Schweiz

Zeitumstellung erhöht Wildunfall-Gefahr: Rehe und Wildschweine kreuzen die Strassen

(Schweiz). Vorsicht Wild: In der Nacht auf Sonntag, den 25. Oktober, ist Zeitumstellung und die Uhr wird eine Stunde nach hinten gedreht. Was für viele Menschen bedeutet, eine Stunde länger schlafen zu können, bedeutet für Wildtiere einen Einschnitt in ihre Routine. Dadurch leidet auch die Sicherheit im Strassenverkehr, und die Gefahr für Wildunfälle steigt. Insbesondere in den ersten Tagen und Wochen ist daher besondere Vorsicht geboten.

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Reifen vermutlich überhitzt: Feuer zerstört Heutransporter samt Anhänger

(La Malcôte JU). Am Montag, 12. Oktober 2026, gegen 15.50 Uhr geriet kurz vor La Malcôte ein Lastwagen in Brand, der Heu zu einem Landwirtschaftsbetrieb in der Region transportierte. Nach ersten Erkenntnissen dürfte das Feuer durch die Überhitzung eines Reifens entstanden sein, der sich durch die Hitze entzündete, bevor die Flammen auf das gesamte Fahrzeug übergriffen.

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Wetter am Dienstag, 13.10.2026: Erst Sonne, dann Wolken und örtlich Regen

Der Alpenraum befindet sich im Einflussgebiet eines Hochs über Süddeutschland. Mit einer nordwestlichen bis nördlichen Höhenströmung und schwacher Bise wird trockene und milde Luft zur Schweiz geführt. Im Laufe des Dienstags und in der Nacht zum Mittwoch streift uns eine Warmfront aus Nordwesten. Ab Mittwoch setzt sich wieder Hochdruckwetter mit sehr milder Luft durch. In den Niederungen nimmt allerdings die Neigung zu ausgedehntem Morgennebel deutlich zu.

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Polizei-Schweiz am 12. Oktober 2026: Die fünf brisantesten Meldungen des Tages

Ein 30-jähriger Wanderer stürzt bei der Dent Rouge rund 300 Meter in die Tiefe und stirbt, ein Mann wird bei einem eskalierten Streit mit einem Messer verletzt und ein Velofahrer kommt nach einem Selbstunfall in kritischem Zustand ins Spital: Der 12. Oktober 2026 brachte mehrere besonders folgenschwere Polizeimeldungen aus der Schweiz. Auch ein Raserdelikt mit netto 100 km/h in einer 30er-Zone sowie der Diebstahl zweier hochwertiger Audi aus einer Autogarage beschäftigen die Behörden. Polizei.news fasst fünf der brisantesten Meldungen des Tages zusammen.

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Flughafen Zürich legt zu: Über 3,1 Millionen Passagiere im September – deutlich mehr Flüge

(Kloten ZH). Im September 2026 sind 3’126’906 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Das entspricht einem Plus von 2.6 % gegenüber derselben Periode des Vorjahres.

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Schwerer Selbstunfall mit Velo: Mann nach Sturz in kritischem Zustand ins Spital gebracht

(Köniz BE). Am Montagnachmittag ist es in Köniz zu einem Selbstunfall eines Velofahrers gekommen. Er wurde dabei schwer verletzt und in kritischem Zustand mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.

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Zwei teure Audi aus Garage gestohlen: Polizei findet einen Wagen – Täter weiter unbekannt

(Rotkreuz ZG). In der Nacht auf Freitag sind Unbekannte in eine Autogarage in Rotkreuz eingebrochen und haben zwei hochwertige Audi gestohlen. Eines der Fahrzeuge wurde inzwischen verlassen im Kanton Bern aufgefunden.

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Betrug im WhatsApp-Status: Kriminelle kapern Konten und bitten Freunde um Geld

(Kanton Zürich ZH). Cyberkriminelle nutzen fremde WhatsApp-Konten, um betrügerische Links an deren Kontakte zu versenden oder Geld zu verlangen. Die Geldanfragen erfolgen in direkten Nachrichten oder im WhatsApp-Status.

