Am späten Freitagabend, 16. Juni 2023, kurz vor 23.00 Uhr, ereignete sich in der Verzweigung Gestadeckplatz/Gerberstrasse in Liestal BL eine Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Zwei Personen wurden zur Kontrolle in ein Spital gebracht.
Anlässlich einer Geschwindigkeitskontrolle hat die Kantonspolizei Solothurn am Donnerstagabend auf der Bielstrasse in Bellach mit einem mobilen Radargerät ein Auto mit 148 km/h gemessen.
Erlaubt sind im Bereich der Messstelle 80 km/h. Nach entsprechenden Abklärungen konnte der mutmassliche Autolenker im Verlauf der Nacht durch die Polizei angehalten werden. Diese nahm ihm den Führerausweis ab und wird ihn nach den gesetzlichen Bestimmungen über Raserdelikte zur Anzeige bringen.
Am 7. Juni wurden die Agenten der Kantonspolizei darüber informiert, dass rund 100 Lenker von Luxusfahrzeugen im Oberwallis ein "Cannonball"- Rennen veranstalteten.
Sie fuhren mit ihren Boliden über verschiedene Pässe in den Kanton. Dank der schnellen Reaktion der Ordnungskräfte konnte ein Fahrer angehalten werden, der mit 153 km/h anstelle der erlaubten 80 km/h auf der Grimselpassstrasse in Gletsch unterwegs war.
Am Samstag und Sonntag finden in Bern Konzerte der Band Rammstein statt. Im Raum Wankdorf ist daher mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen.
Es wird empfohlen, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Anhänger und einer Rangierlokomotive ist am Freitagvormittag (16.6.2023) in Uster Sachschaden entstanden.
Die Bahnstrecke zwischen Uster und Wetzikon ist während mehrerer Stunden gesperrt gewesen.
Am Donnerstagabend wurde in Thun ein Salt Store ausgeraubt. Ein unbekannter Mann bedrohte einen Angestellten mit einem Messer und erbeutete Bargeld und Mobiltelefone. Im Rahmen der Ermittlungen sucht die Kantonspolizei Zeugen.
Der Kantonspolizei Bern wurde am Donnerstag, 15. Juni 2023, gegen 20.10 Uhr, gemeldet, dass es in einem Salt Store im Bälliz in Thun zu einem Raubüberfall gekommen sei.
Am Freitag, 16.06.2023, 12.55 Uhr, kam es an der Molliserstrasse in Netstal zu einem Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens fuhr auf dem rückseitigen Areal des Einkaufszentrums in Richtung Kino.
Am Freitagmorgen, 16. Juni 2023, kurz vor 08.40 Uhr, kam es auf der Mühlerainstrasse in Füllinsdorf zu einem Verkehrsunfall. Ein Personenwagen kam von der Strasse ab und erfasste auf dem Trottoir eine Personengruppe, welche sich auf einem Ausflug befand.
Sechs Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Zwei Rettungshelikopter und sieben Ambulanzen waren vor Ort.
Heute Nachmittag, 16. Juni 2023, werden bei der Stadtpolizei Zürich 34 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vereidigt sowie ein Mitarbeiter zum Offizier ernannt.
Die durch die Polizeimusik Zürich-Stadt musikalisch umrahmte Feier findet in der Kirche St. Peter statt.
Am Donnerstagmorgen (15.06.2023), kurz vor 6:40 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen am Bahnhof zwei Männer festgenommen. Diese stehen mutmasslich mit Fahrzeugeinbrüchen in Zusammenhang.
Einer Auskunftsperson fielen zwischen Dreien und Mosnang zwei verdächtige Männer auf. Diese waren unterwegs zum Bahnhof in Lütisburg Station. Dort konnten die beiden Männer durch eine Patrouille angetroffen werden.
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit wird die Waldbrandgefahr im Kanton Thurgau neu als erheblich (Stufe 3) eingestuft.
Im Umgang mit Feuer im Wald und am Waldrand ist grösste Vorsicht geboten und Feuer machen sollte man nur noch auf befestigten Feuerstellen.
In der Nacht auf Freitag, 16. Juni 2023, sind zwei Personen in ein Wohnhaus in Martinach eingedrungen. Der Mieter des Gebäudes kontaktierte daraufhin die Einsatzzentrale der Kantonspolizei. Die Agenten der Kantonspolizei konnten die Täter in Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei Martinach festnehmen.
Am Freitag, 16. Juni gegen 03:30 Uhr, kam es zu einem Einbruch in ein Wohnhaus in Martinach. Die beiden Täter wurden von einem Bewohner des Gebäudes in die Flucht geschlagen. Sie verliessen die Örtlichkeit in Richtung Château de la Bâtiaz.
Eine Frau ist am Donnerstagabend (15.06.2023) in Uetikon am See mit ihrem Personenwagen über den Schiffsteg in den Zürichsee gefahren. Sie blieb unverletzt.
Kurz nach 20.30 Uhr meldeten Passanten der Kantonspolizei Zürich, dass ein Personenwagen über den Schiffsteg in den Zürichsee gefahren sei.
