Am späten Freitagabend entbrannte in Baden eine wüste Schlägerei bei der mindestens ein 34-Jähriger verletzt wurde.
Da der Hergang und die Täterschaft unbekannt sind, sucht die Kantonspolizei Augenzeugen.
Am Freitagmorgen wurde in Bern ein Mann leblos aufgefunden. Ersten Erkenntnissen zufolge steht ein Unfallgeschehen im Vordergrund.
Unter der Leitung der zuständigen Staatsanwaltschaft wurden Ermittlungen zu den genauen Umständen aufgenommen.
Am 26.05.2023, um 19.00 Uhr, wurde am Centralbahnplatz bei den Eingängen des Bahnhof SBB eine 22-jährige Frau und ein 38-jähriger Mann verletzt.
Der mutmassliche Täter konnte festgenommen werden.
Am Freitagabend (26.05.2023) hat sich im Fäsenstaubtunnel auf der A4 in Fahrtrichtung Winterthur eine Auffahrkollision zwischen vier Fahrzeugen ereignet.
Dabei haben sich sieben Personen leicht verletzt und es kam zu massiven Verkehrsbehinderungen.
Am Freitag (26.05.2023), kurz nach 18 Uhr, ist ein 61-jähriger Motorradfahrer bei einem Auffahrunfall auf der Rütistrasse unbestimmt verletzt worden.
Ein 85-jähriger Autofahrer war mit seinem Auto ins Heck des Motorrads gefahren und hat dieses gegen einen Anhänger gestossen.
Am Freitag (26.05.2023) hat die Kantonspolizei St.Gallen in Weesen und Bad Ragaz Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Dabei wurden drei Schnellfahrer nach Geschwindigkeitsmessungen angehalten.
Zwei Männer mussten ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Am Freitag (26.05.2023) hat eine 90-jährige Frau nach einem sogenannten Schockanruf insgesamt 100'000 Franken an Betrüger übergeben, die sich als falsche Mitglieder der Strafverfolgungsbehörden ausgaben.
Die Übergabe von weiteren 50'000 Franken konnte dank eines aufmerksamen Bankangestellten verhindert werden.
In Trogen ist es am Freitag, 26. Mai 2023, zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Traktor gekommen.
Die Fahrzeuglenker blieben unverletzt. Am Auto und am Traktor entstand Totalschaden.
Am Freitag, 26.05.2023 um 1230 Uhr ereignete sich an der Allmendstrasse in 4058 Basel ein Verkehrsunfall.
Dabei streifte ein Personenwagen während eines Überholmanövers ein Kleinmotorrad.
Im Berner Rathaus fand am Freitag der Jahresrapport der Ehrenformation des Kantons Bern statt. Im Anschluss wurde das 40-jährige Bestehen der Ehrenformation anlässlich einer Jubiläumszeremonie auf dem Münsterplatz in Bern gefeiert.
Am Freitagnachmittag, 26. Mai 2023, fand im Rathaus in Bern der Jahresrapport der Ehrenformation des Kantons Bern statt. Zum 40-jährigen Jubiläum der Ehrenformation gab es im Anschluss einen Umzug zum Münsterplatz und eine feierliche Zeremonie.
Die Umfahrungen von Wattwil, Lichtensteig und Bütschwil werden Anfang Juni punktuell für den Verkehr gesperrt.
Das Strassenkreisinspektorat nimmt während den Sperrungen Tunnelreinigungen, Sicherheitsschnitte und diverse Strassenunterhaltsarbeiten vor.
Auch wenn sich viele Wetterberichte auf einen regionalen Raum oder einzelne Länder beschränken, endet das Wettergeschehen nicht gleich auf der anderen Seite der Grenze. Es ist ebenfalls wichtig über Wettergefahren Bescheid zu wissen, bevor sie das Land, in welchen man sich befindet, erreichen.
Internationale Zusammenarbeit ist daher besonders zum Informationsaustausch sehr wichtig. Daher werden im Folgenden einige Beispiele im Bereich der Prognose vorgestellt, in denen MeteoSchweiz auf internationalen Austausch setzt.
Gestern Morgen fuhr ein 29-jähriger Fahrzeuglenker mit einem Lieferwagen vom Brünigpass in Richtung Lungern.
Oberhalb des Tunnelportals kollidierte er aus noch zu klärenden Gründen mit der rechtsseitigen Felswand. Dabei entstand am Fahrzeug und an der Strasseneinrichtung Sachschaden. Personen wurden keine verletzt.
Zwischen Neuendorf und Egerkingen wurde am Freitagvormittag ein Mofalenker beim Überqueren der Fridaustrasse von einem Auto erfasst und verletzt.
Am Freitag, 26. Mai 2023, kurz vor 7.30 Uhr, fuhr eine Autolenkerin auf der Fridaustrasse von Neuendorf in Richtung Egerkingen.
Am Freitag, 26.05.2023, 11.10 Uhr, ereignete sich auf der Landstrasse in Netstal ein Verkehrsunfall.