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300 Meter in die Tiefe gestürzt: Wanderer (30) stirbt am Berg

(Les Plans-sur-Bex VD). Am Sonntag, 11. Oktober 2026, wurde die Waadtländer Polizeieinsatzzentrale (CVP) am frühen Nachmittag darüber informiert, dass ein Mann bei Les Plans-sur-Bex in der Nähe des Gipfels der Dent Rouge abgestürzt war. Die rasch eingetroffenen Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Ermittlungen zur Klärung der Umstände dauern an.

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Blutiger Streit in verrauchter Wohnung: Mann durch Messer verletzt – zwei Rumänen verhaftet

(Kanton Zürich ZH). Am Montagmorgen (12.10.2026) ist bei einem Streit zwischen mehreren Männern eine Person mit einem Messer verletzt worden. Zwei Tatverdächtige wurden verhaftet.

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Nach Selbstunfall versucht Lenker, sein Auto mit Traktor zu bergen – alkoholisiert unterwegs

(Hildisrieden LU). In Hildisrieden kam es am Sonntag (11. Oktober 2026, ca. 03.45 Uhr) auf der Hochdorferstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto. Der Autofahrer sowie eine weitere Person organisierten anschliessend Hilfe, um das Fahrzeug selbstständig zu bergen, was nicht funktionierte.

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E-Bike-Fahrer nach Kollision mit Velo verletzt: Radfahrerin fährt weiter – Polizei sucht Zeugen

(Gisikon LU). Am Freitag (9. Oktober 2026, ca. 06.00 Uhr) kam es auf der Kantonsstrasse Höhe der Liegenschaft Alte Post 1 zu einer seitlichen Kollision zwischen einem E-Bike-Fahrer und einer anderen Radfahrerin. Der E-Bike-Fahrer stürzte und verletzte sich dabei.

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Selbstunfall auf A14: Auto kracht in Leitplanke – Trümmer und Flüssigkeiten blockieren Ausfahrt

(Ebikon LU). Ein Autofahrer verlor am Samstag (10. Oktober 2026, ca. 17.00 Uhr) bei der Ausfahrt Emmen-Süd auf der Autobahn A14 in Richtung Luzern die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen eine Leitplanke. Verletzt wurde beim Unfall niemand. Aufgrund von Trümmerteilen sowie ausgelaufenen Flüssigkeiten kam es im Bereich der Ausfahrt während rund eineinhalb Stunden zu Verkehrsbehinderungen.

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Radar-Check Schweiz: Die heute am 12.10.2026 offiziell publizierte aktuelle Übersicht

(Schweiz). Wo stehen aktuell die veröffentlichten Radar- und Geschwindigkeitsmessanlagen? Sieben Kantone informieren öffentlich über feste, semistationäre oder angekündigte Kontrollen. Polizei.news fasst die derzeit publizierten Standorte in einer grossen Schweiz-Übersicht zusammen. Von Luzern über St.Gallen und Solothurn bis Basel und ins Tessin: Die Handhabung unterscheidet sich von Kanton zu Kanton. Wichtig bleibt: Auch ausserhalb der veröffentlichten Standorte können jederzeit mobile Geschwindigkeitskontrollen stattfinden.

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Mit 100 km/h durch die 30er-Zone: Polizei ermittelt 24-jährigen Raser

(Emmenbrücke LU). Auf der Haldenstrasse in Emmenbrücke ist am vergangenen Sonntag ein Auto mit netto 100 km/h anstelle der dort erlaubten 30 km/h gemessen worden. Die Luzerner Polizei konnte den verantwortlichen Autofahrer ermitteln. Der Führerausweis wurde ihm abgenommen.