Am Donnerstag (15.06.2023) ist es auf der Lukasstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen.
Dabei wurde ein 29-jähriger Mann leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand geringer Sachschaden.
Bei der Bushaltestelle Neumüli in Ruswil ist es am Donnerstagabend zu einer Kollision zwischen einem Linienbus und einem Auto mit Anhänger gekommen.
Eine Person wurde dabei leicht verletzt.
Am Donnerstag (15.06.2023), um 10:10 Uhr, ist es auf der Ragazerstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Rennvelo und einem Auto gekommen.
Ein 44-jähriger Rennvelofahrer wurde dabei leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Donnerstag (15.06.2023), kurz vor 17:00 Uhr, kam es auf der Tramstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Motorrad und einem Auto.
Ein 44-jähriger Motorradfahrer wurde dabei eher leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Donnerstag (15.06.2023), um 17:30 Uhr, ist auf einer Dachterrasse eines mehrstöckigen Gebäudes an der Flurhofstrasse ein Feuer ausgebrochen.
Patrouillen der Stadtpolizei St.Gallen evakuierten das Gebäude.
Die zuständige Feuerwehr rückte aus und brachte den Brand unter Kontrolle.
Am Donnerstag (15.06.2023), um 17:30 Uhr, ist es auf der Flawilerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Rennvelo und einem Auto gekommen.
Dabei wurde ein 77-jähriger Rennvelofahrer unbestimmt verletzt. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Donnerstag, 15. Juni 2023, ereignete sich auf der Route d’Italie in Sitten ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Fahrrad.
Dabei kam der Fahrradfahrer ums Leben.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle mass die Polizei am Donnerstagmorgen in Möhlin einen Automobilisten mit 130 km/h anstelle der erlaubten 50 km/h.
Zudem zog auch die Kantonspolizei mehrere Schnellfahrer aus dem Verkehr.
Am Donnerstagabend, 15. Juni 2023, kurz vor 19.00 Uhr, kam es im Einmündungsbereich Grubenackerweg/Hauptstrasse in Ziefen BL zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen.
Der Motorradlenker wurde dabei verletzt.
Am Donnerstag, 15.06.2023, 17.45 Uhr, ereignetet sich im Allmeindli in Schwändi ein Verkehrsunfall.
Eine Rollerfahrerin war auf der Kiesstrasse vom Schwändiberg herkommend in Richtung Schwändi unterwegs, als sie aus noch ungeklärten Gründen stürzte.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 16. Juni 2023 einen Bericht zur Gewalt an Menschen mit Behinderungen verabschiedet. Der Bericht beleuchtet die aktuelle Datenlage und die vorhandenen Schutz- und Beratungsangebote. Er sieht verschiedene Massnahmen und Empfehlungen vor, wie Menschen mit Behinderungen künftig besser vor Gewalt geschützt werden sollen.
Mit dem Beitritt zum Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (Istanbul-Konvention) von 2017 verpflichtet sich die Schweiz, Massnahmen zum Schutz von gewaltbetroffenen Frauen und Opfer häuslicher Gewalt umzusetzen. Im letzten Jahr hat der Bundesrat einen Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der Istanbul-Konvention 2022-2026 verabschiedet. Auch das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, das die Schweiz 2014 ratifizierte, verlangt, dass Menschen mit Behinderungen wirkungsvoll vor Gewalt geschützt werden.
An der 5. Etappe der Tour de Suisse sind am Donnerstagnachmittag zwei Rennfahrer auf der Talfahrt vom Albulapass gestürzt.
Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen, die den Unfall beobachten oder filmen konnten.
Am Donnerstag, 15. Juni 2023 ist es in Schachen bei Herisau zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Trike gekommen.
Beide Fahrzeuglenker wurden verletzt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden.
Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega stand gestern Donnerstagnachmittag, 15. Juni, für ein achtjähriges Kind im Einsatz.
Es war auf der Schulreise in der Nähe von Balsthal (SO) von einer giftigen Schlange gebissen worden.
Die Kantonspolizei Obwalden kümmert sich um die öffentliche Sicherheit und die Ordnung im Kanton.
Mit insgesamt sieben Abteilungen ist die Polizei für die Belange der Bevölkerung im Einsatz.
Dass Trickdiebe immer noch aktiv sind, zeigen zwei Fälle aus Buchs und Rheinfelden. Durch Ablenkung zweier Senioren erbeuteten unbekannte Diebe mehrere hundert Franken Bargeld.
Gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen folgend haben Cyberdelikte und Telefonbetrug in den letzten Jahren etliche klassische Vermögensdelikte abgelöst. Dazu gehört etwa der Trickdiebstahl, der einst täglich Opfer forderte. Dass auf solche Straftaten spezialisierte Täter trotzdem immer noch aktiv sind, zeigen zwei Fälle, die sich am Donnerstag, 15. Juni 2023, ereigneten.
Nach einer Strafanzeige des Hausbesitzers haben Einsatzkräfte der Kantonspolizei Basel-Stadt eine besetzte Liegenschaft an der Colmarerstrasse geräumt.
