht festgestellt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.