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A1 und A6: Mehrere Tunnel nachts gesperrt – Umleitungen und Einschränkungen

(Bern BE). In den Nationalstrassentunnels rund um Bern werden Unterhaltsarbeiten durchgeführt. Dafür kommt es jeweils zu Sperrungen.

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Pferd scheut bei Ausritt: 43-Jährige stürzt

(Schlattingen TG). Bei einem Reitunfall wurde am Sonntag in Schlattingen eine Frau mittelschwer verletzt. Sie musste von der Rega ins Spital geflogen werden.

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Töfffahrer prallt gegen Signalisation: 57-Jähriger lebensbedrohlich verletzt

(Zug ZG). Am Sonntagmittag verlor ein 57-jähriger Motorradfahrer beim Verlassen des Kreisverkehrs Gubelstrasse/Dammstrasse in der Stadt Zug die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen eine Signalisationstafel. Durch die Kollision wurde er auf die Gegenfahrbahn geschleudert, wo er bewusstlos liegen blieb.

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Junger Fahrer verliert auf A1 die Kontrolle: Auto kracht in Leitplanke – 120'000 Franken Schaden

(Gossau SG). Am Sonntagmorgen (11.10.2026) hat ein 21-Jähriger mit seinem Auto einen Selbstunfall verursacht. Er und sein Beifahrer blieben unverletzt, am Auto entstand Totalschaden. Die Autobahn sowie die Einfahrt Gossau mussten zeitweise gesperrt werden.

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Kollision im Tunnel nach starkem Bremsen

(St.Gallen SG). Am Sonntagabend (11.10.2026) ist es zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen. Verletzt wurde niemand. Ein Fahrstreifen musste zeitweise gesperrt werden.

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18-Jährige fährt über Trottoir und kracht frontal in Strassenlaterne

(Sonnental SG). Am frühen Montagmorgen (12.10.2026) ist eine 18-jährige Frau mit ihrem Auto von der Strasse abgekommen und gegen eine Strassenlaterne geprallt. Sie blieb unverletzt. Am Auto sowie an der Strasseninfrastruktur entstand Sachschaden von rund 18'000 Franken.

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Waldbrand nach entsorgter Asche – Feuerwehr löscht Flammen auf 50 Quadratmetern

(Bronschhofen SG). Am Sonntagnachmittag (11.10.2026) hat eine Waldfläche von rund fünf mal zehn Metern gebrannt. Die Feuerwehr konnte die Flammen rasch löschen. Als Brandursache steht unsachgemäss entsorgte Asche im Vordergrund.

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Elektromotor gerät in Brand – 60 Feuerwehrleute rücken zu Industriegebäude aus

(Wattwil SG). Am Sonntagabend (11.10.2026) ist es in einem Industriegebäude zu einem Brand gekommen, welcher rasch gelöscht werden konnte. Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden von rund 5'000 Franken. Als Brandursache steht ein technischer Defekt an einem Elektromotor im Vordergrund.

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Goldkette und Luxusuhr gestohlen – Trickdiebe schlagen bei Senioren zu

(Kanton Aargau AG). Trickdiebe bestahlen am Sonntag in Sins und Baden Senioren. Auf der Fahndung konnte die Kantonspolizei zwei Verdächtige festnehmen. Die Kantonspolizei warnt vor dieser alten Masche, die wieder vermehrt aktuell ist.

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75-Jähriger prallt in Hausfassade und verlässt Unfallort – Polizei sucht Zeugen

(Rickenbach SO). Auf der Solothurnerstrasse in Rickenbach hat ein 75-jähriger Automobilist am Sonntagnachmittag, 11. Oktober 2026, aus noch zu klärenden Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und ist folglich in eine Hausfassade geprallt. Nach dem Vorfall entfernte sich der Unfallverursacher vom Unfallort ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern. Kurze Zeit später konnte er durch die Polizei angehalten werden. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs sucht die Kantonspolizei Solothurn Zeugen.