Der Chauffeur eines Lastwagens war in Fahrtrichtung Näfels unterwegs. Auf Höhe „Breite“ bemerkte der 63-Jährige zu spät, dass vor ihm zwei Personenwagen wegen eines Linksabbiegers angehalten hatten.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Mittwochmittag (24.05.2023) einen Autofahrer angehalten, der trotz entzogenem Führerausweis einen Personenwagen lenkte.
Bei der Fahrzeugkontrolle und der anschliessenden Hausdurchsuchung sind mehrere hundert Gramm Betäubungs- und Streckmittel, Utensilien für den Drogenhandel sowie eine Schreckschusspistole gefunden worden. Der Mann und seine Ehefrau wurden wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln festgenommen.
Bei einem Selbstunfall in Ottoberg wurde am Freitagmittag eine Velofahrerin schwer verletzt. Sie musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.
Kurz vor 13.15 Uhr war eine 63-jährige Velofahrerin auf der Hauptstrasse dorfauswärts unterwegs.
Bei einem Selbstunfall mit einem Motorroller ist am Dienstag (23.05.2023) ein 13-Jähriger mittelschwer verletzt worden.
Der Jugendliche fuhr kurz vor 16:30 Uhr mit einem 125er-Roller auf der Bergstrasse talwärts in Richtung Weiningen.
Auf dem Bergweg in Nunningen, hat sich am Donnerstagabend, 25. Mai 2023, ein Selbstunfall mit einem Motorrad ereignet.
Dabei wurde der Lenker verletzt.
Am 3. Juni wird die Kantonspolizei ihre Türen für die Öffentlichkeit öffnen und ihre verschiedenen Tätigkeiten vorstellen.
Es werden mehrere Tausend Besucher erwartet, Medienvertreterinnen und Medienvertreter sind ebenfalls herzlich eingeladen.
In Römerswil ereignete sich gestern Abend ein Selbstunfall. Eine Autofahrerin geriet von der Fahrbahn und kollidierte mit einem Lagerunterstand.
Sie musste durch den Rettungsdienst hospitalisiert werden.
Bei der heftigen Verpuffung an einem Gasgrill wurde am Freitagmorgen in Märstetten eine Person schwer verletzt.
Sie musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.
Die wärmeren Tage haben in diesem Jahr etwas länger auf sich warten lassen.
Nun hoffen wir, dass sich die Sonne wieder von ihrer schönsten Seite präsentiert und uns etwas erhalten bleibt.
Zum ersten Mal führten wir heute unsere Rekrutierungs-Roadshow durch und steuerten verschiedene Berufs- und Fachhochschulen im Baselbiet an.
Dabei konnten wir mit vielen Lernenden und Studierenden spannende Gespräche führen und Kontakte knüpfen.
Stark alkoholisiert prallte eine Automobilistin am Freitagmorgen ausserhalb von Fisibach gegen einen Baum. Sie wurde leicht verletzt.
Die Automobilistin fuhr am Freitag, 26. Mai 2023, gegen sechs Uhr von Zurzach in Richtung Kaiserstuhl. Auf Gemeindegebiet Fisibach kam sie ausserorts von der Fahrbahn ab und prallte heftig gegen einen Baum.
Der Kanton Zürich startet im August einen Pilotbetrieb mit sogenannt dynamischem Electronic Monitoring. Bisher erlaubt Electronic Monitoring im Kanton Zürich lediglich zu kontrollieren, ob Straftäter Rayonverbote einhalten.
Der Pilotversuch geht einen Schritt weiter und registriert gleichzeitig die Bewegungen von „Tatpersonen“ und „Opfern“.
Der neue Multivan ist nicht nur das ideale Familienauto, sondern eignet sich auch bestens als Einsatzfahrzeug.
Die Polizei Oberes Fricktal hat den neuen Bus von Volkswagen Nutzfahrzeuge in der Plug-in-Hybrid-Version getestet.
Am Donnerstagnachmittag, 25. Mai 2023, um 16.30 Uhr, ereignete sich in der Baselstrasse in Zwingen BL, eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Lieferwagen.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Bei einer Kollision zwischen zwei Autos wurde in Weinfelden am Donnerstagabend eine Person leicht verletzt. Sie musste ins Spital gebracht werden.
Der Unfallverursacherin wurde der Führerausweis abgenommen.
Am Mittwochnachmittag (24.05.2023) ist es auf der Tannenstrasse und Rorschacher Strasse je zu einem Unfall mit einem Velo und einem Auto gekommen.
Ein 69-jähriger und 28-jähriger Velofahrer wurden dabei verletzt.
Am Donnerstagnachmittag, 25. Mai 2023, kam es in Winterthur innerhalb von zwei Stunden zu vier Unfällen mit beteiligten Velofahrerinnen und Velofahrern. Fünf Personen im Alter zwischen 12 und 89 Jahren verletzten sich dabei.
