Nachdem am Freitagabend (14.7.2023) ein verdächtiger Gegenstand zur Räumung und Absperrung des Bahnhofs Winterthur Grüze geführt hat, sicherten der Entschärfungsdienst des Forensischen Instituts Zürich und die Kantonspolizei Zürich den Gegenstand.
Die umfassende forensische Untersuchung zeigte, dass es sich im Gegenstand um eine ungefährliche Flüssigkeit handelte.
Bei einem Selbstunfall auf dem Autobahnzubringer bei Oensingen hat sich in der Nacht auf Samstag ein Auto überschlagen.
Der verletzte Lenker wurde aus dem Fahrzeug geborgen und in ein Spital gebracht.
Am Samstag, 15.07.2023, 05:20 Uhr, ereignete sich in Bilten ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der 20-jährige Lenker eines Personenwagens war von Bilten herkommend auf der Linth-Escherstrasse in Richtung Niederurnen unterwegs.
Am Freitag (14.07.2023), kurz vor Mitternacht, ist es am Bahnhof zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gekommen.
Dabei wurde ein 36-jähriger Afghane mutmasslich mit einem Messer schwer verletzt. Ein 33-jähriger Algerier wurde unter dringendem Tatverdacht festgenommen.
Am Freitag (14.07.2023), kurz vor 11:15 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen einem Auto und einem Auto mit Anhänger gekommen.
Dadurch geriet das Zugfahrzeug auf die Gegenfahrbahn und prallte in ein korrekt entgegenkommendes Auto.
Mit einem Neulenker am Steuer überschlug sich am Freitagabend oberhalb von Zetzwil ein mit fünf jungen Leuten besetztes Auto.
Vier Insassen wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Am Freitag, 14. Juli 2023, ist es in Urnäsch zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lieferwagen mit Anhänger und einer Fahrradfahrerin gekommen.
Während eines Überholmanövers des Lieferwagenfahrers touchierte der Anhänger die Fahrradfahrerin und brachte diese zu Fall.
Wegen eines verdächtigen Gegenstandes musste der Winterthurer Bahnhof "Grüze" am Freitagabend, 14. Juli 2023, evakuiert und weiträumig abgesperrt werden.
Der Gegenstand wurde von Spezialisten untersucht und zur genaueren Überprüfung mitgenommen.
Am Samstagnachmittag, 15.07.2023, um 12:40 Uhr, kam es in der Stadt Schaffhausen auf der Bahnhofstrasse, kurz vor der Adlerunterführung, zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen.
Dabei wurden eine Frau und deren Kind verletzt. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang.
Auch in den vergangenen 12 Monate waren unsere Polizistinnen und Polizisten der Kinder- und Jugendinstruktion in den Schulen und Kindergärten unterwegs und haben den Schülerinnen während knapp 10'000 Lektionen Wissen zu den Themen Kriminal- und Verkehrsprävention vermittelt.
Ebenso bereiteten sie die Schüler auf die Veloprüfung vor und zeigten ihnen, wie sie sich korrekt und sicher mit dem Velo im Strassenverkehr bewegen.
Vom 16.-20. August 2023 findet in Kloten-Bülach der Armeeanlass CONNECTED statt.
Mit Fokus auf die Themen Digitalisierung und Cyber gibt die Armee einmalige und spannende Einblicke in ihre Aufgaben, Leistungen und Fähigkeiten, du wirst staunen.
In einer Kurve der Balmbergstrasse in Fahrtrichtung Welschenrohr blieb am Freitagvormittag ein Lastwagen stecken.
Die Passstrasse musste rund dreieinhalb Stunden gesperrt werden.
Am Freitag, 14.07.2023, 14.50 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Näfels ein Verkehrsunfall.
Der 47-jährige Lenker eines Personenwagens fuhr vom Zubringer herkommend auf der Hauptstrasse in Richtung Zentrum Näfels.
Dank einem Hinweis aus der Bevölkerung konnte die Kantonspolizei Solothurn in der Nacht auf Freitag in Deitingen einen mutmasslichen Dieb anhalten.
Er steht in Verdacht, Gegenstände aus einem Fahrzeug gestohlen zu haben.
Am Freitag (14.07.2023), um 07:00 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale ein schwerer Arbeitsunfall auf einer Baustelle auf den Bahngleisen entlang der Walenseestrasse gemeldet worden.
Dabei wurde ein 29-jähriger Arbeiter schwer verletzt.
Die Ermittlungen zum Brand eines Einfamilienhauses in Lauterbrunnen im Mai sind abgeschlossen.
Gemäss diesen steht eine technische Ursache im Vordergrund.
Die Pegelstände der Flüsse und Seen haben an vielen Orten saisonale Tiefststände erreicht.
Die Wassertemperaturen erreichten in manchen Flüssen und Bächen bereits Werte, die für Wasserlebewesen lebensbedrohlich sind.
Die Abteilung Wald und Naturgefahren beurteilt die aktuelle Waldbrandgefahr als erheblich.
Das überwiegend warm-heisse und trockene Wetter lässt die Waldbrandgefahr ansteigen.
Am Donnerstagabend ist im Keller eines Dreifamilienhauses in Bonaduz ein Feuer ausgebrochen.
Eine Person musste zur Kontrolle in Spitalpflege gebracht werden.
Am Freitag, 14. Juli 2023, ist es im Bereich Musfallen zu einem tödlichen Bergunfall gekommen.
Ein Berggänger stürzte in die Tiefe und konnte von der Rettungsflugwacht nur noch tot geborgen werden.
Am Mittwoch, 12. Juli 2023 und Donnerstag, 13. Juli 2023, nahm die Stadtpolizei Zürich fünf Personen fest, die mutmasslich mit Drogen handelten.