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Kellerbrand in Mehrfamilienhaus – mehrere Bewohner müssen evakuiert werden

(Belp BE). Am Sonntagabend ist in Belp ein Brand in einem Keller eines Mehrfamilienhauses ausgebrochen. Die ausgerückten Feuerwehren konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen und löschen. Mehrere Personen mussten evakuiert werden. Verletzt wurde niemand. Ermittlungen zur Brandursache sind im Gang.

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85 Diebstähle und über 80'000 Franken Beute – Anklage gegen zwei Männer

(Seeland BE). Nach Abschluss umfangreicher Ermittlungen im Zusammenhang mit zahlreichen Einbruchdiebstählen in Schrebergärten und Kupferdiebstählen in mehreren Gemeinden im Seeland hat die regionale Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland gegen zwei Männer Anklage beim Regionalgericht Berner Jura-Seeland erhoben. Einer der beiden Beschuldigten befindet sich weiterhin in Haft.

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Auto rollt führerlos rückwärts davon und kracht in zwei parkierte Wagen

(Herisau AR). In Herisau hat sich am Sonntagvormittag, 11. Oktober 2026, ein für kurze Zeit abgestelltes Auto selbstständig gemacht. Es rollte rückwärts über eine abschüssige Quartierstrasse und stiess schliesslich gegen parkierte Personenwagen. Es entstand Sachschaden.

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Wetter am Montag, 12.10.2026: Viel Sonne, morgens Nebel und milde 16 Grad

Am Montag bestimmt hoher Luftdruck das Wetter im Alpenraum. Mit einer nordwestlichen bis nördlichen Höhenströmung und schwacher Bise wird trockene und milde Luft zur Schweiz geführt. Im Laufe des Dienstags und in der Nacht zum Mittwoch streift uns eine Warmfront aus Nordwesten. Ab Mittwoch setzt sich wieder Hochdruckwetter mit sehr milder Luft durch. In den Niederungen nimmt allerdings die Neigung zu ausgedehntem Morgennebel deutlich zu.

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Gefahr im toten Winkel: Warum LKW und Busse für Velofahrer und Fussgänger riskant sind

Ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit kann im Strassenverkehr schwerwiegende Folgen haben. Besonders gefährlich wird es, wenn Lastwagen oder Busse abbiegen und sich Velofahrer, E-Bike-Fahrer oder Fussgänger im toten Winkel befinden. Trotz moderner Spiegel und Assistenzsysteme können Menschen neben grossen Fahrzeugen übersehen werden. Wer die Gefahr kennt und genügend Abstand hält, kann entscheidend zur Unfallverhütung beitragen. Der tote Winkel gehört zu den unterschätzten Risiken im Schweizer Strassenverkehr. Vor allem an Kreuzungen, bei Einmündungen und beim Rechtsabbiegen entstehen Situationen, in denen sich grosse Fahrzeuge und ungeschützte Verkehrsteilnehmer gefährlich nahekommen. Besonders wichtig ist deshalb, nicht nur auf das eigene Vortrittsrecht zu vertrauen. Blickkontakt, vorausschauendes Verhalten und genügend Sicherheitsabstand können helfen, gefährliche Situationen frühzeitig zu erkennen.

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74 neue Polizisten vereidigt – dazu 60 Aspiranten und 11 bewaffnete Sicherheitskräfte

(Genf GE). Die Genfer Kantonspolizei blickt auf mehrere offizielle Zeremonien zurück, bei denen neue Polizeikräfte, Aspirantinnen und Aspiranten sowie bewaffnete Sicherheitskräfte geehrt und vereidigt wurden. Insgesamt traten 74 neue Polizistinnen und Polizisten offiziell in die Reihen der Genfer Kantonspolizei ein.