Die Polizei sucht in zwei Fällen Zeuginnen und Zeugen.
Ab Dienstag, 30. Mai 2023 erneuern das Bau- und Verkehrsdepartement und IWB in der Klybeckstrasse unterirdische Leitungen und Tramhaltestellen.
Künftig sollen Fahrgäste an den Haltestellen Bläsiring und Feldbergstrasse stufenlos ein- und aussteigen können. Die Haltestelle Bläsiring in Richtung Dreirosenbrücke zügelt dafür vor den Coop Klybeck. Neun Bäume werden ersetzt. Die Bauarbeiten erfolgen in mehreren Etappen und enden im Sommer 2024. Der Tramverkehr und die Fahrbahn der Klybeckstrasse werden nur geringfügig eingeschränkt.
Am 29. November 2022 hat der Regierungsrat im Hinblick auf die Sanierung und den erforderlichen Ausbau der Hauptstrasse Nr. 8 zwischen der Dritten Altmatt Nord, Höli und Biberbrugg die notwendigen Anpassungen am kantonalen Nutzungsplan Moorlandschaft Rothenthurm erlassen und das Bauprojekt genehmigt.
Nachdem die gegen diesen Beschluss beim kantonalen Verwaltungsgericht erhobene Beschwerde Anfang April zurückgezogen wurde und der Entscheid des Regierungsrates damit in Rechtskraft erwachsen ist, beantragt er dem Kantonsrat für das Projekt nun eine Ausgabenbewilligung von 123 Mio. Franken.
In der Nacht auf Freitag sind zwei fahrunfähige Autofahrer angehalten worden. Einer von ihnen konnte keinen gültigen Führerausweis vorweisen.
Am späten Donnerstagabend (25. Mai 2023), um 23:30 Uhr, kontrollierten Einsatzkräfte der Zuger Polizei in der Stadt Zug einen Autofahrer.
Am Donnerstag (25.05.2023), um 17:25 Uhr, hat sich auf der Autobahn A13 Höhe Montlingen ein Verkehrsunfall ereignet.
Ein 34-jähriger Autofahrer kam von der Fahrbahn ab, kollidierte im Wiesland mit mehreren Hindernissen und kam nach einem Zusammenprall mit einer Signaltafel zum Stillstand.
In der Zeit zwischen Mittwochmittag und Donnerstagabend ist es in Grabs zu vier Einbrüchen in Fabrik- und Bürogebäuden gekommen. Bei drei Einbrüchen wurde Deliksgut von unterschiedlichem Wert gestohlen.
Bei allen Einbrüchen entstand ein Sachschaden von je bis zu 2'000 Franken.
Am Donnerstag (25.05.2023), um 19:50 Uhr, ist im Trafohaus an der Greithstrasse ein Trafo in Brand geraten.
Anwohnende bemerkten das Feuer und alarmierten die Feuerwehr.
Am Donnerstag (25.05.2023), kurz nach 16:30 Uhr, sind auf der St. Gallerstrasse, Höhe Markthalle, zwei Autos frontal zusammengestossen. Dabei wurden ein 40-jähriger Autofahrer und seine 32-jährige Mitfahrerin unbestimmt verletzt.
Sie wurden vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Donnerstag (25.05.2023), kurz vor 12:50 Uhr, sind im Bereich Brand ein Motorrad und ein Auto zusammengestossen.
Ein 56-jähriger Motorradfahrer wurde dabei verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Vom 2. Juni bis 12. Juni ist die Hauptstrasse H3 in Lenzerheide wegen dem 10. Motor Classics und dem UCI Bike World Cup gesperrt. Es muss mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.
Vom 02.06.2023 bis und mit 04.06.2023 findet das 10. Motor Classics Lenzerheide und vom 09.06.2023 bis 11.06.2023 der UCI Bike Weltcup statt.
Am 27/28.04.2023 stellte die Schaffhauser Polizei erstmals in der Geschichte eine Unihockeymannschaft an den Polizeischweizermeisterschaften in St. Gallen. Als "Neuling" musste in der Stärkeklasse C gestartet werden.
So reisten sieben wackere Mannen zum Athletikzentrum um für Ruhm und Ehre ihre Knochen hinzuhalten.
Nach einem Einbruch in ein Doppeleinfamilienhaus in Romanshorn konnte am Donnerstagmittag der Täter kurz nach der Tat festgenommen werden.
Der Mann wurde inhaftiert.
Die Bewohnerinnen und Bewohner nähen für unser Upcycled Uniform-Projekt Erste Hilfe-Sets und Schlüsselanhänger.
Gerne haben wir uns die Zeit genommen, ihnen das Polizeiauto und die Ausrüstung zu erklären.
Nach dem Personenspürhundetraining beim Eisweiher bei Aadorf gönnte sich Oxana einen Schluck sowie eine kurze Abkühlung im Brunnen.
Hier ein paar Bilder.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.