Gemäss Erkenntnissen der Kantonspolizei haben Unbekannte am Dienstag, 13. Juni 2023 eine leerstehende Liegenschaft an der Colmarerstrasse besetzt. Der Liegenschaftsbesitzer stellte noch am gleichen Tag eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs.
Am Donnerstag, 15. Juni 2023, kurz nach 12.00 Uhr, fuhr ein Velofahrer auf der Seedorferstrasse in Richtung Seedorf.
Im Bereich der Einmündung Seedorferstrasse / Feldliweg kollidierte er aus derzeit ungeklärten Gründen mit dem Randstein und kam zu Fall.
Am Donnerstag, 15.06.2023, ca. 13.30 Uhr, ereignete sich in Elm, Ämpächli, ein Freizeitunfall mit Todesfolge.
Ein 33-jähriger Mann befuhr mit einem sogenannten Mountaincart (eine Kombination aus Gokart und Schlitten) die dafür vorgesehene Strecke von der Bergstation Ämpächli in Richtung Talstation der Sportbahnen Elm.
Am Sonntag (11.06.2023), kurz vor 18:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass auf dem Bodensee vor Altenrhein, in der Nähe des Seezeichens 1, ein 14-jähriger Junge vermisst werde. Polizei.news berichtete fünf Mal darüber. Heute Donnerstag wurde die Kantonspolizei St.Gallen durch Wassersuchhunde aus Deutschland unterstützt. Leider brachte auch diese Massnahme nicht den gewünschten Erfolg.
Der Junge bleibt vermisst. Die aktive Suche nach ihm wird heute Abend eingestellt.
Am Donnerstagnachmittag, 15. Juni 2023, kollidierte beim Bahnübergang in Zürich-Affoltern ein Güterzug mit einem Personenwagen.
Verletzt wurde niemand. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
Am Dienstagabend ist ein Mann vor dem Hauseingang eines Mehrfamilienhauses in Bern von einer Täterschaft mit einer Stichwaffe schwer verletzt worden.
Ein Ambulanzteam brachte den Verletzten umgehend ins Spital. Die Kantonspolizei Bern sucht Personen, die sachdienliche Hinweise zur Täterschaft machen können.
Am Donnerstagvormittag ist ein Gerüstbauer auf einer Baustelle in Domat/Ems aus über vier Metern Höhe von einer Plattform gestürzt.
Er zog sich mittelschwere Verletzungen zu.
Auf der Huggerwaldstrasse in Kleinlützel hat sich am Donnerstagmorgen, 15. Juni 2023, eine Kollision zwischen einem Personentransporter und einem Traktor mit Anhänger ereignet.
Dabei wurde die Mitfahrerin im Kleinbus erheblich verletzt. Sie wurde mit einem Rettungshelikopter der REGA in ein Spital geflogen. Die Unfallursache wird durch die Polizei abgeklärt.
Weil ein Bewohner vergessen hatte die Kochplatte abzuschalten, muss er sich nun wegen Drogenbesitz bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug verantworten.
Am Donnerstagmittag (15. Juni 2023), kurz nach 12:00 Uhr, ist auf der Einsatzleitzentrale die Meldung eingegangen, dass Rauch aus einem Fenster einer Wohnung an der Weinbergstrasse in Zug dringe. Rasch waren Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Zug (FFZ) vor Ort. Sie konnten den Brandherd in der Küche lokalisieren, den Glimmbrand löschen und die Wohnung vom Rauch befreien. Wie sich herausstellte, stand ein Toaster auf einer eingeschalteten Herdplatte, worauf es zu einem Kurzschluss kam. Zum Zeitpunkt der Rauchentwicklung in den Räumlichkeiten war der Bewohner nicht zuhause.
Bei einem Verkehrsunfall am Donnerstag in Märwil wurde ein E-Bike-Fahrer leicht verletzt. Der Unfallverursacher oder die Unfallverursacherin entfernte sich ohne anzuhalten.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei Zürich ist für die Bevölkerung des Kantons rund um die Uhr im Einsatz. Die Kapo gliedert sich in verschiedene Hauptabteilungen und Kommandobereiche.
Die Aufklärung und Prävention von Straftaten sowie weitere Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger stehen bei der Arbeit im Vordergrund.
Zwei zunächst unbekannte Diebe drangen nachts in ein Restaurant in Neuenhof ein und entwendeten Esswaren. Die Polizei ermittelte zwei junge Männer und nahm sie unter dringendem Tatverdacht fest.
Tatort war ein Restaurant an der Zürcherstrasse in Neuenhof. Durch eine Hintertüre war die unbekannte Täterschaft in der Nacht auf den 9. Juni 2023 ins Gebäude eingedrungen und hatte aus einem Tiefkühler Süsswaren gestohlen.
In den vergangenen, sowie auch in den kommenden Wochen, finden im Kanton Luzern die praktischen Radfahrertests statt.
Rund 4’000 Schülerinnen und Schüler sind in diesem Jahr unterwegs.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.