Zudem wurden über 2,5 Kilogramm Kokain und Bargeld im Wert von mehreren tausend Franken sichergestellt.
Auf der Renggstrasse in der Gemeinde Entlebuch ist am Donnerstag ein Motorradfahrer gestürzt und wurde dabei verletzt.
Durch den Rettungsdienst 144 wurde er ins Spital gefahren.
Heute Morgen ist in einem Stall in Forel/FR ein Brand ausgebrochen. Mehrere Freiburger und Waadtländer Feuerwehren standen im Einsatz, ebenso die Polizei.
Eine Untersuchung wurde eingeleitet, um die Brandursache zu klären.
Am späten Donnerstagnachmittag hat sich auf der A16 bei Tavannes ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen ereignet. Trotz sofortiger Rettungsmassnahmen verstarb ein Mann noch auf der Unfallstelle.
Drei weitere Personen wurden verletzt, eine davon schwer. Der Unfall wird untersucht.
Regierungspräsident Mario Fehr und Kommandant Marius Weyermann haben sich gestern Vormittag bei den Mitarbeitenden der Sicherheitskontrolle und der Grenzkontrolle am Flughafen Zürich für ihren ausserordentlichen Einsatz bedankt.
Dank grossen Anstrengungen ist es gelungen, die durchschnittliche Wartezeit in den letzten drei Monaten zu halbieren.
Herzliche Gratulation an unsere vier Lernenden der Kantonspolizei Zürich zum erfolgreichen Abschluss ihrer Lehre!
Sie haben die Ausbildung zum Fachmann Betriebsunterhalt, Automobilfachmann und zwei von ihnen als Koch erfolgreich abgeschlossen.
Am Samstagabend, den 08. Juli 2023, ereignete sich auf der Route de la Forclaz in Martinach-Combe ein Verkehrsunfall mit einem Motorradfahrer.
Der Fahrer des Motorrads wurde dabei schwer verletzt (Polizei.news berichtete).
Beim Dornacherplatz in Solothurn hat sich am frühen Donnerstagabend eine Kollision zwischen einem Fahrrad und einem Auto ereignet. Dabei wurde der Fahrradlenker schwer verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Donnerstagmorgen ist in Bern eine Velofahrerin bei einem Unfall schwer verletzt worden.
Sie ist in einem Kreuzungsbereich mit einer anderen Velofahrerin kollidiert. Zur Klärung des Unfalls und dessen Umständen werden Zeugen gesucht.
Die Umgestaltung der Heinrichstrasse ist abgeschlossen.
Mit mehr Bäumen, Sitzbänken und Platz für den Fussverkehr sowie grosszügig entsiegelten Flächen ist die neugestaltete Heinrichstrasse zukunftsweisend für kommende Strassenbauprojekte in den Quartieren.
Die Polizei nahm in der Nacht in Lupfig zwei Männer fest. Sie werden dringend verdächtigt, Diebstähle aus parkierten Autos begangen zu haben.
Die Bewohner eines Einfamilienhauses in Lupfig wurden am Freitag, 14. Juli 2023, kurz nach 1.30 Uhr darauf aufmerksam, dass vor dem Haus etwas vor sich ging.
Anfang Mai 2023 haben in der Oberen Rebbergstrasse in Zofingen die Bauarbeiten für die Vergrösserung der Kanalisationsleitung und die Sanierung der Werkleitungen am Bärenhubel begonnen.
Infolge dessen muss der motorisierte Verkehr durch den Stöckliackerweg (Bärenhubelstrasse bis Im Stöckliacker) geführt werden.
Am Mittwoch (12.07.2023), um 14:45 Uhr, ist an der Walenseestrasse nach einem Steinschlag Öl aus einem Hydrauliktank eines Sattelschleppers ausgelaufen.
Die aufgebotenen Einsatzkräfte konnten das ausgelaufene Öl auf der Strasse binden, umliegende Schächte absaugen sowie eine Ölsperre auf dem Walensee einrichten.
Am Freitag (14.07.2023), um 01:30 Uhr, ist ein Einbruch in einen Gastrobetrieb an der Geltenwilenstrasse gemeldet worden.
Patrouillen der Stadtpolizei St.Gallen und der Kantonspolizei St.Gallen konnten zwei mutmassliche Täter anhalten und festnehmen.
Am Donnerstag (13.07.2023), kurz vor 20:45 Uhr, ist es auf der Holzwiesstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen. Ein 17-jähriger Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt.
Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Freitag (14.07.2023), um 4 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale von einem Anrufer ein Auto gemeldet worden, welches abseits der Herisauerstrasse auf einer Wiese steht.
Ausgerückte Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen fanden den Autofahrer schlafend hinter dem Steuer vor. Er wurde als fahrunfähig eingestuft.
Auf der Seebrücke in der Stadt Luzern ist es heute Morgen zu einer Streifkollision zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen. Der Motorradfahrer wurde verletzt und musste ins Spital.
Beim Unfall wurde ausserdem eine Fussgängerin durch das rutschende Motorrad leicht verletzt.
Am Donnerstag, 13.07.2023, um 17:30 Uhr, ereignete sich in Basel auf der Autobahn A2 bei der Ausfahrt St. Jakob ein Auffahrunfall mit drei Personenwagen.
Die drei Beteiligten einigten sich, dass sie die Schadensregelung an einem sicheren Ort vornehmen. Doch der Verursacher fuhr danach davon ohne seine Angaben zu hinterlassen.
Am Donnerstagabend hat es in einem Zimmer einer leerstehenden Liegenschaft in Dulliken gebrannt. Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen.
Da sich in dem Gebäude öfters Personen illegal aufhalten, bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.