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Radar-Check Schweiz: Die heute am 11.10.2026 offiziell publizierte aktuelle Übersicht

(Schweiz). Wo stehen aktuell die veröffentlichten Radar- und Geschwindigkeitsmessanlagen? Sieben Kantone informieren öffentlich über feste, semistationäre oder angekündigte Kontrollen. Polizei.news fasst die derzeit publizierten Standorte in einer grossen Schweiz-Übersicht zusammen. Von Luzern über St.Gallen und Solothurn bis Basel und ins Tessin: Die Handhabung unterscheidet sich von Kanton zu Kanton. Wichtig bleibt: Auch ausserhalb der veröffentlichten Standorte können jederzeit mobile Geschwindigkeitskontrollen stattfinden.

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Tödlicher Unfall auf der A4: Autofahrerin wird aus Fahrzeug geschleudert

(Risch Rotkreuz ZG). Eine Autofahrerin ist von der Fahrbahn abgekommen und in den Wildzaun geprallt. Die Lenkerin wurde beim Unfall so schwer verletzt, dass sie noch auf der Unfallstelle ihren Verletzungen erlag.

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Mob greift in Zürich Polizei mit Raketen und Pflastersteinen an: Polizist verletzt

(Zürich ZH). In der Nacht vom Samstag, 10. Oktober auf Sonntag, 11. Oktober 2026, löste die Stadtpolizei Zürich eine illegale Party beim Hardplatz auf. Die Einsatzkräfte sahen sich dabei einer äusserst aggressiven und gewaltbereiten Menschenmenge gegenüber, die mit grosser Brutalität gegen sie vorging. Es entstand hoher Sachschaden. Ein Polizist wurde verletzt.

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Junger Automobilist kracht frontal in Ampel

(Döttingen AG). Ein junger Automobilist verlor am frühen Sonntagmorgen in Döttingen die Kontrolle über seinen Kleinwagen. Dieser prallte frontal gegen den Mast einer Lichtsignalanlage. Der Verunfallte blieb unverletzt.

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Vermisst seit Montag – Mann (†) zwischen zwei Ortschaften tot aufgefunden

(Kanton Zürich ZH). Der seit Montagnachmittag (5.10.2026) ab dem Flughafen Zürich vermisste Mann ist am Samstagnachmittag zwischen Girenbad und Wernetshausen tot aufgefunden worden. Wie der Mann vom Flughafen ins Zürcher Oberland gelangte, ist noch nicht geklärt. Es bestehen jedoch keine Anhaltspunkte auf ein Gewaltdelikt.

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Polizei im Mini-Format – BriXpo zeigt Polizisten und Fahrzeuge aus Klemmbausteinen

(Uster ZH). Eine Mitarbeiterin der Kantonspolizei Zürich hat vor einiger Zeit die BriXpo besucht und dort ihre Arbeitskolleginnen und -kollegen in der Welt der Klemmbausteine entdeckt. Die Begegnung mit der Polizei im Mini-Format sorgte bei ihr für Freude.

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Vier Afghanen und Franzose nach Schlägerei festgenommen: Zwei Menschen verletzt

(Reinach BL). Am Freitagabend, 9. Oktober 2026, kurz vor 22.30 Uhr, kam es in der Lochackerstrasse in Reinach BL zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Zwei Personen wurden dabei verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.

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1,03 mg/l, Unfallflucht und Fahren trotz Entzug – Polizei stoppt mehrere Lenker

(Kanton St.Gallen SG). Zwischen Freitagmorgen und Sonntagmorgen (11.10.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen drei Fahrzeuglenker angehalten, die trotz Führerausweisentzug fuhren. Einer von ihnen war zudem fahrunfähig unterwegs. In Goldach stürzte ein fahrunfähiger Mann mit seinem Leichtmotorfahrrad und wurde leicht verletzt. In Gossau, Sevelen, Thal und Buchs wurden insgesamt drei Männer und eine Frau angehalten, die ihr Fahrzeug in fahrunfähigem Zustand oder unter Alkoholeinfluss gelenkt hatten. Einer der Männer war zuvor mit seinem Auto mit einem Baum kollidiert.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.